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Thema: Stereotypen in der Kampfkunst/Sportszene

  1. #46
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    Irgendwo mal gelesen:

    Der große Alte

    Ist schon ewig dabei, hat schon alles gesehen und alles erlebt.
    Bester Kumpel des Trainers, wahrscheinlich auch irgendwie Gründungsmitglied des Vereins.
    Jeder kennt ihn und hat ihn schonmal gesehen, im Training ist er aber irgendwie trotzdem nie.
    Nur ganz selten kommt er mal, erzählt von der alten Zeit, gibt weise Ratschläge - und verschwindet dann wieder, ohne trainiert zu haben!
    der dir oberhawet / czornhaw ort deme drewet
    - schon Organspender? -

  2. #47
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    Der "This-will-get-you-killed" Mahner.
    Bei jeder Diskussion fällt ihm ein das es doch tatsächlich denkbar ist das nicht alles nach Plan verläuft. "Strasse" ist sein Lieblingswort und synonym für ein Schlachtfeld das nur er selbst gut kenn (man fragt sich wo er eigentlich lebt, und wie er dort überlebte, aber das, so versteht sich, kann man als "Breitensportler" ja ohnehin nicht nachvollziehen). Er hat keinen einzigen handfesten Beweis dafür das er tatsächlich einmal in einer Schlägerei war, fabuliert aber in einem fort über Messer und Drohnenangriffe die wieder erwarten nur schwer abzuwehren sind. Bei allem fällt ihm ein Gegenbeispiel ein, wobei sein Lieblingsendgegner der untrainierte Mauererlehrling ist dem er sagenhafte Naturtalente zuspricht die so eigentlich nur noch von Oyama übertroffen wurden - mit dem Unterschied das dieser dafür trainieren musste und es sich im Unterschied zu unserem Alleszermalmer nicht um mythen handelt.

  3. #48
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    Der Trainings-fanatiker.
    Unter viermal die Woche ist für ihn kein ernsthaftes Training - und auch das noch zu wenig. Wer keine internationalen Titel vorweisen kann, nicht wenigstens seit zehn Jahren 5 bis 6 mal die Woche VK trainiert oder durch weltbekannte Größen ausgebildet wurde - wird von ihm belächelt. Er spricht gerne von OLMPIA-Ringern und LIGA-Judokas um gleich nocheinmal klarzustellen auf welchem Level das ganze stattzufinden hat damit es auch nur ansatzweise taugt. Gerne schwadroniert er von seinen Anfängen, wie 6 mal die Woche zweimal täglich trainiert wurde und das auch verletzt. Er selbst betrachtet sich nicht als Fanatiker sondern als Realist. Er hat keinen Tunnelblick sondern die anderen einfach keine Ahnung...

  4. #49
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    Der Ich-wills-nochmal-wissen Ü40er

    Die letzten 20 Jahre war Sport nicht so sein Ding. Er hat viel gearbeitet und ja gut, nach Feierabend bleibt man doch auch gerne bei der Frau zu Hause oder hütet die Kinder. Die Knie und der Rücken sind irgendwie nicht mehr so gut aber passt schon alles, man ist halt keine 20 mehr. Mit seinen Arbeitskollegen war er eigentlich immer gerne im Biergarten und hat ein bis zwei Pils und Schnitzelbrötchen verdrückt. Im Großen und Ganzen ist alles gut gelaufen bei ihm. Die Tilgung für das Haus läuft, der Kombi sieht ja doch auch ganz sportlich aus und er ist sich sogar ziemlich sicher, dass einige seiner Arbeitskollegen neidisch auf das Auto sind. Die Kinder machen jetzt eher so ihr eigenes Ding und seine Frau hat seit neustem Yoga für sich entdeckt, wo sie mit ihren 3 Freundinnen zweimal in der Woche etwas nur für sich tut.

    Im Training - NATÜRLICH Muay Thai oder Boxen - gibt er ehrenhaft alles und bemüht sich mithalten zu können. Schläge und Kicks feuert er mit demonstrativen 120% aus seinem recht blass wirkenden Gliedmaßen. Nach 30 Sekunden stützt er dann doch das erste mal seine Arme auf die Knie. Begleitet von leisem Stöhnen und dem von seiner Stirn tropfendem Schweiß zieht es ihm das T-Shirt bis zur Hälfte des beharrten Rückens nach oben, während er da so vorn übergebeugt steht. Doch schnell richtet er sich mich einem Stoßseufzer auf und feuert die nächsten Kombinationen in die Pratzen ohne auf Korrekturen oder den Rat lieber etwas langsamer zu machen zu reagieren. Man sieht ihn in den kommenden Wochen und Monaten immer mal wieder im Training, wo er jedesmal überschwänglich alles aus sich herausholt ohne jedoch wirkliche Fortschritte erkennen zu lassen. Nach dem Training erzählt er manchmal von seinen Dienstreisen nach [willkürliche mittelgroße Stadt in Europa oder China] und außerdem hat er sich auch gerade wieder etwas gezerrt weswegen er leider doch nicht richtig mitmachen kann. Nach ein paar Monaten ist er für immer aus dem Gym verschwunden und ward nie wieder gesehen
    Geändert von Flanders (24-04-2018 um 13:21 Uhr)

  5. #50
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    Zitat Zitat von Flanders Beitrag anzeigen
    ... Nach ein paar Monaten ist er für immer aus dem Gym verschwunden und ward nie wieder gesehen

    Flasche!


    Grüsse

  6. #51
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    Der Mit-Absicht-zu-Spätkommer, um das Aufwärmtraining zu umgehen.

    Die Helikoptermutter: "Mein Sohn darf das, schließlich zahle ich Mitgliedsbeiträge".
    Jeder reitet auf seinem eigenen Esel.
    aus Persien

  7. #52
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    Der Mit-Absicht-zu-Spätkommer, um das Aufwärmtraining zu umgehen.
    Dann muss er sich eben mit der Strafe für zuspätkommen aufwärmen


    Die Helikoptermutter: "Mein Sohn darf das, schließlich zahle ich Mitgliedsbeiträge".
    Seriously???

  8. #53
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    Zitat Zitat von Flanders Beitrag anzeigen
    Der Ich-wills-nochmal-wissen Ü40er

    Die letzten 20 Jahre war Sport nicht so sein Ding. Er hat viel gearbeitet und ja gut, nach Feierabend bleibt man doch auch gerne bei der Frau zu Hause oder hütet die Kinder. Die Knie und der Rücken sind irgendwie nicht mehr so gut aber passt schon alles, man ist halt keine 20 mehr. Mit seinen Arbeitskollegen war er eigentlich immer gerne im Biergarten und hat ein bis zwei Pils und Schnitzelbrötchen verdrückt. Im Großen und Ganzen ist alles gut gelaufen bei ihm. Die Tilgung für das Haus läuft, der Kombi sieht ja doch auch ganz sportlich aus und er ist sich sogar ziemlich sicher, dass einige seiner Arbeitskollegen neidisch auf das Auto sind. Die Kinder machen jetzt eher so ihr eigenes Ding und seine Frau hat seit neustem Yoga für sich entdeckt, wo sie mit ihren 3 Freundinnen zweimal in der Woche etwas nur für sich tut.

    Im Training - NATÜRLICH Muay Thai oder Boxen - gibt er ehrenhaft alles und bemüht sich mithalten zu können. Schläge und Kicks feuert er mit demonstrativen 120% aus seinem recht blass wirkenden Gliedmaßen. Nach 30 Sekunden stützt er dann doch das erste mal seine Arme auf die Knie. Begleitet von leisem Stöhnen und dem von seiner Stirn tropfendem Schweiß zieht es ihm das T-Shirt bis zur Hälfte des beharrten Rückens nach oben, während er da so vorn übergebeugt steht. Doch schnell richtet er sich mich einem Stoßseufzer auf und feuert die nächsten Kombinationen in die Pratzen ohne auf Korrekturen oder den Rat lieber etwas langsamer zu machen zu reagieren. Man sieht ihn in den kommenden Wochen und Monaten immer mal wieder im Training, wo er jedesmal überschwänglich alles aus sich herausholt ohne jedoch wirkliche Fortschritte erkennen zu lassen. Nach dem Training erzählt er manchmal von seinen Dienstreisen nach [willkürliche mittelgroße Stadt in Europa oder China] und außerdem hat er sich auch gerade wieder etwas gezerrt weswegen er leider doch nicht richtig mitmachen kann. Nach ein paar Monaten ist er für immer aus dem Gym verschwunden und ward nie wieder gesehen
    da trifft durchaus das eine oder andere auf mich zu
    aber ich bin immerhin schon mehr als ein paar Monate dabei

  9. #54
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    Der alte (>1,8m; 70+, breit gebaut)

    Er hat mit recht fortgeschrittenem Alter begonnen, und sich bis zum Meistergrad hochtrainiert. Im Kampf überrascht er Trainingspartner die ihn nicht kennen mit Härte und kann sehr gut mit den Jüngeren mithalten. Fehlende Beweglichkeit für exotische Tritte schränken seine Angriffsmuster etwas ein. Daher kontert er gerne jede form von Tritten aus um zu zeigen dass die auch nicht mehr erreichen als simplere Techniken. Seine Kontrolle ist mittelmäßig, er Verletzt niemanden ernsthaft, hinterlässt aber eine Spur blauer Flecken und nach aufgefangenen Tritten gestürtzte Gegner. Eine seiner liebsten Beschäftigungen ist es die 40+ Garde der aktiven Mitglieder (manchmal auch die Eltern der jüngeren Mitglieder) zu mehr Anstrengung zu überreden, "ich bin zu alt für den Scheiß" funktioniert bei ihm ja ohnehin nicht. Wenn er Wütend wird hat er eine Ausstrahlung wie Captain Ahab (aus der alten Verfilmung), die jeden verscheucht der ihm im Weg steht. Wer versucht ihm ungefragt zu helfen wird zur Strafe sofort angegriffen, egal wer, wo, was, wie oder wann. Sollte es vor dem Triaining zu gesprächen kommen beschwert er sich dass man als Rentner ja so wenig Zeit hätte und reißt Witze wie "Besser Prostataprobleme als nochmal 10 Jahre arbeiten". Wenn es gerade knapp an Trainern ist macht er einen auf Peter Lustig und trainiert die Kinder der Unterstufe.
    Wird er von einer größeren Krankheit mehrere Monate am trainieren gehindert lässt er sich dadurch nicht aufhalten oder Demotivieren, er plant schließlich schon seit Jahren vor 80 noch den 2. Dan zu machen.

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