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Thema: Richtige Benutzung der Backroll

  1. #1
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    Standard Richtige Benutzung der Backroll

    Hallo zusammen!

    wollte mal fragen, ob es bei der Benutzung der Backroll bezügl. der Bewegungsrichtung Dinge zu beachten gibt? Bisher bin ich mit meiner Backroll immer langsam auf- und abgerollt. Jetzt habe ich gelesen bzw. gehört, dass man die Bewegung mit der Backroll immer nur in eine Richtung machen soll. Also man beginnt z.B. an der Beinvorderseite an den Knien und rollt dann hoch bis zur Leiste, und rollt dann nicht mehr zurück zu den Knien, sondern "unterbricht" die Übung und beginnt den zweiten Durchgang wieder an den Knien.

  2. #2
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    Halte ich für unpratkikabel. Die Theorie dahinter ist meine ich, das das "belastete" Wasser aus den Faszien rausgedrückt wird (ist auch nachweisbar). Es gibt aber keine Richtung dafür, weswegen ich mich frage, wieso es bei hin und her nicht auch funktionieren sollte...

  3. #3
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Halte ich für unpratkikabel. Die Theorie dahinter ist meine ich, das das "belastete" Wasser aus den Faszien rausgedrückt wird (ist auch nachweisbar). Es gibt aber keine Richtung dafür, weswegen ich mich frage, wieso es bei hin und her nicht auch funktionieren sollte...
    sollte wirklich Flüssigkeitsverschiebungen ein Teil des Effektes von Fascienrollen sein , muss man bedenken , das die Flüssigkeit dann auch irgendwo hin muss. Gewebsflüssigkeiten werden über das Lymphsystem abtransportiert , deswegen ist die Richtung des Druckes dann nicht mehr egal.
    An den Extremitäten sollte die Richtung dann zum Stamm gehen und am Stamm selber, Richtung Schlüsselbeine , als grobe Richtung.

    Allerdings ist der übliche Druck über Blackroll und die Arbeitsgeschwindigkeit , eigentlich zu groß für ausgeprägte Lymphdrainageneffekte.
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  4. #4
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    Ok, interessant. Wie begründet sich die Richtung?

  5. #5
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    Gleichzeitig wird ja nach dieser Methode auch eine sehr langsame Vorgehensweise empfohlen, wie beim Rolfing meine ich...

  6. #6
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Ok, interessant. Wie begründet sich die Richtung?
    die Lymphbahnen starten blind im Zellschwischenraum und transportieren die Flüssigkeit zur oberen Hohlvene . dort gehts dann über in den Blutkreislauf und Abfiltrierung über die Nieren zur Blase und zum PIPI.

    da existiert also kein eigener Lympfkreislauf , wie beim Blut , und das gibt die Richtung vor.
    gerade Lymphdrainage hat ja als Ziel Flüssigkeitsansammlungen , Stauungen , wie Ödeme , abzutrasportieren , bzw . den Transport zu unterstützen.
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  7. #7
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    Funktioniert das beim Rolfing oder ähnlichen (Faszien)methoden genauso?

  8. #8
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Funktioniert das beim Rolfing oder ähnlichen (Faszien)methoden genauso?
    funktioniert was genau so ?
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  9. #9
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    Zitat Zitat von Steinbock Beitrag anzeigen
    Bisher bin ich mit meiner Backroll immer langsam auf- und abgerollt. Jetzt habe ich gelesen bzw. gehört, dass man die Bewegung mit der Backroll immer nur in eine Richtung machen soll.
    Auf den Blackroll-Internet-Seiten sind die Übungen immer als vor und zurück dargestellt.
    Hier z.B.: https://www.blackroll.com/de/uebunge...kroll-standard
    Ich mach das auch so. Hab ich mehr von. ;-)

    Hier steht, was sie bewirken soll: https://www.blackroll-orange.de/fasz...nfach-erklaert

    Ich finde die Lymph-Schiene nur begrenzt einleuchtend, speziell, wenn man weiß, wie Fasziengewebe aussieht und sich anfühlt. Da noch "überschüssige Flüssigkeit" rausdrücken? *kopfkratz*

  10. #10
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    funktioniert was genau so ?
    Wie gesagt: Rolfing oder ähnliche (Faszien)Methoden auch nur in eine Richtung, so wie Du beschrieben hast...

  11. #11
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    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Wie gesagt: Rolfing oder ähnliche (Faszien)Methoden auch nur in eine Richtung, so wie Du beschrieben hast...
    Ok dann drück ich es anders aus.
    Sollte wirklich Flüssigkeitsabtransport mit eine Rolle oder eine der Zielrichtung ( sebst wenn es nur Nebeneffekt ist ) sein, dann wäre es schon sinnvoll die Richtungen zu beachten.

    Aber ich sehe es wie Ripley , wenn es um Fascien geht , würde mich das wundern . Da Beeinflussung der Fascien , also Verschieben oder Auflösung von Verklebungen ( Crosslinks) , selbst das Abgehen von Druckdolenten Punkten , einen viel stärkeren Druck erfordern.

    Wenn es um Lymphe selber geht , ist wie gesagt der Druck und die Geschwindigkeit zu groß, und die Flächen zu klein mit denen gearbeitet wird.
    Lymphdrainage läuft eher über eine Art Pumpen mit Vorschub . ähnlich , wenn man eine Zahnpastatube leicht ausdrückt, .... leicht !
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