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Thema: Was macht ihr so um nicht krank zu werden?

  1. #61
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    Zitat Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
    das bedeutet ganz einfach , ob es meiner Sicht widerspricht oder nicht , hängt , wie immer , von der Art und Weise ab , und nicht von Namen , den man einer Sache zuteilt.
    mehr wollte ich eigentlich nicht sagen.
    Für Dich ist "fasten" halt ein Wort mit einer besonderen Bedeutung, die über reines nichts Essen hinaus geht.
    Für die physiologischen Auswirkungen - und darum geht es hier ja - ist es aber egal, warum man nicht isst, es ist nur wichtig, dass man nichts isst.
    Vielleicht hast Du ja auch Begriff der einfach "nichts Essen", egal aus welchem Gründen, beschreibt, so dass man darüber sprechen kann, ohne Dich zu irritieren?

    Ich hätte ja statt intermittent fasting" einfach "time restricted eating" vorgeschlagen, aber hier hat doch tatsächlich einer ein Video gedreht um zu erklären, was der Unterschied zwischen zeitweisem Nichtessen und zeitbeschränkter Nahrungsaufnahme ist:



    Kommentar:

    MDAC1012vor 1 Jahr
    "This hopefully cleared some things up." Well....actually, no, no it didn't.

    Antwort des Videoautors:
    Thomas DeLauervor 1 Jahr
    MDAC1012 I’m sorry that it didn’t help you. At the end of the day, it’s explaining that it’s essentially two different terms for ultimately the same thing.



    Geändert von Pansapiens (28-04-2019 um 14:22 Uhr)
    desipere est juris gentium

  2. #62
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    In der RGG findet man einen sehr informativen und differenzierten Artikel zum Thema fasten aus religionsgeschichtlicher Sicht.

    »Fasten« ist eine universal zu belegende Kulturtechnik, welche durch Einschränkungen der Nahrungsaufnahme eine Ausweitung der psychischen und sozialen Kontrolle, der Macht oder des Bewußtseins bewirken soll (Askese). Formen und Begründungen des F. sind in der Religionsgesch. äußerst vielfältig und werden verschiedenartig miteinander kombiniert." (RGG, online)

    Interessant ist, das im AT fasten anders konnotiert ist, als im NT.

    Die folgenden Aussagen habe ich zusammengesucht

    Im AT:
    „Fasten“ bedeutet: freiwilliger und zeitlich begrenzter, vollständiger Verzicht auf Nahrungsaufnahme (teilweise einschließlich Getränken).
    ...Als Bestandteil von sog. Selbstminderungsriten ... wird das Fasten selten als isolierte Handlung beschrieben. Fastentage führen zu einer massiven Zäsur im Alltag, grenzen, besonders als individuelle Fastentage, aus der Gesellschaft aus und schaffen auf diese Weise Raum für Buße oder Trauer. (Lexikon deutsche Bibelgesellschaft)

    Jom Kippur ist der große Versöhnungs- und Fastentag im Judentum. An diesem Tag darf weder gegessen, getrunken noch geraucht werden. Man wäscht sich nicht, ist sexuell enthaltsam und geht nicht zur Arbeit, alle zuvor begangenen Sünden sollen an diesem Tag gesühnt werden.
    Darüber hinaus gibt es fünf weitere allgemeine Fastentage, an denen die Juden traurigen Ereignissen der jüdischen Geschichte gedenken:
    ...
    Es gibt noch weitere Fastentage, an denen das Fasten aber nicht fest vorgeschrieben ist, beispielsweise der Vorabend des monatlichen Neumonds, der eigene Hochzeitstag oder der Todestag der Eltern.

    Im NT:
    Fasten bedeutet zunächst den willensmäßig geübten Verzicht auf gewisse oder alle Nahrung während einer bestimmte Zeitspanne. ...
    Etymologisch leiten sich die Wörter νηστεύω nēsteuō (fasten), νηστεία nēsteia (Fasten, Nahrungsverzicht, Hunger, Fasttag) und νῆστις nēstis (nüchtern / hungrig) wie ihre Äquivalente in anderen indogermanischen Sprachen auch von der Beschreibung eines Zustandes der Leere und der Nüchternheit her. Die lateinischen Äquivalente lauten ieiunus, ieiunare, ieiunium. Im Griechischen wird der Begriff aus „Nicht-Essen“ (νή - ἐσθίω nē - estiō) gebildet. Die Sache selbst muss im Neuen Testament nicht unbedingt durch den Begriff ausgedrückt werden; sie kann ebenso auch durch Beschreibungen des Nahrungsverzichts zur Darstellung gelangen.
    Kategorial ist a) zwischen einem Verzicht auf Essen sowie auf Essen und Trinken zu unterscheiden. ... Ebenfalls ist f) spontanes Fasten von regelmäßigem Fasten an festgesetzten Tagen zu unterscheiden. Der Gedanke der Selbstminderung ist im NT kaum mehr zu finden. (Lexikon deutsche Bibelgesellschaft)

    Ursprünglich wurde im Christentum an zwei festen Tagen gefastet. Mittwochs wurde gefastet, weil Judas Jesus an diesem Tag verraten hat, und das Freitagsfasten erinnerte an die Kreuzigung Jesu.
    In vielen mönchischen Traditionen des Christentums wird auch täglich gefastet. Ganz ähnlich, wie in vielen Traditionen des Buddhismus Mönche und Nonnen täglich ab Mittag fasten. Daher leiten sich, soweit ich weiß, die Vorstellung und die Begrifflichkeit her, die die erste Mahlzeit des Tages als Fastenbrechen verstehen. Dieser Gedanke bezieht sich ausdrücklich nicht auf Nicht-essen während des Schlafens. Sondern auf Nacht, Vor-Abend und oft auch Vor-Nachmittag als Fastenzeit. - Während der ja z.B. auch gebetet wurde. Zudem fand das morgendliche Fastenbrechen nach den ersten Andachten des Tages und nicht selten auch nach der ersten Arbeit des Tages statt.

    Insgesamt bezeichnet der Begriff "Fasten" als Solcher m.E. erst einmal lediglich bestimmte Formen des Nahrungsverzichts. Seien die nun religiös motiviert, oder medizinisch, diätetisch oderwieauchimmer. Der lateinische und auch der griechische Begriff meinen jedenfalls, wenn ich es richtig verstehe, erst einmal ganz wörtlich nur einen einen leeren Magen oder Darm.
    Geändert von carstenm (29-04-2019 um 10:52 Uhr)

  3. #63
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    Auch Interessant:

    Fasten im Neuen Testament: Jesus und seine Jünger hielten im Unterschied zur Bewegung Johannes des Täufers (siehe Johannes der Täufer) kein Fasten. Für Jesus war durch die Nähe des Reiches Gottes (siehe Reich Gottes) bereits die Gegenwart als Freudenzeit gekennzeichnet, die für Selbstminderung durch Fasten keinen Raum bot. Und trotzdem wird auch in der Bibel erzählt, dass Jesus selbst vierzig Tage fastete (Mt 4,2) und sich so in der Stille vor Gott auf seinen neuen Dienst vorbereitet. Obwohl das Neue Testament (siehe NT) eine volle Freiheit vom Fasten, aber auch zum Fasten schenkt, entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte wieder eine Fastenpraxis."
    (Kirchen ABC)

  4. #64
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    Ich bin seit 25 Jahren so gut wie nie krank:

    - täglich hochdosiert Multivitamine

    - Keine Rohkost

    - täglich hochdosiert Knoblauch (Kapseln, riecht man nicht)

    - Erkrankungen homöopathisch und/ oder pflanzlich behandeln

    - Bei jeder Witterung raus an die Luft ("Abhärten")

  5. #65
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Ich bin seit 25 Jahren so gut wie nie krank:

    - täglich hochdosiert Multivitamine

    - Keine Rohkost

    - täglich hochdosiert Knoblauch (Kapseln, riecht man nicht)

    - Erkrankungen homöopathisch und/ oder pflanzlich behandeln

    - Bei jeder Witterung raus an die Luft ("Abhärten")
    Machst du das mit Multivitaminen wegen Mangelerscheinungen oder präventiv? Und was heißt in dem Fall hochdosiert? Und wieso keine Rohkost?

  6. #66
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    Unterschätzt aber wichtig: Möglichst wenig Hände schlütteln und immer brav Händewaschen

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