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Thema: Krav Maga Trainerausbildung, Kontakttraining

  1. #76
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    Mal ein kurzen Eindruck zu den Erfahrungen mit Krav Maga und Muay Boran in den letzten Wochen.

    Ich habe Muay Boran Trainerschein gemacht. Hier war die Ausrichtung, deutlich an das herkömmlich bekannte Muay Thai. Interessant für mich, war recht ausführliche Schrittarbeit und einige Techniken. Weniger gefallen hat mir, dass die Trainer recht wenig Wert auf Technikdetails gelegt haben, die oft entscheidend sind wie gut eine Technik anwendbar ist. Selbstverteidigungsausrichtung war hier eher nicht, also auch nicht anders als bei herkömmlichem Muay Thai. Ich muss hier aber noch weiter machen und andere Richtungen sehen wie beispielsweise Chaiya.

    Krav Maga kamen zwei Schulen aufgrund der Umgebung in Betracht. Die eine habe ich mir gleich geschenkt. In der anderen habe ich einige Wochen trainiert, da die Trainer motiviert und mir sympathisch sind. Die Techniken der Schule sind wohl an die großen Verbände ausgerichtet. Ich muss hier und werde noch viel mehr machen, mal meine Einschätzung bisher.

    Vieles fand ich generell recht gut und nachvollziehbar. Ein Problem ist fuer mich diese Trainingshärte und Schnelligkeit von 60-80 Prozent und abwarten bis Technikfolge fertig ist, so funktioniert natürlich immer alles.
    Die Schueler sind dadurch sehr von sich überzeugt, dass kann gut, aber auch schlecht sein. Gut, man muss natürlich Selbstvertrauen im Konflikt übermitteln und darf nicht "einfrieren". Es war aber so, dass im Szenariotraining, sobald etwas schneller (nicht mal härter), die dann völlig aus dem Konzept kamen. Ich bin mir da nicht sicher, ob nicht zuviel falsche Sicherheit vermittelt wird.

    Was mich "angestrengt hat" sind diese recht häufig erzählten "harten" Geschichten, und diese Überzeugung, dass beste zu lernen und besser als alle anderen zu sein.
    Den ersten Trainer habe ich beispielsweise mehrfach überhört, als er erzählt Muay Thai hat keine Chance mit Clinch etc, er würde z. B. einfach Thaiboxer mit Kopfstößen ausknocken. Der zweite Trainer war kräftiger, und als er auch noch damit anfing, hat es mich so genervt, dass ich mich darauf eingelassen habe. Letztlich war da nie die Möglichkeit für Kopfstoß, ein leichter Genitalschlag kam von ihm...

    So eine Sache habe ich auch noch nicht erlebt, eine Schülerin hat nach kurzem Training gestoppt, und mir zeigen wollen wie man kraftvoll tritt. Dann hat sie da am Boxsack rumgeturnt. Da war ich echt sprachlos. Diese Überzeugung, Krav Maga zu machen und damit besser als alle zu sein, obwohl es absurder nicht geht. Später war ihr das dann wohl peinlich, aber wenn sie so auf der Strasse agiert.

    Nächster Punkt ist die vielen Techniken. Soviele Grundtechniken und Schrittfolgen, für was? Die werden dann auch abgeprüft. Ich hatte gedacht, dass Krav Maga gerade sich das effektivste aussucht. Wird das bei euch auch so unterrichtet? Wieviele Hand-, Ellbogen-, Tritt- und Knietechniken gibt es bei euch im Training?

    Und durch die Vielzahl ist keine Zeit für die vielen wichtigen Technikdetails. Also es wurde nicht intensiv einstudiert wie beispielsweise eine kraftvolle Gerade geschlagen wird, sondern eine Vielzahl von Handtechniken schnell gelernt und versucht schnell anzubringen. Wie detailliert werden Grundtechniken bei euch unterrichtet?

    Auch wenn ich hier Kritikpunkte zur Diskussion und zum Vergleich mit euren Trainingserfahrungen genannt habe, finde ich vieles gut und mache deshalb weiter. Das System und Unterichtseinteilung finde ich generell gut und viele Technikanwendungen nachvollziehbar.
    Geändert von Christoph Delp (11-07-2018 um 07:44 Uhr)

  2. #77
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    Zitat Zitat von Christoph Delp Beitrag anzeigen
    ... In der anderen habe ich einige Wochen trainiert, ...
    in was für einem zeitlichen umfang/woche und wieviele wochen hast du denn da trainiert?

    hast du (nebenbei) mt auch weitertrainiert und/oder -unterrichtet?


    ... und mache deshalb weiter. ...
    weisst du schon, wie lange und in welchem zeitlichen umfang du das weitermachen willst?


    was ist dein ziel bei dem ganzen:

    willst du km irgendwann als (zusätzliche) einnahmequelle unterrichten?


    grüsse

  3. #78
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    KM 14 Einheiten in kurzer Zeit. Momentan kann ich nicht, mache dann in 2 Monaten weiter. 50 Einheiten Ziel, dann könnte ich m. E. den CI Trainer machen, wenn ich mich dazu entscheide.

    Ja MT und MB.
    MB recht oft, da wenig intensiv das Training. MT auch kurz bei Samart und Boxen bei Chatchai. Danach war ich dann aber immer zwei Tage bedient. 3 Std Training ist mittlerweile sehr hart für mich.

    Ich zähle mittlerweile die Einheiten und versuche die sinnvoll zu legen, wegen Regeneraton und Verletzungen...der alte Körper und die alten Knochen.. lol

    Wie lange trainierst du in welchen Stilen, bzw. in was willst du einsteigen?

  4. #79
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    Zitat Zitat von Christoph Delp Beitrag anzeigen
    ... Wie lange trainierst du in welchen Stilen, bzw. in was willst du einsteigen?
    Trainiere ks-mässig immer nur tkd, wahrscheinlich insgesamt (etwas oder auch deutlich) länger als du, wenn auch seit längerem relativ eingeschränkt.
    einsteigen in einen anderen stil will ich nicht - falls ich da überhaupt (nochmal) ernstzunehmend einsteige, dann nach einer „eigenen“ spezialidee.

    Näheres aus bestimmten gründen ggf. (nur) per pn, falls erwünscht.


    Grüsse

  5. #80
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    Zitat Zitat von Christoph Delp Beitrag anzeigen

    Vieles fand ich generell recht gut und nachvollziehbar. Ein Problem ist fuer mich diese Trainingshärte und Schnelligkeit von 60-80 Prozent und abwarten bis Technikfolge fertig ist, so funktioniert natürlich immer alles.
    Die Schueler sind dadurch sehr von sich überzeugt, dass kann gut, aber auch schlecht sein. Gut, man muss natürlich Selbstvertrauen im Konflikt übermitteln und darf nicht "einfrieren". Es war aber so, dass im Szenariotraining, sobald etwas schneller (nicht mal härter), die dann völlig aus dem Konzept kamen. Ich bin mir da nicht sicher, ob nicht zuviel falsche Sicherheit vermittelt wird.

    Was mich "angestrengt hat" sind diese recht häufig erzählten "harten" Geschichten, und diese Überzeugung, dass beste zu lernen und besser als alle anderen zu sein.
    Den ersten Trainer habe ich beispielsweise mehrfach überhört, als er erzählt Muay Thai hat keine Chance mit Clinch etc, er würde z. B. einfach Thaiboxer mit Kopfstößen ausknocken. Der zweite Trainer war kräftiger, und als er auch noch damit anfing, hat es mich so genervt, dass ich mich darauf eingelassen habe. Letztlich war da nie die Möglichkeit für Kopfstoß, ein leichter Genitalschlag kam von ihm...

    So eine Sache habe ich auch noch nicht erlebt, eine Schülerin hat nach kurzem Training gestoppt, und mir zeigen wollen wie man kraftvoll tritt. Dann hat sie da am Boxsack rumgeturnt. Da war ich echt sprachlos. Diese Überzeugung, Krav Maga zu machen und damit besser als alle zu sein, obwohl es absurder nicht geht. Später war ihr das dann wohl peinlich, aber wenn sie so auf der Strasse agiert.

    Nächster Punkt ist die vielen Techniken. Soviele Grundtechniken und Schrittfolgen, für was? Die werden dann auch abgeprüft. Ich hatte gedacht, dass Krav Maga gerade sich das effektivste aussucht. Wird das bei euch auch so unterrichtet? Wieviele Hand-, Ellbogen-, Tritt- und Knietechniken gibt es bei euch im Training?

    Und durch die Vielzahl ist keine Zeit für die vielen wichtigen Technikdetails. Also es wurde nicht intensiv einstudiert wie beispielsweise eine kraftvolle Gerade geschlagen wird, sondern eine Vielzahl von Handtechniken schnell gelernt und versucht schnell anzubringen. Wie detailliert werden Grundtechniken bei euch unterrichtet?

    Auch wenn ich hier Kritikpunkte zur Diskussion und zum Vergleich mit euren Trainingserfahrungen genannt habe, finde ich vieles gut und mache deshalb weiter. Das System und Unterichtseinteilung finde ich generell gut und viele Technikanwendungen nachvollziehbar.

    In der Beschreibung finde ich etliche Gründe wieder warum ich mit KM aufgehört habe und das obwohl ich im Ausland trainiere (und damit sehr wahrscheinlich auch bei einem anderen verband als besagte Schule). KM krankt ein bisschen daran das es zu viel verspricht und zu wenig hält. Die "klare Überlegenheit" über andere die gerne mal propagiert wird kann ich jedenfalls nicht sehen: im Gegenteil, alle die etwas anderes traniert haben, waren den reinen KM Leuten im Sparring überlegen (damit sind auch langjährige KMl`er gemeint die ihre vier bis fünfmal die Woche trainierten). Messerangriffe die mit dem Fuss abgewehrt wurden, tritte zum Kopf, Handgelenkkipphebel, eingefrorene "Gegener".... alles gehabt; ebenso eine viel zu große Anzahl unterschiedlicher Techniken gegen einen Angriff, wohingegen Basic s im Sinne von "anstänmdig schlagen und treten lernen" vernachlässigt wurden. Überkompensiert wurde das ganze dann durch deutlich zu hartes Sparring, das natürlich zusammen mit dem Gefühl "die ultimative Technik" zu trainieren schon mal einen ordentlichen Push für das Selbstbewusstsein bedeuten kann. Und ja, natürlich wurden auch bei uns ewig viele markige Geschichten zum besten gegeben ("der Feind der überall lauert use"). Naja... war trotzdem schön

  6. #81
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    Zitat Zitat von Christoph Delp Beitrag anzeigen

    ...Techniken der Schule sind wohl an die großen Verbände ausgerichtet...

    Vieles fand ich generell recht gut und nachvollziehbar. Ein Problem ist fuer mich diese Trainingshärte und Schnelligkeit von 60-80 Prozent und abwarten bis Technikfolge fertig ist, so funktioniert natürlich immer alles.
    Die Schueler sind dadurch sehr von sich überzeugt, dass kann gut, aber auch schlecht sein. Gut, man muss natürlich Selbstvertrauen im Konflikt übermitteln und darf nicht "einfrieren". Es war aber so, dass im Szenariotraining, sobald etwas schneller (nicht mal härter), die dann völlig aus dem Konzept kamen. Ich bin mir da nicht sicher, ob nicht zuviel falsche Sicherheit vermittelt wird.
    Ich bin überzeugt, dass eine falsches Sicherheitsgefühl vermittelt wird. Auch wenn eine Stärkung des Selbstvertrauens wichtig und richtig ist, denke ich auch, dass man gefährlicher Selbstüberschätzung ebenfalls vorbeugen müsste.

    Was mich "angestrengt hat" sind diese recht häufig erzählten "harten" Geschichten, und diese Überzeugung, dass beste zu lernen und besser als alle anderen zu sein. Den ersten Trainer habe ich beispielsweise mehrfach überhört, als er erzählt Muay Thai hat keine Chance mit Clinch etc, er würde z. B. einfach Thaiboxer mit Kopfstößen ausknocken.


    Mehr kann will man dazu kaum sagen


    Nächster Punkt ist die vielen Techniken. Soviele Grundtechniken und Schrittfolgen, für was? Die werden dann auch abgeprüft. Ich hatte gedacht, dass Krav Maga gerade sich das effektivste aussucht. Wird das bei euch auch so unterrichtet? Wieviele Hand-, Ellbogen-, Tritt- und Knietechniken gibt es bei euch im Training?
    )Ich hatte das in PNs ja schon mal angeschnitten; für SV Fähigkeit halte ich das für sehr ungünstig. Anfänger lernen bei uns im Basic Training

    -mit der offenen Hand zu schlagen: gerade und rund
    -1 Hammerfaust
    -1 Ellenbogenschlag (der gleichzeitig Cover ist)
    -1 Kniestoß

    und z.B.
    -1 Cover & Enter Technik
    -1 aktiven Clinch
    -1 Takedown...


    Und durch die Vielzahl ist keine Zeit für die vielen wichtigen Technikdetails. Also es wurde nicht intensiv einstudiert wie beispielsweise eine kraftvolle Gerade geschlagen wird, sondern eine Vielzahl von Handtechniken schnell gelernt und versucht schnell anzubringen. Wie detailliert werden Grundtechniken bei euch unterrichtet?
    Jetzt ist das natürlich ein Eigenlobproblem, aber die Frage steht ja im Raum und mich macht der zu Boden stürzende Ruf des KM sehr traurig, deshalb muss ich noch mal bekräftigen, dass das wirklich nicht alle so machen; sondern es durchaus die MT-, BJJ-, Box-, KS oder KK allgemein enthusiastischen Kravisten gibt, die sich für Combatives interessieren und die sich dem Ansatz des KM, effektiv, stressresistent, so einfach wie möglich aber so detailliert wie nötig verschrieben haben. Wir verbringen zum Beispiel einige Zeit mit dem Grundprinzipien des effektiven Schlagens, seien es die Wege der Kraftgenerierung durch Rotation, Vorschub, Strecken, Kontrahieren, Absenken, Anheben usw. über Posture/Haltung, Stabilität usw. usf...

    Auch wenn ich hier Kritikpunkte zur Diskussion und zum Vergleich mit euren Trainingserfahrungen genannt habe, finde ich vieles gut und mache deshalb weiter. Das System und Unterichtseinteilung finde ich generell gut und viele Technikanwendungen nachvollziehbar.

    Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber ich würde mich sehr auch für Deine positiven Erfahrungen interessieren!


    [QUOTE=okami 04;3655249]... Die "klare Überlegenheit" über andere die gerne mal propagiert wird ...

    Definitiv ein Problem!

    im Gegenteil, alle die etwas anderes traniert haben, waren den reinen KM Leuten im Sparring überlegen (damit sind auch langjährige KMl`er gemeint die ihre vier bis fünfmal die Woche trainierten).
    Ich denke, dafür kann ich (teilweise?) den Grund nennen:

    A) häufig wird im Krav Maga viel Stoff trainiert, der im Sparring einfach nicht funktioniert oder einfach im Sparring nicht gemacht wird. 360 und gleichzeitiger Gegenangriff, komplette Messerabwehr des klassischen/grossisraelverbändlichen KM, viele der 'Griffbefreiungen', Bearhug, Schwitzkasten usw.

    B) eine Kultur, Strikes & Dirty Tricks zu überschätzen; und dann stattdessen im Clinch oder Bodenkampf nicht die richtigen Werkzeuge zur Verfügung zu haben, weil im Training nach einem Griff in die Augen abgebrochen wird; während man im Sparring überraschend feststellen muss, dass der engagierte Gegner einfach die Hand sofort greift und da nix groß ist mit in die Augen drücken...

    Wenn man 60% der Zeit nicht-sparrable Techniken trainiert und Sparring meist aus Kickboxen besteht, dann hat man eben nur die Kickboxfähigkeiten zur Verfügung, die in der übrigen Zeit gemacht werden konnten.

    Messerangriffe die mit dem Fuss abgewehrt wurden, tritte zum Kopf, Handgelenkkipphebel, eingefrorene "Gegener"....
    ja, genau die Sachen meine ich mit un-sparrable.

    Seufz. So viel erst mal von mir.

  7. #82
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    Obwohl ich die genannten Einwände / Bedenken aus dem Krav Maga seit 2006 kenne und ja selbst oft genug kritisiert habe, bin ich erstaunt wie sehr mich die (absolut berechtigte) Kritik mit nimmt.

    Ich trainiere und unterrichte selbst schon so lange ein anderes Krav Maga, dass ich an den Zirkus der in diesem System gemacht wird, gar nicht richtig auf dem Schirm habe. Verdrängung oder so (?)

    Aber dann lese ich Erfahrungsberichte wie den von Christoph, oder habe hin und wieder jemanden hier aus nem anderen Krav Maga Club, der son Zinober gezeigt bekommen hat und schon werde ich irgendwie traurig.

  8. #83
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    Zitat Zitat von Pyriander Beitrag anzeigen
    Ich bin überzeugt, dass eine falsches Sicherheitsgefühl vermittelt wird. Auch wenn eine Stärkung des Selbstvertrauens wichtig und richtig ist, denke ich auch, dass man gefährlicher Selbstüberschätzung ebenfalls vorbeugen müsste.







    Ich denke, dafür kann ich (teilweise?) den Grund nennen:

    A) häufig wird im Krav Maga viel Stoff trainiert, der im Sparring einfach nicht funktioniert oder einfach im Sparring nicht gemacht wird. 360 und gleichzeitiger Gegenangriff, komplette Messerabwehr des klassischen/grossisraelverbändlichen KM, viele der 'Griffbefreiungen', Bearhug, Schwitzkasten usw.
    Sparring und häufige Situationen bei einem überraschendem Angriff sind nicht das Gleiche. Im Sparring bin ich in der Regel aufmerksam, auf der Straße läuft niemand ständig herum und wartet auf einen Angriff. Pathologisch auffällige Zeitgenossen mal ausgenommen.
    Wer also für ein Sparring 360 unterrichtet, hat etwas grundlegend falsch verstanden.

  9. #84
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    Zitat Zitat von 1234567 Beitrag anzeigen
    Sparring und häufige Situationen bei einem überraschendem Angriff sind nicht das Gleiche. Im Sparring bin ich in der Regel aufmerksam, auf der Straße läuft niemand ständig herum und wartet auf einen Angriff. Pathologisch auffällige Zeitgenossen mal ausgenommen.
    Wer also für ein Sparring 360 unterrichtet, hat etwas grundlegend falsch verstanden.
    Na schau mal: Du hast erfolgreich dargelegt, dass es auf der Straße NOCH SCHWERER ist, einen Schlag abzufangen, als im Sparring, richtig? ('Im Sparring bin ich in der Regel aufmerksam, auf der Straße nicht', das ist Deine Sinngemäße Aussage).

    Und dann will man jmd erzählen, wenn es NOCH NICHT MAL im Sparring funktioniert (360 mit gleichzeitigem Gegenangriff, never saw it!), dann soll es AUF EINMAL auf der Straße funktionieren, obwohl es da NOCH SCHWERER ist?

    Wenn man das mal nüchtern betrachtet...

    EVTL. spielst Du aber (so ein bisschen SPEAR mäßig) auf das FLINCH Prinzip an? Bei komplett überraschender gefährlicher Annäherungsbewegung kann es einen Impuls geben, Gefahr mit Strecken des Armes von sich wegzudrücken? Kann man in die Diskussion muss man reinnehmen, muss nur schauen, ob es lohnt.
    Geändert von Pyriander (15-07-2018 um 11:40 Uhr)

  10. #85
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    Zitat Zitat von Pyriander Beitrag anzeigen
    Na schau mal: Du hast erfolgreich dargelegt, dass es auf der Straße NOCH SCHWERER ist, einen Schlag abzufangen, als im Sparring, richtig? ('Im Sparring bin ich in der Regel aufmerksam, auf der Straße nicht', das ist Deine Sinngemäße Aussage).

    Und dann will man jmd erzählen, wenn es NOCH NICHT MAL im Sparring funktioniert (360 mit gleichzeitigem Gegenangriff, never saw it!), dann soll es AUF EINMAL auf der Straße funktionieren, obwohl es da NOCH SCHWERER ist?

    Wenn man das mal nüchtern betrachtet...

    EVTL. spielst Du aber (so ein bisschen SPEAR mäßig) auf das FLINCH Prinzip an? Bei komplett überraschender gefährlicher Annäherungsbewegung kann es einen Impuls geben, Gefahr mit Strecken des Armes von sich wegzudrücken? Kann man in die Diskussion muss man reinnehmen, muss nur schauen, ob es lohnt.
    Es geht nicht um Straße oder nicht, es geht um einzelne Aufmerksamkeitszustände. Werde ich von der Attacke überrascht oder nicht. Zumindest ich pendle nicht elegant aus und kontere, wenn ich gerade nicht mit einer Attacke gerechnet habe. Hier reagiert der Körper in der Regel unbewusst, wenn er denn reagiert. Und um aus dieser Reaktion das beste zu machen, mache ich Krav Maga. Für einen reinen Schlagabtausch sind zumindest bei uns überwiegend boxerische Elemente mit im Training.

    Wenn man der Meinung ist, man kassiert den ersten Treffer immer, kann man sich natürlich das Krav Maga Training sparen, da gebe ich dir recht. Quasi das Messer zwischen den Rippen einklemmen, dann kann er schon mal kein zweites Mal zustechen. Geht auch.

  11. #86
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    OK, lohnt sich also nicht; bzw. würde Christophs Thread zerschießen. Man könnte das ja in einem neuen diskutieren.

  12. #87
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    also wenn ich das hier alles so lese hab ich das so alles schon mal gelesen...:P

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