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Thema: Sparring im Wing Tsun

  1. #16
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    Zitat Zitat von ermeydani Beitrag anzeigen
    Jeder WT'ler sollte frei sparren
    Das sehen gewisse Persönlichkeiten des WT aber grundlegend anders :

    "Sparring ist für sie ein Abtausch von Schlägen. Ich will ja gar keine Schläge tauschen. Nur ich will schlagen. … Statistisch gesehen ist ein Ritualkampf in vier Sekunden vorbei. Entweder liege ich nach den vier Sekunden am Boden oder der andere. So etwas dauert selten lange. Sparring bereitet auf diese Situation nicht vor. Überhaupt nicht! Kein bisschen. Sparring fördert alles Mögliche, aber nicht das, was für diese Situation nötig wäre."

    Ergo - Sparring brauchst Du nur für so profane Sachen wie Kampfsport (mit Ringrichter, Glocke und keinen Scherben auf dem Boden). Für die knallharte SV auf der Straße ist das nicht notwendig bzw. sogar lt. GGM kontraproduktiv.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  2. #17
    gast Gast

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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Das sehen gewisse Persönlichkeiten des WT aber grundlegend anders :

    "Sparring ist für sie ein Abtausch von Schlägen. Ich will ja gar keine Schläge tauschen. Nur ich will schlagen. … Statistisch gesehen ist ein Ritualkampf in vier Sekunden vorbei. Entweder liege ich nach den vier Sekunden am Boden oder der andere. So etwas dauert selten lange. Sparring bereitet auf diese Situation nicht vor. Überhaupt nicht! Kein bisschen. Sparring fördert alles Mögliche, aber nicht das, was für diese Situation nötig wäre."

    Ergo - Sparring brauchst Du nur für so profane Sachen wie Kampfsport (mit Ringrichter, Glocke und keinen Scherben auf dem Boden). Für die knallharte SV auf der Straße ist das nicht notwendig bzw. sogar lt. GGM kontraproduktiv.
    Du hast zum Teil recht. Ein Sparring wird niemals einen Kampf auf der Straße widerspiegeln können. Jedoch muss man sich im klaren sein, dass das reine Lat Sao bzw. Chi Sao auch niemals einen Kampf auf der Straße widerspiegeln wird. Beim Chi Sao bzw. Lat Sao sticht man auch nicht in die Augen, tritt in die Genitalien oder zieht an den Haaren. Zumindenst nicht wenn man seinen Trainingspartner verletzen will

    Beim Sparring hat man den Vorteil, das die eingeübten Bewegungsaubläufe auch mal nicht funktionieren. Das der Gegner nicht mit einem geraden Fauststoss kommt oder mit einem lowkick, sondern mal etwas antäuscht und dir volle Kanne einen reinhaut (natürlich auch nicht mit voller Wucht, und mit Kopfschutz ). Man muss auch das Gefühl kennen lernen, eine auf die Nuss zu bekommen. Unzwar nicht im Lat Sao durch einen Pak Sao Punch, sondern einem Drechkick, Takedown what ever..

  3. #18
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    Zitat Zitat von ermeydani Beitrag anzeigen
    Hallo Freunde,
    mich würde gerne mal interessieren, ob ihr in euren WT, VT, WC (...) Schulen Sparrings macht. Leider sehe ich allzu häufig, vor allem bei Youtube, das unter Wing Tsun (Chun..) Sparring etwas schnelleres Chi Sao trainiert wird, was ich für absouluten Quatsch halte.

    Falls ja, wie häufig trainiert ihr das?
    Ich würde mir wünschen das alle Schulen mehr Sparrings durchführen, da ein Training ohne Sparring meiner Meinung nach absolut nutzlos ist.

    LG
    Ich bin ja kein Fan von Umfragen, wo der TE zwar schreibt, was man hätte, würde, könnte, sollte, vielleicht noch eine deduktive Aussage ("Training ohne SParring ist absolut nutzlos") hinzufügt, aber nicht, was seine Erfahrung nach gemacht wird. Daher direkt die Frage von mir: wie ist das denn bei euch? Wie oft pro Woche, mit welcher Ausrüstung, welchen Einschränkungen, ab welchem Level... ?

    Um eins klarzustellen: ich komme aus dem Leistungssport im Vollkontakt und bin der letzte, der sagen wird, dass man kein Sparring braucht; aber Training ohne Sparring kann ebenfalls sehr sinnvoll sein, und ich kenne kaum jemanden, der aus welchen Gründen auch immer (als Anfänger, aufgrund mangelnder Trainingspartner, um eine bestimmte Technik / Kombination einzuschleifen bis zum Umfallen) nicht auch ohne Sparring trainiert hätte, teilweise auch mal ein Jahr am Stück oder so. Zu früh mit dem Sparring zu beginnen (bevor jemand sich sinnvoll bewegen und die Distanz kontrollieren sowie eine Handvoll Techniken korrekt beherrscht) hat m.e. auch eine ganze Reihe von Nachteilen.

    Beste Grüsse
    Period.
    Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

  4. #19
    gast Gast

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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Ich bin ja kein Fan von Umfragen, wo der TE zwar schreibt, was man hätte, würde, könnte, sollte, vielleicht noch eine deduktive Aussage ("Training ohne SParring ist absolut nutzlos") hinzufügt, aber nicht, was seine Erfahrung nach gemacht wird. Daher direkt die Frage von mir: wie ist das denn bei euch? Wie oft pro Woche, mit welcher Ausrüstung, welchen Einschränkungen, ab welchem Level... ?

    Um eins klarzustellen: ich komme aus dem Leistungssport im Vollkontakt und bin der letzte, der sagen wird, dass man kein Sparring braucht; aber Training ohne Sparring kann ebenfalls sehr sinnvoll sein, und ich kenne kaum jemanden, der aus welchen Gründen auch immer (als Anfänger, aufgrund mangelnder Trainingspartner, um eine bestimmte Technik / Kombination einzuschleifen bis zum Umfallen) nicht auch ohne Sparring trainiert hätte, teilweise auch mal ein Jahr am Stück oder so. Zu früh mit dem Sparring zu beginnen (bevor jemand sich sinnvoll bewegen und die Distanz kontrollieren sowie eine Handvoll Techniken korrekt beherrscht) hat m.e. auch eine ganze Reihe von Nachteilen.

    Beste Grüsse
    Period.
    "Meiner Meinung nach (..) sinnlos"

    Wir machen in der Woche mindestens einmal 15 Minuten Vollkontakt. Zur Schutzausrüstung gehören Kopfschutz (https://images-na.ssl-images-amazon....1E-GLym3pL.jpg), Schienbeinschoner, MMA Handschuhe, Tiefschutz. Am Sparring nehmen meistens Schüler ab dem 5. SG teil. Die, die etwas drunter sind, eher nicht.

    Das Sparring ist auch eine Art Stresstraining. Man fängt nicht wie beim WT gewohnt direkt mit Armkontakt an, sondern muss erst einmal an den Gegner. Da fangen schon die ersten Probleme an.

  5. #20
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    Zitat Zitat von ermeydani Beitrag anzeigen
    "Meiner Meinung nach (..) sinnlos"

    Wir machen in der Woche mindestens einmal 15 Minuten Vollkontakt. Zur Schutzausrüstung gehören Kopfschutz (https://images-na.ssl-images-amazon....1E-GLym3pL.jpg), Schienbeinschoner, MMA Handschuhe, Tiefschutz. Am Sparring nehmen meistens Schüler ab dem 5. SG teil. Die, die etwas drunter sind, eher nicht.

    Das Sparring ist auch eine Art Stresstraining. Man fängt nicht wie beim WT gewohnt direkt mit Armkontakt an, sondern muss erst einmal an den Gegner. Da fangen schon die ersten Probleme an.
    Das mit dem "meiner Meinung nach" macht wissenschaftlich nur dann einen Unterschied, wenn man das auch begründet und für und wider abwägt

    Vielen Dank für die Auskunft. Ob das jetzt viel ist, darüber ließe sich streiten - bei uns würde das als "fast nichts" gelten, aber gut. Fällt das dann Deiner Meinung nach in die Kategorie "zu wenig", "ausreichend" oder "braucht mehr"?
    Und wie wird dieses Sparring durchgeführt? Was sind die verbotenen Techniken? Was verstehst Du unter "an den Gegner" - Ellenbogendistanz oder Brust an Brust? Und gibt es eine Aufgabenstellung (Aggressor vs. Verteidiger, Lösen und Entkommen, Dominieren des Clinches, Herstellen der gewünschten Kampfdistanz....)? Gibt es sowas wie Runden, Aufstehen nach einer gewissen Zeit am Boden? Gibt der Trainer Feedback (während dem Sparring / nachher / gar nicht)? Entspricht die Durchführung in Hinblick auf das Ziel (welches?) Deiner Meinung nach dem Optimum?
    Interessant finde ich die recht umfangreiche Schutzausrüstung; darf man fragen, um welche Stilrichtung es sich handelt (stösst das den Traditionalisten nicht sauer auf?)?

    Beste Grüsse
    Period.
    Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

  6. #21
    gast Gast

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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Das mit dem "meiner Meinung nach" macht wissenschaftlich nur dann einen Unterschied, wenn man das auch begründet und für und wider abwägt

    Vielen Dank für die Auskunft. Ob das jetzt viel ist, darüber ließe sich streiten - bei uns würde das als "fast nichts" gelten, aber gut. Fällt das dann Deiner Meinung nach in die Kategorie "zu wenig", "ausreichend" oder "braucht mehr"?
    Und wie wird dieses Sparring durchgeführt? Was sind die verbotenen Techniken? Was verstehst Du unter "an den Gegner" - Ellenbogendistanz oder Brust an Brust? Und gibt es eine Aufgabenstellung (Aggressor vs. Verteidiger, Lösen und Entkommen, Dominieren des Clinches, Herstellen der gewünschten Kampfdistanz....)? Gibt es sowas wie Runden, Aufstehen nach einer gewissen Zeit am Boden? Gibt der Trainer Feedback (während dem Sparring / nachher / gar nicht)? Entspricht die Durchführung in Hinblick auf das Ziel (welches?) Deiner Meinung nach dem Optimum?
    Interessant finde ich die recht umfangreiche Schutzausrüstung; darf man fragen, um welche Stilrichtung es sich handelt (stösst das den Traditionalisten nicht sauer auf?)?

    Beste Grüsse
    Period.
    Natürlich kann man unser Sparring nicht mit dem Sparring des Leistungssports vergleichen. Das ihr auf einem höheren Level trainiert ist keine Frage. Ich bin konditionell sehr schlecht. Deswegen finde ich persönlich das es gerade gut so ist. Aber ich und meine Trainingspartner wollen in Zukunft immer mehr Sparren. Also kann man sagen -> Zurzeit: ausreichend, für die Zukunft: braucht mehr.

    Verbotene Techniken sind die Techniken, die zu bleibenden Schäden führen werden. Sprich Tritte in die Kniekehle, Beißen, Stich in Körperöffnungen. An den Gegner heißt für mich persönlich Faustdistanz bzw. Schlagdistanz. Da reinzukommen ist meiner Meinung nach mega schwer. Vielleicht tu ich mich auch nur sehr schwer. Da würde ich euch gerne mal fragen, wie ist es bei euch? Sobald ich versuche mich anzunähern fliegen Tritte um mich. Ich glaube das liegt aber auch daran, das ich noch zu unerfahren bin.
    Eine Rollenverteilung gibt es nicht. Es ist ähnlich wie beim MMA, Boxen etc. Man kämpft. Da wir eine überschaubere Truppe sind, werden wir auch von unserem Meister beobachtet und es gibt immer Einwände von ihm. Die versuchen wir dann umzusetzen. Aber nicht so, dass der Fluss des Kampfes gestört wird.
    Runden und Zeit gibt es nicht. Anders als beim Boxen, stoppen wir dann, wenn wir merken, dass der Gegner aus dieser Lage nicht rauskommt. Sprich: Wenn ich einen Schlag kassiere und hinterher nicht reagieren kann und weitere Schläge fange, stoppen wir. Dann gehen wir auseinander und fangen von neu an. Wir gehen davon aus, dass der Kampf auf der Straße dort beendet wäre. Kommt natürlich auf die Situation an, es gibt auch Psychopathen die mit 2 gebrochenen Armen weiter kämpfen wollen auf der Straße. Aber wir gehen davon aus. Irgendwo müssen wir uns ja eingrenzen.

    Die Durchführung ist meiner Meinung nach ein riesen Schritt nach vorne. Optimum? Hm. Kann ich in dieser Situation nicht beurteilen. Aber es ist gut. Allein die Stresssituation in der man in dem Moment ist, ist eine Lehre wert. Plötzlich geht nichts mehr, plötzlich funktioniert der Bong Sao irgendwie nicht mehr und man fängt sich Tritte und Schläge. Im Lat Sao bin ich deutlich weniger gestresst.

    Es handelt sich hierbei um Wing Tsun. Meine Meister waren früher bei der EWTO.
    Ja, viele Wing Tsunler sind sauer wenn sie sowas hören. Verstehe ich auch. Tradition ist schön und gut. Behalten wir auch bei. Aber erweitern uns.

  7. #22
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    Zitat Zitat von ermeydani Beitrag anzeigen
    Natürlich kann man unser Sparring nicht mit dem Sparring des Leistungssports vergleichen. Das ihr auf einem höheren Level trainiert ist keine Frage. Ich bin konditionell sehr schlecht. Deswegen finde ich persönlich das es gerade gut so ist. Aber ich und meine Trainingspartner wollen in Zukunft immer mehr Sparren. Also kann man sagen -> Zurzeit: ausreichend, für die Zukunft: braucht mehr.

    Verbotene Techniken sind die Techniken, die zu bleibenden Schäden führen werden. Sprich Tritte in die Kniekehle, Beißen, Stich in Körperöffnungen. An den Gegner heißt für mich persönlich Faustdistanz bzw. Schlagdistanz. Da reinzukommen ist meiner Meinung nach mega schwer. Vielleicht tu ich mich auch nur sehr schwer. Da würde ich euch gerne mal fragen, wie ist es bei euch? Sobald ich versuche mich anzunähern fliegen Tritte um mich. Ich glaube das liegt aber auch daran, das ich noch zu unerfahren bin.
    Eine Rollenverteilung gibt es nicht. Es ist ähnlich wie beim MMA, Boxen etc. Man kämpft. Da wir eine überschaubere Truppe sind, werden wir auch von unserem Meister beobachtet und es gibt immer Einwände von ihm. Die versuchen wir dann umzusetzen. Aber nicht so, dass der Fluss des Kampfes gestört wird.
    Runden und Zeit gibt es nicht. Anders als beim Boxen, stoppen wir dann, wenn wir merken, dass der Gegner aus dieser Lage nicht rauskommt. Sprich: Wenn ich einen Schlag kassiere und hinterher nicht reagieren kann und weitere Schläge fange, stoppen wir. Dann gehen wir auseinander und fangen von neu an. Wir gehen davon aus, dass der Kampf auf der Straße dort beendet wäre. Kommt natürlich auf die Situation an, es gibt auch Psychopathen die mit 2 gebrochenen Armen weiter kämpfen wollen auf der Straße. Aber wir gehen davon aus. Irgendwo müssen wir uns ja eingrenzen.

    Die Durchführung ist meiner Meinung nach ein riesen Schritt nach vorne. Optimum? Hm. Kann ich in dieser Situation nicht beurteilen. Aber es ist gut. Allein die Stresssituation in der man in dem Moment ist, ist eine Lehre wert. Plötzlich geht nichts mehr, plötzlich funktioniert der Bong Sao irgendwie nicht mehr und man fängt sich Tritte und Schläge. Im Lat Sao bin ich deutlich weniger gestresst.

    Es handelt sich hierbei um Wing Tsun. Meine Meister waren früher bei der EWTO.
    Ja, viele Wing Tsunler sind sauer wenn sie sowas hören. Verstehe ich auch. Tradition ist schön und gut. Behalten wir auch bei. Aber erweitern uns.
    Vergleichen kann man fast alles, es kommt nur immer auf die Parameter drauf an Wenn man zum Beispiel von “mehr Sparring” spricht, kann man das unterschiedlich auslegen – als “ein höherer Prozentsatz an Sparring” oder aber “mehr Training mit dem gleichen Prozentsatz an Sparring”. In beiden Fällen ist es dann relevant, von wie viel Trainingsaufwand man pro Woche spricht. In den Vereinen, für die ich gekämpft habe, lag die Anzahl der angebotenen Trainings auf der Matte meist zwischen 6 und 12 Stunden pro Woche; Man sollte aber erwähnen, dass noch mindestens vier Stunden an Zusatztraining erwartet wurden. Die Konzentration des Sparrings war unterschiedlich gewichtet und lag je nach Verein und Jahreszeit (in der Saison, Vorbereitung oder außerhalb) zwischen ca. ein bis zwei Stunden (= 15-30% der Trainingszeit auf der Matte, 10-20% der wöchentlichen Gesamttrainingszeit) und ca. 5-10 Stunden pro Woche (50-90% der Trainingszeit auf der Matte, 50-70 % der wöchentlichen Gesamttrainingszeit). Bei letzterem reden wir aber von der Saisonvorbereitung, also einer Phase, wo man davon ausgeht, dass sich niemand technisch weiterentwickelt und es nur um die Automatisierung von Bewegunsabläufen und das Vervollkommnen der spezifischen physischen Leistungsfähigkeit geht. Wenn sich jemand technisch entwickeln soll, ist mir als Faustregel nahegelegt worden, dass das Sparring nicht mehr als ein Viertel der Trainingszeit betragen soll.

    Das bringt mich zum nächsten Punkt: bei uns ist freies Sparring direkte Wettkampf-Vorbereitung, sprich der Übertrag zum Wettkampf ist nahezu 100%, mal abgesehen davon, dass man mit der Härte etwas zurückfährt und dem Schutz des Partners einen höheren Stellenwert einräumt als im Wettkampf (kleiner, aber feiner Unterschied: im Sparring hat man einen Partner, nur im Wettkampf einen Gegner). SV spielt bei uns überhaupt keine Rolle; in den Systemen, die ich trainiert habe wo es gelegentlich auch um SV ging (z.B. Sambo) wurde die SV-Anwendung nie frei gesparrt; es ging immer um ein Situationssparring, sprich eine Aufgabenstellung (z.B. befreien und neutralisieren, dann weg) und um ehrlich zu sein (ohne jetzt zu viele Expertenmeinungen bemühen zu wollen, wie hoch der Stellenwert des “kämpfen könnens” in der SV jetzt wirklich ist) finde ich das aus dem Gesichtspunkt der SV auch zielführender.

    In diese Richtung zielte auch meine Frage ab, mit welcher Zielsetzung gesparrt wird, auch die Frage nach den verbotenen Techniken: wie sieht es z.B. mit Takedowns und Bodenkampf aus? Hier liegt m.E. ein ziemlicher Hund begraben, je nachdem von was man ausgeht. Wie gesagt, ich habe prinzipiell nur in Wettkampfsportarten frei gesparrt (primäre Sportart Ringen, daneben Judo, Sambo, Sumo, bisschen Thaiboxen, Boxen und MMA), und da operiert man im freien Sparring naturgemäß nach den Regeln der Sportart, sprich es geht darum, Punkte zu sammeln bzw. Schultersieg, Aufgabe o.ä. zu erzielen. In Folge dessen sind auch die Rundenzeiten etc angepasst, wobei auch variiert wird (längere oder kürzere Runden als im Wettkampf je nachdem, ob Ausdauer oder Tempo im Vordergrund stehen; Runden mit Aufgabenstellung; jede Minute ein frischer Kampfpartner etc). Dabei ist das Sparring vor allem eine Taktikschule und eine Anwendungsüberprüfung von Techniken unter Druck. Wenn wir von der SV reden, dann könnte man den Wert von einem Sparring, wo es erstmal darum geht von der Tritt- in die Schlagdistanz zu kommen ernsthaft in Frage ziehen, nachdem man argumentieren könnte, dass ich in der Trittdistanz noch nicht mal ein wirkliches Verteidigungsszenario habe bzw. meine einzige Aufgabe im Situationssparring darin bestehen müsste, die Distanz nicht kleiner werden zu lassen oder abzuhauen. Wenn die Aufgabe für beide darin besteht, die Trittdistanz zu überbrücken und in die Schlagdistanz zu kommen bzw. Den Gegner zu treffen dann sind wir nicht mehr in der SV, sondern im wesentlichen bei einem MMA- ode Kickboxsparring und ich würde mich dann naturgemäß auf die dort verwendeten Taktiken konzentrieren?

    Damit wir uns nicht falsch verstehen: ich möchte hier weder das Thema noch das Sparring in eurer WT-Schule oder in der SV allgemein schlecht machen, ich finde es gut, wenn man Sparring sinnvoll für verschiedene Zielsetzungen nutzt. Jedoch fand ich die Diskussion bisher etwas zu eindimensional bzw. bestimmte grundsätzliche Fragen – wie eben die Zielsetzung des Trainingsmittels Sparring – nicht berücksichtigt; ich hoffe, ich konnte meine Position eingermaßen klarmachen.

    Beste Grüße
    Period.
    Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

  8. #23
    gast Gast

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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Vergleichen kann man fast alles, es kommt nur immer auf die Parameter drauf an Wenn man zum Beispiel von “mehr Sparring” spricht, kann man das unterschiedlich auslegen – als “ein höherer Prozentsatz an Sparring” oder aber “mehr Training mit dem gleichen Prozentsatz an Sparring”. In beiden Fällen ist es dann relevant, von wie viel Trainingsaufwand man pro Woche spricht. In den Vereinen, für die ich gekämpft habe, lag die Anzahl der angebotenen Trainings auf der Matte meist zwischen 6 und 12 Stunden pro Woche; Man sollte aber erwähnen, dass noch mindestens vier Stunden an Zusatztraining erwartet wurden. Die Konzentration des Sparrings war unterschiedlich gewichtet und lag je nach Verein und Jahreszeit (in der Saison, Vorbereitung oder außerhalb) zwischen ca. ein bis zwei Stunden (= 15-30% der Trainingszeit auf der Matte, 10-20% der wöchentlichen Gesamttrainingszeit) und ca. 5-10 Stunden pro Woche (50-90% der Trainingszeit auf der Matte, 50-70 % der wöchentlichen Gesamttrainingszeit). Bei letzterem reden wir aber von der Saisonvorbereitung, also einer Phase, wo man davon ausgeht, dass sich niemand technisch weiterentwickelt und es nur um die Automatisierung von Bewegunsabläufen und das Vervollkommnen der spezifischen physischen Leistungsfähigkeit geht. Wenn sich jemand technisch entwickeln soll, ist mir als Faustregel nahegelegt worden, dass das Sparring nicht mehr als ein Viertel der Trainingszeit betragen soll.

    Das bringt mich zum nächsten Punkt: bei uns ist freies Sparring direkte Wettkampf-Vorbereitung, sprich der Übertrag zum Wettkampf ist nahezu 100%, mal abgesehen davon, dass man mit der Härte etwas zurückfährt und dem Schutz des Partners einen höheren Stellenwert einräumt als im Wettkampf (kleiner, aber feiner Unterschied: im Sparring hat man einen Partner, nur im Wettkampf einen Gegner). SV spielt bei uns überhaupt keine Rolle; in den Systemen, die ich trainiert habe wo es gelegentlich auch um SV ging (z.B. Sambo) wurde die SV-Anwendung nie frei gesparrt; es ging immer um ein Situationssparring, sprich eine Aufgabenstellung (z.B. befreien und neutralisieren, dann weg) und um ehrlich zu sein (ohne jetzt zu viele Expertenmeinungen bemühen zu wollen, wie hoch der Stellenwert des “kämpfen könnens” in der SV jetzt wirklich ist) finde ich das aus dem Gesichtspunkt der SV auch zielführender.

    In diese Richtung zielte auch meine Frage ab, mit welcher Zielsetzung gesparrt wird, auch die Frage nach den verbotenen Techniken: wie sieht es z.B. mit Takedowns und Bodenkampf aus? Hier liegt m.E. ein ziemlicher Hund begraben, je nachdem von was man ausgeht. Wie gesagt, ich habe prinzipiell nur in Wettkampfsportarten frei gesparrt (primäre Sportart Ringen, daneben Judo, Sambo, Sumo, bisschen Thaiboxen, Boxen und MMA), und da operiert man im freien Sparring naturgemäß nach den Regeln der Sportart, sprich es geht darum, Punkte zu sammeln bzw. Schultersieg, Aufgabe o.ä. zu erzielen. In Folge dessen sind auch die Rundenzeiten etc angepasst, wobei auch variiert wird (längere oder kürzere Runden als im Wettkampf je nachdem, ob Ausdauer oder Tempo im Vordergrund stehen; Runden mit Aufgabenstellung; jede Minute ein frischer Kampfpartner etc). Dabei ist das Sparring vor allem eine Taktikschule und eine Anwendungsüberprüfung von Techniken unter Druck. Wenn wir von der SV reden, dann könnte man den Wert von einem Sparring, wo es erstmal darum geht von der Tritt- in die Schlagdistanz zu kommen ernsthaft in Frage ziehen, nachdem man argumentieren könnte, dass ich in der Trittdistanz noch nicht mal ein wirkliches Verteidigungsszenario habe bzw. meine einzige Aufgabe im Situationssparring darin bestehen müsste, die Distanz nicht kleiner werden zu lassen oder abzuhauen. Wenn die Aufgabe für beide darin besteht, die Trittdistanz zu überbrücken und in die Schlagdistanz zu kommen bzw. Den Gegner zu treffen dann sind wir nicht mehr in der SV, sondern im wesentlichen bei einem MMA- ode Kickboxsparring und ich würde mich dann naturgemäß auf die dort verwendeten Taktiken konzentrieren?

    Damit wir uns nicht falsch verstehen: ich möchte hier weder das Thema noch das Sparring in eurer WT-Schule oder in der SV allgemein schlecht machen, ich finde es gut, wenn man Sparring sinnvoll für verschiedene Zielsetzungen nutzt. Jedoch fand ich die Diskussion bisher etwas zu eindimensional bzw. bestimmte grundsätzliche Fragen – wie eben die Zielsetzung des Trainingsmittels Sparring – nicht berücksichtigt; ich hoffe, ich konnte meine Position eingermaßen klarmachen.

    Beste Grüße
    Period.
    Alles gut, ich fühle mich nicht angegriffen oder so, es freut mich sogar von erfahrenen Sportlern etwas zu hören. Dafür habe ich diesen Thread ja aufgemacht.

    Das eine schließt das andere nicht aus. Weil wir Sparring machen heißt es nicht, das wir Situationstraining vernachlässigen. Ich kann sogar sagen, dass in diesen 6 Jahren WT die ich machen locker 5 Jahre nur Situationstraining gemacht wurde und ich erst seit einem Jahr am Sparringstraining teilnehme.

    Man muss sich im klaren sein, dass man nicht immer wegrennen kann. Wenn man in einem Raum, in einem Flugzeug oder sonst wo ist, ist das wegrennen sehr schlecht. Deswegen muss man auch mal angreiffen können, um sich selbst zu schützen. Wenn ein Boxer vor mir rumtanzt werde ich vermutlich nicht mittanzen sondern in kurzer Zeit versuchen sein Spiel kaputt zu machen. Ob das klappt oder nicht, sei mal dahingestellt.

    Dabei ist das Sparring vor allem eine Taktikschule und eine Anwendungsüberprüfung von Techniken unter Druck
    Genau das ist auch der Punkt den ich versuche klar zu machen. Man kann die Form im WT so gut vormachen wie man will, man kann stundenlang über irgendwelche Sachen diskutieren und Forenbeiträge schreiben. Wenn die gelernte Technik in Stresssituationen nicht funktoniert, ist so ziemlich alles für die Katz. Und genau das trainiert uns. Genau dafür bin ich für ein Sparring im Wing Tsun. Stresssituation. . Wie gesagt, während im Lat Sao alles super funktioniert, versteife ich mich beim Sparring enorm weil es einfach eine ganz andere Welt ist. Es ist ne ganz andere Distanz, ganz andere Angriffe als im Lat Sao z.B . Ich möchte hiermit nicht das Lat Sao schlecht reden oder so. Es ist nur eine andere Form von Training aber. Deswegen werde ich mit der Aussage "das Lat Sao ist das Sparring im WT" nie glücklich sein. Kein Kampf der Welt fängt mit Armkontakt an. Jeder der sich mal geprügelt hat, wird es bestätigen können. Ja, irgendwo ist es dann "MMA" oder "Box" Training. Kann man so sehen. Die Kunst dabei ist es halt, seine Wing Tsun Techniken anzuwenden. Ich finde es auch gar nicht so schlimm sportliche Aspekte in eine Kampfkunst zu etabilieren, umgekehrt auch nicht.

    Takedowns lernen wir nicht gezielt. Unser Fokus liegt nicht darin auf der Straße Takedowns auszuführen. Wir sind mehr auf das schnelle Stand Up Fighting konzentriert. Unsere Sparrings musst du dir vorstellen, werden auch innerhalb von 10 Sekunden "unterbrochen" und erneut aufgenommen. Rein, raus. Wing Tsun halt. Nur mit bisschen mehr Stress

    lg

  9. #24
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    Sparring für den Fall, dass man im Flugzeug jemanden angreifen muss – na ja Und ich finde es ja ok, wenn man ein SV-System auf Schlag- und Tritttechniken aufbaut und Takedowns nicht trainiert, aber Takedown-Abwehr (weil man auch hier nicht unbegrenzt nach hinten oder seitlich ausweichen kann, siehe Flugzeug und elementaren Bodenkampf sollte man m.E. schon trainieren und auch sparren, wenn man sich mit dem SV-Anspruch schmücken will. Allerdings habe ich bei diversen SV-Schulen, die das versucht haben (aber niemand aufbieten konnten, der einen gescheiten Takedown beherrscht hätte...) ziemlich haarsträubende Ansätze gesehen, von da her fährt man ohne Takedown-Defense auch nicht wirklich schlechter als mit einer absurden
    Ansonsten würde ich euer Sparring nach Deiner Beschreibung auch eher als Situationssparring als als freies Sparring bezeichnen, aber das geht dann in Richtung Haarspalterei. Was den Stress angeht – im Vergleich zu einer Wettkampfsituation ist Sparring so entspannt wie Teetrinken Falls Du lang genug beim Grappling bleibst um einen Wettkampf zu bestreiten kann ich das nur empfehlen, es ist wirklich ziemlich Augen-öffnend in Sachen Stressreaktion. Der zweitbeste Test für das eigene Sparring wäre, mit stilfremden Partnern zu sparren (den genannten “tanzenden” Boxer zum Beispiel).

    Beste Grüsse
    Period.
    Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

  10. #25
    gast Gast

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    Zitat Zitat von period Beitrag anzeigen
    Sparring für den Fall, dass man im Flugzeug jemanden angreifen muss – na ja Und ich finde es ja ok, wenn man ein SV-System auf Schlag- und Tritttechniken aufbaut und Takedowns nicht trainiert, aber Takedown-Abwehr (weil man auch hier nicht unbegrenzt nach hinten oder seitlich ausweichen kann, siehe Flugzeug und elementaren Bodenkampf sollte man m.E. schon trainieren und auch sparren, wenn man sich mit dem SV-Anspruch schmücken will. Allerdings habe ich bei diversen SV-Schulen, die das versucht haben (aber niemand aufbieten konnten, der einen gescheiten Takedown beherrscht hätte...) ziemlich haarsträubende Ansätze gesehen, von da her fährt man ohne Takedown-Defense auch nicht wirklich schlechter als mit einer absurden
    Ansonsten würde ich euer Sparring nach Deiner Beschreibung auch eher als Situationssparring als als freies Sparring bezeichnen, aber das geht dann in Richtung Haarspalterei. Was den Stress angeht – im Vergleich zu einer Wettkampfsituation ist Sparring so entspannt wie Teetrinken Falls Du lang genug beim Grappling bleibst um einen Wettkampf zu bestreiten kann ich das nur empfehlen, es ist wirklich ziemlich Augen-öffnend in Sachen Stressreaktion. Der zweitbeste Test für das eigene Sparring wäre, mit stilfremden Partnern zu sparren (den genannten “tanzenden” Boxer zum Beispiel).

    Beste Grüsse
    Period.
    Das mit dem Flugzeug war ein Beispiel.
    Hätte auch was anderes sein können

    Stimmt schon, ein Wettkampf ist ein grösserer Stressfaktor. Aber wenn du es so betrachtest, ist eine Strassenschlägerei wiederrum stressiger als ein Wettkampf usw

    Das im wt gesparrt wird, ist schon mal ein fortschritt meiner meinung nach.

    Dein letzter punkt ist sehr gut, ich hätte echt mal lust gg einen boxer oder mma praktizierenden zu sparren. Mal gucken was die zeit so bringt

    Lg

  11. #26
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    Zitat Zitat von ermeydani Beitrag anzeigen
    Stimmt schon, ein Wettkampf ist ein grösserer Stressfaktor. Aber wenn du es so betrachtest, ist eine Strassenschlägerei wiederrum stressiger als ein Wettkampf usw
    Lg
    Währenddessen und in der (juristischen) Verarbeitung ist die Strassenschlägerei vermutlich schon stressiger Aber ich kann Dir ja aus juristischer Sicht auch schwerlich empfehlen, in möglichst viele Kneipenschlägereien zu geraten von da her weiterhin viel Spaß und Lernerfolg im Sparring

    Beste Grüße
    Period.
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  12. #27
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    Zitat Zitat von ermeydani Beitrag anzeigen
    . Egal ob Wing Tsun, Wing Chun, Ving Tsun, Ving Tzun (...).. für mich ist alles das gleiche. Ob ich die Form jetzt anders mache oder nicht.
    Nicht nur die Form. Bist neu in der Szene, was?

  13. #28
    gast Gast

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    Zitat Zitat von Kaybee Beitrag anzeigen
    Nicht nur die Form. Bist neu in der Szene, was?
    Seit 2012 dabei, ja neu weisst du wollen wir über chi sao philosophieren ? ....

  14. #29
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    Zitat Zitat von ermeydani Beitrag anzeigen
    Seit 2012 dabei, ja neu weisst du wollen wir über chi sao philosophieren ? ....
    Nein. Wir würden eh völlig aneinander vorbeireden.
    Außerdem ist hier das Thema doch Sparring, oder?

  15. #30
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