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Thema: Gibt es den Weg des Kriegers wirklich?

  1. #46
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    Welche Gesellschaften das für ihre militärischen Mitglieder als erstrebenswert erachtet haben und einen Ehrenkodex hatten möchte ich nicht beschreien, viele werden es nicht gewesen sein. Aber Einzelfälle sind ja bekannt: https://de.wikipedia.org/wiki/Hugh_Thompson_junior
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  2. #47
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    Zitat Zitat von Hafis Beitrag anzeigen
    ...
    und wenn eine Gesellschaft glaubt, Krieger zu brauchen,
    dann muss sie eben den nötigen 'heldenhaften' Hintergrund liefern,
    warum sonst hätten die japanischen Flieger sich in den Tod gestürzt,
    warum sonst sprengen IS-Kämpfer sich in die Luft?
    In beiden Fällen oft genug nicht aus reiner Liebe zu irgendeiner Ideologie oder wirklich freiwillig (so hat z.B. das eigene Tun oder Nichttun mitunter auch Auswirkungen auf die eigene Familie, wenn eine dritte Partei das "Selbstverständliche" höflich einfordert - am besten gleich noch, ohne dieses selbst dann wenigstens auch zu tun).

  3. #48
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    Zitat Zitat von Hafis Beitrag anzeigen
    ...
    und wenn eine Gesellschaft glaubt, Krieger zu brauchen,
    Jede Gesellschaft braucht Krieger.
    Zumindest solche, die am eigenen Bestand interessiert sind.
    Si vis pacem para bellum.

  4. #49
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    Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
    Jede Gesellschaft braucht Krieger.
    Zumindest solche, die am eigenen Bestand interessiert sind.
    Napoleon soll gesagt haben "in jedem Land steht eine Armee, entweder die eigene oder eine fremde"

    Der "Weg des Kriegers" in Deutschland fängt wohl hier an:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%...chtsgrundlagen
    ... und geht dann runter bis zu Kasernen-Hausordnungen und auch den ungeschriebenen Bräuchen und Sitten in der Armee.

    Diese Reglemente braucht es nicht, weil Krieger/Soldaten von Natur aus edel und und gut sind, sondern weil sie es eben nicht sind! - sie sind grundsätzlich gewöhnliche Menschen, mit gewöhnlichen menschlichen Schwächen, und jede Gesellschaft, die jemandem gefährliche Geräte anvertraut, will dies einschränken und regulieren, was gut und richtig ist. Sogar dann, wenn es nicht immer wunschgemäss klappt und Verstösse bei Bedarf sanktioniert werden müssen.
    unorthodox

  5. #50
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    Warum nach Japan sehen?
    Gab es bei uns in Europa nicht auch die " ehrenwerten Ritter ".

    www.ortenburger-ritterspiele.de/

  6. #51
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    Zitat Zitat von step-by Beitrag anzeigen
    Warum nach Japan sehen?
    Gab es bei uns in Europa nicht auch die " ehrenwerten Ritter ".

    www.ortenburger-ritterspiele.de/
    nö, bzw. nur auf dem Papier.
    Darum geht's ja

    Grüße

    Münsterländer
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  7. #52
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    Das Problem ist eigentlich nur anzunehmen, dass jeder Mensch im Kriegsgeschehen automatisch zur Bestie mutiert ...

    Genau so bescheuert wie anzunehmen, dass im Krieg alles sauber läuft und dort nicht auch die widerlichsten Seiten des Menschen offenbart werden.

    Fakt ist: Es gibt genug Leute die an kriegerischen Handlungen beteiligt waren, dabei aber ihre menschliche Integrität gewahrt haben. Es gibt auch ganze Einheiten, die im Krieg waren und nicht an Massenvergewaltigungen, oder Massakern an Zivilisten beteiligt waren. Eher peinlich und traurig von der eigenen Seite, wenn man davon ausgeht das alle Menschen so sind.

    Mir sind genug Leute bekannt, die im Krieg waren, beruflich in einem Bereich tätig waren, wo man von moderner Krieger reden könnte und nicht an so einer dem Menschen unwürdigen Scheiße teilgenommen haben. Die würde ich mal gerne mit einigen Experten an den Tisch setzen, die meinen sowas jedem unterstellen zu müssen, der in solchen Bereichen tätig ist.

  8. #53
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    Ach du meinst die so etwas wie in Falludscha? Uranmunition, Streubomben?
    Oder meinst du die Drohnenangriffe mit zivilen Opfern?

    Natürlich ist nicht alles schwarz und weiß. Dennoch bleibt Krieg blutig.

    Ich habe fast jeden Tag mit Menschen zu tun, die man als „Krieger“ bezeichnen könnte. Einige sind mehr oder weniger gut, andere mehr oder weniger „schlecht“. Kommt drauf an welchen Masstab man anlegt.

    Häuserkampf heutzutage ist auch etwas anderes als „Landgewinn“ früherer Kriege.

    Auch heute werden noch „Vernichtungskriege“ geführt, man schaue nur mal nach Afrika...

  9. #54
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    Hat doch niemand bestritten, dass es sowas gibt ...

    Ich rede von Leuten die im Infanterie Bereich unterwegs waren. Fazit - Du musst keine unmenschlichen Dinge tun und dich an Unschuldigen vergreifen, wenn du im Krieg bist. Gibt es sowas ? Ja. Tun das alle dort ? Nein.

  10. #55
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    Trotzdem bleibt für mich die Frage, warum so viele Menschen von diesen 'Kriegern' fasziniert sind,
    nein, ich meine natürlich nicht die schnöden Soldaten, sondern die 'echten' Krieger, wie sie uns in der Literatur, im Film und in 'Spielen' vorgeführt werden.
    Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)
    Life is complex. It has real and imaginary components. (Rich Rosen)

  11. #56
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    Zitat Zitat von Hafis Beitrag anzeigen
    Trotzdem bleibt für mich die Frage, warum so viele Menschen von diesen 'Kriegern' fasziniert sind,[...]
    Das geht wohl zurück bis Heraklit (um 500 vor Christus):
    "Out of every one hundred men, ten shouldn't even be there, eighty are just targets, nine are the real fighters, and we are lucky to have them, for they make the battle. Ah, but the one, one is a warrior, and he will bring the others back
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  12. #57
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    Zitat Zitat von Hafis Beitrag anzeigen
    Trotzdem bleibt für mich die Frage, warum so viele Menschen von diesen 'Kriegern' fasziniert sind,
    nein, ich meine natürlich nicht die schnöden Soldaten, sondern die 'echten' Krieger, wie sie uns in der Literatur, im Film und in 'Spielen' vorgeführt werden.
    Naja in unserem Raum kommt das alles noch immer vom romantischen Ritter, der die Schwachen beschützt und so weiter...

    Ein Ideal, das es so wohl nie gegeben hat - aber dennoch war es gut das zu etablieren um zumindest manchem üblen Gesellen ein wenig den Spiegel vorhalten zu können...

    @ Böse Dinge die im Krieg geschehen: Da spielen viele Faktoren zusammen das ist ganz schwer das allumfassend anzusehen (Entmenschlichung des Feindes, Konformität/Gruppendruck ...)

  13. #58
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    Zitat Zitat von Münsterländer Beitrag anzeigen
    Das geht wohl zurück bis Heraklit (um 500 vor Christus):
    "Out of every one hundred men, ten shouldn't even be there, eighty are just targets, nine are the real fighters, and we are lucky to have them, for they make the battle. Ah, but the one, one is a warrior, and he will bring the others back
    Colonel James Braddock

  14. #59
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    In China geht es wohl eher um das konfuzianische Ideal des Gelehrten und Kriegers in einer Person. Dem „perfekten Herrscher“ nach Sun Tzu.
    Das sind aber die Generäle, nicht die einfachen Soldaten, die die Drecksarbeit machen müssen und letztendlich nur Menschen sind...

  15. #60
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    Ob Du hier eine Antwort finden kannst?

    www.welt-der-samurai.de/


    Zitat Zitat von Hafis Beitrag anzeigen
    Trotzdem bleibt für mich die Frage, warum so viele Menschen von diesen 'Kriegern' fasziniert sind,
    nein, ich meine natürlich nicht die schnöden Soldaten, sondern die 'echten' Krieger, wie sie uns in der Literatur, im Film und in 'Spielen' vorgeführt werden.
    Ups, das sind die Samurai!
    Unsere Kultur und Geschichte ist bestimmt langweiliger, denn wir könnten die Burgen, Ritterfest-Spiele , usw.
    leicht mit dem Auto erreichen.
    Sind vielleicht dann auch enttäuscht.

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