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Thema: urban survival

  1. #16
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    Zitat Zitat von Alfons Heck Beitrag anzeigen
    Das ist doch normale Haushaltsführung.
    Sollte es sein ... aber da man ja um Mitternacht an der " Tanke " einkaufen kann und Alexa einem das Toilettenpapier nachbestellt bei Amazon ... . Wir finden es halt ungemein praktisch Vorräte zu haben und nicht wegen jeder Kleinigkeit einkaufen zu müssen. Außerdem kann man so zumindest zum kleinen Teil die Inflation abschwächen.

    Und zu den Schneefällen in Bayern und im Alpenraum ... im Frühjahr schmilzt das alles und die Anwohner des Rheins, können sich wohl auf Hochwasser gefaßt machen. Wohldem, der sich auf so etwas vorbereitet hat.

  2. #17
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    @Alfons: Also Wasser wären mir zu knapp und den Äpelwoi würde ich gegen eine weitere Kiste Bier eintauschen - zumindest im Winter ;-) Doppelbock hat übrigens bei gleichen Stauraum mehr Alk und mehr Kalorien ;-)

    Ist auf alle Fälle ein guter Anfang.
    Wie sieht es mit Wärmequellen und Licht aus?
    Geändert von ThomasL (09-01-2019 um 09:33 Uhr)

  3. #18
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    Hallo Arganth,

    Arganth:
    Was hast du denn da alles gemacht?
    Was besonders empfehlenswertes?
    (mal abgesehen von Sachen die mit Schnee zu tun haben ala lawinenrettung usw)
    sorry für die späte Antwort, ich musste erstmal überlegen ob ich als PM oder im Thread antworte. Da die Antwort zeigt wie umfangreich Survival sein kann (also nicht OT ist) und da ich alles leider früher schonmal im Web erwähnt hatte (würde ich heutzutage nicht mehr) habe ich mich für letzteres entschieden. Die Liste ist zweifellos nicht vollständig (schnell heruntergehackt) trotzdem aber zu lang zum lesen geworden ��.

    Angefangen habe ich als Kind mit „Survival“ von Rüdiger Nehberg, Meissner „Überlistete Wildnis“ und Buszek „Das Große Survivalbuch“. Am meisten geprägt hat meine Vorstellung von Survival damals der Rüdiger.
    Für die jüngeren: Wir hatte weder Internet, noch Youtube und am Anfang nicht einmal VHS (Videorecorder ��). Für die älteren: Nein, auch kein Video 2000.
    Als Kind und Teenager habe ich mich dann vor allem intensiv mit Feuermachen und Notunterkünfte bauen beschäftigt. Dazu Abhärtung (Eiswasserbaden, Märsche ohne Wasser, Rennen mit Kiesel im Schuh, Knoten, etc), Schießen (Nehberg Survival eben), und vieles so ein bisschen und viel zu unsystematisch (Notnahrung, Orientierung, Wetterkunde, Freiklettern, Abseilen, Medizin, SV). Viele Übungen (Abhärtung) dabei aus heutiger Sicht bekloppt und fragwürdig.

    Als Jugendlicher kam eine mehrjährige sportbedingte „Pause“, danach widmete ich mich dann intensiver der Orientierung, dem Sport-Schießen und der Kampfkunst (ist für mich auch Teil des Gesamtpakets, „nach Nehberg“). In der Zeit übte ich u.a. auch regelmäßig Fahrtechniken (Buszek). Parallel dazu nutzte ich auf diversen Reisen (in nicht immer demokratische, moderne Länder) vieles von dem, was Rüdiger im Kapitel „Menschen“, beschreibt und konnte dabei auch viele interessante Erfahrungen machen.
    Dann kam durchs Studium erneut ein mehrjährige „Pause“ (außer KK, Schießen). Im Anschluss dann wieder vertieft Orientierungen (erstmals mit GPS, dass inzwischen bezahlbar geworden war), dann Wetterkunden, einige Zeit lang Spurenkunde, und später zuerst Pflanzenkunde (Notnahrung, Medizin, sonstige Nutzung) anschließend Pilzkunde
    Soweit, bis auf KK und Schießen, alles im Eigenstudium (teils ihm Online-Austausch mit anderen). Nebenbei habe ich ein paar Fertigkeiten vertieft (Knoten, Angeln, Seilfertigung, Kanu fahren, Wassergewinnung). Keines der Themen ist dabei „abgeschlossen“, Survival ist letztlich lebenslanges lernen und üben.

    Zum Ausgangsthema Kurse:
    Vor einigen Jahren fing ich an regelmäßig an Bergsportkursen zu belegen (Kletterkurse erst Halle, dann Fels, Spaltenbergung, Basisausbildung Berg (Hochtouren), Basisausbildung Alpinklettern, Wetterkunde, Erste Hilfe Outdoor, Orientierung, etc…), dazu kommt eine jährliche Teilnahme an einem erste Hilfe Kurse (erweiterter Kurs war letzte Jahr privat geplant, der viel aber leider aus).
    Für die Zukunft geplant sind:

    Kurzfristig:
    - Endlich mal wieder Feuerbohren (bestimmt schon verlernt) – plane ich aber seit vielen Jahren
    - Vertiefen: Wassergewinnung / Aufbereitung (Selbststudium)
    - Erweiterter Erste Hilfe Kurs

    Mittelfristig:
    - Eventuell Kurs Eisklettern
    - Kurs Lawinenbergung
    - Fahrsicherheitstraining (Kurs)
    - Irgendwas mit „Überleben im/auf dem Wasser“ (Kurse, bin noch auf der Suche was es so gibt)

    Langfristig:
    - Angelschein
    - Jagdschein
    - Event. Grundausbildung Funken

    Wie gesagt, die Liste ist sich nicht vollständig, zeigt aber denke ich ganz gut was (für mich) alles zu diesem Thema gehört.
    Generell komme ich nur sehr wenig dazu etwas in der Richtung zu machen, da bei mir Prio 1 Kampfkunst und Familie ist und dabei nicht viel Freizeit übrig bleibt.
    Müsste ich nochmal von vorne Anfang, würde ich sicher eine Grundkurs „Outdoor-Survival“ belegen. Der Eingangs erwähnte, käme definitiv in Frage.
    Außerdem kann ich den DAV empfehlen, als Mitglied hat man eine große Auswahl an hervorragenden Kursangeboten zu vernünftigen Preisen, bei i.d.R. gut geschulten Ausbildern.
    Generell ist es auch eine gute Option sich firmenintern als Ersthelfer zur Verfügung zu stellen, dann bekommt man den jährlichen Erste Hilfe Kurs kostenfrei während der Arbeitszeit.

  4. #19
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    [...]
    Langfristig:
    - Angelschein
    - Jagdschein
    Wenn du in dem Bereich wirklich aktiv wirst und Hilfe brauchen kannst, meld dich.
    Bei Interesse ggf. auch nach der Prüfung

    Grüße

    Münsterländer
    I'm going through changes

  5. #20
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Angefangen habe ich als Kind mit „Survival“ von Rüdiger Nehberg, Meissner „Überlistete Wildnis“ ...
    Wir müssen unbedingt mal

  6. #21
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    Zitat Zitat von ThomasL
    Wie sieht es mit Wärmequellen und Licht aus?
    In einer Mietwohnung verlasse ich mich auf die vorh.Heizung und somit auf die öffentliche Versorgung mit Strom, Gas und Wasser. Wobei Taschenlampen und Kerzen sind vorhanden und funktionieren.
    Ein autarkes Haus kann im Wald, Einsiedlerhof usw Sinn machen aber fünr alle ist das mE oversized.

    Bin am Mittwoch die B317 mit dem PKW bis auf den Feldberg gekommen. Einige Berufskraftfahrer haben ihre LKW in die Leitplanken gesetzt.Lag es daran das sie nicht urban survival fähig sind oder einfach nur ihrer Ignoranz gegenüber den Straßenschildern die Schneeketten für LKW vorschrieben? Ich habe die Schneeketten dann zum Einparken auf dem eingeschneiten Parkplatz aufgezogen.


    Gruß
    Alfons.
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  7. #22
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    @Münsterländer: Wenn ich das Dinge dann irgendwann habe, komme ich gerne auf deine Einladung zurück, so ein kombinierter Trainings und Jagdaufenthalt in Münster könnte mir gefallen.

    @Escrima-DD: Unbedingt!

    @Alfons: Unabhängige Heizmöglichkeiten in einer Mietwohnung zu schaffen stelle ich mir auch schwer vor (habe ich mich aber auch noch nicht tiefergehend damit beschäftigt). Kommunikationsquellen (mindestens Radio mit ausreichend Batterien) für eine längeren Stromausfall sowie eine stromunabhängige Möglichkeit Wasser aufzubereiten (und einen etwas größeren Wasservorrat) fände ich selbst sinnvoll. Gerade ein länger anhaltender Stromausfall mit damit ausfallender Wasserversorgung ist auch bei uns ein gar nicht so unwahrscheinliches Szenario.
    Aber letztlich ist es eine individuelle Sache, allzu groß ist Wahrscheinlichkeit es zu brauchen in einer Großstadt wohl eher nicht.

    Alfons: Lag es daran das sie nicht urban survival fähig sind oder einfach nur ihrer Ignoranz gegenüber den Straßenschildern die Schneeketten für LKW vorschrieben
    Weniger an „Urban Survival“ Fähigkeiten sondern an einer Ignoranz der Natur und Überschätzung wie ausgeliefert wir auch in unsere modernen Welt noch sein können. Dieser Ignoranz begegnet man doch ständig:
    - als ein schwerer Sturm gemeldet war hat mich mein Chef fast ausgelacht, als ich kurz vor dem Eintreffen (später Nachmittag) sagte, dass ich jetzt los mache damit ich vorher heim kommen
    - (später musste meine Heimfahrstrecke gesperrt werden, weil Bäume und Äste darauf vielen)
    - Da wird im Sommer eine Hüttentour mit unzureichender Ausrüstung und Erfahrung durchgezogen, obwohl eine massive Kaltfront kommt (mit starken Schneefällen bis in tiefe Lagen)
    - Da bricht ein Bekannter von mir mit seinem Sohn zu einer Gipfeltour auf, obwohl ihn der Hüttenwirt vor einem Gewitter gewarnt hat (umgekehrt sind sie, als sie plötzlich Elmsfeuer an Ausrüstungsgegenständen hatten)

  8. #23
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    Zitat Zitat von ThomasL
    Gerade ein länger anhaltender Stromausfall mit damit ausfallender Wasserversorgung ist auch bei uns ein gar nicht so unwahrscheinliches Szenario.
    Das sollte man differenziert betrachten. Eng begrenzt kann regional ein längerer Stromausfall auftreten. Aber wenn wir großräumig einen längeren Stromausfall haben, haben wir in D-Land schon einen wirklichen Katastrophenfall. Anders als zB in Ami-Land ist unser Stromnetz sehr redundant aufgebaut.
    Aber klar ist auch: Ohne Stromversorgung keine Wasserversorgung, keine Gasversorgung... bricht unsere komplette Infrastruktur zusammen da alle Anlagen (bis hinunter zur Wohnungsheizung) für ihre Funktion auf Strom angewiesen sind.
    Wer autark sein möchte braucht eine Stromquelle (Solaranlage, Wasserkraftwerk, Stromgenerator etc) und Energievorräte (Gas, Öl, Holz, Wasserkraft etc) viel Aufwand...wer mag schaue sich dazu Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel an.


    Gruß
    Alfons.
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  9. #24
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    Zitat Zitat von Alfons Heck Beitrag anzeigen
    Aber wenn wir großräumig einen längeren Stromausfall haben, haben wir in D-Land schon einen wirklichen Katastrophenfall. Anders als zB in Ami-Land ist unser Stromnetz sehr redundant aufgebaut.
    Aber klar ist auch: Ohne Stromversorgung keine Wasserversorgung, keine Gasversorgung... bricht unsere komplette Infrastruktur zusammen da alle Anlagen (bis hinunter zur Wohnungsheizung) für ihre Funktion auf Strom angewiesen sind.
    Ah ... eines meiner Lieblingsthemen ... die Energieversorgung. Ich habe mal mit jemandem vom Katastrophenschutz gesprochen. Die gehen davon aus, daß - nach einem landesweiten Stromausfall - es 4 - 6 Wochen dauert, bis das Netz wieder stabil läuft. So wie vorher gewohnt.

    Die Zahl der Netzeingriffe steigt übrigens stark an ( immer mehr volatiler Stromerzeuger ) und verursacht jetzt schon Kosten in Höhe von 1 Mrd. € ... Diese Summe wird noch auf 4 Mrd. ansteigen. Aber der Verbraucher hat es ja . Problematisch wird es ab dem Jahr 2021, da uns dann weitere konventionelle Kraftwerke fehlen ... es könnte dann kritisch werden und ob uns das alte Ölkraftwerk in der Steiermark ( so wie vor ein paar Jahren geschehen ) nochmal rettet ist ungewiß.

    1. " Meistens paßt der Wind nicht."
    2. " Nachts scheint keine Sonne. "
    3. " Wechselstrom kann man im industriellen Maßstab nicht/schlecht speichern. "

    Kann eigentlich jeder begreifen ... mit etwas gutem Willen.

    P.S.:

    Aus der Kernenergie steigen nur wir, Belgien und Spanien aus. Der Rest der Welt baut neue Kraftwerke ... Hmmh ??? Wer macht da wohl den Fehler ?

  10. #25
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    Alfons:
    Das sollte man differenziert betrachten. Eng begrenzt kann regional ein längerer Stromausfall auftreten. Aber wenn wir großräumig einen längeren Stromausfall haben, haben wir in D-Land schon einen wirklichen Katastrophenfall.
    Darauf hat Willi ja schon geantwortet.

    Alfons:
    Wer autark sein möchte braucht eine Stromquelle (Solaranlage, Wasserkraftwerk, Stromgenerator etc) und Energievorräte (Gas, Öl, Holz, Wasserkraft etc) viel Aufwand
    Korrekt, und ja das ist viel Aufwand. Bzgl. Energievorräte habe ich bisher auch nur Reservebatterien um auch bei längeren Stromausfällen über Radioempfang zu verfügen. Allerdings haben wir in der Clique einen Stromgenerator, über den man dann weitere Geräte aufladen könnte.

    Willi:
    Aus der Kernenergie steigen nur wir, Belgien und Spanien aus. Der Rest der Welt baut neue Kraftwerke ... Hmmh ??? Wer macht da wohl den Fehler ?
    Atomkraft sollten wir ggf. separat diskutieren. Ob wir wirklich einen Fehler machen?
    Nur soviel:
    - 2 große (und zahllose) kleine Katastrophen alleine in meiner Lebenszeit mit massiven Folgekosten, zahlreichen Toten und Massenevakuierungen (Umsiedlungen)
    - Ungeklärte Entsorgung
    - Eine Möglichkeit für Angreifer mit mäßigem Aufwand verheerende Schäden anzurichten

    Sollte zumindest ein Anlass sein darüber nachzudenken. Wie gesagt, können wir gerne in einem separatem Thread diskutieren.

    Meiner Meinung nach liegt die Zukunft ganz klar bei der dezentralen Stromgewinnung (aus Gründen des Umweltschutzes, wie aus Gründen der Versorgungssicherheit). Natürlich gibt es da aktuell auch noch viele Probleme, aber hier liegt auch die große Chance uns als eine führende Industrienation weiterhin in der Welt zu behaupten. Und ja, neue Technologien kosten am Anfang erstmal mehr und haben auch viele Probleme die gelöst werden müssen.
    Das größte Hindernis ist im Moment, dass die großen Erzeuger an dezentraler Stromversorgung kein großes Interesse haben dürften.

    Nachtrag:
    Erst vor kurzem habe ich zum Thema langfristiger Stromausfall die Zusammenfassung eine vom Militär erstellte (oder beauftragte) Analyse aus den USA gesehen (wie Alfons sagt, nicht 1 zu 1 übertragbar). Die bisherigen Annahmen gehen dort auch von 4-6 Wochen Ausfall aus, die neue Studie dagegen von mehr als einem Jahr (Szenarien: gezielter EMP Angriff oder Ausfall durch Sonneneruptionen).
    Auch interessant (wenn ich diesbezüglich auch gewisse Zweifel habe), die Studie geht davon aus, dass es bei einem großen Teil der amerikanischen Atomkraftwerke, in diesem Fall zu einem Gau kommen würde (Ausfall der Kühlung). Ob dies wirklich so ist, sei mal dahin gestellt. Ich suche auf alle Fälle mal den Artikel heraus.

  11. #26
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    Wenn wir hier wirklich mal für 6-12 Monate ohne Strom sein sollten, dann haben wir ganz andere Probleme, zumal bei der heutigen Stromlandschaft dann ganz Europa ohne Strom wäre...

  12. #27
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    Bei 6-12 Monaten. Zweifellos!

  13. #28
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    Du kennst den Katastrophenplan für einen landesweiten Stromausfall?
    Was meinst du warum man gerade die große Nord-Süd-Trasse unterirdisch legt...?

  14. #29
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    Ehrlich gesagt, weiß ich nicht auf was du gerade raus willst?
    Ich kenne nur den, den das Bundesamt für Katastrophenschutz veröffentlicht. Mein bisherigen Vorbereitungen decken nur ein relativ kurzes Zeitfenster ab - ich bin aber auch kein Prepper.

    Einer der Hauptgründe warum die ursprünglich geplanten Hochleitungen durch unterirdische Verlegung ersetzt werden, war jedenfalls der massive Protest gegen die oberflächlige Verlegung: https://www.welt.de/newsticker/dpa_n...konkreter.html. In wieweit da auch sicherheitspolitische Überlegungen mit eine Rolle spielen, kann ich nicht bewerten.

  15. #30
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    Ich meine das Handlungsszenario von dem ausgegangen wird. Glaube mir, nach 3-4 Wochen brauchst du ganz andere Dinge als Batterien und Radios.


    Aufgrund der nahezu vollständigen Durchdringung der Lebens- und Arbeitswelt mit elektrisch betriebenen Geräten würden sich die Folgen eines langandauern- den und großflächigen Stromausfalls zu einer Schadenslage von besonderer Qualität summieren. Betroffen wären alle Kritischen Infrastrukturen, und ein Kollaps der gesamten Gesellschaft wäre kaum zu verhindern. Trotz dieses Gefahren- und Katastrophenpotenzials ist ein diesbezügliches gesellschaftliches Risikobewusstsein nur in Ansätzen vorhanden.
    Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen Ausfalls der Stromversorgung

    Strom ist die absolut bahnbrechenste Erfindung der Menschheit (ich empfehle da gerne „Die Zähmung der Blitze“). Ohne Strom läuft heute in Europa nichts, aber auch gar nichts mehr.
    Ohne Strom, kein Wasser, keine Kühlung, kein Benzin, keine Lebensmittel, keine medizinische Versorgung, keine Kommunikation etc.
    Überlege in einem ruhigen Moment was da am ersten Tag passiert, am zweiten, am dritten, nach einer Woche, nach 2 Wochen, nach 4 Wochen.
    Dann frage dich wo du mit wem zu dem jeweiligen Zeitpunkt womit sein willst...

    WENN das europäische Stromnetz runterfährt, dann legt man nicht mal eben einen Schalter um damit es wieder hochfährt. Wie man das Netz zum runterfahren bringt, das wissen zum Glück nicht viele...

    Krankenhäuser haben ca. 7 Tage Notstrom...

    Ich war mal für den Fall der Fälle für einen V-Dekon 50 eingeteilt, da spielt man einiges durch.
    Glaube mir, danach habe ich mein „Urban-Survival“ noch einmal sehr gründlich durchdacht...
    Geändert von kanken (14-01-2019 um 17:45 Uhr)

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