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Thema: Soziale Kompetenzen durch Kampfsport

  1. #46
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    In diesem Faden passiert, was fast immer bei solchen Themen passiert. Es wird zielgerichtet hineininterpretiert, was selbst in der "Bodoromantik" nicht drinsteht. z.B. das der KK-Lehrer die elterliche u./o. gesellschaftliche Erziehung ersetzen soll. Das geht natürlich nicht.

    Aber selbstverständlich ist is etwas anderes als "normaler Sport", wenn es darum geht, Dinge zu unterrichten, die darauf ausgerichtet sind, andere zu verletzen. Das ist ja der Inhalt von KK. Damit umzugehen sollte schon Thema sein, ohne die Erwartung zu hegen, dass das bei ansonsten versagenden Erziehungssystemen alles richtet.

    Für einen Lehrer, der das berücksichtigt, hat die "Budo-Romantik" ein entsprechendes Bild parat. Dies ist natürlich ein Ideal. Warum soll es keine ideale geben? Nur weil der größere Teil der Lehrer die Ansprüche nicht erfüllt?

    Ich bin sicher, dass es Lehrer gibt, die dem Ideal mehr oder weniger nahe kommen. Nur die sind eben nicht so in der Öffentlichkeit. Das Ideal zu bestreiten, weil der Realmensch es nicht erfüllt, kann nicht der richtige Weg sein.

  2. #47
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Viele Kampfsport-Vereine einschließlich Boxen etc. suchen eine gesellschaftliche Legitimierung.
    In einem Umfeld, was häufig von Gewalt und Kriminalität durchzogen ist, wirbt man mit „Charakterfestigung“, der Ausbildung zu einem „ganzen Kerl“ usw.

    Es gab in der Vergangenheit Projekte, wo Kriminellen Kampfsport-Training bezahlt wurde, um diese auf einen „besseren“ Weg zu bringen - wobei von den „Pädagogen“ völlig ignoriert wurde, das gerade die Trainer selbst häufig mit Gewaltdelikten belastet sind bzw. gar aktiv Kontakte zur kriminellen Szene unterhalten. Siehe Fall „Carlos“ aus der Schweiz.

    Nach meinem Wissen hat sich da wohl selbst unter den „Romantikern“ unter den Pädagogen Ernüchterung breit gemacht, dass gerade die Kampfsportszene mit ihren vielen Verflechtungen zur Kriminalität völlig ungeeignet ist, Problemfälle neu auszurichten.

    .
    die Kampfsportscene ist kein Einheitsbrei , so wie du das darstellen möchtest. versuch mal deine Filter abzustellen.
    und nebenbei geht es hier nicht um "Problemfälle und Therapie. sondern simpel , ob KK/KS positive Werte vermitteln kann .

    da gibt es keine Garantie , sondern nur Angebote und die stehen und fallen dann auch mit dem Trainer/Lehrer und seiner Art es zu leben der Fähigkeit es authentisch zu vermitteln. ..... schafft nicht jeder .

    aber genau das ist der Punkt. weder ist jeder kriminell der KS betreibt , noch ist jeder Krimininelle menschlich verdammenswert oder ein Schläger , nur weil er sich nicht an bestimmte Gesetze hält. der Punkt wird auch gern übersehen.
    so ist auch nicht jeder Trainer gewillt , Werte zu vermitteln . der Thread scheint das ja auch zu bestätigen . aber ebenso ist es auch nicht jedem Trainer egal , was er im Punkte Soziales vermittelt kann/möchte.

    Sicher gibt es Sportarten, wo Fairness und Charakter nicht nur leere Worthülsen sind, Kampfsport gehört definitiv nicht dazu. Die gesamte Sportart ist auch gar nicht dafür ausgelegt.

    Ich kann mich beispielsweise an keine Szene erinnern, wo jemals ein Kämpfer ein eigenes Foul angezeigt hätte - was ich aus anderen Sportarten durchaus kenne. Ich zitiere mal beispielhaft einen Trainer aus dem Thaiboxen der sagte, dass überall betrogen wird, wo man betrügen kann.
    nenne mir bitte doch mal EINE Scene , z.b. im Radsport , im Gewichtheben , in der LA generell , wo ein Athlet sein eigenes AKTUELLES Doping angezeigt hätte .
    im Fussball gibt es sogar einen eigenen Begriff für den ganz offen , fast schon zelebrierten Betrug ..... das nennt man "Schwalbe" .

    Im Kern muss man eingestehen, dass Betrug in der Kampfsortszene anerkannt ist, exemplarisch sei da nur das „abkochen“ von Körpergewicht genannt, mit dem Ziel, einen schwereren Kämpfer in eine leichtere Gewichtsklasse zu bringen.
    und bitte mal unterscheiden zw. extremer Ausnutzung von Regeln und Betrug. bevor du so laut daher schimpfst.
    abgesehen davon , zahlt der Athlet auch einen Preis im Kampf selber. die Kondi geht nämlich stark in den Keller. was wieder zugunsten des Gegners geht.

    Meine eigenen Erfahrungen bestätigen auch den Satz, dass nicht jeder Kampfsportler ein Schläger ist, aber viele Schläger zum Kampfsport gehen
    was willst du mit diesem Satz sagen ? .. ist doch klar , das jemand den du als Schläger bezeichnen würdest , eher zum KS geht und nicht zum Blumenstecken . na und ???

    nebenbei , meine eigenen Erfahrungen bestätigen auch den Satz , das ein agiles Kind mit Ballgefühl , eher zum Fussballer oder Handballer wird , und nicht ein Turner. .... ist klar , was ich meine ???

    und was bitte hat das nochmal damit zu tun , das ein Training in einem KK/KS-Verein und das entsprechende Führe/leiten durch den Trainer , durchaus positive Werte , positive Reize , für Sozialkompetenz vermitteln kann. .... was im übrigen das Thema hier ist .
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  3. #48
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    Zitat Zitat von Antikörper Beitrag anzeigen
    Nein, das kann ich aus persönlicher Erfahrung überhaupt nicht bestätigen.
    Betrug und Unfairness sind bei vielen Vollkontakt-Kampfsportarten allgegenwärtig. Und das geht weit über Doping hinaus.
    Beispielsweise ist es üblich, dass der Ringrichter bei jedem Kampf jeden Kämpfer begutachtet, ob der versteckte Hilfsmittel bei sich hat oder Schutzausrüstungen manipuliert wurden. Keiner vertraut ohne Kontrolle irgend einem anderen in der ach so „fairen“ Szene.
    Doping hat einen Punkt erreicht, wo es nicht mehr darum geht, nicht zu stoffen, sondern darum, nicht erwischt zu werden.
    Gewichtsklassen werden durch „Abkochen“ etc. manipuliert. Kein Kämpfer zeigt eigene Fouls an.

    Wie gesagt, Fairness ist eine der vielen leeren Worthülsen, mit denen sich der Kampfsport schmückt.

  4. #49
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    Zitat Zitat von Bücherwurm Beitrag anzeigen

    Ich bin sicher, dass es Lehrer gibt, die dem Ideal mehr oder weniger nahe kommen. Nur die sind eben nicht so in der Öffentlichkeit. Das Ideal zu bestreiten, weil der Realmensch es nicht erfüllt, kann nicht der richtige Weg sein.
    so ist es. Danke

    und nicht vergessen , alle sind nur Menschen und keine Heiligen. auch ein Trainer der gute Arbeit zum Thema leistet , kann auch mal privat ins Fettnäpfchen treten oder die Nerven verlieren. ohne das seine Arbeit gleich null und nichtig wird.
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  5. #50
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Beispielsweise ist es üblich, dass der Ringrichter bei jedem Kampf jeden Kämpfer begutachtet, ob der versteckte Hilfsmittel bei sich hat oder Schutzausrüstungen manipuliert wurden.
    Beim Fußball schaut der Linienrichter vor der Einwechslung auch auf die Stollen und die sonstige Ausrüstung ist auch vorgegeben.

    https://www.dfb.de/schiedsrichter/ak...ruestung-1167/

    Heißt das im Umkehrschluss, dass in allen Sportarten bei denen einen Ausrüstungskontrolle stattfindet per se unterstellt wird hier würde jemand betrügen oder z.B. mit angespitzten Stollen den Gegner verletzten wollen? Und das wo doch sogar der DFB sich ganz groß dem "Fair Play" verschrieben hat?


    Ich bin nachhaltig erschüttert.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  6. #51
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    die Kampfsportscene ist kein Einheitsbrei , so wie du das darstellen möchtest. versuch mal deine Filter abzustellen.
    und nebenbei geht es hier nicht um "Problemfälle und Therapie. sondern simpel , ob KK/KS positive Werte vermitteln kann .
    Um diese Frage beantworten zu können, muss man sich zuerst klarmachen, ob es sich bei bestimmten "Problemfällen" wirklich nur um Ausnahmen handelt oder ob diese häufiger vertreten sind,
    als man sich vielleicht selbst eingestehen möchte.

    Ich persönlich schätze die Gefahr, auf falsche Wege zu kommen, bei Vollkontakt-Kampfsportarten um ein vielfaches größer ein als beispielsweise beim Fußball.
    Das liegt nicht nur in der Natur der Sache selbst (Abtrainieren von Hemmschwellen, Menschen zu verletzen und diesen zu schaden), sondern auch am eventuellen kriminellen Umfeld.
    Dazu sehe ich die in einem Gym präsenten und vermittelten Werte durchaus kritisch (eitle Selbstdarstellung, Männlichkeitswahn etc.)

    Es ist ja kein Zufall, dass sich Kriminelle bzw. Vertreter des Schattenmileus bevorzugt am und im Ring treffen und nicht etwa zum Synchronschwimmen.

    Natürlich ist es möglich, dass ein Kind beim richtigen Trainer sich positiv sozial entwickelt - nur hat das dann eben gar nichts mit dem Kampfsport, sondern mit der
    Persönlichkeit des Trainers zu tun. Das war aber hier nicht Gegenstand der Diskussion.

  7. #52
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen

    Es ist ja kein Zufall, dass sich Kriminelle bzw. Vertreter des Schattenmileus bevorzugt am und im Ring treffen und nicht etwa zum Synchronschwimmen.

    .
    denk doch mal ein bischen mit, in deiner Argumentation.
    es ist kein Zufall das die KSler , welche sich sozialkompetenter orientieren, EBENFALLS nicht am Ring zu treffen sind.

    Natürlich ist es möglich, dass ein Kind beim richtigen Trainer sich positiv sozial entwickelt - nur hat das dann eben gar nichts mit dem Kampfsport, sondern mit der
    Persönlichkeit des Trainers zu tun. Das war aber hier nicht Gegenstand der Diskussion
    einem Kampfsporttrainer zu erklären das er NICHTS mit KS zu tun hat , ist einfach nur lächerlich. denn darauf läuft deine Argumentation hinaus.
    selbstverständlich , hat der ausgeübte Sport direkten Einfluss , auch auf den Trainer als Mensch. ...... und dieser Mensch ist es, der nun Werte vermittelt .
    und genau DAS IST die Diskussion hier.


    Um diese Frage beantworten zu können, muss man sich zuerst klarmachen, ob es sich bei bestimmten "Problemfällen" wirklich nur um Ausnahmen handelt oder ob diese häufiger vertreten sind,
    als man sich vielleicht selbst eingestehen möchte.
    neee , muss man nicht . weil die Probleme dieser Kinder schon vorher bestanden haben . auf deutsch , sie sind mit ihren Problemen zum KS gekommen und nicht umgekehrt und weil , wie gesagt , das überhaupt nicht das Thema ist. es geht nicht um Therapie oder Umerziehung.

    das Thema ist immer noch , ob KS/KK das Potential hat , Werte zu vermitteln . und das hat hat es definitiv. wovon das abhängt , wurde ja schon beschrieben.

    Das liegt nicht nur in der Natur der Sache selbst (Abtrainieren von Hemmschwellen, Menschen zu verletzen und diesen zu schaden), sondern auch am eventuellen kriminellen Umfeld.
    Dazu sehe ich die in einem Gym präsenten und vermittelten Werte durchaus kritisch (eitle Selbstdarstellung, Männlichkeitswahn etc.)
    1. nur weil DU nur negative Seiten sehen willst , heisst das noch lange nicht , das es nur diese gibt. egal wie oft du dich wiederholst .

    2. ist es ausgerechnet der KS der dem Verletzen des Anderen , einen gewissen Rahmen gibt . eben jenen Rahmen der fehlt , wenn es in freier Wildbahn zelebriert wird. Stichwort tapp usw.

    Ich persönlich schätze die Gefahr, auf falsche Wege zu kommen, bei Vollkontakt-Kampfsportarten um ein vielfaches größer ein als beispielsweise beim Fußball.
    gehe einfach mal , am WE auf einen x-beliebigen Dorfplatz und sieh dir den Umgangston der Trainer und Zuschauer , selbst bei Spielen von 10jährigen an
    .... und dann gehe in eine Ringerhalle tue dir die geile Atmosphäre an und guck mal wie die mit einander umgehen.

    das macht deine ganz selbstgebastelte Theorie zunichte.
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

  8. #53
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    das macht deine ganz selbstgebastelte Theorie zunichte.
    Verwirre ihn doch bitte nicht mit Fakten - er hat sich seine Meinung ja schließlich schon gebildet nachdem ein Veranstalter es ihm nicht erlaubt hat seine Kinder als Zuschauer zu einer MMA Veranstaltung mitzubringen....
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  9. #54
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    […] nur hat das dann eben gar nichts mit dem Kampfsport, sondern mit der
    Persönlichkeit des Trainers zu tun. Das war aber hier nicht Gegenstand der Diskussion.
    Als Fazit sehe ich das schon so.
    Meine Meinung ist, dass es kein Alleinstellungsmerkmal eines Kampfsportes/ einer KK ist, positiv zur Charakterentwicklung beitragen zu können.
    Das können andere Sportarten genauso gut oder genauso schlecht.
    Letztendlich hängt es von vielen Faktoren, wie eben auch vom Trainer, ab, ob eine Sportart zu positiven Entwicklung beitragen kann oder nicht.

  10. #55
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    und genau DAS IST die Diskussion hier.
    LahotPeng wollte kein Argument für die soziale Kompetenz des Trainers Müller, er wollte Argumente, die (abstrakt) für die soziale Kompetenz des Kampfsports sprechen.

    Welche es so nicht gibt bzw. keine, welche sich gegenüber anderen Sportarten positiv abheben.

  11. #56
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    Zitat Zitat von Stefan W Beitrag anzeigen
    Meine Meinung ist, dass es kein Alleinstellungsmerkmal eines Kampfsportes/ einer KK ist, positiv zur Charakterentwicklung beitragen zu können. Das können andere Sportarten genauso gut oder genauso schlecht.
    Sicher, dennoch mit dem Unterschied, dass das Training einer KK explizit darauf ausgerichtet ist, jemandem weh zu tun.

  12. #57
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Natürlich ist es möglich, dass ein Kind beim richtigen Trainer sich positiv sozial entwickelt - nur hat das dann eben gar nichts mit dem Kampfsport, sondern mit der
    Persönlichkeit des Trainers zu tun. Das war aber hier nicht Gegenstand der Diskussion.
    deine wahrnehmung der kampfsportszene ist falsch, weil du vieles verallgemeinerst. deine "beweise" sind nur vage und zusammengepuzzelt. ich habe gehört, aus meiner erfahrung (welche bitte), ich habe mal ne reportage gesehen...

    allerdings muss ich dir zustimmen gerade im kampfsport ist es wichtig den richtigen trainer zu bekommen. ein trainer sollte keine nebensjobs im nachtleben haben, sondern einen buergerlichen job oder ausschliesslich kampfsport betreiben.

  13. #58
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    Kampfsportarten sind ein weites Feld und was so in den Vereinen und Schulen läuft ist auch weitestgehend legitimiert. Judo, Karate, Taekwondo, Sportfechten, Ringen... da fürchtet sich keiner davor. Klar gibt es auch Sportarten, die ein etwas ruppigeres Image haben, vor allem weil sie sich von den anderen Sportarten absetzen und ein paar Grenzen ausloten möchten. Gut so, hat jeder seines vom Bürohengst der einen Ausgleich sucht, bis zum Türsteher der mal hinlangen können muss. Sehe ich eigentlich kein Problem. Klar egal was ich mache und vor allem esse, es gib Bedenkenträger, die leben davon das hochzuspielen. Alarmismus bringt Geld und öffentliche Aufmerksamkeit. Ich sehe es eher so, dass wenn einer Schaden anrichten will, der braucht keinen Kampfsport, dem reicht der Wille. Dem wird erst mal drei Jahre Grundschritte zweimal die Woche in einer Halle lernen ziemlich öde vorkommen und bei den Ruppigeren kassiert er, wenn er sich an die Regeln hält eher.
    Der normale Sportbetrieb ist für den Krawallmacher nicht geeignet, ganz einfach.
    "Ich habe alle diese Degen selbst geschmiedet und übe täglich acht Stunden mit ihnen, um einen Piraten töten zu können." "Du brauchst dringend ein Mädchen mein Freund!" (Fluch der Karibik)

  14. #59
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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Verwirre ihn doch bitte nicht mit Fakten - er hat sich seine Meinung ja schließlich schon gebildet nachdem ein Veranstalter es ihm nicht erlaubt hat seine Kinder als Zuschauer zu einer MMA Veranstaltung mitzubringen....
    Ernsthaft?
    deshalb ist er so ein alter verbitteter Mann geworden?

    Ich finde durchaus das der Kampfsport bez. jeder Sport die Soziale Kompetenz fördert. Es muss halt eine gesunde Basis vorhanden sein.
    Wenn jemand von Grundaus sich nicht einfügen kann, dann wird das halt auch nix wenn man denjenigen zu elitären Randsportarten wie Schach oder Polo und Golf schickt. Da sind dann ganz andere Probleme am Start.

  15. #60
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    LahotPeng wollte kein Argument für die soziale Kompetenz des Trainers Müller, er wollte Argumente, die (abstrakt) für die soziale Kompetenz des Kampfsports sprechen.

    Welche es so nicht gibt bzw. keine, welche sich gegenüber anderen Sportarten positiv abheben.
    Jetzt überlege nochmal ganz stark , WER bitte Werte vermitteln kann .
    Ein System ? Ein Stil ? Oder doch derjenige welcher das jeweilige System, Stil lehrt , lebt, weiter vermittelt ?
    Falls du die Antwort nicht packst , frage nochmal nach , ich helf dir dann.

    Im Gegensatz zu Handball , Fussball oder LA oder Geräteturnen oder , oder , wo sich der Sportler mit Objekten , wie Bälle oder Diskus oder Barren auseiandersetzt , geht es in der KK/KS ganz allein darum sich DIREKT mit dem Gegenüber , dem Menschen , zu beschäftigen.

    Es geht um eine gewisse Art der Kommunikation . Den Rahmen dieser Kommunikation stellt das jeweilige Regelwerk des Sportes oder die Ebenen des Stiles dar.

    Auch wenn du es nicht glauben kannst , lernt man da eine gewisse Empathie , denn nur so wird man fähig einzuschätzen welche Intensität des Schlages im Training Sinn macht , wie weit ich einen Hebel anziehen kann , OHNE meinen PARTNER zu verletzen , wie lange ich eine Würge zuziehen kann , sollte .
    Lerne ich , den Andren als Partner zu betrachten ,
    Lerne ich , meinn Verhalten dem Niveau des Andren anzupassen .
    Lerne ich , Schwächen , Lücken zuzulassen , damit überhaupt ein vernüftiges Training machbar ist .
    Lerne ich , seine Gesundheit , unverletztheit zu respektieren , denn das wird sofort auf mich zurück fallen.
    Lerne ich , MITeinandr zu trainieren , OBWOHL Kampf GEGENeinander bedeutet.
    .........
    ...........
    Das alles IST Kommunikation . Klar , lernt jeder in Abstufungen , lernt jeder manche Parts schneller , andere langsamer , aber man lernt es.
    Wie stark dabei die sozialen Aspekte in den Vordergrund kommen , ist wie schon betont , eine Frage des jeweiligen Trainers/Lehrers .
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

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