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Thema: urban survival

  1. #31
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    Ok, als unsereins jung war, hat er auch diese Form von Lagerfeuerromantik durchexerziert, einschl. Durchschwimmen des Mondsees in Österreich in voller Montur (um auf der anderen Seite dann ein Zeltlager der öster. Jungfaschisten platt zu machen; die hatten landeinwärts Wachen aufgestellt, aber ihre Seeseite nicht gedeckt; die Linke war schon immer schlauer...).

    Und jetzt, knapp 50 Jahre später? Warten auf den 3. Weltkrieg und hoffen, den dann im Schutzraum zu überleben, um anschl. jämmerlich an der Strahlung zu verrecken?

    Also mit Survival hat das m.M.n. nix, aber auch gar nichts zu tun - für den Abenteurer in uns ist es aber allemal gut und sicherlich sinnvoller als nur 14 Tage in Malle am Strand zu gammeln.

  2. #32
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    Stromausfall ist sehr, sehr, sehr viel realistischer als der 3. Weltkrieg.

  3. #33
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    Kanken: Ich meine das Handlungsszenario von dem ausgegangen wird. Glaube mir, nach 3-4 Wochen brauchst du ganz andere Dinge als Batterien und Radios.
    Ok, da bin ich bei Dir. Wie gesagt, auf Langzeitszenarien bin ich bisher selbst auch nicht ausreichend vorbereitet und damit habe ich mich auch noch nicht tiefergehend beschäftigt.
    Ein Möglichkeit in solchem Fall Benachrichtigungen weiterhin erhalten zu können, halte ich aber schon einmal für nicht verkehrt.
    Geändert von ThomasL (14-01-2019 um 17:03 Uhr)

  4. #34
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    Ich halte es für sehr wahrscheinlich dass das „Langzeitszenario“ nach 5-7 Tagen ohne Strom nicht aufzuhalten sein wird...

  5. #35
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    Gut möglich. Die Empfindlichkeit unsere Gesellschaft und ihre Abhängigkeit ist mir berufsbedingt mehr als bewusst.
    So, ich muss jetzt in den Keller und mein Sohn braucht den Rechner.

    Euch allen einen schönen Abend, möglichst ohne Stromausfall.

  6. #36
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    Bei einem Stromausfall wird nach ungefähr 48 Stunden die Wasserversorgung zusammenbrechen. In einigen Regionen ( Harz, Eifel allgemein Mittelgebirgslagen ) wird es etwas länger dauern, aber so ungefähr kommt das hin. Krankenhäuser haben ja für ihre Notstromaggregate nur für 48 Stunden Diesel, danach müssen sie reibungslos beliefert werden. Und die Pumpen an Tankstellen werden elektrisch betrieben. Da gibt es auch keine Vorrichtungen, den Kraftstoff mechanisch abzupumpen. Es gibt nur wenige Tankstellen in D die so eine Vorrichtung haben. Und mit " aufbrechen " ist da auch nichts, dann kommt man überhaupt nicht mehr ran.

    Anfangs wird es wohl eine Welle der Hilfsbereitschaft und der Solidarität geben, aber je länger das ganze andauert ... Supermärkte schlagen ihr Sortiment in 48 Stunden einmal um. Auch die sind auf eine reibungslose Belieferung angewiesen. Und ohne Strom läuft da keine Kühlung, die Türen gehen nicht auf und die Addierhilfen funktionieren nicht.

    Ein Extremszenario, ich weiß ... trotzdem noch mit das wahrscheinlichste. Erst dahinter kommen: Meteoriteneinschläge, Polsprung, Zombie-Apokalypse und anderer Kram.

  7. #37
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    Wie gesagt, einfach das PDF lesen, das ich verlinkt habe.

  8. #38
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    Ich denke man muss nicht direkt so groß denken und die Worst Case Szenarien betrachten.
    Prepping fängt im Kleinen an...

  9. #39
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    Zitat Zitat von Stefan W Beitrag anzeigen
    Ich denke man muss nicht direkt so groß denken und die Worst Case Szenarien betrachten.
    Prepping fängt im Kleinen an...
    Genau das !

    Das fängt mit Kleinreparaturen an, die man mit dem ständig mitgeführten Multitool erledigen kann und geht weiter über das 1. Hilfe-Set zu einer gescheiten Vorratshaltung. Nicht gleich an die großen Katastrophen denken, sondern an die Tücken des Alltages.

  10. #40
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    Zitat Zitat von Stefan W Beitrag anzeigen
    Ich denke man muss nicht direkt so groß denken und die Worst Case Szenarien betrachten.
    Prepping fängt im Kleinen an...
    Auf jeden Fall kann ich jetzt schon besser mit dem Stock umgehen als Morgan. Die Apokalypse mag kommen ^^

  11. #41
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    Haha,
    Damit bist Du save!

  12. #42
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    Ist letztlich nichts anderes als Risikobewertung und Riskmanagement (damit hatte ich beruflich schon viel zu tun). Vereinfacht und Verkürzt:
    Kleinere Schaden, hohe Eintrittswahrscheinlichkeit, niedriger Aufwand: Maßnahmen sinnvoll (z.B. Pflaster dabei haben um kleiner Verletzungen zu versorgen)

    Größere Schaden, niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit, mäßiger Aufwand: Maßnahmen sinnvoll (z.B. Defibrillator and stark frequentierten Plätzen)
    Größere Schaden, niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit, hoher Aufwand: Oftmals keine Maßnahmen, da Aufwand und Nutzen unverhältnismäßig sind oftmals eine sehr schwere Entscheidung in der Praxis (z.B. keine Pflicht immer eine Defibrillator mit sich zu führen)

    Von dem her, erstmal für die kleinen Katastrophen des Alltags vorzusorgen ist natürlich sinnvoll, bedeutet aber nicht, dass man sich nicht auch auf die weniger wahrscheinlichen, dafür wesentlich ernsteren Situation vorbereitet. Mich hat dieser Thread jedenfalls motiviert in der Richtung meine eigene Vorbereitung zu überdenken und da und dort etwas zu verbessern.

    Wie Ralf ja richtig anmerkt: Gerade das Risiko und die Wahrscheinlichkeit eines längeren Stromausfalls ist nicht zu unterschätzen und die Auswirkungen würden schwerwiegend sein (und werden mit stetigem technischen Fortschritt immer kritischer).

    Nachtrag:
    Ich lese im Moment ein Buch von Dave Spaulding und er betont, dass er Survival als Ziel (für Combatives) nicht mag, weil man auch dann überlebt hat, wenn man hinterher im Rollstuhl sitzt. Er bevorzugt „Prevail“ (siegen, durchsetzen) um klar zu machen, dass es auch darum geht wie man hinterher weiterlebt. Diesen Grundgedanken finde ich ziemlich gut, in den Kontext dieser Diskussion ist dies zweifellos auch übertragbar.
    Wenn z.B. bei uns im Winter mal „nur“ die Gasversorgung ausfallen sollte, geht es eher nicht ums Überleben, sehr wohl aber darum Schäden im Haus zu vermeiden und normal weiterleben zu können. In diesem Fall eben durch eine unabhängige Wärmeversorgung.

    Und bei allem nicht vergessen, im heute zuleben und sich bloss nicht zuviel Sorgen machen den es kommt meistens sowieso anders als man denkt.
    Nur eins ist sicher, lebend kommen wir hier nicht raus.

  13. #43
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Und bei allem nicht vergessen, im heute zuleben und sich bloss nicht zuviel Sorgen machen den es kommt meistens sowieso anders als man denkt.
    Nur eins ist sicher, lebend kommen wir hier nicht raus.


    Auch die große Finanzkrise, die wohl im nächsten Jahr über uns schwappt, werden wir überleben. Wir haben dann alle ( noch ) deutlich weniger an Vermögen als jetzt, aber es gibt uns noch !

  14. #44
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    ... Gerade ein länger anhaltender Stromausfall mit damit ausfallender Wasserversorgung ist auch bei uns ein gar nicht so unwahrscheinliches Szenario. ...
    Hab ichs überlesen? Was kann die Ursache für einen längerfristigen totalen Stromausfall ind Deutchland/Europa sein?

    Zitat Zitat von Willi von der Heide Beitrag anzeigen
    ...Aus der Kernenergie steigen nur wir, Belgien und Spanien aus. ... ??? Wer macht da wohl den Fehler ?
    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    ...Meiner Meinung nach liegt die Zukunft ganz klar bei der dezentralen Stromgewinnung ...
    Es geht nicht um Atomkraft ja/nein sondern um Zentral/Dezentral. Zentrale Stromversorgung = finanzielles Monopol + Macht, Dezentral das Gegenteil.
    Es gibt auch kleine dezentrale Atomkraft: U-Boote, Eisbrecher, Satelliten, Forschungsreaktoren. Die wird ja auch nicht von der Industrie forciert, da eben dezentral.

    Was mir bei den wahrscheinlichsten Szenarios hier fehlt, ist eine Dürre, Wasserknappheit in Deutschland. Die Dürre letztes Jahr hat ja aktuell immer noch Folgen, obwohl gefühlt und Medial vergessen/überwunden:

    Aktuelle Grundwassersituation in Sachsen

    ++ 17.01.2019 ++ Derzeit unterschreiten 71 Prozent aller Messstellen den monatstypischen Grundwasserstand um durchschnittlich 61 cm (Medianwert). Die hier angebotenen Kartendienste geben detailliertere Informationen.
    Quelle: https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/wasser/8247.htm

    Zwei solche Sommer und Deutschland ist nicht mehr wiederzuerkennen. 60 cm tieferes Grundwasser bedeutet für Pflanzen 60cm tiefere Wurzeln... Und das nach Monaten von Regenfällen. Also massivere Ernteausfälle als letztes Jahr und absterbende Vegetation, Wasserknappheit/Abstellen der öffentlichen Wasserversorgung...

    Wie ist darauf zu Preppern?

    Grüße

  15. #45
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    Hab ichs überlesen?
    Ja

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