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Thema: Raufen, Prügeln, Gewalt - Kinder

  1. #196
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    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    Los Kelte, jetzt komm damit, das dies die Vorboten des so geächteten MMA sind.
    Wer sich in der Kindheit geprügelt hat, wird sich auch als Erwachsener prügeln. Zumindest solange, wie ihn das Testosteron unter Feuer hält.
    Und natürlich hat ein nicht unbedeutender Teil dieser Gewalttäter den Wunsch, sich "aufzurüsten", da bieten sich VK-Kampfsportvereine an.

    Entgegen geheuchelter Absichten ist denen häufig nicht nur völlig egal, was die Mitglieder außerhalb des Gyms mit den erworbenen Kenntnissen anrichten,
    stellenweise sind die Eigentümer und Trainer selbst Leute mit einem entsprechenden Vorstrafenregister oder kriminellen Vergangenheit.

    Gerade beim Boxen/MMA etc. gehört eine kriminelle Vergangenheit ja schon fast zur Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Profikarriere.

  2. #197
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    Und, war es eine Erleichterung deinen Schwachsinn von dir zu geben und wieder einen Thread zu bombardieren?
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  3. #198
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    Mal am Rande: MMA ist nicht geächtet, wird sich aber totlaufen.
    Typischerweise sind alle Kampfsport-Events für Zuschauer (in D) uninteressant, egal ob es sich dabei um klassische asiatische Sachen oder Ringen/Boxen handelt - einfach deshalb, weil diese technisch gesehen uninteressant sind.

    Nennenswerte Zuschauerzahlen bekommst du nur, wenn dabei die Wahrscheinlichkeit real wird, dass unterlegene Gegner zerstört/schwer verletzt werden.
    Das unterscheidet derartige Veranstaltungen von echten Sportarten. Bei echten Sportarten kannst du die Sportler in eine durchaus brachiale Schutzausrüstung stecken, da hat kein Zuschauer ein Problem damit.

    Beim Boxen/MMA & Co wird bereits ein Kopfschutz diskutiert oder abgelehnt. Zum einen, weil durch eine echte, wirksame Schutzausrüstung das Ziel -Verletzung des Gegners- nicht mehr erreicht werden könnte, zum anderen
    hättest du keine Zuschauer mehr. Wenn du (Profi) Boxern oder MMA Kämpfern einen dicken Kopfschutz aufsetzen würdest, wären die Zuschauerplätze leer.
    Geändert von kelte (04-03-2019 um 10:35 Uhr)

  4. #199
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    Sagt dir Schallplatte, Sprung, langweilig was?
    Aber das die Gefahr für Fußballer, die öfter mal Kopfbälle spielen, sehr hoch ist, Hirnschäden davon zu tragen ist was anderes?
    Aber das sollte genügend OT sein.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  5. #200
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Absoluter Unsinn.
    Zum einen macht es wenig Sinn zu fragen, ob sich beide prügeln wollen - die Frage kann in so einer Situation niemand mit Nein beantworten, ohne gebrandmarkt zu sein. Insofern ist diese Frage schon totaler Bullshit.

    Und da bist Du wieder verbal unangemessen aggressiv.
    Herzlich wenig Selbstkontrolle. Als Kind hast Du Dich also zu oft geprügelt ?

    Zum anderen ist es von Grundsatz her schon Schwachsinn, Konflikte/Streitereien gewaltsam lösen zu wollen. Es sollte nicht sein das Kids/Jugendliche lernen, mit Gewalt Dinge durchsetzen zu können, auf die Sie eigentlich keinen Anspruch haben.
    Der Konflikt wird unabhängig vom Prügeln gelöst. Der "Sieg" dabei klärt nur die Beziehung in dem Moment zwischen den Beiden.
    Die eigentliche Konfliktbearbeitung kommt, wenn beide sich nicht mehr an die Gurgel wollen.
    Umgekehrt ist es auch eine sehr schlechte Botschaft, dass jemand allein dasteht und seine Rechte mit Gewalt selbst verteidigen muss und ihm niemand hilft - einschließlich das Gürteltier als Aufsichtsperson.
    Welches Recht willst Du verteidigen ? Mich im Internet zu beleidigen ? Geschenkt. Darfste.
    Das deine Regel "Nur Hände und Füße" (was soll das eigentlich bedeuten? Nur mit Händen und Füßen schlagen und treten, nicht mit dem Kopf?) keinen Sinn ergibt, da man ernsthafte Schlägereien niemals in einen sportlichen Rahmen stecken kann, sollte eigentlich jedem einleuchten.
    Na, Du kannst es nicht. Hast keine Ahnung von Pädagogik und Kämpfen. Der beschriebene Rahmen ist nicht sportlich. Er soll spürbar machen, was Gewalt ist.
    Und stell Dir vor, viele merken ziemlich schnell, dass sie die nicht toll finden.
    Das sie DA selber nicht hinwollen. Das tut nämlich weh und macht Angst. Es sind beileibe nicht nur die Stärksten, die glauben, Gewalt passt schon.

    Und ja, Knie, Kopf, Zähne, Stühle, Stöcke und Steine werden auch schon mal bemüht. Oder Bleistifte. Du Unschuldsengel.


    Das du als Aufsichtsperson einen "ernsthaften Kampf" noch "moderierst", ist genau genommen ein großer Vertrauensbruch.
    Weil Du darauf vertraust, dass die Aufsicht euch trennt, wenn du mal wieder alle Höflichkeit vermissen lässt?


    weil das Streben nach Kämpfen und der damit verbundenen Unterwerfung/Zerstörung keine gesellschaftliche Akzeptanz hat.

    Unterwerfung (unter Autorität) ist ein sehr zentrales Prinzip unserer Gesellschaft. Ohne dieses Prinzip würde nicht die Arbeitskraft vieler Geld bei wenigen anhäufen.


    So gesehen verbringst du Dein Leben zwar auf dem Bauch. Aber wenn Du Dich erinnerst : Früher bist du gekrabbelt, heute gehst Du auf zwei Beinen. Du hast das Krabbeln außer bei schlimmem Glatteis hinter Dir gelassen. Gewalt nicht. Die hast Du nie richtig verstanden. Da hätte es besser laufen können. Erstklässler bei mir können schon antworten : "Nein, ich will mich nicht prügeln." Feigheit ist nämlich auch so ein Mythos, wenn Gewalt tabuisiert statt besprochen wird.
    Beim Kämpfen muss man die Zuschauer gleich mit erziehen.

    In der Psychomotorik ist Bewegung die erste und nachhaltigste Sprache des Kindes. Und körperliche Gewalt ist es auch eine Zeitlang. Aber das raffen selbst Pädagogen ohne eigene Kampferfahrung oft nicht.
    Kämpfen ist ne Phase, in der Kinder auch ihre Macht übereinander kennenlernen. Statt ihnen beizubringen, Macht untereinander zu respektieren und gerecht zu nutzen, nehmen wir sie ihnen in der offiziellen Erziehung gänzlich weg. Und ersetzen sie durch das Nutzen fremder - unserer - Autorität. Der Autorität zu gefallen verspricht - viel später - eigene Macht. Solange wird der Frust über Leiseeinhorn ( Stinkefinger) zeigen und Mobbing getarnt ausgelebt. Bring den anderen dazu, gewalttätig zu werden und er setzt sich ins Unrecht. Und ja, gerade wer das System cool fand, wird dann auch mal Lehrer.

    Brav und machtlos und vernünftig. So sollten Kinder sein. Dann könnte auch endlich jeder Kinder erziehen.
    Geändert von Gürteltier (04-03-2019 um 22:55 Uhr)
    "We are voices in our head." - Deadpool

  6. #201
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    Zitat Zitat von Gürteltier Beitrag anzeigen

    Na, Du kannst es nicht. Hast keine Ahnung von Pädagogik und Kämpfen. Der beschriebene Rahmen ist nicht sportlich. Er soll spürbar machen, was Gewalt ist.
    Und stell Dir vor, viele merken ziemlich schnell, dass sie die nicht toll finden.
    Das sie DA selber nicht hinwollen. Das tut nämlich weh und macht Angst. Es sind beileibe nicht nur die Stärksten, die glauben, Gewalt passt schon.

    ...

    Unterwerfung (unter Autorität) ist ein sehr zentrales Prinzip unserer Gesellschaft. Ohne dieses Prinzip würde nicht die Arbeitskraft vieler Geld bei wenigen anhäufen.


    So gesehen verbringst du Dein Leben zwar auf dem Bauch. Aber wenn Du Dich erinnerst : Früher bist du gekrabbelt, heute gehst Du auf zwei Beinen. Du hast das Krabbeln außer bei schlimmem Glatteis hinter Dir gelassen. Gewalt nicht. Die hast Du nie richtig verstanden. Da hätte es besser laufen können. Erstklässler bei mir können schon antworten : "Nein, ich will mich nicht prügeln." Feigheit ist nämlich auch so ein Mythos, wenn Gewalt tabuisiert statt besprochen wird.
    Beim Kämpfen muss man die Zuschauer gleich mit erziehen.

    In der Psychomotorik ist Bewegung die erste und nachhaltigste Sprache des Kindes. Und körperliche Gewalt ist es auch eine Zeitlang. Aber das raffen selbst Pädagogen ohne eigene Kampferfahrung oft nicht.
    Kämpfen ist ne Phase, in der Kinder auch ihre Macht übereinander kennenlernen. Statt ihnen beizubringen, Macht untereinander zu respektieren und gerecht zu nutzen, nehmen wir sie ihnen in der offiziellen Erziehung gänzlich weg. Und ersetzen sie durch das Nutzen fremder - unserer - Autorität. Der Autorität zu gefallen verspricht - viel später - eigene Macht. Solange wird der Frust über Leiseeinhorn ( Stinkefinger) zeigen und Mobbing getarnt ausgelebt. Bring den anderen dazu, gewalttätig zu werden und er setzt sich ins Unrecht. Und ja, gerade wer das System cool fand, wird dann auch mal Lehrer.

    Brav und machtlos und vernünftig. So sollten Kinder sein. Dann könnte auch endlich jeder Kinder erziehen.

    Hammer Text .
    Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)

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