Umfrageergebnis anzeigen: Welche Dehnmethoden nutzt ihr für Training

Teilnehmer
14. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Statisches Halten / Entspannen - Erweitern

    9 64,29%
  • Vorheriges Anspannen / Anspannen - Entspannen - Erweitern

    1 7,14%
  • Dynamisches Dehnen / Kleine Federnde Bewegungen

    2 14,29%
  • Schwungbewegungen

    2 14,29%
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Thema: Dehnen für Kampfsportler

  1. #46
    Registrierungsdatum
    30.09.2018
    Beiträge
    247

    Standard

    Hallo angHell,

    ich finde die Informationen die Du mir gibst wichtig.

    . Dazu muss man ja bedenken, wieso der Körper sich vor ungewohnten Bewegungen schützt, um Verletzungen zu vermeiden, daher ist es wahrscheinlich auch eher die Propriozeption, die Stellung der Knochen zueinander und die daraus resultierenden Informationen die man verändert und nicht die Muskeln/Sehnen selbst, man zeigt dem Körper also, das geht noch ohne Dich zu verletzen. Wichtig ist hier also die Routine und mMn noch wichtiger, Bewegungen im großen ROM auführen, wird hier oft als Mobilisation beschrieben. Naja, deswegen noch ganz kurz dazu, das ich denke, das verkürzte Muskeln so nicht das Problem sind, aber gut, früher hat man das so beschrieben und ist vielleicht auch nicht so wichtig. Wie gesagt mMn noch wichtiger sind Kräftigungsübungen in den vollen ROM-Bereichen.
    Das Problem das Du ansprichst, hatten einige Sportler in dem Fitness- Center in München, indem ich trainierte.
    Große Muskelberge aber sehr eingeschränkte Beweglichkeit.
    Daher finden sich in neueren Fitness- Bücher auch - bei Christoph " Das große Fitness- Buch " - der Hinweise : Sie erreichen hingegen die besten Effekte für ihre Fitness und Gesundheit, wenn sie ihren Körper nach einem ausgewogenen Fitnessprgramm trainieren, das die Fitnesskomponenten Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit fördert.

    Ich selbst habe meinen Fokus aber auf das Krafttraining gelegt, habe letztlich mal spaßenshalber mal wieder versucht auf Kopfhöhe (eines Größeren zu treten) und kann es immernoch, mit zig Jahren ohne Training und Jahren fast ohne Dehnen. Ich selbst rolle fast nur noch, speziell dehne ich nur den Hüftbeuger und den Beinbeuger vorsichtig am Anfang vom Training, um besser die gerade Kicks trainieren zu können (für Euch Pushkicks, Frontkick).
    Darf ich da nachfragen?
    Du sprichst hier vom Vorwärts-Tritt.
    Kein Halbkreistritt, Axt-Tritt, Haken- Tritt ...


    Ist eventuell ganz interessant, aber schon etwas älter, hat ne Weile gedauert bis ich es gefunden habe und evtl. gibt es da schon wieder neueree Sachen zu. Wer nicht lesen will, das für mich interessante daran war hauptsächlich, das die Mobilisierung vom Rollen genauso gut wie das Dehnen funktioniert, aber nicht mit einem Kraftverlust einher geht, sodnern sogar im Einzelfall eine leichte Kraftsteigerung möglich ist.
    Das Training mit den Hartschaum- Rollen davon habe ich erfahren, nachdem ich mir Faszien Training für das Bindegewebe - Gunda Slomka - gekauft habe.
    In diesem Buch werden viele Übungen ähnlich dem Stretching und andere Hinweise für ein gesundes Training vorgestellt.
    Auch der Hinweis: den Kontakt mit sich selbst aufnehmen und ein Kapitel über therapeutische Behandlungs- und Bewegeglichkeitsmodelle.

    Wobei damit aufgeräumt wird, was in einigen Kursen für Rückenschule erzählt wird.
    Kleine Kinder werden als Beispiel für ein gesundes " Bückverhalten " herangezogen.
    Kleine Kinder haben allerdings noch keine ausgeprägte doppelt- S- förmige Wirbelsäule.

    Naja, ich fahre damit recht gut, ich fühle mich zwar inzwischen durch meinen Fokus aufs Krafttraining und die damit verbundene große Gewichtszunahme in den letzten Jahren unheimlich steif, jedoch bin ich im Vergleich zu anderen immernoch gut aufgestellt, will erstmal so weitermachen und später wieder mehr Mobilisieren... (mal sehen, wann...^^)
    [/QUOTE]-

    Das überrascht mich aber etwas.
    Denn viele Sportlern die nur auf Kraft und Muskelwachstum trainieren, werden - in einem guten Studio -von den Übungsleitern angehalten, die Muskel nach dem Training sanft zu dehnen.
    Diese Information findest Du auch im Fitness- Buch von Christoph.

    Es würde mich interessieren, wenn Du die richtigen Dehnübungen ausführst, welche Veränderungen Du erlebst.
    Vielleicht könntest Du eine Rückmeldung machen.
    Danke für Dein Schreiben, finde ich gut.

    PS: Zitate aus:
    Das große Fitness- Buch , von Christoph
    Faszien- Training für das Bindegewebe , Gunda Slomka, Meyer&Meyer Verlag

  2. #47
    Registrierungsdatum
    04.06.2009
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    11.567

    Standard

    Ja, ich spreche von so etwas wie dem Vorwärtstritt (Frontkick), im Ving Tsun der Tritt, der immer geübt wird, schon in den Formen...

    Wie gesagt ich dehne fast gar nicht mehr, bis auf den Beinbeuger für Vorwärtstritte vorsichtig am Anfang des Trainings und den Hüftbeuger vorm Kreuzheben. (da ist der Quadrizeps auch dabei, jedoch beimir gibt es da kaum Effekt - ich mache folgende Übung 1 und variiere noch die Winkel:
    http://laufdesign.com/wissenswertes/die-huefte-dehnen/ )

    Ja beim Krafttrainng in Richtung Maximalkraft oder Muskelzuwachs (Hypertrophie) ist das Problem, das man die Muskeln schon sehr stark "verletzt" (je nach Theorie...), und da hier die Regeneration eh schon problematisch ist, sollte man die Muskeln durch starkes Dehnen nicht noch mehr kaputt machen (Mikrorisse / Mikrotraumata...), daher diese Empfehlungen. Das ist auch der Grund wieso ich nicht/kaum mehr dehne, ich habe da auch rumexperimentiert mit seperater Dehneinheit bspw., kam aber mit der Regeneration nicht mehr klar, in jüngeren Jahren mag das vielleicht noch nicht so problematisch sein. Mit dem Rollen hingegen komme ich gut klar, das mache ich nahezu als Ganzkörperausführung vorm Krafttraing nach lockerem Aufwärmen. Das führt hier aber zu weit denke ich, dazu gibt es auch genügend andere threads...

  3. #48
    Registrierungsdatum
    04.06.2009
    Beiträge
    11.567

    Standard

    Wobei zumindest früher die grobe Anweisung von Wendler war: stretch, lift, sprint.

    Da dadurch aber immer auch ein Stabilitätsverlust einhegeht (also mit intensivem Dehnen, wer weiß wie er das gemacht hat, vielleicht eher als sanfte Mobilisierung) wird da heute eigentlich vorm Krafttraining von abgeraten und ich meine auch bei anderen Sportarten sollte man das Überdenken, ich jedenfalls habe das früher schon eher hinter das Trainng gelegt, das war damals aber auch v.a. KK-Training im Kraftausdauerbereich.

  4. #49
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    Standard

    Hallo angHell

    ich bin nicht der Fitness- Fachmann wie Christoph aus dessen Buch : Das große Fitness - Buch , ich mir einige Vorschläge geholt habe.

    Vielleicht schreibt Christoph zum diesem Thema.
    Ich habe aus dem Buch entnommen, ist das Krafttraining der Aufbau von Muskelmasse das Ziel, sollte vorher gedehnt werden.
    Aber die Abwärmübungen nicht vergessen.
    Wobei das Dehnen dort, nur leichtes Andehnen sein soll.

    Deinen Hinweis dazu, ähnliches habe ich in der Fachliteratur gelesen, wobei da extreme Gegensätze zu finden sind.



    Zitat Zitat von angHell Beitrag anzeigen
    Wobei zumindest früher die grobe Anweisung von Wendler war: stretch, lift, sprint.

    Da dadurch aber immer auch ein Stabilitätsverlust einhegeht (also mit intensivem Dehnen, wer weiß wie er das gemacht hat, vielleicht eher als sanfte Mobilisierung) wird da heute eigentlich vorm Krafttraining von abgeraten und ich meine auch bei anderen Sportarten sollte man das Überdenken, ich jedenfalls habe das früher schon eher hinter das Trainng gelegt, das war damals aber auch v.a. KK-Training im Kraftausdauerbereich.

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