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Thema: Gibt es den Weg des Kriegers wirklich?

  1. #211
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    Hallo,

    Zitat Zitat von Wotlk93 Beitrag anzeigen
    55 millionen tote? Überleg dir mal wie die zu stande kamen. Was Vernichtungslager angeht stimme ich zubdas ist alles andere als human aber die wehrmacht hatte da kein mitspracherecht. Genauso wenig bei den befehlen die sie ausführen mussten. Kriegstote sind somit zu vernachlässigen.
    Hervorhebung von mir.

    1.) Der Mythos der "sauberen Wehrmacht" ist schon lange widerlegt. Man lese sich bitte einfach mal die Briefe von der Front durch. Es war natürlich einfacher, alles auf die Einsatzgruppen und die SS zu schieben. Für Leute die nicht so gerne lesen: es gibt da eine 10-Stunden Podcast von Dan Carlin "Ghosts of the Ostfront".

    2.) Man angenommen, und wirklich nur mal als Diskussionsthese, die Wehrmacht hätten sich nicht an den Verbrechen beteiligt, so hat sie sie jedoch ermöglicht.

    3.) Zu der Hervorhebung: 14 Millionen tote sowjetische Zivilisten sehen das sicherlich etwas anders.

    Grüße
    SVen

  2. #212
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    Zitat Zitat von step-by Beitrag anzeigen
    Wobei ich gerne wüßte, was unterscheidet einen Söldner von einem Soldaten?
    Ein Soldat bekommt seinen Sold von einem Land ( etwa Deutschland ) und wird vom Bundestag in den Krieg geschickt, der nicht Krieg heißen darf.
    Ein Söldner bekommt seinen Sold und wird auch in einen Krieg geschickt.
    Söldner die ihre Fähigkeiten auf dem Weltmarkt an den meistbietenden verhökern sind eher die Ausnahme als die Regel.

    Wenn ich mir dagegen beispielsweise das russische Sicherheitsunternehmen Wagner anschaue, Wagner ist derart eng mit der russischen Regierung verwoben dass man Wagner als verlängerten Arm des GRU betrachten kann. Personal von Wagner ist niemals ohne Rückendeckung der russischen Regierung irgendwo im Einsatz, einen moralischen Unterschied zu russischen Soldaten kann ich hier nicht feststellen (anders sieht es natürlich bei der juristischen Betrachtung aus).
    Ähnlich sah es bei Blackwater aus den Staaten aus oder diversen amerikanischen Unternehmen die für die Golfmonarchien arbeiten. Auch hier geschieht nichts ohne grünes Licht aus Washington.

  3. #213
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    Zitat Zitat von Wotlk93 Beitrag anzeigen
    Bei den wikingern war es wie bei den feudalen japanern so dass ausländer nichts wert waren. Es war ok deren schiffe zu plündern und sie wie ware zu behandeln.
    [...]
    Zusammenhalt innerhalb des stammes war sicher gegeben.
    Bei den Wikingern war es vor allem "ok" als Söldner in den Diensten fremder Herrscher zu stehen. Sei es die Warägergarde der Byzanthiner oder Fürst Rollo der mit seinen Kriegern von den Franken angeheuert wurde um Paris vor anderen Wikingern (!) zu schützen.
    Die Wikinger waren vor allem Opportunisten. Je nachdem was grade opportun war sind sie als Piraten, Söldner, Eroberer, Siedler oder Händler aufgetreten.

    Wenn man sich mit derartigen Themen befasst sollte man tunlichst vermeiden das moderne Verständnis von Dingen wie Staaten, Nationen, Völkern oder Ethnien auf damalige Verhätnisse zu übertragen.
    Weiterhin sollte man die modernen Mythen von historischen Erkenntnissen trennen. Das populärkulturelle Wikingerbild (alleine schon der Begriff "Wikinger" ist hier so ein Thema) ist nun einmal mit Masse von moderner Romantisierung geprägt. Mit historischen Realitäten hat das wenig zu tun, und oftmals wird hier der populäre Mythos noch weiter verklärt.
    Ich könnte mich jedesmal kaputt lachen wenn ich irgendwelche Memes über "Ehre" und "Treue" sehe die dann mit Bildchen aus der Serie Vikings unterlegt sind, einer Serie wo in bester Game of Thrones-Manier jeder ständig jeden hintergeht, betrügt und belügt.
    Geändert von Nite (12-03-2019 um 16:55 Uhr)

  4. #214
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    Wikinger waren nicht eine nation es gab unterschiedliche stämme, die sich unterschiedlich identifizierten und auch untereinander krieg führten.

    Desweiteren vermische nicht meine eigene auffassung was ehrhaft ist und was nicht (söldner) mit irgendwelchen historischen völkern. Ich bin kein wikinger und auch kein feudaler japaner.

    Das beispiel wikinger habe ich auf die diskussion "ob ein krieger friedfertig ist oder kriegsverbrechen begehen darf/kann" losgelassen. Für die wikinger waren das vielleicht nichteinmal verbrechen. Das bild was andere von ihnen hatten widersprach sich stark von ihrem selbstbild.

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  5. #215
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    Außerdem: als soldat hat man keine wahl ob man kämpfen muss oder wo. Und wenn dir befohlen wird zivilisten zu töten und ein dorf niederzubrennen dann machst du das wenn du am leben bleiben willst. Wer da zuerst an andere denkt, der ist sein eigenes leben auch nicht wert

    Ein söldner oder freischärler hat sehr wohl eine wahl. Und ist dementsprechend voll verantwortlich für sein handeln.
    Wem geht es denn schon darum ob andere ihn für ehrenvoll oder für einen krieger halten? Das ist komplett unwichtig mMn. Als Krieger sollte man selber wissen was richtig ist und was nicht und seinen eigenen weg gehen. Irgendwo gibt es immer jemanden der etwas verurteilt was man sagt. Allen recht machen kann man es so nicht.
    Halte ich einfach für den falschen denkansatz.
    Aber das ist nunmal (m)eine meinung, ihr könnt gerne versuchen mir etwas anderes einzureden, lesen werde ich es wohl aber nicht. Eigentlich habe ich keine lust auf eine solche diskussion gerade. Komme in einer woche wieder vielleicht siehts dann anders aus

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    Geändert von Wotlk93 (12-03-2019 um 17:18 Uhr)

  6. #216
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    Zitat Zitat von Wotlk93 Beitrag anzeigen
    Bushi-do?
    Ich mag seine Musik nicht...

  7. #217
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    Zitat Zitat von Wotlk93 Beitrag anzeigen
    Komme in einer woche wieder vielleicht siehts dann anders aus

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    Nimm dir ruhig Zeit!
    Das Leben ist groß.

  8. #218
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    Hallo Nite,

    sollte ich Deinen Gedanken beistimmen oder widersprechen?
    Ich widerspreche Dir.

    Zitat Zitat von Nite Beitrag anzeigen
    Söldner die ihre Fähigkeiten auf dem Weltmarkt an den meistbietenden verhökern sind eher die Ausnahme als die Regel.

    Wenn ich mir dagegen beispielsweise das russische Sicherheitsunternehmen Wagner anschaue, Wagner ist derart eng mit der russischen Regierung verwoben dass man Wagner als verlängerten Arm des GRU betrachten kann. Personal von Wagner ist niemals ohne Rückendeckung der russischen Regierung irgendwo im Einsatz, einen moralischen Unterschied zu russischen Soldaten kann ich hier nicht feststellen (anders sieht es natürlich bei der juristischen Betrachtung aus).
    Ähnlich sah es bei Blackwater aus den Staaten aus oder diversen amerikanischen Unternehmen die für die Golfmonarchien arbeiten. Auch hier geschieht nichts ohne grünes Licht aus Washington.
    Da ich gerade einige Romane über die römischen Legionen gelesen habe, fallen mir spontan die Auxillartruppen der römischen Kaiserzeit ein.
    In diesen Hilfstruppen dienten nur Männer, die kein Römisches Bürgerrecht besaßen - daher keine Römer waren.
    Diese Truppen wurden von römischen Offizieren befehligt und von den Römern bezahlt.

    Aber warum in der Vergangenheit suchen.
    Denken wir an die Französische Fremdenlegion dort gibt es neben den Offizieren nur Soldaten aus anderen Staaten.
    Was gerne vergessen wird.
    60 000 Elitekämpfer starben schon für King und Queen.
    Die Elitekämpfer aus Nepal die Gurkhas ziehen seit 200 Jahren für Großbritannien in den Krieg.
    Wenn ich dem Artikel auf den ich mich beziehe glauben schenken darf, kämpften 250 000 Gurkhas auf den Schlachtfeldern der Zweiten Weltkriegs.
    In kleineren Kriegen wie auf den Falklands, in Afghanistan, im Irak, Kosovo.

    Die Sicherheitsunternehmen die Du oben ansprichst, da habe ich einige Artikel im Netz gefunden.

    Daher stellt sich für mich die Frage noch immer: Gibt es den Weg des Kriegers?
    Wobei der Soldat nur Befehle ausführt, siehe unsere Bundeswehr...und vom " Krieg " nicht gerne gesprochen wird.
    Politiker entscheiden ... die sehr selten eine Ahnung davon haben, was da im Einsatz geschieht.

    Ich vermute stark das ist überall so.

  9. #219
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    Zitat Zitat von Wotlk93 Beitrag anzeigen
    Außerdem: als soldat hat man keine wahl ob man kämpfen muss oder wo. Und wenn dir befohlen wird zivilisten zu töten und ein dorf niederzubrennen dann machst du das wenn du am leben bleiben willst. Wer da zuerst an andere denkt, der ist sein eigenes leben auch nicht wert
    Was sagtest du, wie alt du bist?

    Komme in einer woche wieder vielleicht siehts dann anders aus
    Ich schließe mich Julian Braun an.

  10. #220
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    Hallo Wltlk93

    da muß ich Dir einfach schreiben.

    Natürlich kann ich Dir nur einige gesetzliche Grundlagen für die Bundeswehr vorstellen.
    Zuerst ist ein Soldat der Bundeswehr an Gesetze gebunden, das ist einer der Unterschiede zwischen einem Soldaten und einer Terror- Truppe etwa der Al -Kaida.
    Möchtest Du Dich wirklich informieren, dann kaufe Dir " Der Reibert - das Handbuch für den deutschen Soldaten " gibt es im Buchhandel.

    Jeder Soldat hat Unterricht in innerer Führung, Staatsbürgerkunde, Humanitäres Völkerrecht in bewaffneten Konflikten, usw.
    Dann wird unterschieden Rechte und Pflichten des Soldaten nach dem Grundgesetz
    Pflichten und Rechte des Soldaten nach dem Soldatengesetz... nach beiden kann ein Soldat bestraft werden - daher doppelt!

    Nach dem SG( Soldatengesetz )
    § 11 Gehorsam
    (2) Ein Befehl darf nicht befolgt werden, wenn dadurch eine Straftat begangen würde. Befolgt ein Untergebener den Befehl trotzdem, so trifft ihn eine Schuld nur, wenn er erkennt oder wenn es nach den ihm bekannten Umständen offensichtlich ist, daß dadurch eine Straftat begangen wird.

    Gäbe es noch die allgemeine Wehrpflicht, könntest Du aus der Erfahrung etwas schreiben.
    Ich würde Dir empfehlen lies einfach :

    " Der Reibert - das Handbuch für den deutschen Soldaten "
    Da findest Du wirklich alles, was wichtig ist.

    Zitat Zitat von Wotlk93 Beitrag anzeigen
    Außerdem: als soldat hat man keine wahl ob man kämpfen muss oder wo.

    Aber das ist nunmal (m)eine meinung, ihr könnt gerne versuchen mir etwas anderes einzureden, lesen werde ich es wohl aber nicht. Eigentlich habe ich keine lust auf eine solche diskussion gerade. Komme in einer woche wieder vielleicht siehts dann anders aus

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    Leider wird sich nach 2 Wochen nichts geändert haben.

  11. #221
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    Meines kenntnisstandes nach
    hat die wehrmacht sich sogar noch relativ human verhalten. War von oben so angeordnet. Wenn da einer irgendwo vergewaltigt gabs gefängnis oder einen kopfschuss vom vorgesetzten.
    Informiere dich doch erstmal bevor du spekulierst. https://www.zeit.de/1995/12/Als_Soldaten_Moerder_wurden

    Außerdem: als soldat hat man keine wahl ob man kämpfen muss oder wo. Und wenn dir befohlen wird zivilisten zu töten und ein dorf niederzubrennen dann machst du das wenn du am leben bleiben willst. Wer da zuerst an andere denkt, der ist sein eigenes leben auch nicht wert
    Mut gehörte im 3.Reich sicher dazu, aber dennoch: https://www.welt.de/kultur/kino/arti...mitmachen.html
    Geändert von ThomasL (13-03-2019 um 11:25 Uhr)

  12. #222
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    Zitat Zitat von step-by Beitrag anzeigen
    Gäbe es noch die allgemeine Wehrpflicht, könntest Du aus der Erfahrung etwas schreiben.
    Könnte er nicht. Er ist noch Schüler ...

  13. #223
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Könnte er nicht. Er ist noch Schüler ...
    Auch das noch ... früher hätten wir gesagt: Noch keine Haare am S***, aber La Paloma pfeifen ...

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