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Thema: Boxen, Wing Tsun oder traditionelles Kung Fu- Vorbereitung auf Eintritt in Verein

  1. #1
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    Standard Boxen, Wing Tsun oder traditionelles Kung Fu- Vorbereitung auf Eintritt in Verein

    Hallo nochmal,
    wie bereits im Vorstellungsbereich erwähnt trainiere ich seit 8Monaten alleine Zuhause um mich auf den Eintritt in einen Kampfsport Verein vorzubereiten.
    Ich habe nun 3 Vereine in meiner Umgebung zur Auswahl und einen Haufen Fragen.

    Noch mal kurz zu meiner Person:
    Ich bin 29 Jahre alt, 190cm und wiege zwischen 92-95kg.
    Im Alter von 15 Jahren habe ich 6 Monate lang Jeet Kune Do in einem Verein ausgeübt und die wenigen Dinge die ich dort lernen durfte über die Jahre hinweg mehr oder weniger weiter trainiert.
    Keine Ahnung ob es wichtig zu erwähnen ist aber ich esse kein Fleisch. Einfach weil ich keinen Appetit darauf habe, warum das so ist weiß ich nicht.

    Motivation:
    Mir geht es nicht darum mich verteidigen zu können oder in sportlichen Wettkämpfen anzutreten.
    Ich habe stattdessen einfach sehr viel Spass am Sport und daran mich in einer Sache zu verbessern und meine persönlichen Grenzen zu erreichen bzw zu über schreiten.
    Des weiteren schreibe ich derzeit an einem Roman über einen Kämpfer im antiken China der seinen eigenen Kampfstile entwickelt. Ich würde gern eigene Erfahrungen im Kampfsport sammeln und tiefer in die Materie eintauchen um meine Geschichte authentischer zu gestallten.

    Bisheriges Training:
    Im November letzten Jahres habe ich begonnen alleine zu trainieren. Anfangs wieder mal die wenigen Grundlagen, die ich noch aus meiner Jeet Kune Do Zeit kenne.
    Nach 2 Monaten erweiterte sich mein Training um Quigong Übungen und intensiveres Fitnesstraining.
    Zur Verfügung habe ich dabei zwei Kurzhanteln mit max.20kg. Leider besitze ich keinen Boxsack und trainiere Schläge und Tritte an einem, an einem Seil befestigten Stoffbeutel.
    Aus einem Buch über das Mantis Kung Fu lernte ich 9 Grundstellungen die ich anfangs versuchte so lange wie möglich zu halten. Mittlerweile versuche ich beim Training eher schnell von einer in die nächste Stellung zu wechseln.
    Ebenfalls beinhaltet jenes Buch einige Schlag und Tritttechniken, die ich ebenfalls versuche zu trainieren. Ich würde behaupten das ich bei den Schlägen mehr Fortschritte als bei den Tritten gemacht habe, welche immer noch "lausig" sind.
    Aus einigen YouTube Videos versuchte ich mir Blocktechniken anzuzeigen.
    Meine Beinarbeit beschränkt sich auf meine damaligen Jeet Kune Do Erfahrungen sowie oben erwähnte 8 Grundstellungen.
    Ebenfalls trainiere ich seit einiger Zeit die Form bzw die Bewegungsabläufe des Northern Seven Star Fist Kung Fu, wobei ich mich an einem YouTube Video orientiere in dem diese gezeigt werden.
    Die größten Defizite habe ich aus körperlicher Sicht derzeit noch im konditionellem Bereich. Außerdem habe ich Null komma Null Erfahrungen bzw wissen über den Bodenkampf bzw Groundfight..Grappling?
    Da ich leider momentan keine Arbeit finde habe ich sehr viel Zeit und trainiere im Durchschnitt 3-5Stunden pro Tag, inklusive Quigong.

    Wie schon erwähnt habe ich nun 3 Vereine in meiner Umgebung ausfindig gemacht die Unterschiedliche Kampfstile lehren und würde gern meine Fragen und Bedenken dazu an euch Stellen um zu einer Entscheidung zu gelangen.

    Boxen:
    Aufgrund meiner Größe denke ich das Boxen gut zu mir passen könnte. Wir wurde jedoch auch schon gesagt das ich fürs Boxen zu "schlagsig" wäre, was auch immer das bedeuten mag.
    Mein Hauptbedenken ist eher, das ich mich seit meiner damaligen Jeet Kune Do Zeit daran gewöhnt habe meine starke, rechte Hand als Führhand zu nutzen. Ebenso sieht es bei der Beinarbeit aus. Ich werde zum absoluten Bewegungskrüpel wenn ich stattdessen mein linkes Beim und meine Linke Hand vorne habe, wie es beim Boxen aus Rechtshänder üblich ist.
    Wäre es vermessen beim einem ersten Training den Trainer darauf hinzuweisen und darum zu bitten als Linkshänder unterrichtet zu werden obwohl ich Rechtshänder bin?
    Ein weiterer Nachteil wäre das ich auf Tritte verzichten müsste, welche ich gern weiter verbessern würde.

    Wing Tsun:
    Aufgrund der parallelen zum Jkd könnte diese Kampfkunst vielleicht die Richtige für mich sein.
    Ich habe allerdings die Bedenken das sie hauptsächlich zur Selbstverteidigung unterrichtet werden könnte. Da ich mich mehr für den sportlichen Aspekt interessiere bin ich mir unsicher ob es das richtige für mich ist.
    Sicher ist es auch von Verein zu Verein unterschiedlich. Wie sind dort eure Erfahrungen was Wing Tsun Vereine angeht?

    Traditionelles Kung Fu
    Die Shaolin EV in Gelsenkirchen spricht mich derzeit am meisten an. Vielleicht könnt ihr mal auf deren Website vorbei schauen und sagen was ihr davon haltet.
    Vorrallem die Unterrichtung in traditioneller Waffenhandhabung würde mich sehr interessieren, da ich bisher Null Erfahrungen in dem Bereich habe und es sicherlich auch meinen Buch zu gute kommen würde, könnte ich solche sammeln.
    Meine Bedenken sind das dort in relativ großen Gruppen trainiert wird und der Hauptaspekt aus dem Gesundheitstraining liegt, wie sie selber sagen.
    Was haltet ihr davon bzw wie muss ich das verstehen?

    Vielen Dank im vorraus für eure Hilfe

  2. #2
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    In Summe wäre mein erster Impuls: Geh in alle 3 Vereine, um jeweils ein Probetraining zu machen. Viele schaut in der Praxis halt doch etwas anders aus als auf Websites ("Papier ist geduldig"); wenn Du dann was in der näheren Auswahl hast, lässt sich mit Sicherheit dort auch noch ein 2. Probetraining vereinbaren.
    Viel Erfolg.


    P.S. @ "schlaksig": Ohne Dich jetzt zu kennen, ist mein spontaner Gedanke dazu, dass Du ziemlich groß, aber wahrscheinlich eher durchschnittlich (für Deine Größe) gebaut bist, also jetzt nicht zu den Superschwergewichtlern zählst. Das muss ja IMHO nicht unbedingt ein Nachteil sein; kommt immer darauf an, wie man seine Größe und sein Gewicht bewegungstechnisch im Griff hat.
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  3. #3
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    Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen
    In Summe wäre mein erster Impuls: Geh in alle 3 Vereine, um jeweils ein Probetraining zu machen. Viele schaut in der Praxis halt doch etwas anders aus als auf Websites ("Papier ist geduldig"); wenn Du dann was in der näheren Auswahl hast, lässt sich mit Sicherheit dort auch noch ein 2. Probetraining vereinbaren.
    Viel Erfolg.


    P.S. @ "schlaksig": Ohne Dich jetzt zu kennen, ist mein spontaner Gedanke dazu, dass Du ziemlich groß, aber wahrscheinlich eher durchschnittlich (für Deine Größe) gebaut bist, also jetzt nicht zu den Superschwergewichtlern zählst. Das muss ja IMHO nicht unbedingt ein Nachteil sein; kommt immer darauf an, wie man seine Größe und sein Gewicht bewegungstechnisch im Griff hat.
    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Okay, das erscheint mir sehr vernünftig. Durch Probetrainings würde ich wohl am ehesten zu einer Entscheidung gelangen.

    Deine Definition von schlagsig könnte hinkommen. Wobei ich mich durch mein bisheriges Training auch bereits ein wenig verändert habe was das angeht bzw etwas durch trainierter bin als früher.

  4. #4
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    Morgen, wenn du Interesse an Waffen hast wäre evtl. auch was aus der fma Richtung interessant

  5. #5
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    Probetrainings und dann anfangen, sonst verschwendest du deine Zeit mit unsinnigem Einzeltraining - da hast ja noch keinen Plan - was es sich wie lohnt zu trainieren. (Blöcke...) Bei deiner Auswahl ginge ich zum Boxen, aber das hängt natürlich von den eigenen Zielen ab.
    "Chainpunches - the breakfast of champions!" https://twitter.com/dieChisauKKB
    http://www.kampfkunst-graz-bruck.at

  6. #6
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    Bei der hauptmotivation „spass am Sport“ würde ich aus deiner Auswahl bereits ohne probetraining boxen empfehlen.

    Aber mit wenigstens 3x training/woche,


    Grüsse

  7. #7
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    Zitat Zitat von postahr Beitrag anzeigen
    Morgen, wenn du Interesse an Waffen hast wäre evtl. auch was aus der fma Richtung interessant
    Was genau ist FMA? Habe das noch nie gehört. In der Wing Tsun Schule unterrichten sie auch das mit den Stöcken , Eskrima? Glaube so heißt es wenn ich mich nicht vertue.

    Und ja, das mit dem Zeit verschwenden durch mein derzeitiges Solotraining stimmt sicherlich auch, da meine bisherigen Kenntnisse sehr zusammen gewürfelt sind und vll auch nicht immer zusammen passen.
    Der Grund das ich erst jetzt in einen Verein gehen möchte ist einfach das ich die Zeit der Trainer nicht mit Dingen verschwenden wollte die ich im Vorfeld selber trainieren kann, hauptsächlich was die Fitness angeht.
    Ich merke aber nun, wie du schon sagst, das ich mit allem was darüber hinausgeht, schnell an die Grenzen meines Wissen stoße und nun die Zeit gekommen ist den nächsten Schritt zu gehen.
    Vorallen fehlt mir, grade für die Block und Griff Techniken aus dem besagten Mantisbuch, ein Trainingspartner.

  8. #8
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    Zitat Zitat von DerLauch Beitrag anzeigen
    Was genau ist FMA? Habe das noch nie gehört. In der Wing Tsun Schule unterrichten sie auch das mit den Stöcken , Eskrima? Glaube so heißt es wenn ich mich nicht vertue....
    - FMA: Filipino Martial Arts (Phillipinische Kampfkunst)
    - oft gleichgesetzt mit Stockkampf/ Waffentraining (z.B. eben Eskrima) - was durchaus ein Schwerpunkt der FMA ist; umfasst aber durchaus mehr.
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  9. #9
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    Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen
    - FMA: Filipino Martial Arts (Phillipinische Kampfkunst)
    - oft gleichgesetzt mit Stockkampf/ Waffentraining (z.B. eben Eskrima) - was durchaus ein Schwerpunkt der FMA ist; umfasst aber durchaus mehr.
    Ah ok das sagt mir was. Geht das nicht auch in die Richtung Jkd? Meine in dem Zusammenhang mal was gehört zu haben

  10. #10
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    Zitat Zitat von DerLauch Beitrag anzeigen
    Ah ok das sagt mir was. Geht das nicht auch in die Richtung Jkd? Meine in dem Zusammenhang mal was gehört zu haben
    Ne ausführliche Antwort würde jetzt IMHO zu weit führen - und nen Anfänger auch potenziell eher verwirren.
    Kurz: Daher in kurzen Worten: Nein. JKD ist schwerpunktmäßig waffenlos.
    Mittel: Die historische Verbindung ist, dass der Urheber des JKD bei einem seiner Lehrer auch "Kali" (einer der 3 Hauptströmungen des FMA (Arnis, Eskrima, Kali)) gelernt hat (und ihn im Gegenzug dafür in das JKD eingeführt hat). Aber damit hat es sich IMHO auch schon - ursprünglich ist JKD ohne Waffen.
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  11. #11
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    Nun zuhause Trainieren um sich auf den Vereins Eintritt vorzubereiten ist wohl mal totale
    Zeitverschwendung. Jung ab zum Probetraining.
    Ich würde dir zu Boxen raten und schau dir mal BJJ an.
    Dann hast eine gute Grundlage .

  12. #12
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    Zitat Zitat von MarkWIngChun Beitrag anzeigen
    Nun zuhause Trainieren um sich auf den Vereins Eintritt vorzubereiten ist wohl mal totale
    Zeitverschwendung. ...
    Naja, Kondi-Training kann man vorab schon machen (klar, danach war jetzt nicht gerade gefragt - aber machbar (und förderlich) wär's schon).
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  13. #13
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    Ich verstehe auch nicht woher diese "Ich will mich darauf vorbereiten" Mentalität kommt, anstatt einfach mal anzufangen und den Sport auf sich wirken zu lassen.^^
    "Ruhig bleiben und dann, wenn der Typ nochmal aufsteht, dann trittst Du ihn voll ausm Bild!" - Bruce Lee

  14. #14
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    Such(t)e nach Sekundärerfahrungen wahrscheinlich .
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  15. #15
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    Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen
    Such(t)e nach Sekundärerfahrungen wahrscheinlich .
    Es ist ein Muster.

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