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Thema: Diskussion über Björn Friedrich Blaugurt Programm

  1. #1
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    Standard Diskussion über Björn Friedrich Blaugurt Programm

    Die Diskussion um das Blaugurt Programm von Björn, das in der letzten Zeit stark auf UK BJJ UNDERGROUND diskutiert wurde, erreicht nun auch BJJEE
    https://www.bjjee.com/articles/germa...d-long-course/

  2. #2
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Die Diskussion um das Blaugurt Programm von Björn, das in der letzten Zeit stark auf UK BJJ UNDERGROUND diskutiert wurde, erreicht nun auch BJJEE
    https://www.bjjee.com/articles/germa...d-long-course/
    Für Leute, die mit der Szene gar nix zu tun haben, wäre vielleicht ein Kommentar nicht schlecht.

    Ist das nicht statthaft? Geht´s um die Qualität? Geht´s um die Kohle?

  3. #3
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    Wie war das mit der Loyalität?
    Irgendwie nix mehr zu sehen davon.
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  4. #4
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    Zitat Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
    Wie war das mit der Loyalität?
    Irgendwie nix mehr zu sehen davon.
    Also nicht statthaft, weil der Grad nicht "in der Linie" erworben wurde?

  5. #5
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    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    Also nicht statthaft, weil der Grad nicht "in der Linie" erworben wurde?
    Lies dir das Thema zu Training in anderen Gyms durch.
    Dort hat Björn ne sehr klare Meinung dazu.
    Und dann vergleich das mit dem Vorgehen hier.
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  6. #6
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    Ich finde den Artikel nicht gut, da er suggeriert, sich dort für 999€ einen Gürtel kaufen zu können.
    In den 12x4 Seminarstunden wird ein ziemlich durchdachtes Konzept vermittelt. Was heißt durchdacht? Die Schritte bauen logisch aufeinander auf. Wenn man in ein normales Gym geht, ist das leider nicht der Fall und man verschwendet viel Zeit damit, Techniken nachzuturnen die man noch nicht verstehen/beherrschen kann. Ich bin jetzt in einigen Gyms rumgekommen und zumindest in Sachen Aufbau und Auswahl der Techniken kann man sich ordentlich was abgucken.
    Auch kommt es im Artikel so rüber, als ob Teilnehmer kaum üben müssen... Es wird während der Seminarreihe recht schnell deutlich, wer seine Hausaufgaben nicht macht und nur wenige treten überhaupt zur Prüfung an.
    Das Blaugurtprogramm ist ein guter Einstieg in die BJJ Welt für alle, die aufgrund von Schichtdienst oder Entfernung auf Seminare angewiesen sind. Der Blaugurt zielt dabei ab, im Bodenkampf nicht-Grappler zu dominieren/besiegen. Als ich diesen Sommer während einer Zugfahrt in eine Auseinandersetzung geraten bin, habe ich interessanterweise zwei alte, alte einfache Techniken aus Björns Programm gezogen. Danke fürs Standup training :-)
    Nach dem Blaugurtprogramm ist man sicher kein Tunierpferd, das auf Wettkampfebene mit anderen Blaugurten mithalten kann. Dafür braucht es einfach Mattenzeit mit vielen anderen Grapplern. Für Leute, denen Tunierkämpfe und sich Vergleichen wichtig ist, ist das Blaugurtprogramm dann sicherlicht nichts. Und wer sowieso in einem Verein BJJ traniniert sollte dann sicherlich besser den Blaugurt von seinem Lehrer bekommen. Diese unschöne Situation liegt dann aber nicht am Blaugurtprogramm.

  7. #7
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    Zitat Zitat von felicidy Beitrag anzeigen
    Nach dem Blaugurtprogramm ist man sicher kein Tunierpferd, das auf Wettkampfebene mit anderen Blaugurten mithalten kann. Dafür braucht es einfach Mattenzeit mit vielen anderen Grapplern. Für Leute, denen Tunierkämpfe und sich Vergleichen wichtig ist, ist das Blaugurtprogramm dann sicherlicht nichts. Und wer sowieso in einem Verein BJJ traniniert sollte dann sicherlich besser den Blaugurt von seinem Lehrer bekommen. Diese unschöne Situation liegt dann aber nicht am Blaugurtprogramm.
    Warum dann überhaupt einen Gürtel vergeben? Man könnte das Programm ja auch so anbieten.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  8. #8
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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Warum dann überhaupt einen Gürtel vergeben? Man könnte das Programm ja auch so anbieten.
    Der Gürtel wird verdient und daraufhin gearbeitet. Das Seminar wird ja auch so angeboten. Ich kenne die Statistik nicht, denke aber, dass die meisten Teilnehmer keine Prüfung ablegen (weil sie eben nicht zielstrebig draufhin arbeiten wollen).

  9. #9
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    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen
    Für Leute, die mit der Szene gar nix zu tun haben, wäre vielleicht ein Kommentar nicht schlecht.

    Ist das nicht statthaft? Geht´s um die Qualität? Geht´s um die Kohle?
    Also ich les den Artikel so dass der Autor hauptsächlich sauer ist weil sein Schüler seinen Bluebelt "online" gemacht hat und ein anderer das Geld dran verdient hat.
    Und er unterstellt implizit, dass dort jeder der zahlt den Gürtel bekommt ohne viel dafür tun zu müssen spricht es aber nicht direkt aus.

    Naja... Der Knackpunkt ist wohl ob man dann entsprechend hart geprüft wird. Dazu kann man eigentlich keine Aussage machen.
    "Macht nichts, wenn die Preise für Reis und Mais steigen - Hauptsache, die Bolos bleiben billig!" ;-)

  10. #10
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    Als Trainer finde ich die Sache aber auch schwierig. Du hast einen Weißgurt bei dir im Training. Eines Tages kommt der mit Blaugurt an und sagt, er hat die Ausbildung ja schon angefangen, bevor er in deiner Schule trainiert hat. Hmm.. Keine Ahnung, wie ich da reagieren würde. Wäre er schon als Blaugurt mit dazu gekommen, wäre es was anderes, aber so?

  11. #11
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    Zitat Zitat von felicidy Beitrag anzeigen
    Ich finde den Artikel nicht gut, da er suggeriert, sich dort für 999€ einen Gürtel kaufen zu können.
    In den 12x4 Seminarstunden wird ein ziemlich durchdachtes Konzept vermittelt. Was heißt durchdacht? Die Schritte bauen logisch aufeinander auf. Wenn man in ein normales Gym geht, ist das leider nicht der Fall und man verschwendet viel Zeit damit, Techniken nachzuturnen die man noch nicht verstehen/beherrschen kann. Ich bin jetzt in einigen Gyms rumgekommen und zumindest in Sachen Aufbau und Auswahl der Techniken kann man sich ordentlich was abgucken.
    Auch kommt es im Artikel so rüber, als ob Teilnehmer kaum üben müssen... Es wird während der Seminarreihe recht schnell deutlich, wer seine Hausaufgaben nicht macht und nur wenige treten überhaupt zur Prüfung an.
    Das Blaugurtprogramm ist ein guter Einstieg in die BJJ Welt für alle, die aufgrund von Schichtdienst oder Entfernung auf Seminare angewiesen sind. Der Blaugurt zielt dabei ab, im Bodenkampf nicht-Grappler zu dominieren/besiegen. Als ich diesen Sommer während einer Zugfahrt in eine Auseinandersetzung geraten bin, habe ich interessanterweise zwei alte, alte einfache Techniken aus Björns Programm gezogen. Danke fürs Standup training :-)
    Nach dem Blaugurtprogramm ist man sicher kein Tunierpferd, das auf Wettkampfebene mit anderen Blaugurten mithalten kann. Dafür braucht es einfach Mattenzeit mit vielen anderen Grapplern. Für Leute, denen Tunierkämpfe und sich Vergleichen wichtig ist, ist das Blaugurtprogramm dann sicherlicht nichts. Und wer sowieso in einem Verein BJJ traniniert sollte dann sicherlich besser den Blaugurt von seinem Lehrer bekommen. Diese unschöne Situation liegt dann aber nicht am Blaugurtprogramm.
    Zitat Zitat von felicidy Beitrag anzeigen
    Der Gürtel wird verdient und daraufhin gearbeitet. Das Seminar wird ja auch so angeboten. Ich kenne die Statistik nicht, denke aber, dass die meisten Teilnehmer keine Prüfung ablegen (weil sie eben nicht zielstrebig draufhin arbeiten wollen).

    Sorry, aber das Ganze liest sich wie eine eher mäßige Schleichwerbung.
    Natürlich will jemand der ein "Blaugurtprogramm" für ordentlich Geld (1.000€ sind ja nicht gerade wenig) bezahlt, dann auch den Blaugurt bekommen.
    Genauso gehen Leute in einen "Bodypump-Bauchweg"-Kurs, genauso damit der Bauch weg geht

    Größere Schulen bieten häufig sowohl ein Anfänger als auch ein Fortgeschrittenen-Training an und gutes Training beeinhaltet fast immer auch grundlegende Konzepte, daher "verschwendet" man auch hier nicht zwangsweise viel Zeit im "normalen" Training.

    Von mir aus kann jeder sein Geld ausgeben wie er möchte, aber dennoch bin ich generell absolut kein Freund von Gürtelprogrammen egal welcher Art (auch nicht das der Gracies).

  12. #12
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    Zitat Zitat von felicidy Beitrag anzeigen
    Der Gürtel wird verdient und daraufhin gearbeitet.
    Mag ja sein, aber wenn Du selbst sagst es entspricht nicht dem Niveau eines „normalen“ Blaugurts und taugt auch nur bedingt für Wettkämpfe stellt sich ja schon irgendwie die Frage, warum es dann überhaupt eine Prüfung und einen Gürtel geben muss/kann.

    Würde da nicht auch einfach ein schönes Zertifikat reichen?
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  13. #13
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    Zitat Zitat von chris1982 Beitrag anzeigen
    Also ich les den Artikel so dass der Autor hauptsächlich sauer ist weil sein Schüler seinen Bluebelt "online" gemacht hat und ein anderer das Geld dran verdient hat.
    Und er unterstellt implizit, dass dort jeder der zahlt den Gürtel bekommt ohne viel dafür tun zu müssen spricht es aber nicht direkt aus.

    Naja... Der Knackpunkt ist wohl ob man dann entsprechend hart geprüft wird. Dazu kann man eigentlich keine Aussage machen.
    Naja....Björn hatte ja mal ein Video von den Prüfungen gepostet. Ich finds leider nicht auf die Schnelle.
    Aber was da zu sehen war, ist im Prinzip dasselbe wie man bei Prüfungen überall zu sehen bekommt. Es ist ja ohnehin ein Problem - wie designe ich eine Prüfung, damit sie zwar bestehbar bleibt, aber sich keine unerwünschten Nebeneffekte einstellen.

    Also welchen Anreiz biete ich dem Partner des Prüflings sich so zu verhalten, dass der Prüfling auch tatsächlich das leisten muss, was ich erwarte und eben nicht nur willfähriges Opfer darstellt.

    Das ist ein generelles Problem und sagt auch jetzt über die Qualität des Programms an sich überhaupt nichts aus. Da bietet Björn halt als Anreiz einen Blaugurt an. Ist ja durchaus legitim, n BJJ-Programm für 1000,- € will ja auch verkauft werden. Also da ist sein Spagat schon ok.

    Allerdings widerspricht es tatsächlich seinen Äußerungen zu Loyalität.

  14. #14
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    Eine Frage für mich wäre halt, wie ich das Gezeigte sinnvoll weiter üben kann. Eigentlich macht das Programm ja nur mit einem Partner Sinn, mit dem man dann wirklich seine meinetwegen 5 bis 10 Wochenstunden zu individuellen Zeiten das ganze einübt.
    Das Leben ist groß.

  15. #15
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    Das ist mir egal, wenn jemand meinen Post als Schleichwerbung lesen möchte. Ich maße mir einfachmal an, mehr als der durchschnittliche User über Trainings- Unterrichtsqualiät urteilen zu können. Mein Einstieg in die BJJ-Welt ist damals durch das Programm ermöglicht worden, wofür ich heute noch dankbar bin und für das Programm gerne eine Lanze breche. In meinem Post kann man mit wenig guten Willen rauslesen, für wen das Programm geeingnet ist und welche Schwächen es auch gibt.
    Das irgendwelche Gürtel nicht legit oder vergleichbar sind gibt es überall und auch zwischen den verschiedenen Gyms. Genauso mit Prüfung ja oder nein. Alles Kinderkacke.
    Es ist auch erstaunlich, wie Björns Loyaliäts Äußerung fehlverstanden werden können. 1. Veranstaltet Björn Seminarreihen mit Alle-Herzlich-Wilkommen, 2. Hat er ein eigenes Gym mit "seinen Jungs"
    Kann man blöde finden aber doch nicht verwechseln?
    Geändert von felicidy (14-09-2018 um 17:31 Uhr)

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