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Thema: Polizeilicher Übergriff

  1. #346
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    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    Ist ne gute Beschreibung zu dem was so geht:
    https://de.wikipedia.org/wiki/North-...chie%C3%9Ferei
    War klar, dass das kommt. Kenne ich schon.

    Die waren komplett gepanzert und der Vorfall war einmalig.

    Der Drops ist eh gelutsch, die Polizei hat Sturmgewehre und ich bin dann auch erstmal raus.

    Ich möchte nochmal feststellen, dass ich nichts gegen Polizisten hab, kenne auch ein paar persönlich und die machen einen guten Job.
    Trotzdem sehe ich einige Entwicklungen kritisch.

    Bis dann.
    Suckers try it, but I don't buy it.

  2. #347
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    Zitat Zitat von Macabre Beitrag anzeigen
    Ist ja alles richtig, was du sagst, aber eine Weste deckt auch nur den Oberkörper ab. Zeig mir den Terroristen der gerade von einer MP5 beharkt wird, der dann einfach weitermacht, als wäre nix gewesen. Kopf, Arme und Unterkörper sind doch ungedeckt.
    Schonmal versucht ein Ziel in der Größe eine Kopfes aus der Bewegung von beiden, unter Stress und Adrenalin zu treffen?
    Auch der immer so angepriesene Beinschuss ist verdammt schwer.
    Wenn ich mich recht erinnere an ein Bild von einem der Attentäter, war es eine Weste mit hohem Kragen und den tiefen Platten, sprich bis Mitte Oberschenkel.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  3. #348
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    Zitat Zitat von Macabre Beitrag anzeigen
    Weil die normale Polizei dafür nicht adäquat ausgebildet ist und damit auch die Gefahr für Unbeteiligte steigt.. Sonst braüchte man ja keine Spezialeinheiten mehr, wenn das jeder Polizist könnte.

    Ich habe zweimal gesehen, wie Polizisten mit der Pistole im Anschlag ordentlich geschlottert haben, als das Adrenalin hochkochte und die Angst kam.
    Einsatzentfernung einer Pistole ist maximal 25m, was schon sehr unrealistisch ist. Geh mal lieber von 3-7m aus. Aus der Distanz steht dir ein gepanzerter Typ mit ner AK gegenüber und feuert auf dich und du sollt einen Ball aus der Bewegung treffen, um Wirkung zu erzielen. Bei der MP, mit entsprechender Optik und Ruhe, lass es 30m sein. Mit dem G36 sind es 100m. Und die Waffe ist nicht wirklich trainingsintensiv.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  4. #349
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    Zitat Zitat von Macabre Beitrag anzeigen
    Weil die normale Polizei dafür nicht adäquat ausgebildet ist und damit auch die Gefahr für Unbeteiligte steigt.. Sonst braüchte man ja keine Spezialeinheiten mehr, wenn das jeder Polizist könnte.

    Ich habe zweimal gesehen, wie Polizisten mit der Pistole im Anschlag ordentlich geschlottert haben, als das Adrenalin hochkochte und die Angst kam.
    Also adäquat ausbilden ist auf jeden Fall wichtig, aber ich halte ein G36 für eine deutlich stressresistentere und zielsicherere Waffe als eine Pistole. Allerdings würde ich für die Polizei eine Semiautomatik bevorzugen. Ich persönlich mochte die MP5 vom reinen Handling und auch vom Aussehen her am liebsten, aber es spielt ja keine Rolle

    Ansonsten hält es sich in D in Grenzen und die Aufrüstung der Polizei in den USA liegt meines Wissens daran, dass das Militär dort altes Zeug an die Polizei "verschenken" und sich dafür neue Sachen beschaffen kann. Und die Waffenpolitik dort ist sehr geeignet bei einem Straßencop den Wunsch nach einem Panzer und einer möglichst fetten Knarre zu wecken, was sich dann gegenseitig verstärkt.

  5. #350
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    MacabreWeil die normale Polizei dafür nicht adäquat ausgebildet ist und damit auch die Gefahr für Unbeteiligte steigt.. Sonst braüchte man ja keine Spezialeinheiten mehr, wenn das jeder Polizist könnte.
    Und deshalb sollen sie nur mit einer Waffe die für größere Distanzen ungeeignet ist und mit der ein gezielter Schuss schwieriger ist ausgerüstet werden. Ernsthaft?
    Preisfrage: Wann ist die Gefahr für Unbeteiligte größer, wenn ich mit einer Kurzwaffe viele Schüsse abgeben muss um überhaupt zu treffen (länger Distanz) und Wirkung zu erzielen, oder wenn ich mit eine Waffe benutzt, die für größere Distanzen geeignet ist?

    Ich habe schon einige Anfänger auf dem Schießstand erlebt. Mit einer Kurzwaffe hätte keiner davon auf 25 zuverlässig eine still stehende (!) Person getroffen. Mit dem Gewehr auf 50m schon deutlich mehr.

    Ich habe zweimal gesehen, wie Polizisten mit der Pistole im Anschlag ordentlich geschlottert haben, als das Adrenalin hochkochte und die Angst kam.
    Gehe bitte mal auf einen Schießstand, mache 50 Liegestütze und dann feuere eine Kurzwaffe und eine Langwaffe. Bei welcher kannst Du wohl das Zittern besser kontrollieren, bzw. wo wirkt es sich weniger auf das Ergebnis aus.

    Btw. es gab bereits mehrere Anschläge mit Schusswaffen (Asien) bei denen die Attentäter improvisierte Sprengsätze am Körper trugen, die im Falle eines Körpertreffers sehr wahrscheinlich explodiert wären. Also von den Westen mal ganz abgesehen, gibt es einen weiteren Grund warum gezielte Schüsse auch für nicht SEKler erforderlich sein können. Auch hier, mit einem Gewehr von einem durchschnittlichen Beamten sicher eher zu leisten als mit seiner Kurzwaffen.

    Und ja, der Dienstherr sollte mehr Geld / Zeit für regelmäßiges Schiesstraining bereitstellen.
    Geändert von ThomasL (11-01-2019 um 15:51 Uhr)

  6. #351
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    Zitat Zitat von Macabre Beitrag anzeigen
    Weil die normale Polizei dafür nicht adäquat ausgebildet ist und damit auch die Gefahr für Unbeteiligte steigt.. Sonst braüchte man ja keine Spezialeinheiten mehr, wenn das jeder Polizist könnte.

    Ich habe zweimal gesehen, wie Polizisten mit der Pistole im Anschlag ordentlich geschlottert haben, als das Adrenalin hochkochte und die Angst kam.
    Gerade das ist etwas, was für das G36 spricht.
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
    - Evolution

  7. #352
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    Also damals:
    BW 83 habe ich regelmäßig mit der Uzi auf dem Schießstand geschossen. Relativ hohe Trefferquote bis 150m Distanz.
    Ca 5 mal mit einer Pistole (keine Ahnung vom Typ meine aber es war eine alte Walter) und auf 15m fst nichts getroffen.
    Problem für mich war einfach der Rückstoß. Sind da heutige Pistolen weniger heftig?


    Gruß
    Alfons.
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  8. #353
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    Zitat Zitat von Macabre Beitrag anzeigen
    Trotzdem sehe ich einige Entwicklungen kritisch.
    Wenn es um verwischende Grenzen geht bei Polizei,Militär, Nachrichtendienste bin ich voll bei dir. Vor allem Polizei und Militär sind und bleiben zwei Paar Schuhe und wenn ich Bilder aus den USA sehe, wo hochaufgerüstete Polizisten rein optisch kaum noch vom Militär zu unterscheiden sind, löst das in mir großes Unbehagen aus. Daß ist eine Entwicklung die ich garantiert hier nicht haben will.

  9. #354
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    Zitat Zitat von Alfons Heck Beitrag anzeigen
    Also damals:
    BW 83
    Ca 5 mal mit einer Pistole (keine Ahnung vom Typ meine aber es war eine alte Walter) und auf 15m fst nichts getroffen.
    Problem für mich war einfach der Rückstoß. Sind da heutige Pistolen weniger heftig?
    .
    Wahrscheinlich eine P1 oder eine P4 ... wobei die P 4 ja nur eine Variante ist/war

    P1: https://de.wikipedia.org/wiki/Walther_P1#Bedienung

    Tja, dann bist du eben mit dem Rückstoß nicht klar gekommen. Daß gibt es eben.

  10. #355
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    Doppelt, Willi hat ja schon geantwortet

    "Daß ist eine Entwicklung die ich garantiert hier nicht haben will."
    Wird auch von vielen in den USA kritisch gesehen (auch Polizeitrainern)
    Geändert von ThomasL (11-01-2019 um 19:06 Uhr)

  11. #356
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Der Rückstoß spielt eigentlich für das Treffen keine so große Rolle (beim Einzelschuss, bei Serien muss man gelernt haben damit richtig umzugehen), außer er wird antizipiert und dadurch der Schuss verrissen.
    Schießfehler entstehen eben durch eine unglückliche Verkettung ... verkrampfen, durchreißen des Laufes, schließen der Augen, Angst vor dem Knall ... sowas eben.

  12. #357
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    Zitat Zitat von Alfons Heck Beitrag anzeigen
    Also damals:
    BW 83 habe ich regelmäßig mit der Uzi auf dem Schießstand geschossen. Relativ hohe Trefferquote bis 150m Distanz.
    Ca 5 mal mit einer Pistole (keine Ahnung vom Typ meine aber es war eine alte Walter) und auf 15m fst nichts getroffen.
    Problem für mich war einfach der Rückstoß. Sind da heutige Pistolen weniger heftig?

    Gruß
    Alfons.
    Hallo Alfons,

    ich habe die Antworten auch gelesen.
    Die Handwaffe der Bundeswehr müßte heute die Pistole P8 sein, mit einem Magazin 15 Patronen.
    Bei mir war die Handwaffe die Walter P 38 wurde aber P 1 genannt.
    War mit dieser Pistole nie zufrieden.

    Habe auf einem Schießstand später eine Smith & Wesson 38 Spezial gehabt. Da lagen wirklich Welten dazwischen, immer Treffer meistens die 10.
    Soll heute mit der P 8 besser sein.

    Dann gebe ich Willi von der Heide recht
    Mit dem G 3 war es auf dem Schießstand eine ganz andere Sache.

    Einen Einwand hätte ich noch zu Deinem Beitrag.
    Die Ausbildung der Soldaten des Heeres unterscheidet sich gewaltig von der für die Bundes- Landespolizei.
    In unserem Nachbarland Frankreich werden Soldaten zur Bewachung von besonderen Gebäuden eingesetzt.

    Auch dort kommt kein schweres Kriegsgerät wie Leopard, Fuchs, GTX Boxer zum Einsatz.
    Beim Katastrophen- Alarm der Landkreise Berchtesgaden setzt die Bundeswehr zur Versorgung eingeschlossener Dörfer, Raupenkettenfahrzeuge ein, sollen vom Typ
    Hägglund sein.

    Ich persönlich bin dafür, wenn die Bundeswehr auch im inneren Deutschlands, bei Katastrophen weiterhin eingesetzt wird.
    Dieser Einsatz ist sinnvoll, der in Afghanistan ?

  13. #358
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    Zitat Zitat von step-by
    Die Ausbildung der Soldaten des Heeres unterscheidet sich gewaltig von der für die Bundes- Landespolizei...
    Wirklich?
    Ich kenne Kripo-Leute die gerne eine ¨wirkliche¨ Schießausbildung an ihrer Dienstwaffe hätten.
    Die Waffe muß mitgeführt werden aber der Umgang wird nicht hinreichend geschult ist ihre Aussage.


    Gruß
    Alfons.
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  14. #359
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    Zitat Zitat von Alfons Heck Beitrag anzeigen
    Wirklich?
    Ich kenne Kripo-Leute die gerne eine ¨wirkliche¨ Schießausbildung an ihrer Dienstwaffe hätten.
    Die Waffe muß mitgeführt werden aber der Umgang wird nicht hinreichend geschult ist ihre Aussage.


    Gruß
    Alfons.
    Oftmals kommt es aber drauf an, was die einzelnen Leute aus ihrer Ausbildung heraus machen.
    Alle bekommen die gleiche Grundausbildung, sei es an der Waffe, sei es beim Waffenlosen.
    Nur die Einstellung unterscheidet viele.
    Ich kenne viel, die in einer ruhigen, sichen Umgebung viel kleine Kreise stanzen wie ich.
    Nur sobald es unter Stress passiert, haben die einen extremen Streukreus, wobei ich wieterhin grob treffe.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  15. #360
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    @Schnueffler
    ... versuchst du immer noch die Unwissenden, die Neumalklugen, die Böswilligen und die Tastaurkrieger zu bekehren...?

    Spar dir die Energie für Training und Arbeit, da ist sie besser aufgehoben ��
    "Denken ist wie Googeln, nur krasser !!!"

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