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Thema: Sheepdog Response

  1. #46
    Gast Gast

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    Und wo ist der Unterschied zur Schweiz. Jeder Soldat nimmt sein vollautomatisches Sturmgewehr nach Hause. Früher noch mit 50 Schuss Munition. Heute muss man diese halt kaufen.. Im Moment etwa 140000 aktive Milizsoldaten. Während des kalten Krieges waren es 650000!

    Ne Ne. Die Amis spinnen einfach, ich bleibe dabei...

  2. #47
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    Das es in Amerika anders zugeht als zum Beispiel in der Schweiz hat mehrere Gründe.
    Einmal haben die wie schon gesagt wurde einen anderen Zugang zur Gewalt. Gewalt wird dort nicht als etwas unnatürliches angesehen so wie es sich gerade in Europa viele wünschen.
    Dann kommt hinzu dass dort jeder Idiot sich ohne Probleme so viele Waffen wie er will beschaffen kann.

    Die wichtigsten Punkte, die auch die von Polizisten getöteten Schwarzen betreffen, sind aber die ausgeprägte Ganggewalt und die Kartelle. Das Schwarze öfters als Weiße erschossen werden hat nicht nur etwas mit reinem Rassismus zutun, sondern auch damit dass sie einfach häufiger in Gangs sind.
    Und dazu kommt dann noch dazu, dass meines Wissens nach die Ausbildung der Polizisten teilweise nicht wirklich intensiv ist.

    Das Thema ist um einiges komplexer als dass man es einfach mit "es gibt zu viele Waffen" und "die Polizei dort besteht aus gewaltätigen Rassisten" beschreiben könnte.
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
    - Evolution

  3. #48
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    In NRW gab es von September 17 bis März 18 alleine in NRW 572! Messerattacken. Das sind knapp 3 pro Tag...
    Und da bin ich ganz bei kanken, wenn nicht bald was getan wird, werden sich immer mehr Menschen selber helfen und sich bewaffnen. Das Geschäft mit den legalen SV Mitteln boomt schon lange, und es dauert nicht mehr lange bis auch der Normalo auf radikalere SV Methoden zurückgreifen wird.
    "Ruhig bleiben und dann, wenn der Typ nochmal aufsteht, dann trittst Du ihn voll ausm Bild!" - Bruce Lee

  4. #49
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    Zitat Zitat von Kohleklopfer Beitrag anzeigen
    In NRW gab es von September 17 bis März 18 alleine in NRW 572! Messerattacken. Das sind knapp 3 pro Tag...
    Und da bin ich ganz bei kanken, wenn nicht bald was getan wird, werden sich immer mehr Menschen selber helfen und sich bewaffnen. Das Geschäft mit den legalen SV Mitteln boomt schon lange, und es dauert nicht mehr lange bis auch der Normalo auf radikalere SV Methoden zurückgreifen wird.
    Mal ne Frage, wie war's früher? Ist die Zahl steigend oder sinkt sie. Und geht's dann nur um Angriffe durch Dritte oder auch um häusliche Gewalt?
    I'm here to kick ass and chew bubblegum and I'm all out of bubblegum.

  5. #50
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    Die Zahl ist steigend und es sind alle Angriffe mit einbezogen.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  6. #51
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    Bin gerade auch über einen Artikel zu dem Messerthema gestoßen: http://faktenfinder.tagesschau.de/in...hland-101.html

    Man beachte bitte die mannigfaltigen Einschränkungen, die einer validen Betrachtung des Zeitverlaufs entgegenstehen!

  7. #52
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    Das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, ist so gering wie seit über 35 Jahren nicht mehr
    Für alle die meinen sich aus Angst vor einer Straftat bewaffnen zu müssen.
    Steven Pinker schreibt dazu ja auch einiges (und geht vor allem auch schön auf Amerika ein).

    Gefühlte Sicherheit ist leider oft etwas anderes als die objektive Sicherheit. Menschen sind Rudeltiere und als solche verbreitet sich Angst unter ihnen leider oft wie ein Virus, auch wenn sie unbegründet ist.

  8. #53
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    Zitat Zitat von -KINGPIN- Beitrag anzeigen
    Ich glaube eher dass Amerika von der Kultur her mit Gewalt entstanden ist und diese Mentalität darum tief verwurzelt ist. Zuerst der Völkermord an den Indianern, wilder Westen, dann die Versklavung der Afrikaner. Gewalt wird mit mehr Gewalt gelöst und ist legitimes Mittel. Man siehe die Aussenpolitik. Ressourcen nimmt man sich. Dass Ganze wird dann romantisiert mit Schäferhunden...
    Die wollen schiessen und so wird auch rekrutiert..
    Bitte nicht vergessen, dass da a) die zeitlich Reihenfolge nicht stimmt (das lief nicht nacheinander ab, sondern simultan) und b) dass das Europäer waren, die nach Amerika auswanderten. Ich stimme dir aber in sofern zu, dass das sehr wohl in der amerikanischen Geschichte verwurzelt wurde.
    Frank Burczynski

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  9. #54
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    Zitat Zitat von Kohleklopfer Beitrag anzeigen
    In NRW gab es von September 17 bis März 18 alleine in NRW 572! Messerattacken. Das sind knapp 3 pro Tag...
    Und da bin ich ganz bei kanken, wenn nicht bald was getan wird, werden sich immer mehr Menschen selber helfen und sich bewaffnen. Das Geschäft mit den legalen SV Mitteln boomt schon lange, und es dauert nicht mehr lange bis auch der Normalo auf radikalere SV Methoden zurückgreifen wird.
    Und wie viele Menschen leben insgesamt in NRW! viele Millionen. Klar gibt es diese Tendenz und es ist auch scheiße das Messer lockerer sitzen. Trotzdem bleibt die Wahrscheinlichkeit das jemanden trifft recht gering.

    zu JKD und Kingping ich finde es weiterhin fatal einer ganzen Nation/ Bevölkerung ein gewisses Gewaltpotenzial/ Affinität zur Gewalt zu haben zu unterstellen.

    Könnte ich wenn ich jetzt gemein wäre ohne Probleme ähnliches auf die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten etc. schieben.

    Und wer unbedingt schießen will der geht auch bei uns zur Bundeswehr. Deshalb hat diese ja auch das Problem mit Rechtsextremen und Islamisten etc.

  10. #55
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    Zitat Zitat von Hogerus Beitrag anzeigen
    zu JKD und Kingping ich finde es weiterhin fatal einer ganzen Nation/ Bevölkerung ein gewisses Gewaltpotenzial/ Affinität zur Gewalt zu haben zu unterstellen.

    Und wer unbedingt schießen will der geht auch bei uns zur Bundeswehr. Deshalb hat diese ja auch das Problem mit Rechtsextremen und Islamisten etc.
    Auch nicht schlecht. Erst eine Generalverurteilung bemängeln und zwei Sätze später selbst eine machen.
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  11. #56
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    Zitat Zitat von Hogerus Beitrag anzeigen
    ... Klar gibt es diese Tendenz und es ist auch scheiße das Messer lockerer sitzen. Trotzdem bleibt die Wahrscheinlichkeit das jemanden trifft recht gering. ... .

    Glaube, denjenigen, die es (jetzt vermehrt) „trifft“, bzw. deren Hinterbliebenen, ist es ziemlich egal, ob die wahrscheinlichkeit, dass es sie bzw. den jeweiligen Angehörigen „getroffen“ hat, recht gering war.


    Grüsse

  12. #57
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    @Hogeruns
    Ich habe mich auf die Polizei bezogen und warum da zum Teil der Finger sehr locker ist. Und warum da so Gewaltexzesse mit Todesfolge passieren. Amis zu pauschalisieren ist nicht gut da gebe ich dir Recht. Aber eine Tendenz zu gewissem Verhalten sehe ich schon. Ich bin fasziniert von der amerikanischen Kultur. Schaue viele amerikanische Talkshows. Podcast etc. Auch wie politisiert wird ist spannend. Arbeite mit einem schwarzen Ami zusammen der in den 80zigern in die Schweiz gekommen ist. Er hat mir dieses Verhalten bestätigt. Was natürlich nicht der absoluten Wahrheit entsprechen muss.. Ist alles subjektiv schlussendlich.

  13. #58
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    Zitat Zitat von Hogerus Beitrag anzeigen

    zu JKD und Kingping ich finde es weiterhin fatal einer ganzen Nation/ Bevölkerung ein gewisses Gewaltpotenzial/ Affinität zur Gewalt zu haben zu unterstellen.
    welche schlimmen Folgen hat das dann?

    Und deine Interpretation ist falsch. Ich unterstelle keiner Nation/Bevölkerung eine Affinität zur Gewalt.
    Sehr wohl weise ich aber darauf hin, dass "Gewalt" in der kultur-geschichtlichen Entwicklung der USA eine starke Rolle verwurzelt hat.
    Geändert von jkdberlin (23-03-2018 um 09:33 Uhr)
    Frank Burczynski

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  14. #59
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    Kanken: Gefühlte Sicherheit ist leider oft etwas anderes als die objektive Sicherheit. Menschen sind Rudeltiere und als solche verbreitet sich Angst unter ihnen leider oft wie ein Virus, auch wenn sie unbegründet ist.
    Traurig aber war und wehe man spricht dies in Diskussionen offen an. Dafür habe ich in letzter Zeit viel Haue einstecken müssen.
    Manche scheinen sich einfach fürchten zu wollen.
    Nicht zu vergessen, oft ist das wahre Problem die Angst selbst und ihre Folgen (z.B. zunehmende Bewaffnung die oftmal eher zu einer höheren Gefährdung führt).

    OliverT
    Die wichtigsten Punkte, die auch die von Polizisten getöteten Schwarzen betreffen, sind aber die ausgeprägte Ganggewalt und die Kartelle.
    Ich bin in vielen bei Dir, wobei dieser Punkt schon wieder die Auswirkungen betrifft und nicht die Ursachen.
    Amerikas Problem ist vor allem ein mangelhaftes Sozialsystem und ein Wirtschaftsystem, dass viele Verlierer ohne Aussicht auf Besserung ihrer Lage produziert. Gleichzeit gibt es eine Mentalität das der Starke / Erfolgreich bewundert wird, selbst wenn er seinen Erfolg auf kosten andere begründet (z.B. milliardenschwere Unternehmer die nahezu keine Steuern zahlen und deren Mitarbeiter kaum genug zum Leben verdienen). Dort wo keine Aussicht darauf besteht auf legale Weise reich zu werden, holt man sich seinen Anteil am Reichtum dann über Gewalt und Drogen - im Prinzip sogar systemkonform... Und seine Macht über Gangs und Kartelle.
    Das ist natürlich jetzt extrem vereinfacht ausgedrückt, trifft es aber im Kern.
    Ich habe erst vor wenigen Tagen dazu einen sehr guten Artikel gelesen: https://eand.co/why-were-underestima...e-be04d9e55235
    (Anmerkung: Dort wird auch auf die Opiat Krise verwiesen, ein massives Problem in der USA, dass bei uns bisher kaum bekannt ist)

    Das Thema ist um einiges komplexer als dass man es einfach mit "es gibt zu viele Waffen" und "die Polizei dort besteht aus gewaltätigen Rassisten" beschreiben könnte.
    Volle Zustimmung!

    Zum Bild der dummen und durchgeknallten Amerikaner: Ich empfehle hier einfach mal ein paar Seiten aus den USA zu abonnieren (Ideal von: Polizisten, Gruppen Pro und Contra privater Waffenbesitz). Dann bekommt man ein etwas differenzierteres Bild und wird teilweise doch positiv überrascht sein.

    Frank:
    Sehr wohl weise ich aber darauf hin, dass "Gewalt" in der kultur-geschichtlichen Entwicklung der USA eine starke Rolle verwurzelt hat.
    Ein wichtiger Punkt für das Verständnis warum die Menschen dort teilweise etwas anders ticken - ohne jede Bewertung!

  15. #60
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen


    Ein wichtiger Punkt für das Verständnis warum die Menschen dort teilweise etwas anders ticken - ohne jede Bewertung!
    genau darum ging es mir.
    Eine Bewertung von unserem oder besser meinem Standpunkt aus erfolgte da nicht.
    Frank Burczynski

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