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Thema: Der "Spartanertritt"

  1. #16
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    Zitat Zitat von Eskrima-Düsseldorf Beitrag anzeigen

    @Makkus, hat der nicht sogar Rüdiger den Zahn ausgetreten oder warst Du das? Ist lange her
    Ich war es nicht, dass war der andere Markus.

  2. #17
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    Zitat Zitat von krav maga münster Beitrag anzeigen
    Ich war es nicht, dass war der andere Markus.
    Genau, den meine ich

  3. #18
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    Irgendwie finde ich das Video seltsam, der Typ erzählt was von Spartiaten und trägt dabei Ausrüstung, welche mit der Panoplia (der Gesamtheit der Ausrüstung eines Hopliten) absolut nichts zu tun hat.
    Da kann ich mich auch mit nem Schaukaumpfzweihänder vom nächsten Mittelaltermarkt hinstellen und daraus Rückschlüsse auf den Kampf mit dem Langen Schwert ziehen, das hat ungefähr den gleichen Wert, nämlich gar keinen.

    Bzgl. des Tretens mit Panoplia gebe ich folgendes zu bedenken: Durch Aspis (den Schild), Helm und Speer/ Schwert, was man als Minimalausstattung eines Hopliten annehmen kann, oftmals wohl auch mit Leinenpanzer / Glockenpanzer ist ein Großteil des Gewichtes der mitgeführten Ausrüstung oberhalb der Hüfte, zu treten und somit Stabilität aufzugeben dürfte schon aus dem Grunde eine eher dumme Idee sein.
    Weiterhin ist die Aspis so groß und wird dergestalt getragen (mehr oder weniger auf der Schulter abgelegt, der Hoplit ist dadurch von Schulter bis zu den Knien verdeckt), das auch hier wohl eher nicht der Platz für "raumgreifende" Kampfmanöver gegeben war.
    Es herrscht in der Forschung noch keine Einigkeit darüber wie man sich überhaupt ein Kampf zweier Phalangen vorzustellen hat, Theorien reichen von einer Art "Rugbymatch" bei dem man versucht primär die gegnerische Phalanx zu brechen indem man sie weg schiebt bis hin zu einem Gefecht auf größere Distanz, bei welchem geworfene Speere eine größere Rolle spielten.
    Man kann jedoch, wenn man die Ausrüstung betrachtet ganz allgemein, ohne sich all zu weit aus dem Fenster zu lehnen sagen, dass sich die Panoplia hervorragend für den Kampf in dichter Formation mit anderen, ähnliche ausgestatteten Männern eignet, die sich gegenseitig decken und unterstützen, wohingegen sie im Gegensatz zur früher verwendeten Ausrüstung für den "Einzelkampf" ziemlich ungeeignet ist (mit der Panoplia ist u.a. kein Rückzug sondern nur Flucht möglich, denn um sich vom Feind zu lösen muss man die Aspis wegwerfen und somit den zentralen Teil der Schutzbewaffnung aufgeben, was eine Wiederaufnahme der Kampftätigkeiten sehr unwahrscheinich macht).

    Unter diesen Gesichtspunkten kann man wohl davon ausgehen, dass den Gegner zu treten für die Spartiaten beim Kampf in der Phalanx eher keine Rolle gespielt hat.

  4. #19
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    Jimmy: Jo, kann ich auch bestätigen. Ich bekomme durchaus solche Fronttritte hin und wieder durch.
    Kann ich bestätigen, mit einem hattest Du mich damals in Frankfurt ganz schön zum schnaufen gebracht ;-)

  5. #20
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    Oh jaaa, war supi damals. Ein fast schon episches Tänzchen.

  6. #21
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    Zitat Zitat von Soldier Beitrag anzeigen
    Irgendwie finde ich das Video seltsam, der Typ erzählt was von Spartiaten
    Die Youtuber springen auf aktuelle Züge auf, in dem Fall weil gerade ein Spiel in der Richtung herauskommt. Das Video wird dann mit ein paar Effekten und dem was er Zuhause rumliegen hat zusammengebastelt.
    "Ich habe alle diese Degen selbst geschmiedet und übe täglich acht Stunden mit ihnen, um einen Piraten töten zu können." "Du brauchst dringend ein Mädchen mein Freund!" (Fluch der Karibik)

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