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Thema: Polizeilicher Übergriff

  1. #46
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    Ein Punkt den man halt nicht vergessen sollte und denen ich mit "meinen" Polizisten ziemlich oft diskutiere ist, das viele Polizisten einfach nicht die Erfahrung und die Fähigkeit haben, entspannt mit potentiell gewaltätigen Situationen umzugehen. Das führt dann oft dazu das extrem verkrampft überreagiert wird, nicht weil der Polizist ein Sadist ist, sondern weil es es schlicht und einfach nicht besser kann.

    Die meisten Polizisten, gerade die jüngere Generation sind ganz normale junge Leute die Abitur haben und mit Gewalt nie wirklich Erfahrungen gemacht haben. Die Ausbildung ist ja zu diesem Thema auch nicht wirklich sehr ergiebig und was dann bleibt sind oft "Angstreaktionen" die aus dem Ruder laufen.

    Ich sage immer, der normale Polizist sollte 4 Tage arbeiten und 1 vollen Arbeitstag nur trainieren und zwar sein gesamtes Berufsleben lang, aber leider wird das bei "normalen" Polizisten wohl nie der Fall sein.

  2. #47
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    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    Erfahrungswerte?
    Du kennst keine Vorgeschichte und meinst es beurteilen zu können. Du hast keine Ahnung vom taktischen Vorgehen und Eigensicherung.
    Aber groß raushauen.
    Warum machst du dir die Mühe? Personen aus diesem Arbeitsbereich werden die Behauptungen zu deuten wissen und die Personen, die einfach aus Prinzip gegen die Polizei als Exekutive des Staates sind, wirst du eh niemals überzeugen oder zum Nachdenken bringen 😉
    "Denken ist wie Googeln, nur krasser !!!"

  3. #48
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    Du hast keinen blassen Schimmer von der Realität.

    So ist es.
    Deswegen ist es in solchen Fällen am Besten "A.F.H." (das alte Kommando vom Bund aus den 1980ern Jahren).

  4. #49
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    Zitat Zitat von Hafis Beitrag anzeigen
    Ich stelle mir gerade vor, wie der Polizeisprecher den 'besorgten Bürgern' erklärt:
    "Sorry, in diesem Fall konnten wir leider nichts unternehmen, weil der Tatverdächtige nicht der Aufforderung nachkommen wollte, sich in Gewahrsam zu begeben,
    unseren Kollegen war es deshalb nicht möglich, ihn dem Haftrichter vorzuführen."
    Wer es kennt: Demolition Man.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  5. #50
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    Zitat Zitat von sivispacemparabellum Beitrag anzeigen
    Interessant wie hier andere Standpunkte als Kneipenwissen und Propaganda betitelt werden. Es ging doch um einen Erfahrungsbericht einer uns unbekannten Person. Wart ihr dabei? Wer weiß schon was wirklich war? Ja und es gibt seit mehr als zehn Jahren deutlich rückläufige Zahlen bei der Gewaltkriminalität (2007/217932 Fälle-2017/188946 Fälle). Trotzdem tun einige Politiker und auch Polizeilobbyisten so als müsste immer mehr aufgerüstet und härter durchgegriffen werden. Das ist nicht der Realität entsprechend und gehört ins Politikforum bei Diskussionsbedarf.
    Es ging um Aussagen, wie ALLE Polizisten sind gewalttätig und leben das im Dienst aus.

    Meine Realität sagt mir, dass es definitiv bessere Ausrüstung und auch ein härteres und kompromissloseres Vorgehen von Nöten ist. Oder darf sich das polizeiliche Gegenüber alles erlauben, wie sich der Festnahme widersetzen, Beamte schupsen, Schlagen oder anspucken, weil genau bekannt ist, dass in manchen Bundesländern es keine Rückendeckung gibt, wenn die Beamten die Maßnahmen nach gültigem Recht auch mir Zwang durchsetzen?
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  6. #51
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    Ich sehe nicht das die Polizei ein härteres Vorgehen von Nöten hat ...

    Sie braucht lediglich mehr Akzeptanz aus der Bevölkerung(auch die Bereitschaft jener , einen Fehler einzugetstehen) ... den genau jener Mangel führt zu härterem und vieleicht ungerechten Maßnahmen .

  7. #52
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    Zitat Zitat von Schattengewächs Beitrag anzeigen
    Ich sehe nicht das die Polizei ein härteres Vorgehen von Nöten hat ...

    Sie braucht lediglich mehr Akzeptanz aus der Bevölkerung(auch die Bereitschaft jener , einen Fehler einzugetstehen) ... den genau jener Mangel führt zu härterem und vieleicht ungerechten Maßnahmen .
    Das ist abhängig vom Bundesland und der Stadt.
    Ich habe die Polizei in Berlin und Bayern härter erlebt als in NRW.
    Die Polizei in NRW traut sich auch nur wenn die Situation für sie sicher ist sonst ist der Rückzug angesagt.
    Das habe ich in Duisburg und Essen komischer Weise erlebt.

  8. #53
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    Ist halt wie ich sage , die Härte der Durchnahme ist begründet , in der mangelnden Akzeptanz vor dem Beruf "Polizei" ... Hier in Berlin , beleidigen die kleinsten schon den Polizisten aufs übelste ...

    In meiner Kindheit , wo ich mit der Polizei in Kontakt kam , habe ich aufs übelste geheult .. obwohl sie herzlich waren und meiner Mutter nahegelget haben , nicht so streng zu sein .

  9. #54
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    Und wie bekomme ich eine entsprechende Akzeptanz wieder hin?
    Geh mal in andere Länder, da herrscht ein ganz anderer Respekt vor den Beamten.
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  10. #55
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    Durch den Knüppel , welcher Freund und Helfer sein will ? ...

    Der Fisch stinkt vom Kopfe her ... Der Politiker muß dafür sorgen , das alle Organe funktionieren .... und nicht durch permanentes Einsparen , dies verhindert . Und das betrifft auch alle anderen Sektoren wie Bildung , Gesundheit , Brandschutz usw ...

  11. #56
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    Nicht der Knüppel, aber das sich nicht mehr auf der Nase rumtanzen lassen und alles hinnehmen.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  12. #57
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    Diesen subjektiven Luxus kann sich aber die Polizei nicht erlauben ... Sie steht doch näher dem Gesetz als sonst wer in der Gesellschaft (mal ab von dem dahinter , wie Richter und so ) .... Welche Integretität hat sie denn noch , wenn nicht mal sie selbst sich am Gesetz hält , welches sie eigentlich vetreten soll ?

    Da sind wir alle gefragt ... aber besonders die Politiker .
    Geändert von Schattengewächs (06-12-2018 um 23:46 Uhr)

  13. #58
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    Man muss nur die aktuellen Gesetze ausschöpfen.
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  14. #59
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    Ohne dass ich mit dem OP in irgendeiner Weise einverstanden bin, hier mal eine Veröffentlichung dazu:
    https://www.nk.nomos.de/fileadmin/nk...z_NK_14_01.pdf

  15. #60
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    Finde dieses Zitat aus dem SPIEGEL (nota bene!) passt hierher:

    SPIEGEL ONLINE: Die Polizei ist - wie die Mehrheitsgesellschaft insgesamt - friedlicher geworden in den vergangenen Jahrzehnten, Gewalt wird stark hinterfragt, Deeskalation ist das Gebot der Stunde. Zugleich treffen die Beamten auf der Straße immer wieder auf Männer, die massive Gewalterfahrungen gemacht haben und entsprechende Fähigkeiten mitbringen. Damit seien sie mitunter überfordert, sagen Polizisten. Kann das sein?

    Behr: Absolut. Ich kann das jedes Semester wieder beobachten. Ich habe angehende Polizisten vor mir, die oftmals völlig gewaltfrei erzogen und aufgewachsen sind. Und die staunen erst einmal im Einsatztraining, was Gewalt ist, wie sie sich anfühlt und auswirkt. Insofern wächst tatsächlich der soziale Abstand zwischen der Polizei und der Klientel, die eben im Gewaltbereich Schwierigkeiten macht. Wir erleben, dass Polizisten, die in solch problematischen Milieus arbeiten, nachsozialisiert werden. Sie lernen schnell, sich auf dieses Ausmaß der Gewalt einzustellen. Dabei besteht auch die Gefahr der Verrohung. Das ist ein großes Problem, da müssen wir sehr aufmerksam sein.




    http://www.spiegel.de/panorama/justi...a-1237348.html

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