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Thema: @ Judoka oder andere "Japaner"

  1. #1
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    Standard @ Judoka oder andere "Japaner"

    Der Eingang bei 3´16´´ - wie würde sowas in der japanischen Nomenklatur genannt werden?

    + Variante: gleicher Eingang, aber von außen.


  2. #2
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    Im Aikido würde man die Technik mMn als Variante von Aiki-otoshi bezeichnen. (Auch wenn die Ausführung bzw. Position dort etwas anders ist.)
    Stünde er außerhalb des rechten Armes von Uke (Meinst du das mit von außen?) wäre es je nach Lehrlinie Kokyu-nage oder Sokumen-irimi-nage.
    Oder meinst du tatsächlich den "Eingang"? Das wäre Irimi - und zwar (ich muss es leider so sagen) eine "unsaubere" Mischung aus Sankaku-irimi und Chokuzen-irimi. (Man würde im Aikido nie so stehen wollen, dass sich das vordere Bein von Uke zwischen den eigenen Beinen befindet - Grund ist naheliegend )

  3. #3
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    Für die meisten Eingänge verwenden wir bei uns im Judo keine speziellen Namen (event. kennt Tom einen).
    Den Wurf selbst könnte man als eine Form von Sukui Nage ansehen (Auskunft meines Lehrers, da ich das mal angefragt habe).
    Im HF wäre das Schrenken (Schreibweise?);-)

  4. #4
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    Zitat Zitat von Kreuzkuemmel Beitrag anzeigen
    Im Aikido würde man die Technik mMn als Variante von Aiki-otoshi bezeichnen. (Auch wenn die Ausführung bzw. Position dort etwas anders ist.)
    Stünde er außerhalb des rechten Armes von Uke (Meinst du das mit von außen?) wäre es je nach Lehrlinie Kokyu-nage oder Sokumen-irimi-nage.
    Oder meinst du tatsächlich den "Eingang"? Das wäre Irimi - und zwar (ich muss es leider so sagen) eine "unsaubere" Mischung aus Sankaku-irimi und Chokuzen-irimi. (Man würde im Aikido nie so stehen wollen, dass sich das vordere Bein von Uke zwischen den eigenen Beinen befindet - Grund ist naheliegend )
    Ahh - ungenaue Frage.

    Außen mein komplett die Außenseite, also Fuß und Arm. Und mich interessiert natürlich die Bezeichnung der gesamten Bewegung,also Eingang + Gleichgewichtbrechen, wenn es sowas gibt.

  5. #5
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Den Wurf selbst könnte man als eine Form von Sukui Nage ansehen (Auskunft meines Lehrers, da ich das mal angefragt habe). Im HF wäre das Schrenken (Schreibweise?);-)
    Sukui-Nage. Merk ich mal vor. HF?

  6. #6
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    Zitat Zitat von Wong F. Beitrag anzeigen
    Ahh - ungenaue Frage.

    Außen mein komplett die Außenseite, also Fuß und Arm. Und mich interessiert natürlich die Bezeichnung der gesamten Bewegung,also Eingang + Gleichgewichtbrechen, wenn es sowas gibt.
    Also wie gezeigt könnte man die ganze Bewegung "Aiki-otoshi Omote waza" nennen.
    Ansonsten, wenn ich dich recht verstehe, "Kokyu-nage bzw. Sokumen-irimi-nage Omote waza".

  7. #7
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    Nennt sich Oi-tsuki...

    Der gute Mann oben auf dem Video ist leider extrem unsauber. Die Anwendung dazu mit dem Schwert oder dem Speer machen besser dtl. worum es geht und worauf man bei den Details achten muss.
    Die gezeigt Variante ist nur eine absolute Anfängerversion mit extrem großen Bewegungen. Im Bagua heißt das Ganze „Ba Mu Zhang“:



    Ist eine sehr grundlegende Bewegung in den CMA.

    Wenn man die Bewegung fortgeschritten und mit Waffen (vor allem Speer) macht, dann sieht man besser die Verbindung zum Oi-tsuki.
    Geändert von kanken (14-06-2018 um 11:29 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Nennt sich Oi-tsuki...
    ... ? Das wäre mir ganz neu.

    Also das, was gleich zu Beginn der Partnerarbeit in deinem Vid gezeigt wird, würdest du als "Oi-tsuki" bezeichnen?
    Geändert von Wong F. (14-06-2018 um 11:38 Uhr)

  9. #9
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    In deinem Video ab 3:16 meine ich.
    Das Video von Paul habe ich nur gepostet um diese Anwendung noch ein wenig weiter zu beleuchten. Ist die Gleiche mit ein wenig mehr Varianten.
    Wie gesagt, ist eine Anfängerversion um bestimmte Dinge zu üben, die dann am Speer im Oi Tsuki münden. Wenn man die Speeranwendung dazu sieht ist es einem sofort klar.

    Evtl. wird es klarer (wenn man einen Karatehintergrund hat) wenn man sich zuerst die Schwertanwendung dazu anguckt, die ist für den linken Arm (im Ausgangsvideo) eher am „typischen“ Oi-Tsuki.

    Wie ich hier ja schon erwähnt und verlinkt hatte, geht es nicht um „Technik“. Es geht um Bewegung und die in ihr vorhandenen Prinzipien und durch sie umgesetzten „Theorien“.
    Geändert von kanken (14-06-2018 um 12:15 Uhr)

  10. #10
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Wenn man die Speeranwendung dazu sieht ist es einem sofort klar.
    Eigenen Körper hinter die Waffe bringen um Kraft in den Stoß zu bekommen?
    Kannix, 24.06.2010, 14:17 Uhr: "Also ich hab noch oben ein Luftgewehr, ganz normal. Bei Katzen jedenfalls gibts keine sichtbaren Verletzungen"

  11. #11
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    @thomasL:
    Den Wurf selbst könnte man als eine Form von Sukui Nage ansehen (Auskunft meines Lehrers, da ich das mal angefragt habe).
    nöö.

    sukui-nage ist es nicht.

    es handelt sich um einen (in judo-terminologie) obi-otoshi.
    hier in einem randori-video von 1922 ab 0:33 zu sehen (auch wenn der wurf dann erweitert wird zu einem opferwurf ...


    www.judo-blog.de
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  12. #12
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    Zitat Zitat von hand-werker Beitrag anzeigen
    Eigenen Körper hinter die Waffe bringen um Kraft in den Stoß zu bekommen?
    Jein. Ein Teil der Anwendung hat das zwar auch mit drin, die Fortführung (wenn der Andere richtig reagiert), die auch in der Bewegung drin ist, führt allerdings zu anderen Nutzungen des Speers.
    Der Speer ist eine extrem komplexe Waffe (bzw. kann es sein). Was du meinst ist die „Standardsoldaten-Grundausbildungs-Variante“ und die ist in einer Variante der Anwendung nur drin bis der Schritt anfängt.

    Neben der Komplexität der Anwendung mußt du auch noch die Art des Speers und die Bewaffnung des Gegners unterscheiden. Speer ist nicht Speer, daher variiert auch die Nutzung der durch die Bewegung generierten Kräfte.
    Das Verständnis und die Nutzung dieser ist es um das es geht.

    Daher übt man die Bewegung groß und ohne Waffe, da das dem Körper besser hilft. Versteht man wie die Bewegung Kraft generiert und wie man diese nutzt, dann kann man sie gemäß bestimmten Prinzipien einsetzen.
    Geändert von kanken (14-06-2018 um 13:40 Uhr)

  13. #13
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    Zum Sukui Nage:



    Für die 1. Variante bis 0:11 würde ich Frank zustimmen, alles was danach kommt ist was anderes.

  14. #14
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    Zitat Zitat von Kreuzkuemmel Beitrag anzeigen
    Im Aikido würde man die Technik mMn als Variante von Aiki-otoshi bezeichnen. (Auch wenn die Ausführung bzw. Position dort etwas anders ist.)
    @Kreuzkümmel: Aiki Otoshi kenne ich als Technik, bei der Nage Ukes Beine nach vorne zieht um diesen auf den Rücken zu werfen, z.B.: Morihiro Saito. Aiki otoshi. Sukui nage. Passt nach meinem Verständnis überhaupt nicht.

    Zitat Zitat von Kreuzkuemmel Beitrag anzeigen
    Stünde er außerhalb des rechten Armes von Uke (Meinst du das mit von außen?) wäre es je nach Lehrlinie Kokyu-nage oder Sokumen-irimi-nage.
    Sehe ich auch so, z.B.: Katate Mochi Sokumen Iriminage von Ando Tsuneo, Yoshinkan. Mit dem im Video gezeigten Eingang würde ich es nicht mehr als Sokumen Iriminage, wie ich ihn kenne und übe, bezeichnen. Sonst ist mir keine weitere Aikido-Technik namentlich bekannt, die dieser Form gleicht.

  15. #15
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    nöö.
    Hmmm, hatte ich von F.T. Ich frage am Dienstag nochmal nach.

    @Kanken: Danke für den Namen im Bagua und für das Hirano Video. Mein Netz hängt leider, daher kann ich es mir heute nicht ansehen (alleine die Seite hat 5min geladen)

    @WongF: HF: Historisches Fechten
    Geändert von ThomasL (14-06-2018 um 20:14 Uhr)

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