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Thema: Kampfsport (Wettkampf) in Deutschland auf dem absteigenden Ast?

  1. #1
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    Standard Kampfsport (Wettkampf) in Deutschland auf dem absteigenden Ast?

    Kampfsport (Wettkampf) in Deutschland auf dem absteigenden Ast?
    Kann man das so sagen? Wie seht Ihr das?
    Profi-Boxen ist so gut wie tot! Thai-und Kickboxen findet medial gar nicht mehr statt ausser (Sat1)
    MMA in Deutschland ist ein Entwicklungssport, wo jetzt auch youtuber mitmachen.

  2. #2
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    Naja, es gibt auch noch jede Menge Grappling / BJJ / Submission Turniere ...
    Frank Burczynski

    HILTI BJJ Berlin
    https://www.hiltibjj.de


    http://www.jkdberlin.de

  3. #3
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Naja, es gibt auch noch jede Menge Grappling / BJJ / Submission Turniere ...
    Das ist richtig das Grappling boomt, aber es ist nur ein Teil der Kampfsportszene und ohne mediale Präsenz.

  4. #4
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    Zitat Zitat von El Greco Beitrag anzeigen
    Das ist richtig das Grappling boomt, aber es ist nur ein Teil der Kampfsportszene und ohne mediale Präsenz.
    Ja ist von der Leistung her verglichen mit dem europäischen Umland Mega Tot.
    Hängt aber auch viel mit der "neuen" Generation Internet zusammen, sprich "Labersack ich will viel Aufmerksamkeit und Kohle ohne Risiko machen Millenials".

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  5. #5
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    Zitat Zitat von Gabber4Life Beitrag anzeigen
    Ja ist von der Leistung her verglichen mit dem europäischen Umland Mega Tot.
    Hängt aber auch viel mit der "neuen" Generation Internet zusammen, sprich "Labersack ich will viel Aufmerksamkeit und Kohle ohne Risiko machen Millenials".

    Gesendet von meinem Xperia XZ1 Compact mit Tapatalk
    Das stimmt das viele Junge Leute lieber gerne Quatschen aber keine Leistung zeigen wollen oder Dinge machen die ungefährlich sind.

  6. #6
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    naja...... man kann auch sagen....... zum trainieren vielleicht besser so da nicht unbedingt
    "mainstream" Kundschaft die Dojos ect überflutet
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    Nach dem Muskelkater ist vor dem Muskelkater

  7. #7
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    Na ja das die Jugend von heute nichts taugt wussten damals auch schon die ollen Griechen.


    Und ist ja nun nicht so, als hätte die Jugend vor YT und Insta in Schlangen vor den Gyms gestanden.

    VK war und ist halt ein spezieller Bereich der nicht unbedingt die breite Masse anspricht.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  8. #8
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    Insgesamt ist es dann die Aufgabe der Jugendtrainer, die Kids ranzuholen und für den Wettkampf zu begeistern.

    Wir haben von U8 bis U18 über all Kämpfer, die auf Turniere fahren und dort um Titel fighten wollen.

    Aber es ist derzeit schwer, weil die Eltern den Kindern auch dieses Überangebot bieten wollen 7 Kurse auf 5 Tage verteilt und nichts davon richtig und mit Überzeugung.

    Zusätzlich kommt dazu, dass die Kinder nicht die nötige Ernsthaftigkeit mitbringen, weil die Eltern sich nicht dahinter stehen.
    JUDO - We don´t break boards. We break people!

  9. #9
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    Zitat Zitat von El Greco Beitrag anzeigen
    Das ist richtig das Grappling boomt, aber es ist nur ein Teil der Kampfsportszene und ohne mediale Präsenz.
    Das stimmt.
    Frank Burczynski

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  10. #10
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    K1 Kicboxen boomt gnaz schön, wenn man sich die ganzen privaten Gyms mal anguckt. Die Kurse sind voll...

    Denke eher das Gegenteil ist der Fall. Kampfsport wird von immer mehr Leuten betrieben.
    Für die klassischeren Sachen wie Boxen oder Oldschool Kickboxen ist es zwar schwerer geworden aber auch hier laufen die meisten Vereine... Zumindest im Kinderbereich sind die Kurse der traditionellen Kampfsportarten wie Karate oder Taekwondo ebenfalls gut gefüllt bis komplett überlaufen.


    Ein Großteil machen leider Breitensportler aus, hier hat sich der %Anteil wohl etwas erhöht an Leuten die nicht Kämpfen wollen.
    Geändert von Passion-Kickboxing (28-01-2019 um 08:24 Uhr)

  11. #11
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    Hallo

    möchte ich beurteilen, warum es weniger Schüler/innen in den Kampfsport-Vereinen oder Schulen gibt, dann einfach nachsehen, was alles angeboten wird.

    Früher gab es in unserer Stadt :Karate-Shotokan in einer Sportschule und einem Verein, Judo und Ringen. Das war es.

    Heute wird in unserer kleinen Stadt und in der Umgebung.
    Karate-Shotokan, Taekwondo, Kick-Boxen, Judo, Aikido, Wu-Shu, Wing-Tsun, Wing-Chun, Eskrima, Ringen, Boxen, Grappling, usw. angeboten, nicht vergessen
    Kraw-Maga und einige eigenen Stilrichtungen,

    Dann haben wir ein großes Angebot an Fitness- Center, Fußball-Vereine ... usw.
    Tanz-Sport-Schulen, .. spezielle Kurse für Frauen und Mädchen.
    Daher kann sich jeder das aussuchen, was er gerne in seiner Freizeit machen möchte.



    Zum Wettkampfsport.
    Nur eine kurze Zeile. Jeder der wirklich im Kampfsport an Wettkämpfen teilnehmen will, erkennt sehr schnell das kostet viel, viel Freizeit.
    Das muß ich einfach im Verhältnis sehen, was wichtiger ist.
    Denn von meinem Beruf muß ich leben.

    Daher stimme ich dem Beitrag unten bei - aber nur teilweise.

    Zitat Zitat von Passion-Kickboxing Beitrag anzeigen
    K1 Kicboxen boomt gnaz schön, wenn man sich die ganzen privaten Gyms mal anguckt. Die Kurse sind voll...

    Denke eher das Gegenteil ist der Fall. Kampfsport wird von immer mehr Leuten betrieben.
    Für die klassischeren Sachen wie Boxen oder Oldschool Kickboxen ist es zwar schwerer geworden aber auch hier laufen die meisten Vereine... Zumindest im Kinderbereich sind die Kurse der traditionellen Kampfsportarten wie Karate oder Taekwondo ebenfalls gut gefüllt bis komplett überlaufen.


    Ein Großteil machen leider Breitensportler aus, hier hat sich der %Anteil wohl etwas erhöht an Leuten die nicht Kämpfen wollen.



    Die Breitensportler wollen einfach nur Kampfsport üben, etwas Sparring, einfach nur aus Spaß am Sport.



  12. #12
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    Zitat Zitat von El Greco Beitrag anzeigen
    Kampfsport (Wettkampf) in Deutschland auf dem absteigenden Ast?
    Kann man das so sagen? Wie seht Ihr das?
    Profi-Boxen ist so gut wie tot! Thai-und Kickboxen findet medial gar nicht mehr statt ausser (Sat1)
    MMA in Deutschland ist ein Entwicklungssport, wo jetzt auch youtuber mitmachen.
    Nö kann man nicht sagen. Ja mediale Präsenz ist größtenteils bei Ballsportarten und ansonsten halt meist abstinent (außer wenn Fernsehsender ihre eigenen Boxer pushen und übermäßig in den Himmel loben), aber wen juckt die? Wozu soll die großartig gut sein?
    Schau dir mal an wie viele millionen Menschen regelmäßig Joggen, ins Fitnesstudio oder Radfahren gehen ohne sonderlich große mediale Präsenz in den Sportarten bzw dessen Großevents.

    MMA wird übrigens von der Jugend schon recht stark interessiert verfolgt. Das bekommt man nur nicht so mit, da sie es eben auf YT oder illegalen Streams schauen und auf der Playstation spielen.


    Wir haben bei uns im Gym mittlerweile ein relativ ambitioniertes Wettkampfteam und wir finden sowohl fürs MMA, Boxen, Kickboxen als auch fürs BJJ und Grappling genügend Veranstaltungen.
    Könnte es mehr und besser sein?
    Klar aber das kann es nahezu immer und es könnte auch DEUTLICH schlechter sein, also weniger beschweren und dafür lieber mehr kämpfen oder selber veranstalten ;-)

  13. #13
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    Zitat Zitat von El Greco Beitrag anzeigen
    Kampfsport (Wettkampf) in Deutschland auf dem absteigenden Ast?
    Kann man das so sagen? Wie seht Ihr das?
    Profi-Boxen ist so gut wie tot! Thai-und Kickboxen findet medial gar nicht mehr statt ausser (Sat1)
    MMA in Deutschland ist ein Entwicklungssport, wo jetzt auch youtuber mitmachen.
    War das denn jemals großartig anders? Das Deutschland nicht das Kampfsport-Mekka ist dürfte hinlänglich bekannt sein. Das war vor 10 oder 20 Jahren auch nicht anders. Gut, im Profiboxen war man da besser aufgestellt. Aber sonst? Ausser immer mal wieder einzelne Sportler in den unterschiedlichsten Sportarten war das doch immer so.

    Zu den Medien: Hier denke ich das Kampfsport präsenter ist als eh und je. Medien sind doch nicht nur TV. Man kann diverse Events online streamen oder sich mir nichts dir nichts jeden Kampf "relive" auf youtube angucken. Bei mir in der Tageszeitung wird regelmäßig über Wettkämpfe berichtet (vor allem Judo und Teakwando).

    Woher kommt deine Einschätzung? Hast du da Zahlen zur Hand das generell weniger auf Wettkämpfe gegangen wird?

    Ich glaube das es in Deutschland eine ungünstige Gesamtkonstellation gibt was die ganz großen Durchbrüche im Kampfsport verhindert.

    Auf dem absteigenden Ast sehe ich Kampfsport nicht, denn dafür müsste man erstmal auf irgendeinem Ast gesessen haben.^^

  14. #14
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    Zitat Zitat von Eisenhart Beitrag anzeigen
    War das denn jemals großartig anders? Das Deutschland nicht das Kampfsport-Mekka ist dürfte hinlänglich bekannt sein. Das war vor 10 oder 20 Jahren auch nicht anders. Gut, im Profiboxen war man da besser aufgestellt. Aber sonst? Ausser immer mal wieder einzelne Sportler in den unterschiedlichsten Sportarten war das doch immer so.

    Zu den Medien: Hier denke ich das Kampfsport präsenter ist als eh und je. Medien sind doch nicht nur TV. Man kann diverse Events online streamen oder sich mir nichts dir nichts jeden Kampf "relive" auf youtube angucken. Bei mir in der Tageszeitung wird regelmäßig über Wettkämpfe berichtet (vor allem Judo und Teakwando).

    Woher kommt deine Einschätzung? Hast du da Zahlen zur Hand das generell weniger auf Wettkämpfe gegangen wird?

    Ich glaube das es in Deutschland eine ungünstige Gesamtkonstellation gibt was die ganz großen Durchbrüche im Kampfsport verhindert.

    Auf dem absteigenden Ast sehe ich Kampfsport nicht, denn dafür müsste man erstmal auf irgendeinem Ast gesessen haben.^^
    Na ja, auf jedenfall waren damals noch Namen unterwegs die sich auch mal an große Namen getraut haben und vor allem Prestige Fights National gab es viel mehr, ohne dieses Internet Rumgeheule wie heute, von Leuten mit deutlich weniger Fähigkeiten und Talent.

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  15. #15
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    Zitat Zitat von Gabber4Life Beitrag anzeigen
    Na ja, auf jedenfall waren damals noch Namen unterwegs die sich auch mal an große Namen getraut haben und vor allem Prestige Fights National gab es viel mehr, ohne dieses Internet Rumgeheule wie heute, von Leuten mit deutlich weniger Fähigkeiten und Talent.

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    Guten Morgen erstmal.

    Das mag sein, hab ich so detailliert nicht mehr auf dem Schirm. Aber zB im K1 hat man aktuell Abdallah bei Glory der sich den besten Leuten stellt. Ein Kehl macht mir auch nicht den Eindruck einer Duckmaus. In der UFC gibt es ebenfalls einige Leute usw usf.

    Gut, das Internet-Palaver gab es damals so nicht, da fehlten evtl noch die Plattformen (je nach dem an welchen Zeitraum du denkst).

    Dazu gibt es ja noch zig andere Kampfsportarten wie Teakwondo, Karate, Judo, diverse Grappling-Stile und was weiß ich noch alles wo Wettkämpfe (ich denke es geht um Kampf, also keine Formen oder Bruchtest) abgehalten werden. Das es hier einen signifikanten Einbruch gibt/gab sehe ich nicht bzw habe ich da keine Fakten zur Hand.

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