Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 16 bis 30 von 38

Thema: UNESCO – Karate – Olympia

  1. #16
    Registrierungsdatum
    13.04.2013
    Beiträge
    780

    Standard

    Ich finde dieses okinawanische Anliegen vollkommen legitim.

    Funakoshi hin oder her.

    Wer auch immer in der "Unesco" das entscheiden wird, muß.

    Dadurch werden weder das geschmähte "Sportkarate" noch kleine Splittergruppen Schaden nehmen.
    Geändert von Kurzer (27-05-2018 um 19:24 Uhr)

  2. #17
    Registrierungsdatum
    19.08.2007
    Beiträge
    837

    Standard

    Hallo,

    laut diesem Artikel sind das die führenden Karate-Köpfe der Gruppe hinter der geplanten UNESCO-Anerkennung:



    M. Higaonna (Gōjū-Ryū), Z. Shimabukuro (Shōrin-Ryū), M. Higa (Shōrin-Ryū), T. Nakahodo (Uechi-Ryū) und M. Kuramoto (Gōjū-Ryū).

    (https://ryukyushimpo.jp/news/entry-951887.html)

    Grüße,

    Henning Wittwer
    Geändert von Gibukai (14-07-2019 um 15:00 Uhr)

  3. #18
    Registrierungsdatum
    15.09.2013
    Beiträge
    2.531

    Standard

    Einige Kampfkünste aus China,Korea,Japan... sind als Nationales , Immaterielles Kulturerbe anerkannt.


    Warum nicht auch einige okinawanische Karate Stile?

    Wie sieht es mit dem okinawanischen Kobudo und dem Ringen (Tegumi) aus ?
    Geändert von Huangshan (15-07-2019 um 09:39 Uhr)

  4. #19
    Registrierungsdatum
    19.08.2007
    Beiträge
    837

    Standard

    Hallo,

    falls die Frage an mich adressiert sein sollte, erlaube ich mir (1) zurück zu fragen, ob es in jedem Fall sinnvoll ist, selbst von der Brücke zu springen, nur weil alle anderen auch springen, und (2) auf meine vorherigen Beiträge im Thema hinzuweisen, in denen ich meine Meinung zu dieser Situation ausführte.

    Abgesehen davon gibt es (1) nicht "das" eine "Kobudô" aus Okinawa, und ist (2) "Kobudô" nur einer von vielen Begriffen, wie auch "Karate", die ursprünglich aus der Präfektur Okinawa bzw. dem Königreich Ryûkyû stammende Kampfkunst bezeichnen.

    Grüße,

    Henning Wittwer

  5. #20
    Registrierungsdatum
    13.03.2008
    Beiträge
    2.723

    Standard

    Zitat Zitat von Gibukai Beitrag anzeigen
    Hallo,

    laut diesem Artikel sind das die führenden Karate-Köpfe der Gruppe hinter der geplanten UNESCO-Anerkennung:



    M. Higaonna (Gōjū-Ryū), Z. Shimabukuro (Shōrin-Ryū), M. Higa (Shōrin-Ryū), T. Nakahodo (Uechi-Ryū) und M. Kuramoto (Gōjū-Ryū).

    (https://ryukyushimpo.jp/news/entry-951887.html)

    Grüße,

    Henning Wittwer

    Ah, der kleine Dicke is dabei. Also wir. Damit ist für mich alles in Butter. Sind eh nur Werbeschildchen, wie mein Schwarzgurt. Gut um Grundschulkinder in der Umkleide zu beeindrucken.
    "We are voices in our head." - Deadpool

  6. #21
    Registrierungsdatum
    04.01.2005
    Ort
    Franken
    Beiträge
    2.434

    Standard

    Julian Braun
    Der "Schaden" ist wie schon erwähnt. Durch bewusste oder unbewusste Falschinformationen oder einseitige Deutungen werden natürlich auch die Außenstehenden beeinflusst - und eben nicht in dem Sinne, der für die kleinen/traditionelleren Linien wünschenswert wäre.
    Ich bin mir da nicht so sicher.
    Ich bin über das Karate und einige dort verbreitete Fehlinformationen (in Büchern) über das KKB letztlich bei Kanken und damit bei den traditionellen CMA gelandet. Wäre ich nicht vorher lange im Karate gewesen und wäre mir dabei nicht so vieles fragwürdig vorgekommen, hätte ich hier nie so interessiert mitgelesen und hätte diesen Weg wohl nicht eingeschlagen.
    Analog dazu im Judo. Hätte ich nicht falsche Informationen dazu, hier nachgeplappert und mir damit den Zorn von Tom zugezogen, wäre ich sicher nicht beim Hirano Judo gelandet.
    D.h. auch wenn dadurch viel Schaden entsteht, den der wirklich sucht kann es auch auf den richtigen Weg führen.

  7. #22
    Registrierungsdatum
    12.09.2008
    Ort
    Augsburg/Ansbach
    Alter
    46
    Beiträge
    804

    Standard

    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Ich bin mir da nicht so sicher.
    Ich bin über das Karate und einige dort verbreitete Fehlinformationen (in Büchern) über das KKB letztlich bei Kanken und damit bei den traditionellen CMA gelandet. Wäre ich nicht vorher lange im Karate gewesen und wäre mir dabei nicht so vieles fragwürdig vorgekommen, hätte ich hier nie so interessiert mitgelesen und hätte diesen Weg wohl nicht eingeschlagen.
    Analog dazu im Judo. Hätte ich nicht falsche Informationen dazu, hier nachgeplappert und mir damit den Zorn von Tom zugezogen, wäre ich sicher nicht beim Hirano Judo gelandet.
    D.h. auch wenn dadurch viel Schaden entsteht, den der wirklich sucht kann es auch auf den richtigen Weg führen.
    Du meinst so eine Art "Coyote-Teaching"?
    Aber im Ernst: ich kann jetzt zumindest keinen Mehrwert darin sehen, dass von Massenmedien und großen Organisationen - wissentlich oder unwissentlich - längst überholte, falsche und einseitige Informationen verbreitet werden (sei es Judo, Karate oder Taijiquan).
    Dass es ernsthaft Suchende nicht am Suchen hindert, empfinde ich da irgendwie nur als recht schwachen Trost.
    Das Leben ist groß.

  8. #23
    Registrierungsdatum
    15.09.2013
    Beiträge
    2.531

    Standard

    Ja leider haben sich viele Legenden,Märchen,Halbwahrheiten...... noch immer im 21 Jh. gehalten obwohl es immer mehr gute Quellen und gute Fach Publizisten gibt.http://www.bunbu.de/

    D.h. auch wenn dadurch viel Schaden entsteht, den der wirklich sucht kann es auch auf den richtigen Weg führen.
    Viele finden leider nicht den richtigen Weg !


    PS: Bin in der Vergangenheit auch z.B. eingen Shaolin Legenden auf den Leim gegangen, bis ich wissenschaftliche Quellen und Werke von Fachleuten etc. gelesen habe.
    In China kursieren in einigen Kreisen noch immer diverse Legenden,Volksmärchen........
    Geändert von Huangshan (18-07-2019 um 18:10 Uhr)

  9. #24
    Registrierungsdatum
    21.05.2019
    Beiträge
    34

    Standard

    So oder so: Karate ist aus dem Blickwinkel der Oeffentlichkeit verschwunden.

    Zwar kennt jeder Karate und jeder waere gern ein Karate-"Meister", aber seien wir mal ehrlich: Karate ist aktuell nahezu bedeutungslos. Olympia war (kommt zwar noch aber Ende ist klar) ein grosser Flop (man hat sich jahrelang absurde Qualifikationen vorschreiben lassen, um dann dann zu hoeren zu bekommen, dass man nur einmalig als Gefaelligkeit fuer die Gastgeber auftreten darf. Die WKF hat sich nen Rock angezogen und ist jahrelang durch die Landen gehuepft, singend: Schaut her, ich bin die Sissy und hab ne olympische Fackel im Popo!...und wofuer? Am Ende sind das 15 Sekunden in der Tagesschau, 30 min auf nem Sender, den keine Sau ueberhaupt im Senderspeicher hat. Mit dem Input, dass dann eh fast nur japanische Sieger genannt werden...denn Gefaelligkeiten hoeren nicht in der Planung auf. Und niemand lutscht so gut ******* wie ein Koreaner...und so lange das so ist, ist Taek Won Do Olympias einzige Faust/Fuss-Kampfsportart; schaut zwar auch keine Sau und wenn mal wer schaut, schaltet er flott wieder weg...aber wenigstens sind sie dabei.

    Und ob nun ein paar kleine, rundliche Herren mit Schwielen an den Haenden zum UNESCO-Welterbe ernannt werden oder nicht: Karate ist tot.

    Gruende derer sind es viele: Sei es ein Dutzend US-Amerikaner, die keinen Bock auf jahrelanges Kihon hatten und lieber eine Kampfkunst nach der naechsten ins Leben gerufen haben (und dabei medienwirksam YouTube nutzten, um mitzuteilen, dass der halbseidene Scheiss, denn sie "lehren", doch viel effektiver sei als traditionelle Kampfkunst...sein es ein paar besoffene Idioten, die mal einen von ca. 4 Millionen Titel in irgendeinem US-Verband gewonnen haben und sich daher "World-Champion Karate" schimpften und im Internet gegen einen C-Klasse-Steroid-Boxer aufs Maul bekommen haben oder sei es die verdammte Playstation.

    Was auch immer die Gruende waren: Karate ist Nieschensport geworden. Keine vollen Hallen...nur noch abgeranzte Schulsporthallen, ohne Matten, ohne Zuschauer und mit Kampfrichtern, die wegen der 10 EUR/h dabei sind, aber an sich laengst zu alt und nie gut genug waren, um ueberhaupt erkennen zu koennen, was sich da vor ihnen abspielt.

    Oder Senseis, die nach ihrer 4. Hueft-OP nicht ehrenvoll abtreten, sondern ihre Defizite dahingehend ueberspielen, dass sich ploetzlich zu "traditionellen Werten" des Karate Do uebergesiedelt sind und nunmehr das Karate von verfetteten, kleinen, unbeweglichen, alten Maennern aus alten Zeiten lehren.
    Oder sei es wegen all der Männer und Frauen, die vergessen haben, wie es war, als man jung war....die das Training zum kotzen machen mit ihren Weisheiten und ihrer Unfähigkeit zu akzeptieren, dass wir im Jahr 2019 leben und nicht bei pseudo-Samurai vor 200 Jahren.

    Es ist eine Schande: eine Kunst, die JEDER kennt, die JEDER gern beherrschen wuerde...stirbt aus.

    UNESCO=sind das nicht die Spacken, die einen auf der Strasse anquatschen und fragen, ob man denn Tiere mag?


    (btw: Chuck Norris war noch nie Karate-Weltmeister....und wenn man sich die alten Kämpfe mal anschaut, dann kann man nicht anders als zu sagen: zu recht; das ist einfach nur erbärmlich
    Geändert von MRWongFU (18-07-2019 um 21:15 Uhr)

  10. #25
    Registrierungsdatum
    18.06.2002
    Ort
    Chemnitz
    Alter
    47
    Beiträge
    694

    Standard

    Hallo,

    also Deine Meinung zusammengefasst: Karate ist tot, weil Chuck Norris nie Weltmeister war?

    Grüße
    SVen

  11. #26
    Registrierungsdatum
    04.01.2005
    Ort
    Franken
    Beiträge
    2.434

    Standard

    Aber im Ernst: ich kann jetzt zumindest keinen Mehrwert darin sehen, dass von Massenmedien und großen Organisationen - wissentlich oder unwissentlich - längst überholte, falsche und einseitige Informationen verbreitet werden (sei es Judo, Karate oder Taijiquan).
    Dass es ernsthaft Suchende nicht am Suchen hindert, empfinde ich da irgendwie nur als recht schwachen Trost.
    Coyote-Teaching?
    @Julian: Ich denke einfach ohne die große Verbreitung, würden viele erst gar nicht in diese Richtungen gehen und damit auch nicht die Chance haben, zu erkennen, dass da mehr dahinter steckt.
    Das es dennoch wünschenswert wäre, dass auch die großen Organisationen seriöse Informationen verbreiten ist unbestritten.

    MRWongFU
    Was auch immer die Gruende waren: Karate ist Nieschensport geworden. Keine vollen Hallen...nur noch abgeranzte Schulsporthallen, ohne Matten, ohne Zuschauer und mit Kampfrichtern, die wegen der 10 EUR/h dabei sind
    Mag im Großen und Ganzen stimmen. Als ich mit meinem Jungs aber das letzte Mal auf der Deutschen Meisterschaft (IBK) war (müsste 3 – 4 Jahre her sein), war das in einer großen Halle, mit mehreren Mattenflächen und vollgestopft mit Teilnehmern und Zuschauern. War aber auch im Osten.

  12. #27
    Registrierungsdatum
    06.03.2007
    Beiträge
    79

    Standard

    Zitat Zitat von MRWongFU Beitrag anzeigen
    Was auch immer die Gruende waren: Karate ist Nieschensport geworden. Keine vollen Hallen...nur noch abgeranzte Schulsporthallen, ohne Matten, ohne Zuschauer und mit Kampfrichtern, die wegen der 10 EUR/h dabei sind, aber an sich laengst zu alt und nie gut genug waren, um ueberhaupt erkennen zu koennen, was sich da vor ihnen abspielt.
    Ich weiß nicht, DKV und DJKB haben zusammen, von mit geschätzt, ca. 200.000 aktive Mitglieder. Wenn Du jetzt noch die "kleineren" Verbände dazu nimmst sind es wohl noch ein paar Tausend mehr.

    Die Wettkämpfe (DJKB) die ich besucht habe, waren immer recht profesionell ausgerichtet, mit guten Kampfrichter, vielen Zuschauern und hoch motivierten Athleten.
    Ich gehe davon aus, dass beim DKV was das angeht sogar noch eins drauf gesetzt wird.

    Das Karate nicht den Stellenwert hat wie der Volkssport Fußball mit ca. 8.000.000 Mitgliedern dürfte aber auch klar sein.

    Mitgliederzahlen für das olympische TKD habe ich mir aber jetzt auch nicht gesucht.

    Ich würde aber mitnichten behaupten, Karate ist tot!

    Brainmaniac

  13. #28
    Registrierungsdatum
    23.03.2004
    Ort
    Pfalz
    Alter
    40
    Beiträge
    10.141

    Standard

    Zitat Zitat von MRWongFU Beitrag anzeigen
    So oder so: Karate ist aus dem Blickwinkel der Oeffentlichkeit verschwunden....
    Ich habe mich schon lange nicht mehr so über einen Post gefreut
    Außer die Sache mit Chuck, der ist klasse.

  14. #29
    Registrierungsdatum
    15.09.2013
    Beiträge
    2.531

    Standard



    Ich lass nichts auf Chuck Norris kommen der übrigens u.a. Tang Soo Do(koreanisches Karate) Grossmeister ist!



    http://www.tangsoodoworld.com/whos_w...uck_norris.htm
    Geändert von Huangshan (20-07-2019 um 09:15 Uhr)

  15. #30
    Registrierungsdatum
    04.11.2017
    Beiträge
    1.498

    Standard

    -
    Geändert von Pansapiens (20-07-2019 um 10:14 Uhr) Grund: Missverrstständnis
    desipere est juris gentium

Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Karate bei Olympia 2020
    Von FireFlea im Forum Karate, Kobudō
    Antworten: 77
    Letzter Beitrag: 20-06-2017, 07:51
  2. Olympia
    Von hallosaurus im Forum Koreanische Kampfkünste
    Antworten: 59
    Letzter Beitrag: 03-08-2012, 21:03
  3. Taekkyon ist nun UNESCO-Weltkulturerbe
    Von Vagabund im Forum Koreanische Kampfkünste
    Antworten: 29
    Letzter Beitrag: 12-01-2012, 06:51
  4. ... stimmt für KARATE zu Olympia
    Von Michael Kann im Forum Karate, Kobudō
    Antworten: 99
    Letzter Beitrag: 18-08-2009, 21:36
  5. Warum kein Karate für Olympia?
    Von Sebastian im Forum Karate, Kobudō
    Antworten: 33
    Letzter Beitrag: 06-11-2002, 12:22

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •