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Thema: Gesund durch Fasten

  1. #16
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    Sollte man, wenn man Gewicht verlieren will, nicht eher darauf achten, den Stoffwechsel möglichst oft und lange in Gang zu halten, und zwar durch regelmäßige Nahrungszufuhr.?
    Denn wenn man zu viele Stunden täglich dem Körper keine Nahrung zuführt (Fasten), "denkt" der Stoffwechsel, es liegt eine "Hungersnot" vor und schaltet deshalb auf Sparflamme.
    Mit anderen Worten, der "Grundumsatz" an Kalorien sinkt.
    So jedenfalls die bisherige, landläufige Meinung, an der ich mich immer orientiert habe.

    Deshalb scheitern ja auch so viele "Diäten", weil man dem Körper eben zu wenig Nahrung zuführt.
    Sie scheitern, weil die Leute i.d.R. diese Vorgehensweise nur kurzfristig durchziehen.
    Wenn sie ihr "Wunschgewicht" dann erhalten haben, essen viele aber wieder "normal" und die Folge ist, dass der Stoffwechsel diese Mengen dann nicht mehr gewohnt ist, und in der Folge schneller Fett ansetzt, als vor der Diät.

    Man kennt dies vom sogen. "Jo-Jo-Effekt"

    Ist es nicht wichtiger, darauf zu achten, WAS man isst (Ballaststoff- und Proteinreich, Low-Carb, Low-Fett, Gemüse, Obst, usw.), anstatt darauf zu achten, WIE OFT man isst.?

    P.S: Dies aber nur zum Thema "Gewichtsreduzierung".
    Andererseits kann ich mir schon vorstellen, dass sogen. Heil-Fasten durchaus auch gesund ist. Vorausgesetzt, man trinkt ausreichend.
    Stichwort: "Entschlackung" des Körpers, Reduktion von "Giftstoffen", usw.
    Geändert von Käptn_Blaubär (18-02-2019 um 10:36 Uhr)

  2. #17
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    Zitat Zitat von chris1982 Beitrag anzeigen
    Besonders interessant z.B. wäre es zu erklären warum so viele Studien zu dem Ergebnis kommen dass weniger Fressen einfach nicht langfristig wirkt um bei Dicken wirklich Übergewicht abzubauen.
    Wenn erst einmal Übergewicht da ist macht das die Sache eben deutlich schwerer und da ist es mit "normaler" Ernährung eben nicht getan. Gibt da eine Serie aus den USA "My 600 lb life" die zeigt über (zumindest) 1 Jahr die Bemühungen der Leute soweit abzunehmen um für eine Magenband OP bereit zu sein (läuft ggf. auch in DE auf irgendeinem der Sparten Sender).

    Hier war mal die Aussage eines betreuenden Arztes sehr eindrucksvoll: "Bei Ihrem Übergewicht müssten wir Sie eigentlich nur mit den nötigsten Nährstoffen und Flüssigkeit versorgen - Sie haben genug Fettreserven um 1 Jahr lang nichts essen zu müssen.... Das sowas in der Praxis nicht oder nur sehr bedingt funktioniert und einen eisernen Willen voraussetzt ist wohl auch klar, aber allein das zeigt dann doch schon die Ausmaße und warum es in solchen Fällen mit einfach "weniger fressen" nicht getan ist.

    Wer zu Übergewicht neigt wird dann wohl tatsächlich sein Leben lang ein sehr genaues Auge auf die Ernährung haben müssen - also wenn man so möchte permanent auf einer "Fastenkur" unterwegs sein. Nur ist das Gewicht ja auch nicht von ganz von alleine gekommen, sondern irgendwie müssen die kcal ja auch den Weg in den Menschen gefunden haben.

    In Zeiten in denen Nahrung im Prinzip permanent im Überfluss vorhanden ist tun wir uns weitestgehend mehr rein als es notwendig wäre und die meisten werden am Ende des Tages einen (kleinen) kcal Überschuss mit ins Bett nehmen. Wer Glück hat wird davon nicht oder nur bedingt beeinflusst - bei den weniger glücklichen summiert sich das dann im Laufe der Jahre dann eben auf. Es kommt aber nicht überraschend von heute auf morgen.

    Und was man über die Jahre "angespart" hat lässt sich dann eben nicht einfach mal durch ein paar Wochen oder Monate reduzierter Ernährung dann dauerhaft korrigieren.



    Sorry wenn ich da jetzt etwas aggro werde, aber ich kann das echt schon nicht mehr hören wie 20-30 Jährige Studis mit viel Tagesfreizeit um ordentlich Sport zu machen dann einer gestressten alleinerziehenden Mutter erklären sie muss sich halt mehr bewegen und ausgewogener Kochen und weniger Süßes reinfressen - eh ganz easy.
    Sagt ja auch keiner - aber auch für die gestresste alleinerziehende Mutter kann man nicht einfach Ursache und Wirkung durch eine "Fastenkur" mal eben so umkehren. Ich denke niemand würde behaupten es sei total easy sich vernünftig zu ernähren, natürlich ist das mit gewissen Umständen und ggf. auch Einschränkungen verbunden.

    Nur "Stress" kann dann ja wohl auch nicht die "Entschuldigung" dafür sein, dass man sich dauerhaft ungesund ernährt und zu viel kcal einschiebt und nicht alle Übergewichtigen sind jetzt alleinerziehende Mütter. Die Dosis macht bekanntlich das Gift und wenn es der Zeitplan nun mal nicht anders hergibt spricht ja auch nichts dagegen wenn es mal(!) convenience food gibt (mal ganz davon ab, dass jetzt intermittierendes fasten wohl auch nicht unbedingt in den Ablaufplan einer Familie passen würde). Nur muss man eben dem Thema Ernährung auch in seinem Leben eine gewissen Priorität einräumen - genauso wie die sonstige Haushaltsführung oder anderen Dingen im Leben auch.


    Und es spricht ja auch nichts dagegen, wenn jemand jetzt gerne mal fasten möchte oder seinen Lebensstil entsprechend darauf ausrichtet. Nur muss man deswegen ja nicht aus jeder (neuen) Idee immer gleich so einen Hype machen. Die Situation so wie sie heutzutage ist kommt ja nicht von ungefähr wenn man mal das böse Wort "Zivilisationskrankheit" bemühen möchte.

    https://www.dge.de/presse/pm/so-dick...land-noch-nie/

    Wir haben uns das über Jahrzehnte "aufgebaut" und nun wird versucht mit den komischsten "Diäten" dagegen zu steuern, man braucht sich doch nur die Titelblätter der diversen Zeitschriften im Regal anzuschauen - permanent wird eine vermeintlich neue tolle Methode angepriesen wie man die Pfunde wieder loswird. Logisch das so etwas (wenn überhaupt) die Auswirkungen max. kurzfristig bekämpfen kann und dann wieder nach hinten losgeht wenn man in alte Verhaltensmuster zurückfällt. Insofern wäre es doch auf lange Sicht gesehen viel sinnvoller wenn es erst gar nicht so weit kommen würden, so dass man max. im Einzelfall dann etwas gegensteuern müsste.


    "Übergewicht resultiert in erster Linie aus einer dauerhaft zu hohen Energiezufuhr und gleichzeitig zu wenig Bewegung in Beruf und Freizeit. Prävention fängt im Mutterleib an – mit dem angemessenen Körpergewicht der Schwangeren – und muss sich über alle Altersgruppen sowie gesellschaftlichen Schichten ziehen, so das Fazit der DGE."
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  3. #18
    gast Gast

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    Zitat Zitat von Käptn_Blaubär Beitrag anzeigen
    Sollte man, wenn man Gewicht verlieren will, nicht eher darauf achten, den Stoffwechsel möglichst oft und lange in Gang zu halten, und zwar durch regelmäßige Nahrungszufuhr.?
    Denn wenn man zu viele Stunden täglich dem Körper keine Nahrung zuführt (Fasten), "denkt" der Stoffwechsel, es liegt eine "Hungersnot" vor und schaltet deshalb auf Sparflamme.
    Mit anderen Worten, der "Grundumsatz" an Kalorien sinkt.
    So jedenfalls die bisherige, landläufige Meinung, an der ich mich immer orientiert habe.

    Deshalb scheitern ja auch so viele "Diäten", weil man dem Körper eben zu wenig Nahrung zuführt.
    Sie scheitern, weil die Leute i.d.R. diese Vorgehensweise nur kurzfristig durchziehen.
    Wenn sie ihr "Wunschgewicht" dann erhalten haben, essen viele aber wieder "normal" und die Folge ist, dass der Stoffwechsel diese Mengen dann nicht mehr gewohnt ist, und in der Folge schneller Fett ansetzt, als vor der Diät.

    Man kennt dies vom sogen. "Jo-Jo-Effekt"
    Ja das ist die bisherige landläufige Meinung der letzten Jahre - Spannend ist eben, dass diese jetzt von vielen Wissenschaftlern hinterfragt wird.

    Scheinbar gibt es einige Belege, dass der Stoffwechsel eher bei Diät runtergefahren wird als bei Fasten und auch die ganzen Horrorszenarien von wegen direkt ist die Muskelmasse weg auch nicht unbedingt stimmen:


    Das ist natürlich alles nichts wirklich Neues - Fastengebote in allen Religionen etc...

    Aber durch nichts konsumieren bekommt man halt keine Produkte verkauft...

  4. #19
    gast Gast

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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Wenn erst einmal Übergewicht da ist macht das die Sache eben deutlich schwerer und da ist es mit "normaler" Ernährung eben nicht getan. Gibt da eine Serie aus den USA "My 600 lb life" die zeigt über (zumindest) 1 Jahr die Bemühungen der Leute soweit abzunehmen um für eine Magenband OP bereit zu sein (läuft ggf. auch in DE auf irgendeinem der Sparten Sender).

    Hier war mal die Aussage eines betreuenden Arztes sehr eindrucksvoll: "Bei Ihrem Übergewicht müssten wir Sie eigentlich nur mit den nötigsten Nährstoffen und Flüssigkeit versorgen - Sie haben genug Fettreserven um 1 Jahr lang nichts essen zu müssen.... Das sowas in der Praxis nicht oder nur sehr bedingt funktioniert und einen eisernen Willen voraussetzt ist wohl auch klar, aber allein das zeigt dann doch schon die Ausmaße und warum es in solchen Fällen mit einfach "weniger fressen" nicht getan ist.
    Hm, ich denke wenn man eben so dick ist ist nichts essen eine Lösung die evtl. sogar leichter ist als wenig zu essen...

  5. #20
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    Ich glaube, bei vielen würde es schon ne Menge bringen, wenn sie einfach mal die "Süßigkeiten" weg lassen würden.
    Aber das ist leichter gesagt, als getan, ich sehe das ja an mir. Der Körper h at sich schon so sehr an große Mengen an Zucker (Einfachzucker) gewöhnt, dass ein Weglassen oft mit "Entzugserscheinungen", bzw. Heißhungerattacken beantwortet wird.

    Ein Vergleich mit z.B. "Raucher-Entwöhnung" ist durchaus angebracht. Wobei der "körperliche" Entzug i.d.R. nur sehr kurzfristig ist.
    Der große Rest spielt sich im Kopf ab. Und genau wie bei dem Verzicht auf Zigarette sucht man auch beim Verzicht auf Zucker nach "Alternativen", die einen ähnlich befriedigenden Charakter haben.

  6. #21
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    Positive Effekte durch kurzzeitige Fastenkur. So weit so gut. Das bringt aber nur etwas bei Leuten, die ihre Ernährung und ihre Bewegungsdosis im Griff haben. Am Schluss sagen sie ja in der Reportage, es bestünde die Gefahr Essstörungen zu entwickeln. Crashdiät und Gewichtszunahme so schaukeln sich die Leute hoch. Es wird einfach zu oberflächlich betrachtet. Es gibt keine allgemeinen Lösungen, es muss jeder individuell schauen und vielleicht mal einen Fachmann zu rate ziehen der mit einem was ausarbeitet. und durchtestet. Ansonsten ist man nur Spielball der Ernährungs- und Abnehmindustrie.
    "Ich habe alle diese Degen selbst geschmiedet und übe täglich acht Stunden mit ihnen, um einen Piraten töten zu können." "Du brauchst dringend ein Mädchen mein Freund!" (Fluch der Karibik)

  7. #22
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    Zitat Zitat von chris1982 Beitrag anzeigen
    Hm, ich denke wenn man eben so dick ist ist nichts essen eine Lösung die evtl. sogar leichter ist als wenig zu essen...
    Das kann aber keine langfristige Lösung sein. Denn damit stoppst Du sämtliche Stoffwechselvorgänge im Körper.
    Langfristig kann nur eine konsequente und bis ans Lebensende dauernde "Ernährungsumstellung" den gewünschten Erfolg bringen.

  8. #23
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    Zitat Zitat von Käptn_Blaubär Beitrag anzeigen
    Sollte man, wenn man Gewicht verlieren will, nicht eher darauf achten, den Stoffwechsel möglichst oft und lange in Gang zu halten, und zwar durch regelmäßige Nahrungszufuhr.?
    Denn wenn man zu viele Stunden täglich dem Körper keine Nahrung zuführt (Fasten), "denkt" der Stoffwechsel, es liegt eine "Hungersnot" vor und schaltet deshalb auf Sparflamme.
    Mit anderen Worten, der "Grundumsatz" an Kalorien sinkt.
    So jedenfalls die bisherige, landläufige Meinung, an der ich mich immer orientiert habe.

    Deshalb scheitern ja auch so viele "Diäten", weil man dem Körper eben zu wenig Nahrung zuführt.
    Sie scheitern, weil die Leute i.d.R. diese Vorgehensweise nur kurzfristig durchziehen.
    Wenn sie ihr "Wunschgewicht" dann erhalten haben, essen viele aber wieder "normal" und die Folge ist, dass der Stoffwechsel diese Mengen dann nicht mehr gewohnt ist, und in der Folge schneller Fett ansetzt, als vor der Diät.

    Man kennt dies vom sogen. "Jo-Jo-Effekt"
    Nun, das mit der "Sparflamme" ist ein mittlerweile widerlegter Mythos.

    Korrekt ist, dass man, wenn man etwa von 100kg auf 80kg abspeckt, dann auch nur noch für 80kg essen darf (und nicht mehr für 100), um diese 80kg zu halten. Insofern, ja, der Körper braucht weniger Energie als vorher.
    In dem Moment, in dem unser auf 80kg verschlankter Mensch nun wieder "normal" isst, und "normal" als "fressen für 100kg" (also wie vorher) auslegt ... wird er wieder auslegen.
    Das hat aber nix mit "Hungermodus" zu tun, sondern ganz einfach mit der geringeren "zu fütternden Masse".

    Und, klar spielt es auch eine Rolle, was man isst. Für das Sättigungsgefühl, für die Verdauung, für den Vitamin- und Mineralstoffhaushalt etc. pp. Für die *Gewichtsfrage* aber zählt einzig und allein die Energiebilanz. Kcal.

    Nur dass man von einer Tafel Schoki nicht so nachhaltig satt wird wie vom Energieäquivalent in Form eines kräftigen Müsli mit ordentlich Nüssen, Früchten, Cerealien ... ( und so geschmeidig ka**en wie vom Müsli kann man man von der Schoki auch nicht.^^)

  9. #24
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    Zitat Zitat von chris1982 Beitrag anzeigen
    Hm, ich denke wenn man eben so dick ist ist nichts essen eine Lösung die evtl. sogar leichter ist als wenig zu essen...
    In der Theorie ja - in der Praxis nein. Zum einen erfüllt Essen ja nicht nur den reinen Bedarf dem Körper Nährstoffe zuzuführen (nicht umsonst ist "Trostessen" ja auch ein Problem) zum anderen würde der Körper da erst einmal ziemlich verrückt spielen. Der ist darauf programmiert, dass regelmäßig Nahrung rein kommt. Nimmst Du ihm das weg hat der Mensch das Gefühl zu verhungern bzw. leidet permanent an einem Hungergefühl da das Hirn eben nicht in der Lage ist dem Körper zu sagen "Brauchst Dich nicht aufregen - wir haben genug Vorräte für ein Jahr..."
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  10. #25
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    @Ripley:
    Ok, mal angenommen, ein 100 kg schwerer Mensch braucht 2000 kcal pro Tag, um das Gewicht zu halten.
    Und ein 80 kg schwerer Mensch braucht hingegen nur 1500 kcal pro Tag, um sein Gewicht zu halten.
    Das ist natürlich nachvollziehbar.

    Aber wenn ich jetzt anfange, meine Energiezufuhr (in Form von Nahrung) auf 1500 kcal/tägl. zu reduzieren, um von 100 auf 80 kg zu kommen, ist es dann nicht besser und sinnvoller, wenn ich diese 1500 kcal. in möglichst vielen und großen Mengen an Nahrung zu mir zu nehmen, anstatt in z.B. nur einer einzigen Portion am Abend.?

    Ich könnte daraus drei reichhaltige (aber eben kalorienarme) Mahlzeiten machen, sodass möglichst keine Hungergefühle aufkommen.
    Oder aber man "fastet" fast den ganzen Tag und haut sich dann abends den fetten Cheeseburger mit Pommes und Mayo rein.
    In beiden Fällen hat man die gleiche Energiebilanz.

    Ob man aber mit dem zweiten Beispiel ähnlich erfolgreich Gewicht verliert, wage ich zu bezweifeln. :-)
    Stichwort: "Heißhungerattacken". Hervorgerufen durch rapides Hochschnellen und darauf folgenden starkes Absinkens des insulinspiegels.

    Und insofern halte ich auch nicht viel von "Fasten" in Bezug auf Gewichtsreduktion.
    Lieber mehrere kleine Mahlzeiten am Tag.
    Geändert von Käptn_Blaubär (18-02-2019 um 11:53 Uhr)

  11. #26
    gast Gast

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    Zitat Zitat von Käptn_Blaubär Beitrag anzeigen
    Das kann aber keine langfristige Lösung sein. Denn damit stoppst Du sämtliche Stoffwechselvorgänge im Körper.
    Ah, der Körper "stoppt sämtliche Stoffwechselvorgänge". D.h. man fällt direkt tot um? Denn ohne Stoffwechsel bekanntlich keine Glukose fürs Gehirn.

    Belegt ist, dass man auch länger - z.B. mal ein Jahr nichts essen kann ohne dass das der Fall ist:


    Zitat Zitat von Käptn_Blaubär Beitrag anzeigen
    Langfristig kann nur eine konsequente und bis ans Lebensende dauernde "Ernährungsumstellung" den gewünschten Erfolg bringen.
    Sagen wir man nimmt durch Fasten massiv ab und ist dann im Normalgewicht. Danach fastet man jedes Mal wenn man wieder etwas zu viel hat wieder auf Normalgewicht. Sagen wir alle Werte sind top, Gesundheit Top, kein Muskelverlust. Man nimmt dann noch die oben angeführten gesundheitlichen Vorteile des Fastens mit.

    In wie fern wäre das inkonsequent und hätte langfristig nicht den gewünschten Erfolg?

  12. #27
    gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    In der Theorie ja - in der Praxis nein. Zum einen erfüllt Essen ja nicht nur den reinen Bedarf dem Körper Nährstoffe zuzuführen (nicht umsonst ist "Trostessen" ja auch ein Problem) zum anderen würde der Körper da erst einmal ziemlich verrückt spielen. Der ist darauf programmiert, dass regelmäßig Nahrung rein kommt. Nimmst Du ihm das weg hat der Mensch das Gefühl zu verhungern bzw. leidet permanent an einem Hungergefühl da das Hirn eben nicht in der Lage ist dem Körper zu sagen "Brauchst Dich nicht aufregen - wir haben genug Vorräte für ein Jahr..."
    Auch widerlegt. Hunger taucht zyklisch auf und verschwindet nach ein paar Tagen fast.

    Mit dem Trostessen gebe ich dir aber recht.

    Dass der Mensch programmiert wäre, dass regelmäßig essen reinkommt halte ich für ziemlichen Unsinn. Eher im Gegenteil wenn man vom Jäger und Sammler ausgeht und von langen Wintern mit wenig Nahrung.
    Geändert von gast (18-02-2019 um 12:05 Uhr)

  13. #28
    gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Käptn_Blaubär Beitrag anzeigen
    @Ripley:
    Ok, mal angenommen, ein 100 kg schwerer Mensch braucht 2000 kcal pro Tag, um das Gewicht zu halten.
    Und ein 80 kg schwerer Mensch braucht hingegen nur 1500 kcal pro Tag, um sein Gewicht zu halten.
    Das ist natürlich nachvollziehbar.

    Aber wenn ich jetzt anfange, meine Energiezufuhr (in Form von Nahrung) auf 1500 kcal/tägl. zu reduzieren, um von 100 auf 80 kg zu kommen, ist es dann nicht besser und sinnvoller, wenn ich diese 1500 kcal. in möglichst vielen und großen Mengen an Nahrung zu mir zu nehmen, anstatt in z.B. nur einer einzigen Portion am Abend.?

    Ich könnte daraus drei reichhaltige (aber eben kalorienarme) Mahlzeiten machen, sodass möglichst keine Hungergefühle aufkommen.
    Oder aber man "fastet" fast den ganzen Tag und haut sich dann abends den fetten Cheeseburger mit Pommes und Mayo rein.
    In beiden Fällen hat man die gleiche Energiebilanz.

    Ob man aber mit dem zweiten Beispiel ähnlich erfolgreich Gewicht verliert, wage ich zu bezweifeln. :-)
    Stichwort: "Heißhungerattacken". Hervorgerufen durch rapides Hochschnellen und darauf folgenden starkes Absinkens des insulinspiegels.

    Und insofern halte ich auch nicht viel von "Fasten" in Bezug auf Gewichtsreduktion.
    Lieber mehrere kleine Mahlzeiten am Tag.
    Bringst du auch mal Argumente oder haust du nur einfach weiter Hausfrauenwissen aus Frauenzeitungen zum "Abnehmen ohne Hungern" raus?

    Zur Energiebilanz - Schau dir mal mein Video an das ich dir verlinkt habe.

  14. #29
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    Zitat Zitat von chris1982 Beitrag anzeigen
    Auch widerlegt. Hunger taucht zyklisch auf und verschwindet nach ein paar Tagen.
    Na dann erzähl das mal dem Herren der da in Behandlung war - der hatte schon über mehrere Wochen arg zu kämpfen obwohl sie ihm nicht alles gestrichen haben, sondern "nur" reduziert.
    Wird ihn aber freuen zu hören, dass es ja "widerlegt" ist und er deswegen eigentlich keinen Hunger haben dürfte....
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  15. #30
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    Zitat Zitat von chris1982 Beitrag anzeigen
    Bringst du auch mal Argumente oder haust du nur einfach weiter Hausfrauenwissen aus Frauenzeitungen zum "Abnehmen ohne Hungern" raus?
    Ich kann Dir gerad nicht folgen, was von dem, dass ich geschrieben habe, stimmt denn nachweislich nicht.
    Du meinst also, es ist völlig egal, wann und was man isst, hauptsache, die Energiebilanz stimmt.?

    Also kann ich auch (übertrieben gesehen) mit einer halben Tafel Schokolade und einer halben Tüte Chips, die ich mir kurz vor dem Schlafen gehen reinziehe, langfristig mein Wunschgewicht erreichen, so lange das meine einzige Nahrungsaufnahme pro Tag bleibt und so lange ich damit ein "Kalorendefizit" habe.?
    Interessant.

    btw. bist Du hier derjenige, dessen Meinung als die einzig wahre gilt und alle anderen, die anderer Meinung sind, haben ihr gefährliches Halbwissen aus Frauenzeitschriften.?
    Interessant.
    Geändert von Käptn_Blaubär (18-02-2019 um 12:41 Uhr)

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