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Thema: Die "tödichen" Techniken aus der Kampfkunst und SV.

  1. #76
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Das ist aber nicht das was in irgendwelchen Verbänden als Kyusho propagiert wird. Die glauben allen Ernstes wenn man irgendwo unbewaffnet hinhaut stirbt man und das ist BULLSHIDO!
    Es gibt aber auch außerhalb von Kyusho genug Karateka, die zwar noch nie gegen eine Pratze geschlagen haben aber denken, dass sie mit einem Schlag auf den Solarplexus jemanden töten würden (daher auch kein Sparring etc, viel zu gefährlich ).

  2. #77
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    Frage mich, wie sowas heutzutage noch geht...Fantasie-Todesschläge...
    Highlight-Videos in HD- Zeitlupe von Strikern auf Gegner, auf Geräte, CCTV in allen Härtegraden,
    Cross-Training , Seminare , gerade durch das Internet bekommt man doch viel mehr mit!
    Aber wenn der Meister es sagt(...) - und dann wohl eine mittelharte, mittelschnelle Technik als
    instant drop promoten, in der Realität dann eher eine Provokation, die es voll eskalieren lässt.

  3. #78
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    Schaut Euch mal einige der alten s-w Videos von Fujimoto Sadaharu sensei an und schreibt dann bitte, dass Ihr noch daran zweifelt, es gäbe tödliche Techniken.
    In seiner vita findet man (aus meiner Sicht pervers, aber egal) sogar "Massangaben" über die Stärke seiner diversen Techniken, wie auch immer gemessen.
    An anderer Stelle schreibt gerade jemand, warum dieses Forum so beliebig ist. Liest man die Antworten hier ( auch von Sachkundigen, die ich schätze), weiss man warum. Alles nur negativ.

  4. #79
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    Zitat Zitat von Chrisdz Beitrag anzeigen
    Schaut Euch mal einige der alten s-w Videos von Fujimoto Sadaharu sensei an und schreibt dann bitte, dass Ihr noch daran zweifelt, es gäbe tödliche Techniken.
    Ich glaube er beeindruckt die MMA/Vollkontakt/Muay Thai/BJJ/Street etc. Fraktion auch nicht mehr, als andere 70er Jahre Karatelehrer.

  5. #80
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    Welche Videos meinst du? Die, in denen er Bretter und Äpfel tötet?
    Geändert von OliverT (13-08-2018 um 22:03 Uhr)
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
    - Evolution

  6. #81
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    Also ich komme gern auf den Herren zurück, sollte ich je mal von einem Stapel Bretter oder einer Dampflok angegriffen werden.

    Wobei ich ehrlich gesagt noch nicht ganz durchblickt habe wo bei der Lok jetzt der tödliche Punkt ist.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  7. #82
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    Kannst du mal bitte das Video mit der Dampflok verlinken?
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
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  8. #83
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    Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
    Kannst du mal bitte das Video mit der Dampflok verlinken?
    Ab 1:57

    https://youtu.be/m86omszSmzU
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  9. #84
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Ich glaube er beeindruckt die MMA/Vollkontakt/Muay Thai/BJJ/Street etc. Fraktion auch nicht mehr, als andere 70er Jahre Karatelehrer.
    Die Fraktion ist aber auch mit gar nichts zu beindrucken, wenn eine "klassische" Kampfkunst dahinter steckt... Woher diese Arroganz kommt ist mir ein Rätsel, denn die meisten Breitensport-MMAler die ich kenne, zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie im Stand nur unsauber draufprügeln können und wenig bis null Technik besitzen, am Boden nicht wirklich überzeugen können und die Takedowns auch mehr Glück als Technik sind. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn man die vorhandene Trainingszeit auf alle drei Ebenen aufteilen muss. Natürlich gibt es Ausnahmen und das Gleiche kann man über jeden anderen Kampfsport und Kampfkunst sagen, aber es wird immer so getan als ob jeder MMAler der vollendete Kämpfer sei.

    Auch denke ich, dass es unbestreitbar ist, dass jemand mit einer so präzisen und harten Schlagtechnik wie Fujimoto Sadaharu massiven Schaden anrichten kann. Also ich möchte keinen Stich von jemandem abbekommen, der damit einen Apfel zerteilen kann oder einen Schlag der so einen Impact hat.

  10. #85
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    Zitat Zitat von Mardl Beitrag anzeigen
    Also ich möchte keinen Stich von jemandem abbekommen, der damit einen Apfel zerteilen kann oder einen Schlag der so einen Impact hat.
    Es zwingt Dich ja auch niemand so brav still zu halten wie der Apfel oder die Lok.


    Die Zeiten in denen man großartig damit beeindrucken konnte, dass man irgendwelche wehrlosen Dinge zerkloppt sind doch nun wirklich vorbei. Mag ja sein, dass er da schon ordentlich Wums hinter seinen Schlag bekommt - auf die Anwendbarkeit in einer Auseinandersetzung oder wie hier im Thema angerissen in der SV sagt das bitte schön genau was aus? Eben - NIX!


    Es gibt genügend Techniken / Schläge die das Potential haben massiven Schaden anzurichten oder ggf. auch eben jemanden zu töten. Das ist aber auch nicht wirklich verwunderlich, der menschliche Körper ist nun mal teilweise sehr fragil und wenn ich da nun mit genügend Impact irgendwo draufhaue oder trete hat das unschöne Konsequenzen. Nur muss ich halt eben auch in der Lage sein die Technik an den Mann bzw. den Gegner zu bringen.

    Von dem fraglichen Herren gibt es soweit ich das überblicke nicht ein Video im Kumite - dafür viele schöne Bilder wie er Dinge kaputt macht die ihm mundgerecht serviert bzw. hingehalten werden. Sollte einem das zu denken geben?


    Der Breitensport-MMAler mag vielleicht nicht die beste Technik haben - er hat gegenüber alle diesen Objekt-Bullies aber einen großen Vorteil: Er kämpft gegen andere Menschen und nicht nur gegen Bretter und Obst.
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  11. #86
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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen

    Der Breitensport-MMAler mag vielleicht nicht die beste Technik haben - er hat gegenüber alle diesen Objekt-Bullies aber einen großen Vorteil: Er kämpft gegen andere Menschen und nicht nur gegen Bretter und Obst.

    Dazu kommt: Im Kampf bewegen sich beide...die Distanz, Richtung, Balance etc verändern sich jederzeit. Das ist im Bruchtest etc völlig anders.

  12. #87
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    Zitat Zitat von Mardl Beitrag anzeigen
    Die Fraktion ist aber auch mit gar nichts zu beindrucken, wenn eine "klassische" Kampfkunst dahinter steckt... Woher diese Arroganz kommt ist mir ein Rätsel, denn die meisten Breitensport-MMAler die ich kenne, zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie im Stand nur unsauber draufprügeln können und wenig bis null Technik besitzen, am Boden nicht wirklich überzeugen können und die Takedowns auch mehr Glück als Technik sind. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn man die vorhandene Trainingszeit auf alle drei Ebenen aufteilen muss.
    Nun die Frage ist für mich, was "unsauber" heißt. Nach meiner Erfahrung setzen viele Karateka für "saubere" Techniken eine gewisse Ausführungsästhetik voraus, was mit Wirksamkeit gleich gestellt wird. Was der "Karate-Ästhetik" dann nicht entspricht, ist *unsauberes drauflosprügeln". Fujimoto trainiert ja auch scheinbar recht vernünftig mit Pratzenarbeit etc. aber wie sieht es in der Breite aus? Für einen Vergleich mit den "meisten Breitensport MMAler" solte man dann vielleicht auch nicht einen japanischen Karate Nationalcoach nehmen. Ich wette, wenn Du mit 100 Breitensport MMAler und 100 Breitensport Karateka eine Schlagvergleich machst, geht das deutlich zu Gunsten der MMAler aus.

    3 Beispiele aus dem deutschen Karate-Leben mit erfahrenen/fortgeschrittenen Karateka, die keine Einzelfälle darstellen:

    1. Als ich noch an meinem ehemaligen Studienort bei einer Kyokushin-Abspaltung trainiert habe, kam einmal eine Braungurtin eines nahen DKV Vereins zu uns, die mit einem unserer Mitglieder befreundet war. Der Verein ist einer der erfolgreichsten deutschen Wettkampfvereine mit Meidaillengewinnern bei Europa- & Weltmeisterschaften etc. Beim Pratzentraining hat die Dame dann nach ein paar Tritten gesagt: "das macht meine Technik kaputt". Klar, ein Tritt sieht anders aus, wenn man mal irgendwo mit Wumms reintritt. Technik wird mit Ästhetik nicht mit Wirksamkeit verbunden.

    2. Vor ein paar Monaten hatte ich auf FB eine Diskussion mit einem Danträger und Buchautor, der seit 30+ Jahren Karate macht und auch Vereinstrainer ist (ebenfalls DKV). In einer Diskussion über uke waza hatte er geschrieben, mit einem Unterarmblock zerstöre man den gegnerischen Angriff und der Angreifer sei dann nicht fähig, den Angriff mit dem Arm weiter fortzusetzen etc. (erklären viele so). Ich meinte, dass ich uke waza anders sehe und die Anwendung im Großen und Ganzen für unrealistisch halte; sicher tuts weh und gibt einen blauen Fleck aber kaum ein ernsthafter Angreifer würde durch sowas unmittelbar ausgeschaltet, sondern eher wütender. Nach etwas hin und her habe ich dann das Angebot gemacht, dass er das bei Gelegenheit mal an mir testen kann. Seine Antwort war, die Anwendung sei Perfektion und Perfektion habe er noch nicht erreicht. Sorry aber wenn man als Trainer nach 30 Jahren etwas nicht kann, wird man es auch nicht mehr lernen und sollte sowas dann auch nicht unterrichten, was man selbst nicht kann....

    3. Folgenden Clip mal ab 0:50 schauen. "Sein Angriff wird gleich richtig stark sein". Ki Karate ist jetzt vielleicht nicht das Synonym für hartes Kampfkarate aber der Herr da hat einen Schwarzgurt in einem der großen deutschen Verbände und bestimmt einige Jahre Erfahrung und kann...nix... Zeig mir bitte einen MMAler in einem authentischen Verein, der nach X Jahren Training so schlägt.


  13. #88
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    3. ist ein ganz schlechtes Beispiel, finde ich.

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