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Thema: Henning Wittwer: Shōtōkan – überlieferte Texte & historische Untersuchungen. Band III

  1. #1
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    Standard Henning Wittwer: Shōtōkan – überlieferte Texte & historische Untersuchungen. Band III

    Hallo,

    gute Neuigkeiten für diejenigen, die es interessiert: Der dritte Band meiner Buchreihe „Shōtōkan – überlieferte Texte & historische Untersuchungen“ kommt soeben frisch aus der Druckerei. Er ist prall gefüllt mit seltenen, teilweise nie zuvor in einer westlichen Sprache veröffentlichten Informationen. Wie gehabt stelle ich im ersten Teil meine Übersetzungen alter, japanischer Texte von G. Funakoshi (1868–1957) vor, unter denen sich auch solche über „esoterischere“ Themen befinden, z. B. das Konzept des Kiai im Karate. Hinzu kommen Texte von G. Funakoshis Sohn Yoshitaka (1906–1945), C. Yoshimura (1866–1945), H. Miyagi (1895–1991) und die „Acht Hauptverse der Faust“ aus dem Funakoshi-„Bubishi“.

    Im zweiten Teil untersuche ich die Folklore in der Kampfkunst Ryūkyūs, die Karate-Waffe Sai in der Funakoshi-Linie, weitere Fragen zu den Kata sowie Titel und Ränge im Shōtōkan-Ryū (einschließlich die des Butokukai).

    Das Buch ist über meine Webseite beziehbar (und nicht im Buchhandel erhältlich). Weitere Informationen und das Inhaltsverzeichnis findet Ihr hier:

    https://www.gibukai.de/buch-shop/shō...ngen-band-iii/



    Falls beim Lesen Fragen auftauchen sollten, können sie gerne hier im Forum oder per Email an mich gerichtet werden …

    Grüße,

    Henning Wittwer

  2. #2
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    Hallo,

    erfreulicherweise wurde mir soeben eine Leseempfehlung für "Band III" geschickt, die ich gerne teilen möchte:

    https://hoploblog.wordpress.com/2018...ii-erschienen/

    Grüße,

    Henning Wittwer

  3. #3
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    Danke, eingetroffen, erster Blick sagt, dass das wieder hochinteressant wird!

  4. #4
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    Hallo Christian,

    danke für Deine Rückmeldung und viel Vergnügen beim Lesen! Falls Fragen aufkommen sollten, weißt Du ja ...

    Grüße,

    Henning Wittwer

  5. #5
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    Hallo,

    von H. Bittmann wurde heute freundlicherweise diese Leseempfehlung für den neuen „Band III“ auf Facebook veröffentlicht:

    https://web.facebook.com/photo.php?f...type=3&theater

    Grüße,

    Henning Wittwer

  6. #6
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    Hallo,

    in der gerade erschienenen Ausgabe des DJKB-Magazins wurde freundlicherweise eine Rezension über meinen „Band III“ veröffentlicht (S. 30 & 31; https://www.djkb.com/fileadmin/user_...018-03-WEB.pdf).

    Außerdem ist in der neuen Ausgabe des deutschen Karate-Magazins „Toshiya“ ein längeres Interview mit meiner Wenigkeit zu finden, in dem ich u. a. Fragen über „Band III“ beantworte.

    Grüße,

    Henning Wittwer

  7. #7
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    Zitat Zitat von Gibukai Beitrag anzeigen
    Hallo,

    in der gerade erschienenen Ausgabe des DJKB-Magazins wurde freundlicherweise eine Rezension über meinen „Band III“ veröffentlicht (S. 30 & 31; https://www.djkb.com/fileadmin/user_...018-03-WEB.pdf).

    Außerdem ist in der neuen Ausgabe des deutschen Karate-Magazins „Toshiya“ ein längeres Interview mit meiner Wenigkeit zu finden, in dem ich u. a. Fragen über „Band III“ beantworte.

    Grüße,

    Henning Wittwer
    Im aktuellen DJKB-Magazin steht als Auszug aus Wittwers Buch auf Seite 31 ohne Seitenzahlangabe des zitierten Werkes von einem anonymen Rezensenten kommentarlos:

    "Funakoshi über den Namen des Karate:

    ...Urspünglich war es (= Karate) eine von der Zen-Sekte ausgehende Angelegenheit. Am Anfang kam sie von Indien nach China herüber. ..."
    Geändert von Kurzer (23-12-2018 um 17:33 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von Kurzer Beitrag anzeigen
    ...Urspünglich war es (= Karate) eine von der Zen-Sekte ausgehende Angelegenheit. Am Anfang kam sie von Indien nach China herüber. ..."
    Die Annahme kommt aus dem Yijin Jing und wurde von sehr vielen Leuten geglaubt, hinterher von den Mönchen in Shaolin sogar selber.
    Ist dann über diverse Quellen auch nach Okinawa rübergeschwappt.
    Geändert von kanken (23-12-2018 um 17:47 Uhr)

  9. #9
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    Hallo,

    der zitierte Satz stammt aus einem von mir übersetzten Aufsatz von G. Funakoshi aus dem Jahr 1942, den ich in Band III, S. 64 ff., vorlege. In der zugehörigen Fußnote 415 verweise ich darauf, dass es sich um eine erdachte Legende handelt.

    In Band II, S. 86 ff., gehe ich in einem eigenen Kapitel anhand japanischer und chinesischer Quellen ausführlich auf die Herkunft dieser Legende und insbesondere auch ihre Übernahme ins Karate ein. Bei Interesse bitte ich dort nachzulesen.

    Grüße,

    Henning Wittwer

  10. #10
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    Zitat Zitat von Gibukai Beitrag anzeigen
    Hallo,

    der zitierte Satz stammt aus einem von mir übersetzten Aufsatz von G. Funakoshi aus dem Jahr 1942, den ich in Band III, S. 64 ff., vorlege. In der zugehörigen Fußnote 415 verweise ich darauf, dass es sich um eine erdachte Legende handelt.

    In Band II, S. 86 ff., gehe ich in einem eigenen Kapitel anhand japanischer und chinesischer Quellen ausführlich auf die Herkunft dieser Legende und insbesondere auch ihre Übernahme ins Karate ein. Bei Interesse bitte ich dort nachzulesen.

    Grüße,

    Henning Wittwer
    Dann muß ich mir also zwei Bücher kaufen, um für mich das Zitat im Verbandsblatt auf die Reihe zu kriegen?

    Ich kenne die Nöte eines Autors.

    Danke für die Zusatzinformationen!

    that´s all.

    friedvolle weihnacht!

  11. #11
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    Zitat Zitat von Kurzer Beitrag anzeigen
    Dann muß ich mir also zwei Bücher kaufen, um für mich das Zitat im Verbandsblatt auf die Reihe zu kriegen?

    Ich kenne die Nöte eines Autors.
    Henning wird offenbar im DJKB-Magazin eine falsche Aussage unterstellt. Es stellt das unter genauer Angabe der Bezugsstellen richtig. Das scheint mir legitim.

  12. #12
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    Hallo nochmal,

    mit der Art und dem Inhalt der Rezension meines Buchs habe ich selbst nichts zu tun. Aber ich freue mich sehr darüber, dass sich jemand die Mühe macht und auf meine Arbeit hinweist. Vor den zitierten Textstellen wird vom Rezensenten angemerkt, dass die Fußnoten weggelassen wurden, obwohl sie für das Textverständnis und die Einordnung des Texts von Bedeutung sind. Darüber hinaus sind die zitierten Textstellen nur kurze Ausschnitte aus zwei längeren Aufsätzen von G. Funakoshi, die es bislang in keiner anderen (englischen, französischen oder deutschen) Übersetzung gibt. Sie enthalten aber viele wichtige Informationen, um Karate allgemein und das der Funakoshi-Linie richtig verstehen zu können. Allein dafür lohnt sich die Anschaffung des Buchs. Zudem bespreche ich die Texte ausführlich (wiederum mit vielen wenig bekannten Fakten), um den Zugang und das Textverständnis zu erhöhen.

    In meiner Antwort hier im Forum schrieb ich, dass der zitierte Satz auf einer erfundenen Legende beruht. Das ist die Kurzfassung. Dass dafür viel mehr Hintergrundwissen erforderlich ist, versteht sich von selbst, weswegen ich auf ein ganzes Kapitel in Band II hinwies. Dieses enthält sehr viele Fakten und Zusammenhänge, die den Rahmen dieses Forums sprengen würden. Tatsächlich ist auch dieses Kapitel von mir inhaltlich einmalig in der Karate-Literatur (japanisch, englisch, französisch, deutsch), und wurde von einem erfahrenen Sinologen, der sich seit Jahrzehnten mit chinesischer Kampfkunst befasst, stark gelobt. Damit möchte ich nicht sagen, dass das Lesen ein „Muss“ sei, aber sehr wohl, dass das Lesen auf jeden Fall das Verständnis hinsichtlich der Hintergründe des Karate erweitern und/oder umkrempeln wird …

    Grüße,

    Henning Wittwer

  13. #13
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    Zum Hintergrund der Bodhidharma Legende würde ich jedoch eher das Buch von Prof. Shahar empfehlen, er geht da sehr viel detaillierter drauf ein und stellt sie in einen größeren Kontext. Ist gebunden dtl. günstiger (mit mehr Informationen zu dem Thema) und als eBook kostet es sogar weniger als die Hälfte.
    Wer den Teil nicht so detailliert haben möchte und das eher im Kontext des Karate sehen möchte, der ist mit allerdings mit Hennings zweiten Band gut bedient.
    Geändert von kanken (24-12-2018 um 08:30 Uhr)

  14. #14
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Zum Hintergrund der Bodhidharma Legende würde ich jedoch eher das Buch von Prof. Shahar empfehlen, er geht da sehr viel detaillierter drauf ein und stellt sie in einen größeren Kontext. Ist gebunden dtl. günstiger (mit mehr Informationen zu dem Thema) und als eBook kostet es sogar weniger als die Hälfte.
    Wer den Teil nicht so detailliert haben möchte und das eher im Kontext des Karate sehen möchte, der ist mit allerdings mit Hennings zweiten Band gut bedient.
    Ich kann das bestätigen. Die Ausführungen im zweiten Band sind völlig ausreichend. Sie stellen eindeutig dar, das nichts belegt ist.
    Die Legende an sich ist "nice to have". Interessanter wird es dann tatsächlich ab der ersten wirklichen Erwähnung der "Hand".

  15. #15
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    Zitat Zitat von Yamazuki Beitrag anzeigen
    Ich kann das bestätigen. Die Ausführungen im zweiten Band sind völlig ausreichend. Sie stellen eindeutig dar, das nichts belegt ist.
    DAS ist dein Resümee aus dem Buch von Prof. Shahar? Da solltest du das wohl noch einmal lesen...

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