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Thema: Dojo in dem ursprüngliches Karate (Okinawa-Te) unterrichtet wird

  1. #16
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  2. #17
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    Zitat Zitat von PuMa2802 Beitrag anzeigen
    Sagt mal bitte, hat einer von euch denn Erfahrungen mit dem Shōtōkan Kenpo Karate gemacht?
    Das hört sich durchaus interessant an, zumindest das, was ich auf der Seite des Bonner Dojo http://www.kenpo-karate-bonn.de gelesen habe.
    Bei Kai bist du in guten Händen! Er war u.a. der Grund warum ich 1993 mit dem Karate angefangen habe...

  3. #18
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    also kai ist immer erstmal gut^^

    ich mache, wie kensei auch, hauptsächlich goju-ryu, und bin damit was den 'karate als kampfkunst'-faktor angeht sehr zufrieden. ... das sogar, obwohl ich in einem goju-kai verband rumhänge, also wo wettkampf eine rolle spielt. aber das ist eben wie überall: ES KOMMT AUF DEN TRAINER AN !!! völlig Stil-unabhängig.

    Ich sehe hier wieder das Problem der Authentizität - auch das Wissen und Üben in dem dem geheimen Ura-Bunkai des Mika-Zuki-Geri in der Suparinpei wird dich nicht mehr vor Übergriffen des "Chrystel-Ronnie" (sächsischer Fachausdruck) schützen als die 70 Bahnen 'in die Luft-schlag-Karate' des trottligen Shotokan-Vereins in Buxdehude ... vielleicht stärken die 70 Bahnen im Zenkutsu oder im Kiba deine Beine sogar mehr als das Bunkai oder traditionelles hojo undo - was nützen einem starke handgelenke wenn der Ronnie mit der Windmühle+Presslufthammer auf uns einstürmt und wir mit Eingang finden schon Probleme haben?! Authentizität hat was mit Kämpfen können und nicht 'ums Kämpfen wissen' zu tun.
    Auch der Shotokan-Trainer, der sich 20 Jahre und mehr mit Kampfkunst beschäftigt hat, kann ein furchtbar solides und fundiertes Karatetraining geben wie du es suchst - genauso wie der 30 Jahre dabei 'Wettkampfhase aus dem Wado-Ryu-Trainer' eben nur gutes Wettkampftraining geben kann. ABER: Ich habe "nur Wettkämpfer" auf die Bretter befördert und sie auf jenen erst recht dominiert, genauso wie ich von "nur Wettkämpfern" nach meiner Mutti rufend eine aufs Dach bekommen habe und die Matte schleunigst verlassen wollte - Suche nicht nach Stil oder Ausrichtung - suche nach dem Trainer! Ich glaube die Weisheit ist hier im KKB common sense ... also wissenschaftlich abgesichert^^

    Ich halte es für suboptimal wenn der Begriff "Authentizität" extern - also vom Stil her verortet wird. Alle Kampfkünste machen bestenfalls ZWEI Sachen: sie zeigen und schulen deinen Körper in Bewegungsmöglichkieten beim Kampf. Zweitens, sie bereiten ... oder besser: gewöhnen deinen Geist daran diese Möglichkeiten auch durchzuziehen. Kämpfst du viel, wirst du auch als Karateka merken, dass fünf-zehn Würfe und basales Grappling unglaublich nützlich sind und du wirst es üben - völlig egal ob du beim JKA-Dorfverein oder beim Ing-Ung oder beim KravMaga gelandet bist. - Es ist völlig egal ob du die ersten 5 Jahre im Shotokan gelernt hast - wegen deren angeblicher long-range ausrichtung - den zuki aus der hüfte rauszuballern und die schulter mitzunehmen oder ob du bei den naha-stilen lernst, - short-range - die kraft aus der sinking-power und dem hara zu ziehen und die schulter hinten zu lassen - magst du kämpfen und kämpfst du viel, wirst du automatisch das richtige zur richtigen zeit machen - dein Körper ist selten so blöd wie der Fetisch für "Stil-Prinzipien" das immer behaupten. DAS IST AUTHENTIZITÄT - sie liegt in dir und deinem Wollen und vor allem in der Kloppe die du dir gibst (möglichst mit vielen verschiedenen Kämpfern) - nicht im Stil oder der spezifischen Kampfkunst.

    Hat du das einmal kapiert, kannst du ewig in der 'einen' Kampfkunst verbringen sei es gutes Judo, sei es Bagua, sei es Karate oder BJJ, sie alle haben für viele Situationen gute Möglichkieten zur Hand ... ... ... nur Teakwondo nicht - die können nichts, werden nie was können - und konnten auch noch nie was^^

  4. #19
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist KU noch was für Dich:

    http://www.koryukan-willich.de/
    KU kann ich empfehlen, ebenso wie Kai aus Bonn.

  5. #20
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Das vielleicht auch:

    https://kenju-ryu.de/
    Jörg Kuschel kann ich nur empfehlen.

  6. #21
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    Guten Abend,

    ich suche exakt das Gleiche, nur in Berlin :-)
    Tipps und Empfehlungen wären fantastisch!
    Dankeschön.
    Gruß,
    Jake

  7. #22
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    In Berlin (Kreuzberg) lohnt es sich, das Dojo von Carlos Molina zu besuchen (http://www.shingitai.de/karate-berlin/). Carlos war Uchi Deshi von Kenei Mabuni, Sohn und Nachfolger des Shito-Ryu-Gründers Kenwa Mabuni. Dementsprechend orientiert er sich stark an den okinawanischen Grundlagen, die er bis zum Tod von Kenei Mabuni im Jahr 2015, überliefert bekommen hat.

    Viele Grüße

    ainuke

  8. #23
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    Also ich glaube das du dann auch wirklich nach Okinawa ziehen müsstest um "authentisches" Karate zu lernen, wenn du die Möglichkeit besitzt. Ähm um es zu verdeutlichen, sind in allen ryus egal ob in Miyagi goju ryu welche ja angeblich soooo authentisch sein soll oder in den noch weniger verbreiteten wie der matsumura seito, oder der Kobayashi shorin ryu welche sooo ursprünglich sind, jedenfalls es behaupten, die Katas so verändert worden, dass du blöd gesagt dieses mystische Ur-Karate wovon immer gemunkelt wird dadurch nicht erlernen wirst, was auch gut so ist.

    Es ist schon so wie Kai dobi sagt, du musst deine eigene budo-Disziplin finden ja und da hilft nur probieren und studieren.

    Viel spass gerade karate-do ist eines der besten Disziplinen die es gibt.

  9. #24
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    Weil nach Berlin gefragt wurde...

    https://uechiryuberlin.wordpress.com/dojo/

    Dieses Dojo im speziellen kenne ich zwar nicht, Uechi-Ryu generell ist aber nicht verkehrt, wenn es um traditionelles Okinawa-Karate geht.

    Ansonsten ist ja auch schon Koryu Uchinadi angesprochen worden. Da gibt's mittlerweile auch Dojo in ganz Deutschland. Lohnt immer einen Blick.

  10. #25
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    Zitat Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
    Ansonsten ist ja auch schon Koryu Uchinadi angesprochen worden. Da gibt's mittlerweile auch Dojo in ganz Deutschland. Lohnt immer einen Blick.
    Ich glaube das deutsche Honbu vom KU ist sogar in Potsdam.

  11. #26
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    Zitat Zitat von FireFlea Beitrag anzeigen
    Ich glaube das deutsche Honbu vom KU ist sogar in Potsdam.
    Das "deutsche Honbu" ist aktuell nicht in Potsdam, dennoch gibt es sowohl in Potsdam ein Dojo und in Berlin zwei:
    https://www.ku-germany.de/wordpress/?page_id=109

    Ciao, Sascha

  12. #27
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    Hallo zusammen,

    wie versprochen, hier also der erste Erfahrungsbericht, wobei nicht mehr viele folgen duerften. Wieso, wird gleich ersichtlich:-)
    Wie angekuendigt, hatte ich zunaechst vor, Montags das Kishaba Juku Shorin Ryu Dojo (http://www.okinawa-koeln.de/) zu besuchen und an einem Probetraining teilzunehmen. Dies hat Montags leider nicht geklappt, weil ich, so blöd es sich anhört, einfach keinen Parkplatz an der doch sehr zentral gelegenen Trainingsstätte gefunden habe. Beziehungsweise, als ich dann einen hatte, war die Trainingszeit so gut wie halb vorbei, so dass ich dann auch nicht mehr stoeren wollte.
    Wie dem auch sei, ich plante dann eben ein, das Dojo am folgenden Donnerstag was frueher aufzusuchen und mir derweil, am folgenden Dienstag, das Shotokan Kenpo Dojo (http://www.kenpo-karate-bonn.de/) in Bonn anzuschauen. Was ich dort dann vorgefunden habe, ist genau das, was ich gesucht habe! Das Training macht unwahrscheinlich viel Spaß und der Sensei (Kai Just) ist wirklich sehr zu empfehlen. Er hat auf jede meiner Fragen eine plausible Antwort und erlaeutert einem wirklich den Sinn hinter jeder Bewegung (ob im Kihon, der Kata oder sonstigen Uebungen). Des Weiteren ist das Training sehr breit gefaechert, Bodenkampf, Wuerfe, Hebel etc. ist ebenso vorhanden, so wie das "klassische" Kata Training, mit dem Unterschied, dass ich jetzt auch weiß, wozu ich die Kata so mache, wie ich sie eben mache! Mir gefaellt auch, dass das Training auch mit Kontakt durchgefuehrt wird, weil ich dies zur Ausbildung einer Kampffaehigkeit auch als sinnvoll ansehe. Alles in allem habe ich also das richtige Dojo fuer mich gefunden und werde dort nun auch weiter trainieren.
    Somit werde ich die weiteren Dojos auch nicht mehr besuchen.
    Vielen Dank euch allen fuer die vielen Tipps!

    LG und Osu!

  13. #28
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    Ich sach doch bei Kai biste in guten Händen...

  14. #29
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    Hallo Kai Dobi,

    zuerst ein großes Lob. Deine Gedanken würde ich sofort als gut bezeichnen, wäre nicht der Seitenhieb gegen Taekwondo.
    Dieses Taekwondo hat seine Wurzeln überwiegend im Karate.


    E=Kai Dobi;3669096]also kai ist immer erstmal gut^^

    ich mache, wie kensei auch, hauptsächlich goju-ryu, und bin damit was den 'karate als kampfkunst'-faktor angeht sehr zufrieden. ... das sogar, obwohl ich in einem goju-kai verband rumhänge, also wo wettkampf eine rolle spielt. aber das ist eben wie überall: ES KOMMT AUF DEN TRAINER AN !!! völlig Stil-unabhängig.


    Wie Du schreibst und viele User auch, ist in einem Dojo die wichtigste Person der Trainer.
    Damit meine ich nicht den " Soke " in Japan, Korea, China...

    ... muß ich ein Dojo auswähle, das " ursprüngliches Karate " unterrichte?
    Dann wäre es wichtig zu klären, was ist " ursprüngliches Karate ". Das Okinawa -Te auf Okinawa aber auch dort gibt es viele verschiedene Meister und deren Richtung.


    Viel wichtiger ist doch die Frage. Was erwartest Du von Deinem Training in einer Kampfsport-Art?

    Gehe ich daher den falschen Weg, wenn ich behaupte: Dir muß das Training gefallen.


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