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Thema: Jackson Souza

  1. #166
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    Ich glaube Du hast meinen Post nicht ganz verstanden.
    Mir ist die Debatte ob der prozentuale Anteil hier hoch oder niedrig ist vollkommen Wurst.
    Ich finde es allgemein schlimm, dass so viele Leute im BJJ davon betroffen sind.

    Prozentualer Anteil = Mir egal
    Menge an Betroffenen = Mir wichtig

    Verstanden?

  2. #167
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    Standard

    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Genau. Ich setze mir den Heiligenschein auf. Ich habe zwischenzeitlich auch schon ein paar Nachrichten bekommen, in denen meine wahre Motivation erhellt wird: "ich bin nur neidisch, weil ich keine abbekomme". Daran wird das liegen.
    Das mit den Nachrichten und dem unterstellten Neid, ist doch hoffentlich ein Witz?!

    Ich find’s ja schon niedlich, dass immer wieder behauptet wird, man würde nur den edlen Ritter spielen - wobei beide Seiten auch ganz voneinander losgelöst funktionieren und man noch lange kein Ritter ist, nur weil man Arschlöchern in einer Gruppe auch mal klar sagt, was nicht toleriert wird (man kann ja mal rassistische Kommentare loslassen oder den Glauben beleidigen und schauen, wie viele „edle Ritter“ da auf einmal reagieren ) - und natürlich hat auch keiner mal was Ernsthaftes mitbekommen und eingegriffen, gerade die Kampfsportler, die ihre Erfahrungen im Ring, auf der Matte oder generell Wettkämpfen gesammelt haben, sind ja regelrecht dafür bekannt, kleine, schüchterne Mäuschen zu sein, die den Mund nicht aufbekommen und ganz hilflos und verloren in der Ecke stehen... Naja, das trägt nix zum Thema bei, also lass ich’s an der Stelle.

    (An der Stelle auch einmal vielen Dank für die Antwort und dass Du den Faden nicht durch das Getrolle, ständige Abwerten, Lächerlichmachen, Steine in den Weg legen oder ziemlich nervige Hineininterpretieren von Dingen, Helferkomplexen, Selbsterhöhung und "Opferrepression", die so nie geschrieben wurden, (usw.) zerstören lässt und den konstruktiven Austausch aufrecht erhältst! Ich hatte mich gedanklich schon von dem Faden verabschiedet...)

    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Wie bereits gesagt, ich glaube, dass darüber reden ein Bewusstsein schafft.
    Geh ich komplett mit und sehe das als zentralen Punkt, es ging mir nur darum, auf eine Wirkung aufmerksam zu machen, die ich leider selbst bereits kennengelernt habe und für mich als sehr negativ (in dieser Situation) gewertet habe . (Hätte ja auch sein können, dass ich den Mehrwert nur schlich übersehe oder er mir nicht bewusst ist. Das Schaffen eines Bewusstseins kann ich ja auch anders erreichen und das ist für mich tatsächlich einer der wichtigsten Punkte, da es dann nur bedingt eine Rolle spielt, um „wen“ es (konkret) geht, wenn dann nur ein paar Leute aktiv einschreiten oder Farbe bekennen. Auch deshalb finde ich das „Signal“ in dem Punkt so schade/fatal, da es neben dem Bewusstsein noch etwas anderes vermittelt oder zumindest vermitteln kann.)

    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Natürlich geht beides und so findet es auch statt. Tut mir leid, wenn hier ein anderer Eindruck enstand.
    .

    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Wir haben Leute, die darum gebeten haben, über professionelle Hilfe informiert und sie zusammen gebracht. Von Beratungsstellen bis zu Gesprächen. Im Team sprechen wir darüber. Im Verband kann ich es dir nicht sagen.
    Vielen Dank; das zeigt mir, dass ich mit meiner Einschätzung richtig lag und auch hoffentlich damit richtig liegen werde, wenn ich annehme (und mir wünsche), dass ihr da so bald keinen „Rückschritt“ machen werdet . (Die Seite ist für mich persönlich tatsächlich die „wichtigere“.)

    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Zum Thema Nennung von Namen:
    [...]
    Es ging mir in dem Punkt nicht einmal um das Nennen der Namen und insbesondere aufgrund bekannten Rechts rate ich dahingehend auch jedem zur Vorsicht - das hätte ich evtl. deutlicher klarstellen müssen, mein Fehler . Das meinte ich auch damit, so davon überzeugt zu sein, dass man auch die Konsequenzen akzeptiert. Ich persönlich hätte mich - so wie es immer wieder durchklingt und schlicht nicht genug vorliegt, dass Du davon wirklich (fest) überzeugt bist oder es belegen könntest - vermutlich dazu entschieden, nichts zu sagen und meine gesamte Energie an anderer Stelle anzubringen und auch damit klarkommen zu müssen, falls dann was „passiert“ und ich Bescheid gewusst hätte. Das kann ich in der Situation nicht einmal sagen, ohne zu wissen, was Dir vorliegt, wie Du es persönlich wertest usw.

    Es ging mir um einen anderen Punkt!
    Ich finde nur das Signal, das teilweise (und zumindest für manche Personen) dadurch gesendet wird, sehr schade, da es stellenweise Teile der doch guten Arbeit leider relativiert und auf manche Personen abschreckend wirkt oder wirken kann, wenn man (ohne die Hintergründe) nur mitbekommt, dass zwischen zwei Vorfällen so stark differenziert wird und dann auch noch weiß, dass es um einen persönlich bekannten Schwarzgurt geht, der geschützt wird. (Ich habe selbst zweimal den/diesen Fehler gemacht und dann (beim einen Mal) im Nachhinein erfahren, dass mein Verhalten leider dafür gesorgt hat, dass zwei betroffene Personen sich erst nicht an mich gewandt haben, da sie dachten, ich würde ihn schützen wollen, immer zum Trainer und nicht dem Hobbysportler stehen und sie nicht für voll nehmen, bis sie von anderen mitbekommen haben, dass es andere Gründe hatte, warum ich nur von „einem bekannten Trainer aus unserer Gegend“ gesprochen habe, ohne Namen zu nennen.
    Primär wollte und will ich nur nicht, dass es bei Dir evtl. ähnlich läuft und ich darauf hätte aufmerksam machen können.)

    Ich habe für mich persönlich auch beschlossen, dass ich meine Energie lieber in die Prävention, Hilfe und Unterstützung (von Betroffenen, auf deren Wunsch oder Personen, die sich in dem Bereich engagieren) und das aktive Unterbinden von Situationen, die ich mitbekomme, stecke, als sie in die "Strafverfolgung" zu stecken; das machen andere sehr gut und weit besser als ich. Ich helfe in den Fällen lieber aktiv und schreite aktiv ein, als mich mit der Aufklärung des Sachverhalts zu beschäftigen und müsste zu weit aufpassen, dass das niemand (beruflich) gegen mich auslegt.

    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Vielleicht wäre es besser, z.B. einen Verein dafür zu gründen, so das eine juristische Person in der Haftung ist? Auch solche Überlegungen gibt es jetzt.
    Das finde ich einen sehr interessanten Gedankengang, der mir so noch nie gekommen ist und den ich nicht einmal zu bewerten mag. Da muss ich mich in ein paar Wochen mal bei einem Bekannten informieren. Danke für den Input!

    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich dafür nicht professionell genug. Vielleicht aber mit Hilfe?
    Was das Rechtliche betrifft, hab ich (auf diesem Gebiet) leider keine Ahnung und generell einen selbstgewählten Maulkorb auf . (Das "Problem" mit der fehlenden Professionalität kenn ich selbst nur zu gut und ist auch ein Grund, warum ich mich primär auf die zwischenmenschliche Hilfe, das Herstellen von Kontakten oder das direkte Gespräch mit den "Tätern" konzentriere, mich als vertraulichen Ansprechpartner anbiete und versuche (soweit es in meiner Kontrolle liegt) einen Raum zu gewährleisten, indem derartiges Verhalten nicht toleriert wird. Für so viele andere Bereiche fehlt mir schlicht das Wissen und die Kompetenz oder ich bin zu unsicher, um wirklich überzeugend zu agieren. Noch ein Grund, weshalb ich an keiner Stelle vorhatte, Dir irgendwelche "Vorwürfe" zu machen und in meinen Augen auch die kleinste Hilfe ein Schritt in die richtige Richtung ist. Wenn jeder das macht, was er sich zutraut und dem Rest keine Steine in den Weg legt, ist schon viel erreicht. Ob man nur nicht noch auf die Person einhackt, sie sogar unterstütz und einen Zusammenhalt vermittelt, sich aktiv in den Situationen auflehnt oder sogar noch ganz anders aktiv wird, wenn es auch gerade keine Situationen gibt, (usw.) ist da jeder Person selbst überlassen. Ich frage mich nur immer wieder, was sich Leute davon erhoffen, wenn sie auf Gewohnheitsrecht pochen oder ihre eigene Resignation auf andere projizieren und beginnen, die Unterstützung und die Personen, die wirklich etwas unternehmen, auch noch schlechtreden oder dagegen vorgehen...)

    Die Idee finde ich gut und wenn man Dich dahingehend anderweitig unterstützen kann, würde ich mich über Informationen freuen und schauen, was von meiner Seite aus möglich ist oder zumindest die Information verbreiten, wenn sich da etwas Konkretes abzeichnet.

    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Genau da hakt es etwas. Ich habe diese Nachricht bekommen. Mehr nicht. Für mich und auch für meinen beratenen Anwalt sind das keine belastbaren konkreten Informationen, die eine Veröffentlichung von Namen und Orten rechtfertigen.
    Wie gesagt, mein Fehler. Es ging mir mehr um die Wirkung - für das nächste Mal - als dass Du jetzt plötzlich einen Namen nachschießt. Das meinte ich auch mit dem ganz oder gar nicht. Es gibt für mich in dem Bereich keine Grauzone und wenn es nicht reicht, um damit an die Öffentlichkeit zu treten, wähle ich persönlich das "gar nicht" und konzentriere mich auf andere Punkte.

    (Wie Du ja bereits sagtest, sind die Konsequenzen teilweise nicht ohne - und an dieser Stelle sei nur gesagt, dass das auch für Aktionen, wie die Bilder, die einem geschickt wurde, zu verbreiten, im Verein aufzuhängen usw. gilt - und ich würde mich im Zweifel auch dagegen entscheiden, da dadurch auch keinem geholfen ist, wenn man selbst mehr oder weniger aus dem Verkehr gezogen wird und auch die Gefahr, eine unschuldige Person durch den Dreck zu ziehen, ist für mich häufig einer der entscheidenden Gründe, warum ich mich dafür entscheide, die Energie anderweitig zu investieren und es mit der betroffenen Person ("Täter" wie "Opfer") persönlich und unter vier Augen zu klären. Häufig hat es tatsächlich gereicht, wenn die Person wusste, dass da jemand ein Auge darauf hat und für mich ist es auch eine gute Möglichkeit, bei der Seite ein Bewusstsein zu wecken - manchen ist nicht einmal bewusst, wie manche Dinge rüberkommen - und kann mir selbst ein Bild davon machen.)

    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Da schließe ich mich an. Genau das war mein Ansatzpunkt. Darüber reden, ein Bewusstsein schaffen. Vielleicht kommen dann mehr belegbare Fälle an die Öffentlichkeit.
    . Auch deshalb halte ich es für wichtig, auch hier im Forum eine klare Linie zu beziehen und auch hier den Platz nicht einfach herzugeben, falls später mal wirklich eine betroffene Person den Faden hier finden sollte und die Antworten liest.

    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Tatsächlich tut sich da schon einiges. Befreundete Schulleiter sprechen miteinander und versuchen Mittel und Wege zu finden, präventiv zu arbeiten und mit bereits vorhanden Fällen umzugehen. Das wird nicht innerhalb von 5 Tagen passieren. Und das wird woanders laufen, nicht auf einem Diskussionsforum.
    Das ist persönlich (für mich) auch weit wichtiger, als alle Dinge hier im Forum und das finde ich sehr gut! (In dem Punkt sehe ich es absolut genauso.)

    LG

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    Geändert von Narexis (13-06-2018 um 11:07 Uhr)

  3. #168
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    Zitat Zitat von Narexis Beitrag anzeigen
    Das mit den Nachrichten und dem unterstellten Neid, ist doch hoffentlich ein Witz?!
    Leider nein.

  4. #169
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    Zitat Zitat von Narexis
    ...
    Ganz schön zurückgerudert, nachdem du das Angebot bekommen hast selbst die Namen und alles weitere zu veröffentlichen -wofür du ja lautstark getrommelt hast.
    Also doch jetzt kein großes Theater sondern alles in persönlichen 4 Augen Gesprächen klären, na dann.

  5. #170
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    Zitat Zitat von Wong F. Beitrag anzeigen
    Nun ist natürlich klar, dass sich da überwiegend Leute melden werden, die in irgendeiner Weise betroffen sind. Trägt wahrscheinlich nicht grade zur Sachlichkeit in der Debatte bei.
    In wie fern?

    Von 1102 Teilnehmern geben in Summe knapp 400 Personen an in diesem Bereich schon mal ein Problem gehabt zu haben.

    Ob diese 400 jetzt 36/38% (der Umfrageteilnehmer) ausmachen oder 5% (aller BJJler) ist dabei doch wirklich erstmal herzlich egal - es sind und bleiben knapp 400 Fälle.

    9 von 10 Arbeitnehmern (also 90%) finden Mobbing auch völlig in Ordnung - heißt also aufgrund der hohen Zustimmungsquote kann man das Problem ignorieren bzw. es ist gar keins?
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  6. #171
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Leider nein.


    Zitat Zitat von LaberRhabarber Beitrag anzeigen
    Ganz schön zurückgerudert, nachdem du das Angebot bekommen hast selbst die Namen und alles weitere zu veröffentlichen -wofür du ja lautstark getrommelt hast.
    Also doch jetzt kein großes Theater sondern alles in persönlichen 4 Augen Gesprächen klären, na dann.
    Ich kann's Dir an dieser Stelle nur noch einmal sagen: Hör auf, irgendwas reinzuinterpretieren, was keiner geschrieben hat. Normal würde ich ja sagen, frag nach, wenn Du's nicht verstehst, aber das hat oft genug nicht funktioniert, also spare ich mir die Zeit. Wenn irgendwann mal was Konstruktives von Dir kommen sollte, spiele ich evtl. wieder mit.

    Bis dahin gilt:
    Deine Meinung interessiert mich an dieser Stelle tatsächlich herzlich wenig, solange Du nichts zum Thema beiträgst und ich hab's aufgegeben, Dir zu erklären, wie etwas gemeint ist und dass nicht unbedingt stimmt, was sich in Deinem Köpfchen abspielt (/e: das ist nur Deine ganz persönliche Interpretation, die häufiger nicht viel damit zu tun haben muss bzw. hat, wie es tatsächlich gemeint ist und auch dargelegt wurde) oder es tatsächlich mehr als "schwarz" und "weiß" gibt.

    Vom Tablet gesendet.
    Geändert von Narexis (13-06-2018 um 21:12 Uhr)

  7. #172
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    Zum Thema Bewusstsein schaffen halte ich die Diskussion hier insofern sehr wichtig, dass betroffene Frauen vielleicht auch mal ein Gefühl dafür bekommen, wie das Thema denn tatsächlich aufgenommen wird. Ich denke zu erkennen, dass ein Großteil hier keinerlei Toleranz gegenüber solch einem Verhalten hat und auch ganz klar Opfer und Täter an der richtigen Stelle sehen. Trotzdem gibt es noch einen Teil, der dies nicht tut, wenn auch einen Kleineren....

    Sollte ich also in eine solche Lage kommen, kann ich auf Basis der bisherigen Diskussionen, viel besser abschätzen, mit welchen Reaktionen ich zu rechnen hätte. Das hilft einigen Frauen sicherlich, Dinge öffentlich zu machen, die sie, aus Angst vor vielen (negativen) Reaktionen vielleicht immer für sich behalten hätten. Mit diesem Thread und anderen Diskussionen bekommen Betroffene Rückhalt und Mut zugesprochen. Und das ist sehr viel Wert.

    Im ersten Moment fand ich es auch absolut nicht gut, dass Frank Ross und Reiter nicht genannt hat, denn offen gesagt, wüsste ich gerne, bei wem ich lieber nicht trainiere. Seine Argumente, es nicht zu sagen, sind aber absolut nachvollziehbar. Ich denke auch, sollten sich die Verdächtigungen verhärten, wird es dann früher oder später auch raus kommen. Auch, weil jetzt diese Diskussion entstanden ist und die Damen merken, dass sie ihre Erfahrungen nicht für sich behalten müssen, aus Angst, dass ihnen nicht geglaubt wird oder sie sogar noch zu den Tätern gemacht wurden.
    Genau das ist es ja, was auch bei #metoo passiert ist: Frauen wurde geglaubt und sie bekamen/bekommen eine Plattform und eine Öffentlichkeit. Und plötzlich trauten sich sehr sehr viele den Mund aufzumachen.

    Es muss einfach sehr schwer für manche sein, zu erkennen, dass Belästigungen keine Ausnahmen, sondern die Regel sind. Sicherlich ist es nicht zwangsweise immer alles ein Straftatbestand. Deswegen sind diese Belästigungen aber trotzdem real und eine große Belastung für betroffene Frauen. Überall und täglich. Und klar, es ist bestimmt nicht schön, wenn das große Vorbild, der Sensei, der Lieblingsportler, etc. plötzlich als Grabscher, Belästiger, Stalker, Frauenverachter entlarvt wird. Den Schutz- und Beißreflex daraufhin kann ich ja fast schon nachvollziehen: Ich identifziere mich mit einer Person und plötzlich hat sie mehr als unschöne geheime Wesenszüge. Da ist es natürlich leichter, Argumente zu finden, die denjenigen und sein Verhalten schützen, als sich zu distanzieren....
    Wenn ich nicht ganz genau wüsste, dass ich das nicht bin, dann würde ich sagen, das bin ich nicht!

  8. #173
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    Zitat Zitat von küken Beitrag anzeigen
    ....
    Es muss einfach sehr schwer für manche sein, zu erkennen, dass Belästigungen keine Ausnahmen, sondern die Regel sind. Sicherlich ist es nicht zwangsweise immer alles ein Straftatbestand. Deswegen sind diese Belästigungen aber trotzdem real und eine große Belastung für betroffene Frauen. Überall und täglich. Und klar, es ist bestimmt nicht schön, wenn das große Vorbild, der Sensei, der Lieblingsportler, etc. plötzlich als Grabscher, Belästiger, Stalker, Frauenverachter entlarvt wird. Den Schutz- und Beißreflex daraufhin kann ich ja fast schon nachvollziehen: Ich identifziere mich mit einer Person und plötzlich hat sie mehr als unschöne geheime Wesenszüge. Da ist es natürlich leichter, Argumente zu finden, die denjenigen und sein Verhalten schützen, als sich zu distanzieren....
    ...So ein Verhalten gegenüber Frauen geht einfach generell nicht, auch wenn kein kriminelles Verhalten vorliegt....jemanden zu einem Stück Fleisch, bzw. zum Objekt zu machen geht gar nicht.

  9. #174
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    Zitat Zitat von Dextrous Beitrag anzeigen
    Welche Debatte?
    Ich finde es schon erschütternd, dass sich so viele aus dem Kamfpsport melden.
    wie viele haben sich denn gemeldet?

    Zitat Zitat von Dextrous Beitrag anzeigen
    Da ist doch der Prozentsatz relativ egal.
    das mag Dir egal sein, aber wenn einer mit dem Anspruch:


    we now have some hard data about exactly how prevalent these problems are in our community.


    antritt, dann scheint mir Wongs Einwand durchaus berechtigt.

  10. #175
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    Zitat Zitat von Tim2000 Beitrag anzeigen
    !
    Ich glaube auch, dass die großen Internethelden, wenn es tatsächlich mal drauf ankommt, eben kein Kindergeburtstag vorliegt, gerade nichts machen und wegsehen. Ihre große Klappe kriegen die in der Realität nicht gerechtfertigt.
    Das ganze hier, hat was von so einer Menschenlichterkette. Alle reihen sich ein, solidarisieren sich, wollen die ganz Redlichen sein, frei von Schuld, der Judas ist gefunden.... Hauptsache man kann mit dem Finger auf einen zeigen. Passieren tut nichts. Das ist doch eigentlich unproblematisch diesem Souza mal Bescheid zu geben, dass er einen Gang runterschalten soll, dass das keine Singlebörse ist und sich die Frauen nicht so gut dabei fühlen.

    Ich kaufe es auch dem Threadersteller nicht ab, dass er sich für was einsetzen will. Das sieht eher nach, hinter irgendwelchen vermeintlichen Interessen der Allgemeinheit, getarnter Stimmungsmache aus, um sich in ein gutes Licht zu rücken. „Bei mir gibts das ja nicht...“
    Ändern soll sich nichts.
    ich denke, du irrst dich.
    ich kenne frank burczinsky nicht persönlich, aber ich halte ihn dennoch für jemanden, der meint, was er sagt.

    davon abgesehen bin ich selbst jemand, der als kind und jugendlicher erlebt hat, was mißbrauch bedeutet - allein schona us diesem grund halte ich meine klappe garantiert NICHT, wenn ich so etwas mitbekomme.
    ich kenne souza nicht, hab mit ihm nichts zu tun, finde sein verhalten aber ekelhaft und hätte auch keine probleme, ihm das ins gesicht zu sagen. hab ich mit anderen "größen" der kk-szene (nicht im bjj, aber bspw. im judo) auch schon gemacht, und dafür gibt es zeugen.

    es ist mir zu billig, daß du dem TE hier niedere motive unterstellst ...
    und deine pauschalisierungen gefallen mir auch nicht.
    ich hab keine lust, mit dir zu diskutieren, wollte aber deinen beitrag nicht unkommentiert lassen.
    www.judo-blog.de
    Warnhinweis: Meine Beiträge können Ironie und Sarkamus enthalten! Für Allergiker ungeeignet!

  11. #176
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    Echt schade, dass man sich da nicht anders einigen konnte....

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