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Thema: What if money didn't matter

  1. #16
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    Zitat Zitat von chris1982 Beitrag anzeigen
    Aber wahrscheinlich lieben die das was sie tun eben nicht wirklich und sind deshalb im Prinzip selbst schuld.
    Ein Minimum an kommerziellem Verständnis und ein nicht allzu belastender, netter, ordentlich bezahlter Brotjob können eine feine Sache sein, in der Tat.

    oft ist ja nicht Geld das Problem, sondern Zeit. Was ich schon Leute seufzen gehört habe zum Thema "ich würde ja so gern mehr Sport machen, aber wann..?" - die werden von andern Pflichten aufgefressen.
    unorthodox

  2. #17
    gast Gast

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    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Ein Minimum an kommerziellem Verständnis und ein nicht allzu belastender, netter, ordentlich bezahlter Brotjob können eine feine Sache sein, in der Tat.
    Nicht das kommerzielle Verständnis ist oft das Problem sondern dass es Jobs gibt die sehr viele Leute machen wollen. Da kann dann nicht jeder erfolgreich sein.

    Gemeinerweise wird dann aber immer jemand interviewed der es geschafft hat und dann so Platitüden ala "wenn man nur wirklich will..." oder "wenn man wirklich dafür brennt...." ablässt.

    Wer nie interviewed wird: Leute die auch brennen und wirklich wollen es aber nicht geschafft haben. Die gibt es aber zu Genüge.

    In der Finanzpsychologie nennt man das "Survivorship Bias".

    Noch dazu wird auch keiner im Interview zugeben dass er den Job z.B. wegen Papi bekommen hat, durch reinen Zufall oder durch sexuelle Gefälligkeiten. Da muss dann natürlich auch irgend was wie oben gelabert werden. Oft will man sich das ja selbst nicht eingestehen und glaubt am Ende selbst dran.

    Und bei den anderen Menschen ist auch das Gefühl besser wenn man jemand die Schuld für das Versagen selbst geben kann - zu faul oder so. Dann hat man weniger Angst dass man selbst mal unverschuldet zum Handkuss kommt.

    Im Fall Wettkampfsport sieht es natürlich etwas besser aus da man da konkreter sieht wer was drauf hat und wer eher nicht.

  3. #18
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    Einen Plan b sollte man schon haben. Und die Stelle im Video in etwa "lieber ein kurzes Leben im Glück als ein langes durch das man sich durchschleppt" naja mal abwarten was der in ein paar Jahren sagt. Es ist schön auf der Welt zu sein auch wenn nicht immer die Sonne aus dem Hintern scheint.
    "Ich habe alle diese Degen selbst geschmiedet und übe täglich acht Stunden mit ihnen, um einen Piraten töten zu können." "Du brauchst dringend ein Mädchen mein Freund!" (Fluch der Karibik)

  4. #19
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    Zitat Zitat von chris1982 Beitrag anzeigen
    Nicht das kommerzielle Verständnis ist oft das Problem sondern dass es Jobs gibt die sehr viele Leute machen wollen. Da kann dann nicht jeder erfolgreich sein.
    Warum sollte es nicht viele erfolgreiche Lehrer geben, oder viele erfolgreiche Architekten, oder Bäcker? Die Kompetenz des Einen nimmt andern ja nichts weg.


    CEOs von Grosskonzernen oder Dirigentinnen von Symphonieorchestern gibt es naturgemäss relativ wenige, aber auch hier kann man durchaus auf bescheidenerem Niveau glücklich werden, als Direktor eines KMU oder Chorleiter im lokalen Kirchenchor.

    Gemeinerweise wird dann aber immer jemand interviewed der es geschafft hat und dann so Platitüden ala "wenn man nur wirklich will..." oder "wenn man wirklich dafür brennt...." ablässt.
    Wenn es um Jobs der Weltspitze geht, ist das dafür Brennen wohl eine notwendige Voraussetzung. Sowohl Roger Federer wie Nicolas Sarkozy sollen beide schon als Kind gesagt haben, dass sie Tennis-Welterster bzw Präsident Frankreichs werden wollten. Wer das nicht hat, nimmt die notwendigen Opfer gar nicht auf sich, die eine solche Position erfordert.

    Andererseits gibt es bestimmt durchaus einige, die das AUCH sagen, aber es trotzdem nicht schaffen.


    Wer nie interviewed wird: Leute die auch brennen und wirklich wollen es aber nicht geschafft haben.
    man kann ja mal darüber nachdenken, welches "es" man denn genau schaffen will. Womöglich beinhaltet dies weder viel Geld noch viel Macht und auch nicht viel Ruhm und Ehre.

    nehmen wir mal Van Gogh: Der war zu Lebzeiten meist ein armer Schlucker, dazu noch mit reichlich psychischen Problemen, inzwischen werden seine Bilder für Millionen gehandelt. Hat er "es" geschafft und falls ja, welches "es"?



    Noch dazu wird auch keiner im Interview zugeben dass er den Job z.B. wegen Papi bekommen hat, durch reinen Zufall oder durch sexuelle Gefälligkeiten. Da muss dann natürlich auch irgend was wie oben gelabert werden. Oft will man sich das ja selbst nicht eingestehen und glaubt am Ende selbst dran.
    Es braucht immer ein bisschen Glück, und gute Gelegenheiten, die anklopfen; was man dann aber aus diesen Gelegenheit macht, ist dann die Leistung. Oder deren Mangel.


    Es kann zB vorkommen, dass man als Sportanfänger zufällig ins nächste Gym stolpert, und dort trainiert, und das zufälligerweise ein Weltklassetrainer ist, nach dessen Unterricht sich noch viele die Finger lecken würden. Trainieren muss man dann aber trotzdem selbst, und regelmässig erscheinen, und fleissig arbeiten.
    unorthodox

  5. #20
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    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Warum sollte es nicht viele erfolgreiche Lehrer geben, oder viele erfolgreiche Architekten, oder Bäcker? Die Kompetenz des Einen nimmt andern ja nichts weg.

    Hast du schon mal den Begriff Überangebot gehört? Hast du dich schon mal mit dem Konzept von Angebot und Nachfrage beschäftigt?
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
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  6. #21
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    Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
    Hast du schon mal den Begriff Überangebot gehört? Hast du dich schon mal mit dem Konzept von Angebot und Nachfrage beschäftigt?
    Jeder Mensch muss irgendwo wohnen, was anziehen, mal was essen...da fallen vielleicht die schlechtesten 10% raus, bei diesen Berufen. Was auch nur eine gesunde Marktbereinigung ist.

    Ein guter Bäcker zu sein und damit den Lebensunterhalt zu bestreiten, ist nun wirklich keine abgehobene Ambition, und wer das Gegenteil behauptet, tut das aus reinem Widerspruchsgeist.

    Fussballweltmeister zu werden, dann schon eher schwierig. Aber man kann, wenn man den Fussball liebt, bestimmt auch in der vierten Liga glücklich werden, und nebenbei gutes Brot backen, was einem den Lebensunterhalt sichert.
    unorthodox

  7. #22
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    Hätten die das nur gewusst, dass es so einfach ist...

    https://www.wiwo.de/unternehmen/hand...s/9803218.html
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  8. #23
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    Rein statistisch ist es eher unwahrscheinlich, dass die meisten Menschen ihre persönlichen, beruflichen Interessen/Wünsche ziemlich genau umsetzen können. Nicht umsonst gibt es Unternehmen, die sich vor Bewerbungen kaum retten können und andere bekommen gar keine Bewerbungen. Wie bereits erwähnt, benötigt man eben in manchen Bereichen nur begrenzt viele Leute (Archäologie, ...).

    Dazu kommt natürlich auch eine durch Politik und Medien gemachte Nachfrage. Inzwischen ist es nahezu "out", sich als junger Mensch dafür zu entscheiden, ins Handwerk zu gehen, obwohl dort in vielen Gegenden dringend Nachwuchs gesucht und teilweise sehr gut bezahlt wird. Vielen Leuten wird suggeriert, ohne Studium nichts zu sein oder kein Geld verdienen zu können.

    Die Aussage, man müsste/sollte seine Tätigkeit lieben oder dafür brennen, dann ginge es schon, halte ich für sehr romantisierend. Zum einen ist die Nachfrage eben manchmal sehr begrenzt (siehe oben). Außerdem nehme ich niemandem ab, dass er/sie/x immer und ausschließlich Spaß am Job hat. Selbst unsere Fußballweltmeister haben in Russland nicht den Eindruck erweckt, dass sie viel Spaß hatten. Das kommt bei jedem Menschen in jedem Job mal vor oder kann sich im Laufe des Lebens ändern.

    Ganz ehrlich: Wie viele Leute sind denn nicht mehr oder weniger zufällig in ihren Job gestolpert (vgl. Beispiel Fitness Studio) und haben irgendwann angefangen, den Job gerne zu machen oder eben auch nicht? Dann gilt die Regel:"Love it, change it or leave it!" Und wenn der Job nicht passt und man nicht die Möglichkeit hat, die Rahmenbedingungen zu ändern, muss man sich etwas anderes suchen. Dazu gehört natürlich auch Mut und Flexibilität. Man verlässt die vermeintliche Sicherheit des gewohnten Umfelds, man muss u.U. umziehen und ein neues, soziales Umfeld aufbauen, einen neuen Kampfkunst-Verein suchen, etc. - Aber warum eigentlich nicht?

  9. #24
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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Hätten die das nur gewusst, dass es so einfach ist...

    https://www.wiwo.de/unternehmen/hand...s/9803218.html

    Bäcker sind tatsächlich kein sehr glückliches Beispiel. Aber bei Elektrikern, Sanitärfachleuten, Mechatronikern, ... sieht es nicht wirklich schlecht aus.

  10. #25
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    Zitat Zitat von ainuke Beitrag anzeigen
    Bäcker sind tatsächlich kein sehr glückliches Beispiel.
    viele von denen, die ich in den letzten Jahren habe zugehen sehen... waren eben tatsächlich nicht sehr gut. Wenn ich Halbfabrikate, in Laiber geformt, essen will, kann ich gleich in den SUpermarkt gehen, ist billiger und schmeckt nicht schlechter.

    Andererseits, für wirklich gutes Brot nehm ich auch gern eine Menge Geld in die Hand, und DIESE Bäckereien überleben und überleben und überleben, trotz Luxuspreisen. Weil es das eben wert ist.

    Es ist wahr, dass in den letzten Jahrzehnten Mittelmass funktionierte - das funktioniert heute nicht mehr. Heute funktioniert entweder "sehr billig, und trotzdem essbar" oder "teuer, aber sehr sehr fein". Womit wie wieder beim kommerziellen Talent wären, sprich der Marktanalyse. Was ja auch kein Hexenwerk ist, sowas zu machen...
    unorthodox

  11. #26
    gast Gast

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    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    Warum sollte es nicht viele erfolgreiche Lehrer geben, oder viele erfolgreiche Architekten, oder Bäcker? Die Kompetenz des Einen nimmt andern ja nichts weg.
    Das hat auch niemand behauptet. Ich denke viele Leute wollen z.B. Lehrer werden weil der Job ganz interessant ist, sehr sicher, viel Ferien und gut mit Familie zu vereinbaren. Dennoch glaube ich dass es nur sehr wenige gibt die sagen das wäre ihr absoluter Traum - das was sie auch mit ihrem Leben tun würden wenn sie 100 Millionen im Lotto gewinnen. Dasselbe mit Bäcker etc.

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    CEOs von Grosskonzernen oder Dirigentinnen von Symphonieorchestern gibt es naturgemäss relativ wenige, aber auch hier kann man durchaus auf bescheidenerem Niveau glücklich werden, als Direktor eines KMU oder Chorleiter im lokalen Kirchenchor.
    Chorleiter im lokalen Kirchenchor ist erstens kein Job da es typischerweise keine Bezahlung gibt sondern maximal ein Hobby und zweitens würde jeder ernsthafte studierte Musiker lieber gar nichts machen bevor er bei so einem Hobbychor herumtut. Da wird sicher kein Traum verwirklicht sondern eher eine Depression ausgelöst.

    Wie sieht es z.B. mit Schauspielern aus? Sagen wir jemand hat den Traum auf der Bühne oder im Film erfolgreich zu sein. Glaubst du die sind glücklich wenn sie nie engagiert werden aber dafür die Schulaufführung dann planen dürfen?
    Und die Ägyptologin die keinen Job auf der Uni oder bei Ausgrabungen bekommt darf dann Toblerone verkaufen da sind auch so kleine Pyramiden drauf?
    Geändert von gast (22-08-2018 um 09:50 Uhr)

  12. #27
    gast Gast

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    Zitat Zitat von ainuke Beitrag anzeigen
    Bäcker sind tatsächlich kein sehr glückliches Beispiel. Aber bei Elektrikern, Sanitärfachleuten, Mechatronikern, ... sieht es nicht wirklich schlecht aus.
    Ja aber das geht ja schon alles sehr am Thema des Threads vorbei.

    Gibt es viele Leute die gern Elektriker sind weil der Job ganz interessant ist, die Aussichten gut, die Bezahlung ok und es die Möglichkeit gibt "bei Freunden auszuhelfen"? - Klar.

    Würden Leute Elektriker werden "if money didn't matter" - eher weniger denke ich. Da würden andere Jobs wohl mehr gefragt sein... (Es wird auch Ausnahmen geben)

  13. #28
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    Eben. Es ist nunmal ein Unterschied, ob einem der gewählte Beruf Spaß macht, oder ob man den Beruf auch wählen würde, wenn man kein Geld verdienen muss.
    Wer von uns würde denn lieber Elektriker sein, als den ganzen Tag auf der Matte zu verbringen? Oder zu reisen? Oder Fußball zu spielen? Oder zu lesen?
    Wer würde denn lieber in der Kanalisation Fettklumpen entfernen, anstatt Höhlen zu erforschen? Wer würde denn lieber jeden Morgen früh aufstehen und auf Urlaub verzichten, um sich um seinen Bauernhof, anstatt ein Katzencafe oder Streichelzoo zu betreiben? Wer würde denn gerne wochenlang auf einem Frachtschiff unterwegs sein, anstatt Ausflugtörns zu veranstalten?
    Selbst die die Spaß an ihrem Beruf haben, würden sich wohl eher eine Tätigkeit raussuchen, bei der sie mehr von dem was sie mögen und weniger von den Nachteilen haben.

    Das jeder machen soll was ihm Spaß macht und dabei nicht auf das Geld achten soll, ist zwar eine schöne Utopie, aber mit dem heutigen Stand der Technik einfach nicht umsetzbar.

    Jeder der heute seinen Traum lebt tut das im Prinzip auf Kosten einer anderen Person, die jetzt eine unbeliebte Tätigkeit übernehmen muss.
    Geändert von OliverT (22-08-2018 um 10:16 Uhr)
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  14. #29
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    Zitat Zitat von chris1982 Beitrag anzeigen
    Das hat auch niemand behauptet. Ich denke viele Leute wollen z.B. Lehrer werden weil der Job ganz interessant ist, sehr sicher, viel Ferien und gut mit Familie zu vereinbaren. Dennoch glaube ich dass es nur sehr wenige gibt die sagen das wäre ihr absoluter Traum - das was sie auch mit ihrem Leben tun würden wenn sie 100 Millionen im Lotto gewinnen. Dasselbe mit Bäcker etc.
    Doch, ich denke, viele würden genau das tun - aber vielleicht mit besseren Rahmenbedingungen. Gerade Lehrer mit Herzblut (inklusive Lehrer in Kampfkunst und Kampfsport) kenne ich so einige.




    Chorleiter im lokalen Kirchenchor ist erstens kein Job da es typischerweise keine Bezahlung gibt sondern maximal ein Hobby und zweitens würde jeder ernsthafte studierte Musiker lieber gar nichts machen bevor er bei so einem Hobbychor herumtut. Da wird sicher kein Traum verwirklicht sondern eher eine Depression ausgelöst.
    Kommt darauf an, worum es dir geht. Wenn es dir um die Musik geht - auch Hobbychöre, Hobbybands, Hobbyorchester können durchaus ernsthaft, konstant, fleissig und professionell arbeiten und richtig gute Sachen auf die Beine stellen. im Hobbybereich ist man oft auch freier als im professionellen Bereich, stell ich mir vor.

    Wie gut so ein Chor nach zwei oder drei Jahren ist, liegt auf alle Fälle wesentlich an der Leitung. Auch, welche Leute man anzieht - es mag Zufall sein, wer für eine Probelektion kommt, aber es ist nicht so sehr Zufall, wer dann auch bleibt.

    Wie sieht es z.B. mit Schauspielern aus? Sagen wir jemand hat den Traum auf der Bühne oder im Film erfolgreich zu sein. Glaubst du die sind glücklich wenn sie nie engagiert werden aber dafür die Schulaufführung dann planen dürfen?
    klar, ich hab auch schon richtig gute Schülertheater gesehen. Textsicher, gute Kulissen, gute Kostüme, glaubhafte Gestik und Aussprache, echt gutes Zeug. Warum sollte man erst glückich sein, wenn man im Broadway auftritt?

    Und die Ägyptologin die keinen Job auf der Uni oder bei Ausgrabungen bekommt darf dann Toblerone verkaufen da sind auch so kleine Pyramiden drauf?
    nun, es ist nicht verboten, sich vor dem Studium ein paar Gedanken dazu zu machen, was man dann nach dem Studium damit anfangen kann, wie viele Plätze es gibt, und falls nein, ws man dann sonst macht.

    und in manche Traumjobs stolpert man auch einfach so unversehens rein. Oder merkt auch erst später, wo die Talente liegen, das wissen junge Menschen ja nicht unbedingt. ich arbeite zb gern im Kundendienst und bearbeite Reklamationen - hab ein gewisses Flair dafür - aber auf sowas kommt man ja in der Schule nicht, dass das ein guter Job oder gar eine Leidenschaft sein könnte.
    unorthodox

  15. #30
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    Halten wir also fest:

    „Mach was Du liebst, der Rest inkl. Geld kommt dann von allein...“

    funktioniert so lage wie man sich rein zufällig für einen Bereich begeistert in dem es unbegrenzte Arbeitsplätze und dazu noch exorbitante Gehälter gibt.

    Wessen Herz nun dummerweise an was anderem hängt schaut dann halt in die Röhre oder hätte eben was anderes studieren sollen...🤪🤪
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