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Thema: Interessante Weißgurt "Studie"

  1. #1
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    Standard Interessante Weißgurt "Studie"

    https://www.highpercentagemartialart...igh-percentage

    Im BJJ nach IBJJF Regelwerk ist also Guardpassing das wichtigste!

    Submission Rate ist schlecht, aber besser, wenn man oben ist.

    Cross Choke schafft nur einer aus 200.

    Der Aktivere gewinnt meistens.

    Armbar aus der Top Position ist die häufigste Submission.

    RNC ist die erfolgreichste Submission.

  2. #2
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    Das einzige was mich überrascht ist, das nicht mehr Collar Chokes geklappt haben, ansonsten wie erwartet.

  3. #3
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    Wettkämpfe in der Weißgurtklasse haben für mich einzig und allein den Sinn Anfängern den Einstieg in den Wettkampf zu ermöglichen. Ist es denn wirklich interessant zu wissen welche Techniken für Anfänger am vielversprechendsten sind um andere Anfänger zu tappen? Welche Schlüsse können wir denn jetz daraus ziehen?

  4. #4
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    Ich denke man kann daraus sehr viel Schlüsse ziehen, z.B. welche Techniken so "High Percentage" sind, das man sie seinen Weißgurten unterrichten sollte.

    Auch Verhaltensmuster wie erhöhte Aktivität oder das bewusste erkämpfen der oberen Position, sind doch klare Schlüsse die man für das Training seiner Schüler daraus ziehen kann (wenn man es denn nicht sowieso schon macht).

    Ein Takedown + Guard Pass + Transition in die Mount + Straight Armbar ist eine bessere Option als ein Cross Choke aus der Guard. Wenn der Armbar nicht klappt macht eine Transition in Back Mount Sinn, weil dort eben mit dem Mata Leo die verlässlichste Submission wartet.

    Das sind doch Sachen, an denen sich gerade nicht so erfahrene Coaches und Teams orientieren können......

  5. #5
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    Zitat Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
    Ich denke man kann daraus sehr viel Schlüsse ziehen, z.B. welche Techniken so "High Percentage" sind, das man sie seinen Weißgurten unterrichten sollte.
    Es kann auch sein, dass die Ergebnisse einfach nur wiederspiegeln was bereits am meisten trainiert wird und nicht was am leichtesten zu erlernen ist. Vielleicht schneidet der Crosschoke aus der Guard auch einfach nur so schlecht ab, weil er nicht so intensiv wie ein straight armbar aus der Mount trainiert wird.
    Wenn man Anhand von diesen Daten erkennen möchte was man seinen Schülern am schnellsten beibringen kann, dann müsste man noch die Daten über das Training der Kämpfer haben.

    Was man aber auf jedenfall anhand der "Studie" erkennen kann, ist auf welche Verteidigungen man sich fokussieren sollte.
    Geändert von OliverT (12-08-2018 um 21:43 Uhr)
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
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  6. #6
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    Zitat Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
    Ich denke man kann daraus sehr viel Schlüsse ziehen, z.B. welche Techniken so "High Percentage" sind, das man sie seinen Weißgurten unterrichten sollte.
    Das ist eben genau die Frage. Sollte man Techniken in den Fokus setzen mit denen white belts gegen andere white belts gewinnen? Wie ich eingangs schon sagte haben Weißgurt-Wettkämpfe imho ausschließlich den Zweck den Einstieg in das Wettkampfgeschehen zu ermöglichen. Die Ergebnisse sind doch da eigentlich irrelevant.
    Klar damit einen Armbar aus der mount zu lehren kann man jetzt nicht viel falsch machen. Trotzdem finde ich es bisl sehr früh schon bei Weißgurten spezifisch auf Wettkampf zu trainieren, statt solide Grundlagen zu schaffen. Insbesondere nachdem Weißgurte naturgemäß noch so unbeschriebene Blätter sind, dass doch anzunehmen ist, dass sie im Wettkampf auch erfolgreich sind wenn sie sinnvoll trainieren, ohne den Fokus auf Wettkampftechniken zu setzen.
    Geändert von VincentPrice (13-08-2018 um 08:08 Uhr)

  7. #7
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    Zitat Zitat von VincentPrice Beitrag anzeigen
    Wettkämpfe in der Weißgurtklasse haben für mich einzig und allein den Sinn Anfängern den Einstieg in den Wettkampf zu ermöglichen. Ist es denn wirklich interessant zu wissen welche Techniken für Anfänger am vielversprechendsten sind um andere Anfänger zu tappen? Welche Schlüsse können wir denn jetz daraus ziehen?
    Da fällt mir einiges ein:
    - welche Techniken unterrichtet man als Trainer
    - auf welche Techniken sollte sich ein Weißgurt konzentrieren
    - was sollte zum Basic Game gehören (Angriff und Verteidigung)
    - was sollte man vielleicht als Überraschung in petto haben

  8. #8
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    Ich denke die Studie zeigt halt auch: Was KANN ein Weißgurt. Welche Techniken sind so einfach, das sie leicht umsetzbar sind und auch ungeübte Anwendender sie unter Druck anwenden können.

    Weißgurte sind da ja unbelastet, weil ihnen in der Regel die Grappling Erfahrung fehlt und da sieht man, was ist einfach und was nicht.

    Und selbst wenn man das jetzt auf die BJJ SV bezieht hat das erstaunliche Parallelen. Lieber oben als unten sein, die Mount Position erreichen. Lieber aus der Guard sweepen als Submitten und der Mata Leao als zuverlässigstes Tool bei den Submissions.

    Ich denke mal, genauso ist gutes Basic BJJ auch aufgebaut, bzw. sollte es aufgebaut sein und das macht der Artikel ja nochmal deutlich.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
    Welche Techniken sind so einfach, das sie leicht umsetzbar sind und auch ungeübte Anwendender sie unter Druck anwenden können.
    Und grade das kannst du nicht, ohne den Trainingsaufwand zu kennen, welchen die jeweiligen Anwender in die Technik gesteckt haben.
    Das jemand mit einem Armbar erfolgreich ist, mit einem Cross Choke aber nicht, kann bedeuten, dass der Armbar einfacher ist. Es kann aber auch bedeuten, dass derjenige 20 Stunden Armbar und nur 1 Stunde Crosschoke geübt hat.

    Wie schon gesagt, kann man aus der Erhebung nur erkennen, welche Verteidigungen du deinen Schülern für einen Wettkampf beibringen solltest. Zumindest was die Techniken angeht.
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
    - Evolution

  10. #10
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    Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
    Und grade das kannst du nicht, ohne den Trainingsaufwand zu kennen, welchen die jeweiligen Anwender in die Technik gesteckt haben.
    Das jemand mit einem Armbar erfolgreich ist, mit einem Cross Choke aber nicht, kann bedeuten, dass der Armbar einfacher ist. Es kann aber auch bedeuten, dass derjenige 20 Stunden Armbar und nur 1 Stunde Crosschoke geübt hat.

    Wie schon gesagt, kann man aus der Erhebung nur erkennen, welche Verteidigungen du deinen Schülern für einen Wettkampf beibringen solltest. Zumindest was die Techniken angeht.
    Und das machen zufällig alle Teams und Schulen so? Komischer Zufall ....

  11. #11
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    Man weiß eben nicht ob alle Teams das machen.

    Vielleicht zeigt die Grafik nicht nicht den Schwierigkeitsgrad der Submissions, sondern einfach nur in wie vielen Gyms welche Submission am meisten trainiert werden.

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  12. #12
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    Zitat Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen

    Und selbst wenn man das jetzt auf die BJJ SV bezieht hat das erstaunliche Parallelen. Lieber oben als unten sein,
    Dachte immer in der old-school SV bjj Variante würde die closed guard angestrebt, um dann von dort aus die Submission vorzubereiten?

    Gruss1789

  13. #13
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    Ich würde nie eine untere Guard Position anstreben, Top Position ist im Kampf mit Schlagen eigentlich immer erste Wahl. Guard nur, wenn der andere halt zu stark und schwer ist, oder man einen Fehler gemacht hat.

    Im Wettkampf würde ich auch eher die obere Position suchen und nicht freiwillig Punkte für den Takedown abgeben......

  14. #14
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    Die Wertigkeit der Positionen in ihrer Hierarchie, sowie die Punktevergabe ergeben sich ja gerade aus der Möglichkeit selbst effektiv schlagen zu können. Und sei es nur als Vorbereitung für eine Submission.

    Guard Bottom kann also nie die anzustrebende Position sein in der SV oder insgesamt einem Kampf bei dem geschlagen wird / werden kann.

  15. #15
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    Die Positionen verrät Armbar top leider nicht. Es sind Side Control, Knee on Belly, Mount, Backmount, Turtle, 50/50 die zutreffend sein können. Der RNC dürfte hingegen nur aus der Backmount angegriffen worden sein. Das ist eher ein Grund Backtakes zu üben, als sich auf den "top" Armbar zu stürzen.
    Ich hätte eine genauere Beschreibungen der Positionen und der Transitions gut gefunden. Die fehlt leider fast komplett.
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