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Thema: Gibt es den Weg des Kriegers wirklich?

  1. #151
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Bei gewissen Spezialeinheiten wird es als positiv gesehen, wenn Mitglieder bei einer Situation "Operationsziel verschanzt sich in Kinderheim mit 20 Kleinkindern" das Haus ohne jede Regung komplett abräumen mit allem was drin ist, und hinterher noch Witze machen. Bei anderen wie dem 13. Krieger ist der wahre Krieger dann ein Held, der für die Seinen Kopf und Kragen riskiert, ehrenvoll ist, mutig auch bei der geringsten Chance gegen das Böse kämpft, und wenn es nicht anders geht sich opfert um andere zu retten. Das sind ziemlich unterschiedliche "Wege".
    nicht wirklich
    Kommt drauf an, was man als Böse definiert und wen man zu der eigenen Gruppe zugehörig empfindet oder nicht.
    Selbstmordattentäter opfern sich auch im Kampf gegen das aus ihrer Sicht "Böse".
    Der 13. Krieger hat Motive aus der Beowulf-Sage und da kann man nun auch geteilter Meinung sein, wer da der Böse ist.

  2. #152
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    deutsches Liedgut, im 20. Jahrhundert während der Dienstzeit von Bundeswehrangehörigen gesungen:


    [...]
    In Walhalla angekommen
    steht der Odin vor der Tür
    Bist du auch ein Fallschirmjäger?
    Nur herein wir haben Wein und Bier.
    Wacken 2018:
    OOOOOOOOOOOOOODIIIIIIIIIN

    ungefähr so ernst ist die Strophe im Soldatenlied m.E. zu nehmen.
    Ein lustiges Versatzstück.
    Oder vermutest du hier ernsthaft eine authentische und umfassende religiöse Orientierung der Fallschirmjäger (oder der Metalheads) zu einem praktisch seit 1.000 Jahren ausgestorbenen Glaubenssystem?

    Soldaten singen auch: einst ging ich am Strande der Donau entlang.... alles Vergewaltiger? ich glaube kaum.

    Btw: ja es gibt sowas wie Asatru, aber auch das ist rekonstruiert (meistens schlecht bzw. willkürlich) und ernsthaft betrieben recht selten.

    So, nun aber von meiner Seite wirklich genug davon.

    Grüße

    Münsterländer
    I'm going through changes

  3. #153
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    Zitat Zitat von step-by Beitrag anzeigen
    Der Deutsche Judo-Bund hat sich einige Gedanken gemacht, welche Regeln für Judo bei der Ausbildung für Kinder und Jugendliche sinnvoll sind.
    Wenn ich Judo als eine Kampfsport-Art betrachte, dann könnte das Judo ein Weg sein ein Krieger zu werden.


    Soll das Getrolle sein oder ist das ernst gemeint?!
    -In beiden Fällen gilt für diese Diskussion: "Hansoku-make!"
    "We don' t break boards, we break people."

  4. #154
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    nicht wirklich
    Kommt drauf an, was man als Böse definiert und wen man zu der eigenen Gruppe zugehörig empfindet oder nicht.
    Selbstmordattentäter opfern sich auch im Kampf gegen das aus ihrer Sicht "Böse".
    Der 13. Krieger hat Motive aus der Beowulf-Sage und da kann man nun auch geteilter Meinung sein, wer da der Böse ist.
    "Nicht wirklich" nur in Bezug auf die unfeine Aktion mit dem rothaarigen Riesen, den man nur umnietet um dem Intriganten Angst zu machen. Das ist nicht sonderlich ehrenhaft. Ansonsten handelt es sich hier um eine Siedlung mit wenig bis gar keinen Kriegern, die von einem neandertalesken Urvolk aus religiösen Gründen attackiert wird, mit massakerähnlichen Zügen, Menschenopfern und dergleichen. Erscheinen mir doch recht böse. In Summe taugen die Original-Wikinger als Berufsräuber eher weniger zu Helden, das kam im Film aber nicht vor.
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  5. #155
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    Manowar haben großartige Momente, aber wer die textlich wirklich ernst nimmt, ist eh nicht mehr zu retten
    ;-)
    Wohl war, wobei ich genug kenne, die das etwas anders sehen (sahen).

    Meine Lieblingsstelle in den Sagas (welche war es nur gleich nochmal) ist die, "wo" ("in der" - für nicht Franken) der gefangene "Wikinger" nachts ausbricht und dabei den Bauern, der ihn gefangen hat, bestiehlt. Als er wieder auf seinem Schiff ist, bekommt er ein schlechtes Gewissen ob des Diebstahls, fährt zurück, bringt den Bauern und seine Familie um, und fährt mit beruhigtem Gewissen und (jetzt) geraubten "Gegenständen" nach Hause. (sinngemäß, widergegeben, lange her, dass ich es gelesen habe).
    Jo, taugen eher nicht zum Helden nach heutigen Moralvorstellungen.

    @Münsterländer: Beim nächsten Treffen muss ich Dir wohl mal mein Wadentattoo zeigen ;-)

  6. #156
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    Da haben wir auch den Unterschied zwischen dem friedfertigen Krieger und einem Krieger. Der Krieger vergibt dem Mann nicht weil dieser durch seine Umwelt dazu gezwungen wurde, sondern fährt hin, macht ihn plakativ kalt, erklärt warum man ihn kalt gemacht hat, und bietet an dass die Sache damit erledigt ist wenn man sich zukünftig darauf beschränken könnte nur zu stehlen und nicht zu morden. Alternativ bietet man an dass alle die am fröhlichen Morden Gefallen haben sich diese Einstellung mutig per Tattoo aufmalen, und bringt fürderhin jeden um der so ein Tattoo hat. Einen nach dem Anderen, nur - keine Frauen, keine Kinder, keine Unbeteiligten, keine Unschuldigen.

    Der taoistische Heilige fährt hin, stellt den Mann geschickt und mit Gefühl zur Rede, und überredet alle im Dorf sowas demnächst nicht mehr zu tun. Und fährt ohne Tote nach Hause.
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  7. #157
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Da haben wir auch den Unterschied zwischen dem friedfertigen Krieger und einem Krieger. ...
    Oje, jetzt kommt auch noch der 'friedfertige' Krieger dazu, und dabei haben wir bis jezt noch nicht mal ausgelotet, was den 'friedvollen' Krieger ausmacht oder überhaupt den 'Krieger' ...
    Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)
    Life is complex. It has real and imaginary components. (Rich Rosen)

  8. #158
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    Der friedvoll friedfertige Krieger bringt das Werkzeug mit dem er sich umbringen lässt gleich mit. Der unfriedvoll nicht so friedfertige Krieger mit Moral bringt nur die Leute um die es verdient haben, lässt Leute leben mit denen man sich stillschweigend auf ein unblutiges Procedere geeinigt hat, gibt Leuten die Opfer der Umstände geworden sind die Chance sich zu entscheiden, und nietet nur die S*ckratten um. Die aber richtig, ohne dritte Chance.

    In der Praxis scheitert das heute vielfach an der lokalen Gegebenheit, dass man Häuserraids von Regierungsseite eher skeptisch gegenübersteht. So sehr das Vorgehen manchmal durchaus wünschenswert wäre, würden der Punisher, der Equalizer und der Typ von Taken vermutlich permanent mit eineinhalb Beinen im Gefängnis stehen wenn sie sich je erwischen lassen, und das ist wohl eine Frage der Zeit. Darum ist der Weg des Lehrers heutzutage eher machbar. Oder der des Notrettungshelfers. Der Job der Sonderpolizei (Batman) bringt einen unweigerlich in Konflikt mit der richtigen, und da muss jeder selbst entscheiden ob er das Problem haben will. Es gibt einfach unglaublich viele Ratten, die wird man nicht alle los.

    Wichtig wäre mal zuallererst, die Menschen die höchst problematische Verhaltensweisen an den Tag legen (z.B. Mütter die öffentlich im Park ihre Kinder quälen wo alle dabeistehen) überhaupt zu konfrontieren. Je gesetzeskonformer und emotional-psychiatrisch wirksamer um so besser. Nichts wäre schlimmer als die Leute auch noch anzustacheln damit zuhause im Geheimen weiterzumachen, oder mehr davon.
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  9. #159
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    Zitat Zitat von Münsterländer Beitrag anzeigen
    Wacken 2018:
    OOOOOOOOOOOOOODIIIIIIIIIN

    ungefähr so ernst ist die Strophe im Soldatenlied m.E. zu nehmen.
    Ein lustiges Versatzstück.
    Welche Idee von Odin hast Du denn, wenn Du das rufst?


    Zitat Zitat von Münsterländer Beitrag anzeigen
    Oder vermutest du hier ernsthaft eine authentische und umfassende religiöse Orientierung der Fallschirmjäger (oder der Metalheads) zu einem praktisch seit 1.000 Jahren ausgestorbenen Glaubenssystem?
    Bei den Fallschirmjägern eher nicht, das ist ja eine Berufsgruppe und keine Religionsgemeinschaft.
    Dennoch denke ich, dass die meisten Leute mit einem ähnlichen kulturellen Hintergrund wie ich, eine Idee mit dem Begriff "Walhalla" verbinden.
    Diese Idee wird einem zeitlichen Wandel unterliegen, wie auch die Idee, die Menschen mit dem Begriff "Krieger" verbinden.

    Zitat Zitat von Münsterländer Beitrag anzeigen
    Soldaten singen auch: einst ging ich am Strande der Donau entlang.... alles Vergewaltiger?
    Zumindest scheinen die, die das innbrünstig mitsingen, in Teilen ihrer Persönlichkeit der thematisierten Idee nicht ganz abgeneigt.
    Vergewaltiger sind sie freilich erst, wenn die das dann auch tatsächlich tun.
    Singen das die (deutschen?) Soldaten im Dienst?
    Die Version wo der Ich-Erzähler das Mädchen heiratet, oder die, wo er sein Opfer hinterher noch als Schlampe oder Hure beschimpft?
    Weiß die Oberbefehlshaberin davon?

  10. #160
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    "Nicht wirklich" nur in Bezug auf die unfeine Aktion mit dem rothaarigen Riesen, den man nur umnietet um dem Intriganten Angst zu machen. Das ist nicht sonderlich ehrenhaft. Ansonsten handelt es sich hier um eine Siedlung mit wenig bis gar keinen Kriegern, die von einem neandertalesken Urvolk aus religiösen Gründen attackiert wird, mit massakerähnlichen Zügen, Menschenopfern und dergleichen. Erscheinen mir doch recht böse.
    Das werden die Angehörigen des neandertalesken Urvolks eventuell anders sehen.
    Ich bezog mich eher auf das Beowulf-Epos. Da ist der Widersacher des Helden nicht ein ganzes Volk und dessen "Mutter", sondern ein Einzelwesen (Grendel) mit Superkräften und dessen Mutter.
    Es geht um einen klassischen Nachbarschaftkonflikt (Ruhestörung durch lautes Feiern trifft auf empfindliches Gehör), der etwas eskaliert:

    https://www.youtube.com/watch?v=YUPihKVkeWQ

    den Ruhestörern kommt dann der Superheld Beowulf zu Hilfe, der Grendel im Grappling besiegt und auch noch dessen auf Rache sinnendende Mutter tötet.

    interessant bezüglich des Themas:

    Die Krieger folgen einem Heldenkodex, der die Grundlage für alle Worte und Taten darstellt.

    Die im Gedicht beschriebene Gesellschaft legt Wert auf Ehre, Mut und Tapferkeit; Kämpfer sind hoch angesehen und erreichen bedeutende Positionen. Der König, der die Position des Beschützers seines Landes innehat, erwartet den Kriegsdienst seiner Mannen; diese werden von ihm für ihren Einsatz mit Waffen, Wertgegenständen und Ländereien belohnt.

    Daneben sieht sich der Einzelne unter dem Einfluss eines übermächtigen Schicksals (vgl. Heil); Beowulf etwa geht in die Auseinandersetzungen mit der Einstellung, dass nicht er selbst, sondern das Schicksal letztlich den Ausgang entscheiden wird – eine in der nordischen Kriegertradition tief verwurzelte Weltanschauung.

    Das Gedicht vermischt nordische mit christlichen Traditionen. Die Personen zeigen alle traditionelle, in der germanischen und nordischen Tradition geschätzte Charaktereigenschaften. Moralische Entscheidungen werden hier oft durch eine christliche Sichtweise ergänzt. Auch Grendel wird als Nachkomme des Brudermörders Kain in eine christliche Werteordnung gestellt. Es wird spekuliert, dass Beowulf die christianisierte Form eines traditionell nordischen Stoffes darstelle

    [Hervorhebung von mir]

  11. #161
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    [=Pansapiens;3667018]Das werden die Angehörigen des neandertalesken Urvolks eventuell anders sehen.
    Ich bezog mich eher auf das Beowulf-Epos. Da ist der Widersacher des Helden nicht ein ganzes Volk und dessen "Mutter", sondern ein Einzelwesen (Grendel) mit Superkräften und dessen Mutter.
    Es geht um einen klassischen Nachbarschaftkonflikt (Ruhestörung durch lautes Feiern trifft auf empfindliches Gehör), der etwas eskaliert:
    https://www.youtube.com/watch?v=YUPihKVkeWQ

    Ist es notwendig sich bei dem Thema: Gibt es den Weg des Kriegers,
    mit dem Beowulf-Epos zu beschäftigen?

    Hier ein Hinweis auf die Schweizergarde

    http://www.nyaryum.de/18517-die-ewig...schweizergarde

  12. #162
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    Ich bezog mich aber nicht auf den Beowulf-Epos, die Wikinger oder die Asen, sondern auf diesen Film. Da sind bis auf die Abschreckungstaktik beim eigenen Bruder die Mannen um Buliwyf die Guten, hart aber herzlich. Die historischen Wikinger gehören eher in die erste Gruppe, Leute die nach irgendeinem lokalen Kodex morden, brandschatzen und rauben, sozusagen eine frühmittelalterliche Bankräuber-Gang. Moralische Krieger waren wohl immer nur Einzelpersonen.

    Ein Beispiel für einen moralischen Krieger war der kanadische Oberbefehlshaber der Blauhelme in Ruanda irgendwann in den 90ern, als da der Volkermord zwischen Hutus und Tutsis im Gang war. Der hatte eine kleine aber schlagkräftige belgische Fallschirmjäger-Eliteeinheit unter sich, bekam aber den Befehl nicht einzugreifen sondern sich schön rauszuhalten. Der wollte unbedingt das Morden in seinem Bereich beenden, und bekam ob seiner fruchtlosen Bemühungen seine Truppen einsetzen zu dürfen einen Infarkt und schwerste Kriegsticks weil er zusehen musste wie Banden von Jugendlichen kleine Kinder als "Spiel" massakriert haben. Eine der Sternstunden des UNO-Sicherheitsrats. Ich glaube wenn eine der Tanten und Onkel die ihm per Telefon irgendeinen Sermon erzählt haben vor ihm gestanden hätte, hätte der die umgebracht.
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  13. #163
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Ich bezog mich aber nicht auf den Beowulf-Epos, die Wikinger oder die Asen, sondern auf diesen Film. Da sind bis auf die Abschreckungstaktik beim eigenen Bruder die Mannen um Buliwyf die Guten, hart aber herzlich.
    ja, gut hier böse dort, das macht das Ganze unkompliziert...

    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Ein Beispiel für einen moralischen Krieger war der kanadische Oberbefehlshaber der Blauhelme in Ruanda irgendwann in den 90ern, als da der Volkermord zwischen Hutus und Tutsis im Gang war. Der hatte eine kleine aber schlagkräftige belgische Fallschirmjäger-Eliteeinheit unter sich, bekam aber den Befehl nicht einzugreifen sondern sich schön rauszuhalten. Der wollte unbedingt das Morden in seinem Bereich beenden, und bekam ob seiner fruchtlosen Bemühungen seine Truppen einsetzen zu dürfen einen Infarkt und schwerste Kriegsticks weil er zusehen musste wie Banden von Jugendlichen kleine Kinder als "Spiel" massakriert haben. Eine der Sternstunden des UNO-Sicherheitsrats. Ich glaube wenn eine der Tanten und Onkel die ihm per Telefon irgendeinen Sermon erzählt haben vor ihm gestanden hätte, hätte der die umgebracht.
    Mit welchen Superkräften konnten den diese Tanten und Onkel, den moralischen Krieger per Telefon davon abhalten, das zu tun, was er unbedingt wollte?

  14. #164
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    Durch die Superkraft "Befehlskette".
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  15. #165
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    Hi Klaus,

    =Klaus;3667032]
    Ein Beispiel für einen moralischen Krieger war der kanadische Oberbefehlshaber der Blauhelme in Ruanda irgendwann in den 90ern, als da der Volkermord zwischen Hutus und Tutsis im Gang war. Der hatte eine kleine aber schlagkräftige belgische Fallschirmjäger-Eliteeinheit unter sich, bekam aber den Befehl nicht einzugreifen sondern sich schön rauszuhalten. Der wollte unbedingt das Morden in seinem Bereich beenden, und bekam ob seiner fruchtlosen Bemühungen seine Truppen einsetzen zu dürfen einen Infarkt und schwerste Kriegsticks weil er zusehen musste wie Banden von Jugendlichen kleine Kinder als "Spiel" massakriert haben. Eine der Sternstunden des UNO-Sicherheitsrats. Ich glaube wenn eine der Tanten und Onkel die ihm per Telefon irgendeinen Sermon erzählt haben vor ihm gestanden hätte, hätte der die umgebracht.
    Habe diese Dokumentation im TV gesehen.
    Politische " Fachleute " die am Schreibtisch entscheiden, haben schon genug Unheil angerichtet.
    Die gut ausgerüsteten Soldaten mußten dem Mob die Menschen überlassen, die auf den Schutz der UNO -vertraut haben.

    Wurde je einer dieser " Fachleute der UNO " zur Verantwortung gezogen?
    Bestimmt nicht.

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