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Thema: Training/Sparring im Freien

  1. #16
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    Ich mache seit ca. 15 Jahren regelmäßig Partnertraining im Freien. Anfangs ein- bis zweimal pro Woche, inzwischen im "Winter" (Nov-Feb) 4-5 mal im "Sommer" 5-6 mal.
    Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, gerade auch die unterschiedlichen Voraussetzung durch die Umgebung (nasse Wiese, hohes Gras, Schnee, Pfützen, diverse Stolperfallen, Bäume und Sträucher etc..) empfinde ich als echten Gewinn.
    Ich bevorzuge Orte mit möglichst wenig (keinem) Publikumsverkehr. Das vermeidet einfach Zeitverlust durch Fragen. Wenn mal Leute vorbei kommen, waren die Reaktionen aber bisher fast immer positiv. Gerade beim HF gab es immer eine große Neugierde und viele Fragen. Lediglich bei einem Escrimalehrgang auf einem Parkplatz wurden wir mal dumm angemacht ("... und was macht ihr wenn ich mit einer Pistole komme?").
    Mein aktueller Platz ist der Übergang von einer sandigen Wiese zum Waldrand - durch vorgelagerte Bäume und Sträucher von direktem Einblick geschützt. Im Sommer lässt sich mit einer Zeltplane dort sogar sehr gut Bodenarbeit trainieren. Auch Sparring mit Würfen ist dank des Sandbodens möglich (wobei es unglaublich ist, wohin überall der Sand dabei wandert).

    Nachtrag: Vorher, beim Karate in meinem alten Dojo, gab es auch viel Training im Freien (Barfuß Waldlauf, Schubkarren mit den Fäusten auf Betonboden, etc...). Und beim Boxen natürlich auch, da aber mit Schuhen.
    Beim Morgentraining (IBK Summercamp) an der Isar gab es auch mal einen ungehalten Schausteller. Morgens um 06.00 mit mehrfachem lautem Kiai geweckt zu werden war wohl doch eher unerwünscht.
    Geändert von ThomasL (08-05-2018 um 15:39 Uhr)

  2. #17
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Morgens um 06.00 mit mehrfachem lautem Kiai geweckt zu werden war wohl doch eher unerwünscht.
    DAS kann ich sogar nachvollziehen

  3. #18
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    Also ich hätte jetzt auch kein Problem damit, mich mit Pratzen oder Stöcken oder ähnlichem ein ruhigeres Plätzchen in einem Park zu suchen und dort zu trainieren.

    Mir geht es hier tatsächlich um das draußen grappeln.

  4. #19
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    Macht das so den Unterschied?
    Mit Pratzen / Stöcken / Waffen ist doch mindestens genau so schräg, wie aufm Boden rumkugeln.
    Und mit Gi hält's eh jeder für Judo.
    "Eternity my friend is a long f'ing time!"

  5. #20
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    Für mich macht es einen Unterschied. Gerade, weil man sich im Grappling ja öfter in Positionen befindet, die von außen betrachtet, recht eigenartig anmuten können.
    Ich denke es hat auch ein wenig mit dem Geschlecht zu tun. Mir als Frau wäre es unangenehm dabei „begafft“ zu werden

  6. #21
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    Für mich macht das auch einen Unterschied, Standkampf ist für mich noch was anderes als auf dem Boden zu rollen draußen....

  7. #22
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    Zitat Zitat von SandyKA Beitrag anzeigen
    Ich denke es hat auch ein wenig mit dem Geschlecht zu tun. Mir als Frau wäre es unangenehm dabei „begafft“ zu werden
    Mir reicht es schon wenn die Damen vom "Hoppelkurs" nebenan immer versuchen mit gesenktem Haupt und peinlich berührt ganz schnell an uns vorbei zu kommen...
    Die haben halt keinen Plan von dem was da gemacht wird und finden uns daher bestimmt genauso "komisch" wie wir sie.

    Allein aus rein praktischen Gesichtspunkten wäre draußen Training aber nichts für mich, im Gym hat man sanitäre Einrichtungen, das Erst Hilfe Set wenn es sein muss und auch sonst alles was man braucht.
    Wenn man das gute Wetter nutzen will kann man das immer noch gemeinsam im Anschluss ans Training machen und die "Nachbesprechung" nach draußen verlegen.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  8. #23
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    Johnny99: DAS kann ich sogar nachvollziehen
    Ich auch, sogar sehr gut ;-)

    Drache: Allein aus rein praktischen Gesichtspunkten wäre draußen Training aber nichts für mich, im Gym hat man sanitäre Einrichtungen, das Erst Hilfe Set wenn es sein muss und auch sonst alles was man braucht.
    Was haben die Menschen früher nur gemacht (erste Hilfe Set ist bei mir immer im Rucksack).

    jdkberlin:
    Für mich macht das auch einen Unterschied, Standkampf ist für mich noch was anderes als auf dem Boden zu rollen draußen....
    Das ist richtig, für die Bodenarbeit und für reines Wurftraining bevorzuge ich auch Matten und eine Halle (wegen der Matten, draußen hinlegen finde ich nicht so toll). Das ich Boden z.T. auch draußen mache hat rein organisatorische Gründe.
    Beim Standup möchte ich es aber nicht missen.

  9. #24
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Was haben die Menschen früher nur gemacht (erste Hilfe Set ist bei mir immer im Rucksack).
    Sie sind z.B. an heute relativ leicht zu behandelnden Infektionen gestorben? Und nur weil bestimmte Dinge früher auch anders gemacht wurden oder anders gingen heißt das ja nicht zwangsläufig, dass ich das heute auch noch so machen muss - zumindest nicht wenn ich die Wahl habe.

    Ich sage ja auch nicht, dass draußen Training per se doof ist. Wer Spaß dran hat soll tun und lassen was er für richtig hält. Für mich persönlich bringt einfach der mit Outdoor-Training verbundene Mehraufwand keinen wirklichen Mehrwert nur um mal ohne Dach über dem Kopf trainiert zu haben.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  10. #25
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    Hallo Drache,

    es liegt mir auch fern irgendjemand da Vorschriften zu machen. Muss letztlich jeder für sich selbst entscheiden.

    Viele Grüße
    Thomas

  11. #26
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    Zitat Zitat von SandyKA Beitrag anzeigen
    Für mich macht es einen Unterschied. Gerade, weil man sich im Grappling ja öfter in Positionen befindet, die von außen betrachtet, recht eigenartig anmuten können.
    Ich denke es hat auch ein wenig mit dem Geschlecht zu tun. Mir als Frau wäre es unangenehm dabei „begafft“ zu werden
    Das macht (bei mir) nur wenig Unterschied. Ich bin ein Mann, der sich in Leggings und hautengem Oberteil mit anderen Männern auf dem Boden wälzt . Da kommt’s häufiger vor, dass die „beobachtende“ Person unangenehm berührt ist .

    Viel nerviger finde ich den (mich persönlich sehr störenden) Wandel, dass immer irgendwer auf die Idee kommt, mit der Kamera draufzuhalten usw. In der Halle kann man das noch einigermaßen überwachen, bereits im Fitnessstudio kam mir regelmäßig der Mock hoch, wenn man mal wieder einen Anfänger, eine schwer übergewichtige Person oder auch nur eine Person, deren Übung man einfach selbst nicht kennt oder nicht versteht, wieso sie das macht, filmen muss (und das vermutlich nicht für sich behält)... Draußen hab ich (im Stand) häufiger erlebt, dass jemand draufhält und bin mir sicher, dass ich viele nicht einmal gesehen habe... Brauch ich nicht und wie Du schreibst, gibt es auch genug Personen, denen es richtig unangenehm ist und die sich darüber noch ewig Gedanken machen - weshalb ich auch überhaupt nichts davon halte, sowas „spontan“ und ohne Vorankündigung einfach in der regulären Einheit zu machen. (Hatte auch selten einen guten Einfluss aufs Training, jeder wollte dann „möglichst gut“ aussehen, die Anfänger haben sich Gedanken gemacht, wie es denn wirken könnte und manche Personen haben sich sichtlich unwohl gefühlt...)

    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    [...]
    +1.

    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Für mich macht das auch einen Unterschied, Standkampf ist für mich noch was anderes als auf dem Boden zu rollen draußen....
    Sehe ich genauso.
    Im Stand ist es „in Ordnung“. Solange es nach „kontrolliertem“ Sport und keiner wilden Schlägerei aussieht, stört das auch meiner Erfahrung nach keinen. Auch die Handschuhe, Gruppendynamik usw. sorgen dafür, dass schnell verstanden wird, dass es ein Sport ist - die Ausnahmen, die dann einschreiten und erst einmal einen Vortrag über „Gewalt“ halten, lass ich mal außer Betracht; hab ich nur 2x erlebt.

    Hab’s 3x am Boden probiert - je Gi und NoGi - und fand es jeweils absolut grausam... Sand/Strand war echt nervig - war für den (weißen) Gi nicht gut - und ich hab durch die Kombination aus Sand, Schweiß und Reibung danach überall geblutet, wurde paniert, Sand in Mund, Gesicht, Ohren und Augen ist (in Verbindung mit Schweiß) äußerst nervig und ich bin mir nicht sicher, ob es beabsichtigt war, dass man teilweise noch wählen musste, ob man das Gesicht freischaufelt, um Luft zu bekommen oder den Würger verteidigt bzw. erst einmal die großen Löcher wieder füllt, bevor man weiterrollt und ringt... Ohne Matten war’s auch auf der Wiese/Erde nicht wirklich schön, hat tatsächlich das Training beeinflusst und sogar mit Matten war’s erst einmal zeitraubend, bis man den passenden Untergrund gefunden hat, die Matten einigermaßen flach liegen, man den Untergrund gesäubert hat - dass man nicht wieder einen Ameisenhaufen oder kleinere Steine übersieht... -, nicht gerade eine Hundewiese ausgesucht hat usw. Da bevorzuge ich die bezugsbereite Halle oder gerne auch Mattenflächen „draußen“ auf einer Terrasse, im Hinterhof, auf dem Flachdach (etc.) und bevorzugt nicht in der prallen Sonne - da vergisst dann gerne mal jemand das Trinken oder kommt mit der Sonne nicht wirklich gut klar bzw. ist es nicht gewohnt... (Asphalt war ein interessantes Experiment, aber das überlass ich der SV-Ecke und ist vermutlich nicht gemeint .)

    Im Stand gerne, am Boden bitte, wenn Alternativen verfügbar sind, nicht noch einmal.

    LG

    Vom Tablet gesendet.

  12. #27
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    Zitat Zitat von SandyKA Beitrag anzeigen
    Für mich macht es einen Unterschied. Gerade, weil man sich im Grappling ja öfter in Positionen befindet, die von außen betrachtet, recht eigenartig anmuten können.
    Ich denke es hat auch ein wenig mit dem Geschlecht zu tun. Mir als Frau wäre es unangenehm dabei „begafft“ zu werden
    Dann musst du es lassen, ganz einfach.
    Für klassisches Kickboxen führt kein Weg an der Wako vorbei: http://www.wako-deutschland.de/Die-W.../Portrait.html

  13. #28
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    Vor etlichen Jahren trainierte ich öfters mit ein paar Kumpels im Park, auch Sparring war dabei. Spannend wurde es einmal, als eine Gruppe testosteronüberladene Typen mit ihren Girls uns dabei sahen und spontan mitmachen wollten. Sofort griff einer gleich zum Handy und rief noch gleich einige Kollegen herbei;"boay eyyy, Jungs kommt her, hier gibst voll krass boxen!" - so der ungefähre Wortlaut. Und ja, diese Typen konnten klischeehafter kaum sein. Als ich mit einem sparren sollte, spürte ich schon ein wenig Adrenalin in mir, da ich ja nicht wusste, wie diese Typen drauf waren und ob sie nur locker mittrainieren oder tatsächlich es drauf ankommen lassen wollten, um sich vor den Homies zu profilieren. Zum Glück blieb es aber harmlos. Als meine Kumpels und ich dann Bodenkampf üben wollten, gingen sie sehr schnell, war ihnen wohl zu schwul!

  14. #29
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    Finde es völlig unproblematisch. Habe auch schon Matten auf ne Wiese geschmissen und dort trainiert. Ich hock den ganzen Tag im Büro und freue mich über jedes Training, was ich im Sommer im Freien machen kann. Aber ich verstehe durchaus, wenn man keinen Bock drauf hat.

    Den Punkt mit den Kameras finde ich jetzt allerdings interessant. Da hat ich bisher nicht dran gedacht....da sollte man dann drauf achten, dass nicht irgendwelche Affen drumrum irgendwelche Filme drehn...


    @SandyKA: Karina hier
    Wenn ich nicht ganz genau wüsste, dass ich das nicht bin, dann würde ich sagen, das bin ich nicht!

  15. #30
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    Irgendwo im Rheinland.
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    Standup trainiere ich auch draußen gerne, und die vermeintlichen Blicke die da kommen kriege ich in der Regel auch nicht mit da ich mich da ja auf was anderes konzentriere.
    Vorträge über Gewalt, Testosteron gesteuerte "Alpha"hampelmännchen habe ich (leider?) noch nicht erlebt.
    "Ruhig bleiben und dann, wenn der Typ nochmal aufsteht, dann trittst Du ihn voll ausm Bild!" - Bruce Lee

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