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Thema: DSGVO: was müssen Freiberufler beachten?

  1. #1
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    Standard DSGVO: was müssen Freiberufler beachten?

    seit 25.5 gilt ja die DSGVO der EU mit entsprechenden Regeln zum Umgang mit personenbezogenen Daten durch Unternehmen.
    Was müssen diesbezüglich Leute beachten, die andere Leute auf selbständiger Basis unterrichten und demensprechend deren Daten speichern?
    Gibt es dazu Merkblätter, Checklisten oder ähnliches?

  2. #2
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Gibt es dazu Merkblätter, Checklisten oder ähnliches?
    https://physio.de/datenschutz/index.php

  3. #3
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    seit 25.5 gilt ja die DSGVO der EU mit entsprechenden Regeln zum Umgang mit personenbezogenen Daten durch Unternehmen.
    Das mit den "Unternehmen" ist so eine Sache.
    Generell betrifft es jeden, der personenbezogene Daten verarbeitet. Jeden.
    Jetzt muss also geklärt werden, was sind "personenbezogene" Daten und was heißt "verarbeiten".

    kleiner Überblick dazu:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/d...tml#sponfakt=4
    Frank Burczynski

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  4. #4
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    Nun das KKB verarbeitet Personenbezogene Daten definitiv. Von dem her habt ihr eure AGB geändert?

  5. #5
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    Zitat Zitat von Offline_Fighter Beitrag anzeigen
    Nun das KKB verarbeitet Personenbezogene Daten definitiv. Von dem her habt ihr eure AGB geändert?
    Den Datenschutz findest du hier: https://www.kampfkunst-board.info/forum/impressum.php?
    Frank Burczynski

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  6. #6
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Das mit den "Unternehmen" ist so eine Sache.
    Generell betrifft es jeden, der personenbezogene Daten verarbeitet. Jeden.
    Mit "Unternehmen" meinte ich im Rahmen von geschäftlichen Zwecken, in Artikel 2. steht:

    (2) Diese Verordnung findet keine Anwendung auf die Verarbeitung personenbezogener Daten

    a) im Rahmen einer Tätigkeit, die nicht in den Anwendungsbereich des Unionsrechts fällt,
    b) durch die Mitgliedstaaten im Rahmen von Tätigkeiten, die in den Anwendungsbereich von Titel V Kapitel 2 EUV fallen,
    c) durch natürliche Personen zur Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten,
    d) durch die zuständigen Behörden zum Zwecke der Verhütung, Ermittlung, Aufdeckung oder Verfolgung von Straftaten oder der Strafvollstreckung, einschließlich des Schutzes vor und der Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit.

    https://dsgvo-gesetz.de/art-2-dsgvo/


    Da hätte ich mich als Privatperson im Rahmen nicht gewerblicher Tätigkeiten mal ausgenommen.
    Oder muss ich jetzt, wenn mir jemand im privaten Rahmen seine Kontaktdaten gibt und ich die auf einem Smartphone oder sonstwie elektronisch speichere, den darüber aufklären, ihm sagen, wie ich seine Daten vor Zugriff schütze und dafür Sorge tragen, dass die Daten auch nach entsprechender Zeit wieder gelöscht werden?

    Zitat Zitat von jkdberlin;3648321
    kleiner Überblick dazu:
    [url
    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/dsgvo-das-sollten-sie-zur-datenschutz-grundverordnung-der-eu-wissen-a-1205985.html#sponfakt=4[/url]
    Prima, danke!

  7. #7
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    Tatsächlich kommt es darauf. Da gibt es leider noch gar keine Rechtssicherheit. Ich lese da in verschiedenen juristischen Foren zu und da gibt es einige Überlegungen. Sicher ist, wenn du diese Daten ausschließlich privat verarbeitest, brauchst du keine Genehmigung, aber:
    - wenn du diese Daten zB bei WhatsApp nutzt, dann kann es durchaus sein, dass du dazu eine Genehmigung brauchst, da Whatsapp die Daten speichert und u.a. Facebook dann darauf Zugriff hat.

    "Sagen" hilft dann wohl auch nicht, die Zustimmung muss schriftlich erfolgen, ein konkludentes Handeln reicht wohl nicht aus.
    Frank Burczynski

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  8. #8
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    Hallo,

    ich hatte vor zwei Wochen einen Minikurs dazu und die angesprochene Zeile:

    c) durch natürliche Personen zur Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten,
    wurde ebenfalls angesprochen.

    Der vortragenden Anwalt war der Meinung, dass einem die als Normalperson überhaupt nichts nutzt. Die Zeile gilt nur für persönliche und familiäre Daten im engsten Familienkreis. (Wenn Du zum Beispiel die Adressen Deiner Eltern und Geschwister in einer excel-Datei führst.)
    Das ganze ist schon ausgehebelt, wenn Du die Daten auf Deinem Smartphone hast, weil damit die "Daten in Drittland"-Regelung greift, weil die Google-, bzw. Apple-Server im Ausland stehen.

    Grüße
    SVen

    P.S.: Ich bin kein Anwalt und habe von der Schulung sicherlich vieles nicht verstanden. Das gebe ich hiermit offen zu. Ich habe jedenfalls für alle Mailingslisten und die SKB-Shotokan-Prüfer, die ich verwalte, zumindest mal ein Verarbeitungsverzeichnis angelegt. Ich wollte das eigentlich auf meine SKB-Kontaktseite hochladen, konnte den SKB aber bisher noch nicht dazu bewegen.
    Wen es interessiert, kann ich das Teil ja mal zuschicken.

    SVen

  9. #9
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    Es ist alles noch sehr unsicher, nichts ist geklärt. Ich habe von den drei ersten Anmahnungen gelesen:
    https://www.heise.de/newsticker/meld...n-4061044.html

    das dauert noch einige Monate/Jahre, bis da so etwas wie eine Rechtssicherheit entsteht....
    Frank Burczynski

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  10. #10
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    Da steht "oder" zwischen persönlich und familiär. Rumdeuterei würde ich den Gerichten überlassen, und nicht Behauptungen aufstellen die dazu führen dass jeder seine privaten Telefonkontakte komplett löschen muss, und danach jeden anschreiben für eine schriftliche Genehmigung. Ich habe noch von niemandem eine Mail bekomme dass er gerne meine Einwilligung möchte um in sein Telefonbuch aufgenommen zu werden.

    Sobald man aber teilgewerbliche Tätigkeiten ausführt, und z.B. allen Leute in seinem Verzeichnis Rundmails schickt in denen in irgendeiner Form berufliches angesprochen oder verlinkt ist, gilt das nicht mehr. Dann muss man ganz sicher eine Einwilligung einholen. Dafür dürfte vermutlich schon eine Signatur reichen wo man Dienstleistungen in Anspruch nehmen könnte.
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  11. #11
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    ich habe zu dem Thema heute etwas gelesen, nachdem die Benutzung von WhatApp auf einem Diensthandy gegen die DSGVO verstößt, wenn man nicht die schriftliche Einverständniserklärung aller Kontakte hat....

    das macht dann ein Problem, wenn man z.B. ein Handy für Privat und (Teil-) Gewerbe nutzt.
    Frank Burczynski

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  12. #12
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    klar, in dem Moment ist man ja gewerblich tätig beim Diensthandy. Wobei man die geschäftlichen Kontakte vermutlich mit der Datenschutzerklärung die man denen zukommen lässt erschlagen hat. Private Kontakte auf dem Firmenhandy würde ich als Unternehmen aber spätestens jetzt mit der DSGVO untersagen ...

  13. #13
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  14. #14
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    ich denke, da wird noch viel mehr kommen...
    Frank Burczynski

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  15. #15
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    Die Handwerker haben hier einiges zusammengestellt: https://www.zdh.de/fachbereiche/orga...werksbetriebe/
    Da kann man sich ganz gut einlesen.
    TOO OLD TO DIE YOUNG eoc

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