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Thema: Positionen

  1. #1
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    Standard Positionen

    Geschätzte Karate Freunde. Ich habe eine Frage an euch.
    In Oyama's Buch Advanced Karate gibt es ein grosse Kapitel über Kampfpositionen. Kann mir jemand etwas über die unten aufgeführten Positionen sagen? Warum hört man nichts mehr von ihnen? Sind sie zu Gunsten des Sportes verschwunden?

    Hohe Kampfpositionen:
    maebane kamae
    joge kamae
    neko kamae
    kaishu kamae
    jihyo kamae
    juji kamae
    tenshin kamae

    mittlere Kampfpositionen:
    maebane kamae
    jion (Position)
    ganseki kamae
    chuken kamae
    garyu kamae
    chushu kamae
    tashin kamae
    shimo juji kamae
    shimo jujiken kamae

    tiefe Kampfpositionen:
    muhen kamae
    ensei kamae
    jigo kamae
    soshin kamae
    toten kamae

  2. #2
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    1) Einfach mal ausprobieren. Wie es der Meister im Buch auch empfiehlt.

    2) Im "Sport"? Keine Ahnung.

    3) Interessant sind seine Ausführungen / Parallelen zum Kendo.

  3. #3
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    Ja schreibt, dass viele Positionen vom Kendo kommen. Aber es ist auch auffällig, dass viele anscheinend auf Kempo Stile zurückzuführen sind. (laut Oyama).

    Ich habe von einem älteren Kyokushinkai Shihan die Meldung bekommen, dass es sich um veraltete und nutzlose Positionen handeln würde. Was für mich die Frage aufwirft, nutzlos für den Sport oder per se nutzlos? Ist das Thema nur im Buch drin im sich zu präsentieren?

    Es erstaunt mich immer wieder, dass Themenbereiche gestrichen wurden. Mich würde das Warum interessieren...

  4. #4
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    Zitat Zitat von white-eagle Beitrag anzeigen
    Mich würde das Warum interessieren...
    Weil Ihnen nicht gezeigt wurde wofür das geübt wurde. Sie haben einfach das Wissen nicht.

    „Haltungen“ sind das Wichtigste überhaupt. Sie sind das Labor für die Anwendungen, die Körperschulung, das Mindset etc.

    Oyama war vom Taikiken nicht ohne Grund angetan. Kannst dich ja mal informieren was Sawai so gemacht hat...

  5. #5
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    über den Einfluss des Taikiken auf das Kyokushin bin ich schon lange gestolpert. Ähnlichkeiten sind nicht zu übersehen. Eine gründlichere Recherche steht noch an. (zu viele Recherchethemen würden bei mir zu einem Durcheinander führen. ) (auch ein weiteres Thema wäre der koreanische KK Einfluss auf das Kyokushin)
    Kannst du mir bitte den Zusammenhang den Taikiken und den Kamae erklären? Im Buch beschreibt Oyama den Ursprung der Kamae aus Kempostilen und dem Kendo. Da erwähnt er keinen koreanischen Anteil.
    Geändert von white-eagle (09-10-2018 um 12:53 Uhr)

  6. #6
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    Weil Ihnen nicht gezeigt wurde wofür das geübt wurde. Sie haben einfach das Wissen nicht.
    Muss ich leider eingestehen.

  7. #7
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    Taikiken kommt nicht aus Korea, sondern aus China. „Haltungen“ sind im Yiquan (das hat Sawai gezeigt bekommen) essentiell. Sie lehren, Bewegung, Anwendungen, Mindset.
    Kempo ist das Gleiche wie Quanfa, was die chinesischen Kampfkünste meint. Yiquan ist eine chinesische Kampfkunst, die u.a. auf Bagua und XingYi beruht.
    Geändert von kanken (09-10-2018 um 14:03 Uhr)

  8. #8
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    Sagen wir´s mal so:

    In einer alten Zeit in Ostasien, als man noch auf Tatamis Platz nahm, war eine Kamae / eine Guard-Position z.B. im Sitzen oder Knieen mehr als sinnvoll.

    Heutzutage sieht man das vielleicht noch bei spektakulären Katashowvorführungen.

    Wer mal andererseits eine zünftige Wirtshaustischschlägerei am Tisch sitzend mit Bierflaschen usw. mitbekommen hat, ist gut beraten, mal etwas "suwari-waza" geübt zu haben ...

    Für den "Karatesportler" ist das unwichtig.

  9. #9
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Taikiken kommt nicht aus Korea, sondern aus China. „Haltungen“ sind im Yiquan (das hat Sawai gezeigt bekommen) essentiell. Sie lehren, Bewegung, Anwendungen, Mindset.
    Kempo ist das Gleiche wie Quanfa, was die chinesischen Kampfkünste meint. Yiquan ist eine chinesische Kampfkunst, die u.a. auf Bagua und XingYi beruht.

    Danke dir für deine Antwort. Ist etwas viel Information in einem kurzen Satz. ;-) Da ich mich bis jetzt "nur" im japanischen Bereich aufgehalten habe, verstehe ich von chinesischen Themen nur Bahnhof.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Kurzer Beitrag anzeigen
    Sagen wir´s mal so:

    In einer alten Zeit in Ostasien, als man noch auf Tatamis Platz nahm, war eine Kamae / eine Guard-Position z.B. im Sitzen oder Knieen mehr als sinnvoll.

    Heutzutage sieht man das vielleicht noch bei spektakulären Katashowvorführungen.

    Wer mal andererseits eine zünftige Wirtshaustischschlägerei am Tisch sitzend mit Bierflaschen usw. mitbekommen hat, ist gut beraten, mal etwas "suwari-waza" geübt zu haben ...

    Für den "Karatesportler" ist das unwichtig.

    Und genau da sehe ich den Grossen unterschied zwischen mir und meinem Dojo und anderen. Wir versuchen weg vom Sport und wieder hin zur Anwendung zu gelangen. Oder kurz wieder zur Strassentauglichkeit des Karates.
    Ich möchte Verstehen, was die Gedanken hinter den "alten" Anwendungen sind und nicht darüber urteilen.

  11. #11
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    Zitat Zitat von white-eagle Beitrag anzeigen
    Da ich mich bis jetzt "nur" im japanischen Bereich aufgehalten habe, verstehe ich von chinesischen Themen nur Bahnhof.
    Die chinesischen Themen sind, in diesem Fall, jedoch der Schlüssel zum Verständnis. Die „Haltungen“ kann man nur verstehen wenn man weiß wo sie herkommen und wie sie dort genutzt werden.
    Oyama hat sie von Sawai und der hat sie aus dem Yiquan.
    Im Gojo-Ryu (was Oyama auch gelernt hat) sind sie ja auch drin und das Gojo-ryu hat einen starken chinesischen Ursprung...

  12. #12
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    Zitat Zitat von white-eagle Beitrag anzeigen
    Und genau da sehe ich den Grossen unterschied zwischen mir und meinem Dojo und anderen. Wir versuchen weg vom Sport und wieder hin zur Anwendung zu gelangen. Oder kurz wieder zur Strassentauglichkeit des Karates.
    Ich möchte Verstehen, was die Gedanken hinter den "alten" Anwendungen sind und nicht darüber urteilen.
    Dann macht das doch einfach mal!

    Das "Sitzende" z.B. kann man auch zuhause üben.

    Mal einen "Mae-Geri" aus dem Sitzen, einen Yoko-Geri usw.

    Viele Tsukis.

    Da kommt immer viel Freude auf!

  13. #13
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Die chinesischen Themen sind, in diesem Fall, jedoch der Schlüssel zum Verständnis. Die „Haltungen“ kann man nur verstehen wenn man weiß wo sie herkommen und wie sie dort genutzt werden.
    Oyama hat sie von Sawai und der hat sie aus dem Yiquan.
    Im Gojo-Ryu (was Oyama auch gelernt hat) sind sie ja auch drin und das Gojo-ryu hat einen starken chinesischen Ursprung...
    Oyama schreibt selber:" um das Karate zu verstehen muss man das Kempo studieren..." Mit Bahnhof wollte ich eigentlich nur verdeutlichen, dass ich im chinesischen Bereich noch am Anfang stehe.

    Ich werde weiter machen... ;-)

  14. #14
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    Schade, dass da jemand wie Gibukai nicht mitliest - das ist ja fast so, wie im Shôtôkan, die Lehren der alten Meister sind niedergeschrieben, aber ihre Bücher verstauben in den Regalen und niemand weiß mehr, was da drin steht (aber jeder macht das "original" Shôtôkan, bzw. Kyokushin bzw. ...).
    Ich habe auch alle Bücher von Mas Oyama, aber bin lange vom K. weg, mache jetzt Shôtôkan.
    Schreib mir ne PM, dann stelle ich eine Verbindung zu einem hier lebenden direkten Mas Oyama-Schüler her, jetzt 9. Dan Kyokushin. Korrespondenzsprache allerdings nur englisch,

  15. #15
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    Zitat Zitat von Chrisdz Beitrag anzeigen
    Schade, dass da jemand wie Gibukai nicht mitliest - das ist ja fast so, wie im Shôtôkan, die Lehren der alten Meister sind niedergeschrieben, aber ihre Bücher verstauben in den Regalen und niemand weiß mehr, was da drin steht (aber jeder macht das "original" Shôtôkan, bzw. Kyokushin bzw. ...).
    Ich habe auch alle Bücher von Mas Oyama, aber bin lange vom K. weg, mache jetzt Shôtôkan.
    Schreib mir ne PM, dann stelle ich eine Verbindung zu einem hier lebenden direkten Mas Oyama-Schüler her, jetzt 9. Dan Kyokushin. Korrespondenzsprache allerdings nur englisch,
    Danke dir Chrisdz, Gibukai hat mir im FB schon Antwort gegeben. :-)

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