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Thema: SV aus Grappling Perspektive

  1. #16
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    Zitat Zitat von Spud Bencer Beitrag anzeigen
    Dann ist es aber halt kein Grappling mehr.
    Das ist falsch.
    So basiert die Punktevergabe bei BJJ Wettkämpfen für die Positionen eben auf der Möglichkeit, seinen Gegner zu schlagen und ihn dabei zu kontrollieren.

    Cung Le, Bas Rutten, Chuck Liddell, Vovchanchyn usw. sind/waren beileibe keine Olympiaringer. Deren Anti-Grappling hat trotzdem gut funktioniert. Um Crossfaces, Stuffing, Sprawling usw. zu lernen muss ich auch nicht zum Olympiastützpunkt Freistil pilgern.
    Alle genannten haben auch Grappling trainiert.
    Frank Burczynski

    HILTI BJJ Berlin
    https://www.hiltibjj.de


    http://www.jkdberlin.de

  2. #17
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    "Antigrappling" wäre es nen Anzug aus Stacheldraht oder mit elektrischer Ladung zu tragen
    funktioniert nur teilweise.
    einem bekannten hat vor 20 jahren stacheldraht auf der schulter eine anzeige wegen widerstands gegen polizeibeamte und körperverletzung eingebracht. dabei hat er sich gar nicht gewehrt, nur der polizist hatte den stacheldraht auf der schulter übersehen und dann reingegriffen.

  3. #18
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    Warum hat man Stacheldraht auf der Schulter?
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
    - Evolution

  4. #19
    gast Gast

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    Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
    Warum hat man Stacheldraht auf der Schulter?
    Ich nehme an damit sich Polizisten dran verletzen wenn man auf einer Demo ist...

    Läuft für mich unter "Ich hab ihn gar nicht geschlagen - Ich habe nur in die Luft geschlagen und er stand zufällig dort..."

  5. #20
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    Wherever I am I am at home hat mein Lehrer Alex Kostic mal gesagt und für mich trifft das genau den Punkt.

    Als kompletter Kampfkünstler braucht man Antworten auf die wichtigsten Fragen und praktisch heisst das, was mache ich in der Tritt- und Schlagdistanz, was im Clinch und was am Boden. Ein Boxer kommt vielleicht auf andere Antworten als ein Grappler, aber er braucht trotz allem Antworten....

    Als BJJ, hab ich ja auch kein Anti-Standkampf. Ich kämpfe in der Schlagdistanz, im Clinch und am Boden, nutze BJJ Prinzipien und mach mir eigentlich kein Kopf in welcher Distanz ich bin, weil ich mich überall zuhause fühlen sollte......

  6. #21
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    Ja, ja. Wir im Karate haben eigentlich auch alles und sind völlig mißverstanden.

    Natürlich gibt es Traingsschwerpunkte und -gewohnheiten, die sehr wohl weitverbreitet und typisch sind.

    Klar ist Antigrappling Traumtanz, aber das Video träumt genauso vom Allroundfighter-grappler.
    So geht es jedem KS/KK früher oder später.

    Trainiert schon seit Jahrzehnten cross, WEIL es nunmal so ist :

    Das Opatier
    "We are voices in our head." - Deadpool

  7. #22
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    Für mich ist Crosstraining nicht die Lösung. Ich will nicht verschiedene Dinge in verschiedenen Distanzen machen, sondenr einen systematischen Ansatz der immer auf den gleichen Prinzipien basiert, auch wenn die Techniken in jeder Distanz natürlich anders sind.

  8. #23
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    Warum hat man Stacheldraht auf der Schulter?
    er war punk - fand das cool.

  9. #24
    Gast Gast

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    Was ist Grappling?

    1. Ein Gegner greift mich spezifisch und ich befreie mich davon
    2. Ein dynamisches Kampfsystem welches sich auf auf Griffkampf mittels Werfen, Hebeln und Würgen spezialisiert hat.

    Bei 1. kann Antigrappling funktionieren
    Bei 2. garantiert nicht

    Bei 2. müssen die Basics hin. Man muss diese ernsthaft trainieren. 50 Prozent des Trainings muss am Boden verbracht werden. Diese wir wollen nicht auf den Boden und möglichst schnell aufstehen- Mentalität und wenn er uns dann so greift machen wir so, funktioniert nicht.

    Wenn man allerdings die Basics hat, bin ich ganz klar der Meinung dass es effizientere Wege gibt als Grappling um den Kampf am Boden zu beenden. Grappler wollen grappeln. Und dies ist vielmals nicht der direkteste Weg..

  10. #25
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    Du willst also einen grappler mit grappling schlagen, in dem du 50 % deines trainings damit verbringst? Ich fürchte, da musst du 100% hin.
    http://ifo-jeetkunedo-frankfurt.de/
    Three main targets, knee, groin, eyes. Three distances, long, medium, close. Three levels, low, medium, high.

  11. #26
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    Abstauber: Nein, ich glaube nicht, dass das so gemeint war:

    Zitat Zitat von -KINGPIN- Beitrag anzeigen
    Bei 2. müssen die Basics hin. Man muss diese ernsthaft trainieren. 50 Prozent des Trainings muss am Boden verbracht werden. Diese wir wollen nicht auf den Boden und möglichst schnell aufstehen- Mentalität und wenn er uns dann so greift machen wir so, funktioniert nicht.

    Wenn man allerdings die Basics hat, bin ich ganz klar der Meinung dass es effizientere Wege gibt als Grappling um den Kampf am Boden zu beenden. Grappler wollen grappeln. Und dies ist vielmals nicht der direkteste Weg..
    (Hervorhebung durch mich)

  12. #27
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    Meines Erachtens ist die richtige Positionierung der wichtigste Gewinn, den man aus Grappling-Training für die SV ziehen kann. Wenn ich mich im Clinch oder am Boden in die richtige Position bringen kann, kann ich mir die Folgetechnik aussuchen. Und die ist unter SV-Bedingungen eben dann nicht unbedingt die Submission, sondern z.b. Ground&Pound, "schmutzige" Techniken oder einfach das Lösen und Entkommen. Dafür muss ich Grappling und nicht "anti-Grappling" trainieren.
    Und auch gegen den besseren Grappler ziehe ich es es vor, zumindest die Grundlagen des Postionierens trainiert zu haben und diese mit dem Genannten zu kombinieren, anstatt mich auf z.B. nur auf Augenstechen oder Eierkneten zu verlassen.

  13. #28
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von Abstauber Beitrag anzeigen
    Du willst also einen grappler mit grappling schlagen, in dem du 50 % deines trainings damit verbringst? Ich fürchte, da musst du 100% hin.
    Nö was ich meine ist: Positionflow und die Anwendungen daraus kennen. Und dann den eigenen Weg gehen. Und das trainieren. Ich bin ein Standuptyp. Aber ich bin nicht doof. Die Hälfte meines Trainings ist Bodenkampf basierend auf BJJ-Basics und Combativesideen. Ich will ein kompleter Kämpfer sein. Aber im regellosen Kontext.Also 50 Prozent meiner Zeit widme ich dem regellosen Bodenkampf. Und das für meine Bedürfnisse sehr erfolgreich. Grappler wollen vielmals einfach grappeln. Ich will hauen. Auch am Boden. Nicht Augenstechen/Eiergreifenblödsinn. Sobald du greifen und kontrollieren willst wirst du eingepackt. Aber schlagen wie eine Furie zu den vitalen Zielen. Dass ist eine andere Geschichte. Und dass kontrolliert aus den verschieden Positionen..

    Auch wenn das Antigrappling noch in den Kinderschuhen steckt, wird es sich immer mehr etablieren und verbessern. Es ist die logische Gegenantwort zum BJJ. Die haben angefangen Striker in ihre Welt zu ziehen. Wo diese keine Ahnung hatten was zu tun ist. Wenn man böse sein will dann könnte man sagen die haben fast schon beschissen. Die Gracies haben ein Lücke entdeckt und gnadenlos ausgenutzt... Jetzt langsam aber sicher kommt die Retourkutsche. Man sieht ja nur schon was ein guter Ground and Pounder ausrichten kann. Wenn noch alles geht, dann behaupte ich, wird der Grappler ernsthafte Probleme bekommen.. Es wird kommen, da bin ich sicher.

    https://m.youtube.com/watch?v=H_mxPgYe1wM
    Geändert von Gast (09-04-2018 um 19:35 Uhr)

  14. #29
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    Zitat Zitat von -KINGPIN- Beitrag anzeigen
    Nö was ich meine ist: Positionflow und die Anwendungen daraus kennen. Und dann den eigenen Weg gehen. Und das trainieren. Ich bin ein Standuptyp. Aber ich bin nicht doof. Die Hälfte meines Trainings ist Bodenkampf basierend auf BJJ-Basics und Combativesideen. Ich will ein kompleter Kämpfer sein. Aber im regellosen Kontext.Also 50 Prozent meiner Zeit widme ich dem regellosen Bodenkampf. Und das für meine Bedürfnisse sehr erfolgreich. Grappler wollen vielmals einfach grappeln. Ich will hauen. Auch am Boden. Nicht Augenstechen/Eiergreifenblödsinn. Sobald du greifen und kontrollieren willst wirst du eingepackt. Aber schlagen wie eine Furie zu den vitalen Zielen. Dass ist eine andere Geschichte. Und dass kontrolliert aus den verschieden Positionen..

    Auch wenn das Antigrappling noch in den Kinderschuhen steckt, wird es sich immer mehr etablieren und verbessern. Es ist die logische Gegenantwort zum BJJ. Die haben angefangen Striker in ihre Welt zu ziehen. Wo diese keine Ahnung hatten was zu tun ist. Wenn man böse sein will dann könnte man sagen die haben fast schon beschissen. Die Gracies haben ein Lücke entdeckt und gnadenlos ausgenutzt... Jetzt langsam aber sicher kommt die Retourkutsche. Man sieht ja nur schon was ein guter Ground and Pounder ausrichten kann. Wenn noch alles geht, dann behaupte ich, wird der Grappler ernsthafte Probleme bekommen.. Es wird kommen, da bin ich sicher.

    https://m.youtube.com/watch?v=H_mxPgYe1wM

    Schlagen wie eine Furie und "kontrolliert" sind schon mal 2 unvereinbare Gegensätze bzw ein Zielkonflikt.

    Grappler wollen im Grapplingtraining sicher grapplen aber bestimmt nicht wenn sie sich im Club oder in der Kneipe prügeln

    Kannst du mir mal versuchen zu erklären was deiner Ansicht nach "Antigrappling" sein soll? Nur weil weil etwas semantisch wie die logische Antwort auf etwas klingt, muss es diese nicht auch in der Praxis direkt sein.

    Du hast die Ursprünge von Grappling nicht verstanden. Sowohl im alten Pankration als auch bei den Gracies wurde Grappling in aller erste Line erst mal nur genutzt um sich einen möglichst großen unfairen Vorteil zu erschaffen. Und von da aus kann und sollte dann auch geschlagen werden um den Kampf per Ko zu beenden oder dadurch den Gegner zu Bewegungen zu zwingen welche einem Submissions ermöglichen.
    Die Punkteverteilung aus dem BJJ geht heute noch darauf zurück von welcher Position man am effektivsten aus Schlagen kann. Daher gibt Knee on Belly nach dem Guardpass auch noch mal extra Punkte.
    Ground and Pound wird erst durch die entsprechende Position sinn- und wirkungsvoll und diese sichert man sich nur ringerisch oder grapplerisch. Ergo kein Ringen/Grappling = kein effektives Ground & Pound

  15. #30
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    Der Unterschied zwischen einem funktionierenden "Anti-Grappling" und Grappling per se ist eigentlich nur, dass ersteres sich auf die defensiven Fähigkeiten konzentriert und für die Offensive halt GnP sucht, und letzteres neben der Defensive noch die Offensive in Submissions sucht. Wenn letzterer dann auch GnP kann und nutzt, wie man das öfter von Gracies bei Vendetta-Kämpfen gesehen hat, ist der vollständiger.

    Ein Beispiel für einen "Anti-Grappler" mit Erfolg war Fedor. Wenn der keine Lust hatte am Boden zu bleiben ist er "einfach" aufgestanden und hat wieder im Standup weitergemacht. Submissions konnte er aber eben auch als Sambist. Die Frage ist, wie erfolgreich vereinfachte Stalling- und Escape-Methoden sind, um nur in den Standup zurückzukommen, und wie gut die Takedown-Defense ist um die Notwendigkeit und den Aufwand dafür gering zu halten.
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

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