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Thema: Handgelenk Arthritis über Ausschlussverfahren?

  1. #1
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    Unhappy Handgelenk Arthritis über Ausschlussverfahren?

    Hallo Leude,

    habe vor über einem Jahr einen doofen Unfall privat gehabt. Rückwärts in einen Eimer getreten und dann rückwärts umgefallen - habe dann irgendwie mit den Händen abgestützt und somit mein Handgelenk verletzt.
    Mein Ortho hatte nichts gefunden, außer das mein Mondknochen anstatt 4 Ecken 5 hat. Soll wohl aber irgendwie nichts damit zu tun haben. Die Lage des Schmerzes ist auch wo anders. . .

    Als ich jetzt meine Abrechnung bekommen habe (pKV) schreibt der Held etwas von "irgendwas induzierte" Arthritis drauf. Meine Frage: Kann man das über ein Ausschlußverfahren einzigst feststellen? Mal ganz davon abgesehen das er
    zu mir noch nie eine Arthritis erwähnt hat darüber aber eine Rechnung stellt... Unverschämt.

    Bevor ich (mal wieder) den Orthopäden wechsle habe ich mich einfach gefragt was ihr davon haltet und dazu sagen könnte. Schreibt mir doch bitte dazu ob ihr vom Fach seid.

    Merci schon mal.

  2. #2
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    Bin nicht vom Fach, aber er kann ja auch schlecht: „Ich weiß auch nicht...“ in die Abrechnung schreiben...

    Mechanisch ist offenbar nichts zu finden, Du hast aber Beschwerden - ergo schiebt er das dann in den weiten Bereich „Entzündung“ - da kann man viel rein packen wenn man mit seinem Latein am Ende ist.

    Ob das auch wirklich zutrifft steht auf einem ganz anderen Blatt.

    Es ist aber auch ein wenig vermessen zu erwarten, dass jetzt das Forum das weder Dich (Alter?) kennt noch weiß was der Doc gemacht hat hier irgendwie beurteilen kann ob diese Diagnose passen kann oder nicht.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  3. #3
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    Standard

    Danke für deine Antwort.
    Ich finde man kann sehr wohl darüber diskutieren. Dafür sind Foren da und meine Frage war nicht ob die Diagnose richtig ist - sondern - ob er da einfach mal eine Arthritis reinschreiben darf ohne das mit mir abzuklären. Ich finde das höchst verwerflich.
    Bin 36yo, da kann dieses Krankheitsbild bereits auftauchen muss es aber nicht.

  4. #4
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    Standard Handgelenk Arthritis über Ausschlussverfahren?

    Diskutieren kann man über alles - ob das sinnvoll ist steht auf einem anderen Blatt.

    Diese „irgendwas“ vor induzierte wäre da u.U. gar nicht so uninteressant, oder wie ist es wenn jemand sagt „Der ITler hat gesagt „irgendwas“ stimmt mit meinem PC nicht - kann das sein?“...

    Wenn der Arzt der Meinung ist er habe eine wie auch immer geartete Entzündung als Folge des Unfalls erkannt wirst Du ihm das schlecht verbieten können, ob er das im Patientengespräch hätte erwähnen können - wäre wohl nicht verkehrt gewesen.
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  5. #5
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    Oh man! Siehste die Diskussion hat schon was gebracht....
    Habe wohl Arthritis mit Arthrose verwechselt... und was war es nun was er geschrieben hatte???... Sollte wohl nochmal auf der Diagnose nachlesen bevor dieser Faden hier weiter gehen kann.... Damn!

  6. #6
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    Zitat Zitat von NightFury Beitrag anzeigen
    Habe wohl Arthritis mit Arthrose verwechselt...
    Niveau ist keine Creme...
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  7. #7
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    Ich würde mich dann zumindest mal an einen Handspezialisten unter den Chirurgen wenden (am besten einer der mit professionellen Handballern und Tennisspielern zu tun hat, eventuell ne Uniklinik), und wenn verfügbar einen sehr guten Physiotherapeuten und eventuell Osteopathen mit Qualifikation manuelle Therapie. Das Handgelenk ist komplex, und da sicher eine kleine Verletzung auszuschliessen ist schwierig. Mit schlechten Orthopäden kann man die Strasse pflastern.

    Wenn eine "Entzündung" nach Unfall ein Jahr dauert, dann kann man da stark davon ausgehen dass da eine Verletzung gewesen ist. Eventuell sind noch kleine Knöchelchen verschoben und die Statik stimmt nicht, oder die Verletzung war nicht so klein und ist nicht so zusammengewachsen wie das sein müsste. Da darf man sich nicht auf einen einzelnen Arzt verlassen wenn es nicht besser wird, sonst hat man sein Leben lang was davon, und es wird eventuell irreparabel.
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  8. #8
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    Ja Klaus, da hast du recht.
    Hier in München ist es "DER" Ortho für die Handballer Fraktion... sollte eigentlich was drauf haben.
    Hab ihm auch erzählt das ich an heftigen Tagen bis zu 16 Stunden am PC... Tastatur und Maus in dauer Nutzung sitze... hatte ihn gar nicht interessiert - Also wohl kein Mausarm.

  9. #9
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    Zitat Zitat von NightFury Beitrag anzeigen
    Als ich jetzt meine Abrechnung bekommen habe (pKV) schreibt der Held etwas von "irgendwas induzierte" Arthritis drauf. Meine Frage: Kann man das über ein Ausschlußverfahren einzigst feststellen? Mal ganz davon abgesehen das er
    zu mir noch nie eine Arthritis erwähnt hat darüber aber eine Rechnung stellt... Unverschämt.
    Zitat Zitat von NightFury Beitrag anzeigen
    Habe wohl Arthritis mit Arthrose verwechselt... und was war es nun was er geschrieben hatte???... Sollte wohl nochmal auf der Diagnose nachlesen bevor dieser Faden hier weiter gehen kann.... Damn!
    Wenn Du nicht mal in der Lage bist, eine Diagnose, die Dir in schriftlicher Form vorliegt, korrekt wieder zu geben, dann ist zweifelhaft, ob Du Dich noch an den genauen Wortlaut des Gespräches erinnerst.
    Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob der Wortlaut der Diagnose einen Unterschied in der Abrechnung aus macht?
    Ärzte werden doch für Maßnahmen bezahlt und nicht für Diagnosen?
    Schlimmer wäre der umgekehrte Fall:
    Wenn der Arzt Dir eine falsche Diagnose stellen würde, um aufgrund derer Behandlungen abrechnen zu können, die er nicht durchführt...

    Valeria F. grübelt. Nach einigen Monaten wendet sie sich an die Charité. Ein Oberarzt dort stellt fest: Tumor? Gab es nicht. Lasereinsatz? Fand nicht statt. Der Laborbefund? Unauffällig, kein Barrett-Syndrom. Die Diagnose, der Befund, die Laserbehandlung – alles erfunden.

    https://www.tagesspiegel.de/gesellsc.../20582228.html

  10. #10
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    Die Ärzte müssen aus dem Heilmittelkatalog eine Diagnose auswählen, das ist nunmal so. Durch diese Diagnose rechtfertigen sie die entsprechende Therapie. Was hat er denn verordnet? Wahrscheinlich Ibuprofen oder Diclofenac, also Entzündungshemmer, oder?
    Wenn seine Funktionsuntersuchung ohne Befund war, dann scheint da seiner Ansicht nach nichts weiteres vorzuliegen.
    Es kann aber sein, dass ein anderer Arzt, optimalerweise Manualtherapeut etwas im Gelenkspiel findet.

    Durch deine lange Arbeitszeit am Pc wäre es sinnvoll, den Arbeitsplatz ergonomisch zu gestalten, sodass sich alle Gelenke in optimaler Position befinden.

    Gute Besserung

  11. #11
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    Das mit der medizinischen Aufklärung von einem Arzt zum Patienten ist nicht so einfach. Weil alles müssen Patienten aus verschiedenen Gründen nicht wissen. Da genügt es wenn der Mediziner die Behandlung durchführt und möglichst optimalen Gesundheitlichen Erfolg für den Patienten erreicht.

    Wenn jemand wirklich misstrauisch ist gegenüber Bezahlten Fachpersonal. Mal einen Sani bzw. Eine Person persönlich ansprechen diese mit Medizin zu tun hat oder hatte. Ferndiagnosen und Meinungen sind etwas ungenau. Sicher sein kannst dir dabei nicht. Tatsache ist das ein Unfall hättest mit einem Eimer.

    Edit: der threat ist schon 2 Wochen alt.
    Geändert von Robb (15-02-2019 um 18:25 Uhr)

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