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Thema: handy laden - Wasser

  1. #16
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Es gibt leider unzählige wirklich blöde Ideen, auf die auch erwachsene Menschen kommen. Und ich glaube wir alle hatten selbst schon solche Schnapsideen. Bzw. diese zehn (oder auch zwei, drei) Sekunden, die man hätte länger nachdenken müssen. Unsere Partner hatten sie. Unsere, teils schon großen, "Kinder" auch. Nur, dass wir alle eben bislang Glück hatten. Also, für euch hoffe ich das.
    In meinem persönlichen Umfeld gab es durchaus schon Todesfälle aufgrund solcher "Ideen".
    Je älter man wird, so scheint es mir, desto mehr solcher Ideen hat man mitbekommen oder selbst gehabt und desto klarer wird einem, wie fragil so ein Menschenleben sein kann und wie vermessen der jugendliche Glaube an die eigene Unverletzbarkeit (und Unfehlbarkeit) ist.
    Nunja, so richtig blöde Entscheidungen habe ich (ab zweistelligem Alter) nur getroffen wenn die Zeit dafür echt knapp war, beim Autofahren zB. Davon kann in der Badewanne hier aber nu wirklich keine Rede sein.
    Gesendet mittels Unterhaltungselektronik ohne Tapatalk.

  2. #17
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    Zitat Zitat von Wotlk93 Beitrag anzeigen
    1.badesalz
    2.Mehrfachsteckdose

    3. lesen hilft
    Aller höherer Humor fängt damit an, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt -WT-Herb
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  3. #18
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    Zitat Zitat von Alfons Heck Beitrag anzeigen
    So auf die Schnelle vor der Arbeit:

    Ein Stichwort zu Stromunfällen ist Herzkammerflimmern
    Stimmt, das wird durch die 50 Hz auch begünstigt, weil so sichergestellt ist, dass das Herz, sofern es vom Strom betroffen ist, auf jeden Fall einen Treffer in die sogenannte "vulnerable Phase" (entspricht im EKG ungefähr der zweiten Hälfte der T-Welle) bekommt.
    Aber das ändert nichts daran, was ich oben geschrieben habe: Wenn die elektrische Installation in der Wohnung halbwegs auf dem Stand ist, kann sowas eigentlich nicht mehr passieren. Ein RCD löst bei einem Fehlerstrom von 30 mA aus, da muss man nicht erst warten, dass der Sicherungsautomat wegen Kurzschluss auslöst.

  4. #19
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    -
    Zitat Zitat von Brussem Beitrag anzeigen
    Aber das ändert nichts daran, was ich oben geschrieben habe: Wenn die elektrische Installation in der Wohnung halbwegs auf dem Stand ist, kann sowas eigentlich nicht mehr passieren. Ein RCD löst bei einem Fehlerstrom von 30 mA aus, da muss man nicht erst warten, dass der Sicherungsautomat wegen Kurzschluss auslöst.
    Offenbar ist es passiert.
    Weiß man ungefähr, in wie viel % der deutschen Wohnungen die Elektroinstallation mit Fehlerstromschutzschaltern ausgestattet sind?
    Geändert von Pansapiens (23-03-2019 um 04:40 Uhr)
    desipere est juris gentium

  5. #20
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    Zitat Zitat von Tyrdal Beitrag anzeigen
    Nunja, so richtig blöde Entscheidungen habe ich (ab zweistelligem Alter) nur getroffen wenn die Zeit dafür echt knapp war,
    Ich eher aus Neugierde / Forschergeist:

    wir hatten früher eine Stand-Wäscheschleuder, die horizontal drehte und dabei schneller, als der Schleudergang einer Waschmaschine.
    Die hat auch nach dem Ausschalten und der damit verbunden Möglichkeit, den Deckel zu öffnen, noch längere Zeit nachgedreht.
    Durch die Zentrifugalkräfte war die Wäsche an die Wand der schnell rotierenden Trommel gepresst und in der Mitte war frei.
    Da hab ich mir überlegt, ob ich es wohl schaffe, bei der abgeschalteten aber noch rotierenden Schleuder in der Mitte bis auf den Boden zu fassen.
    Als ich damit erfolgreich war, fragte ich mich, was wohl passiert, wenn ich die rotierende Wäsche berühre....
    Dem Arzt, den ich schließlich aufsuchte, nachdem die Schwellung an meinem Handgelenk/Hand auch nach einer Woche noch nicht merklich zurückgegangen war hab ich erzählt, ich wäre mit dem Fahrrad gestürzt, als er mich fragte: "Wie hast Du das denn hingekriegt, so einen Bruch hab ich ja noch nie gesehen".

    Ein anderes Mal bin ich gemütlich mit ca. 120km/h an einem Sommertag über die, zum Glück recht leere, Autobahn gefahren, als plötzlich starker Regen einsetzte.
    Plötzlich war das Fahrgefühl verändert und ich dachte mir: "Ah, das ist jetzt also Aquaplaning....was passiert wohl, wenn ich das Lenkrad bewege?..."
    desipere est juris gentium

  6. #21
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    Zitat Zitat von Brussem
    ...Wenn die elektrische Installation in der Wohnung halbwegs auf dem Stand ist, kann sowas eigentlich nicht mehr passieren. Ein RCD...
    Vorschrift seit 1984 für Bäder in der Wohnung.
    Für die ganze Wohnung seit 2018.
    Allerdings "nur" bei Neubau und im Bestand bei Änderung, Sanierung.

    Zitat Zitat von Brussem
    ...Ein RCD löst bei einem Fehlerstrom von 30 mA aus...
    ..oder auch bei einem anderen Fehlerstrom; je nach Gerät. Für Wohnungen sind 30mA oder kleiner erforderlich.


    Gruß
    Alfons.
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  7. #22
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    Zitat Zitat von Alfons Heck
    Vorschrift seit 1984 für Bäder in der Wohnung.
    Für die ganze Wohnung seit 2018.
    Allerdings "nur" bei Neubau und im Bestand bei Änderung, Sanierung...
    Zitat Zitat von Pansapiens
    ...Weiß man ungefähr, in wie viel % der deutschen Wohnungen die Elektroinstallation mit Fehlerstromschutzschaltern ausgestattet sind?
    Nö. Aber nach obigen Vorschriften kannst du es gerne versuchen abzuschätzen.

    Außerdem möchtet ihr gar nicht wissen was man so alles vorfindet wenn man die Elektroanlage einer Wohnung prüft; Stichwort E-Check.
    Von nicht vorhandenen RCDs über nicht angeschlossene bis hin zu falsch angeschlossenen oder defekten (eher selten) RCDs. Auch die Anlage hinter dem RCD (sprich Verkabelung und Schalter, Steckdosen sowie Einbauort und Weise) lässt häufig zu wünschen übrig.


    Gruß
    Alfons.
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  8. #23
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  9. #24
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    danke, dann wird meine Frage doch noch beantwortet:

    Eigentlich kann dabei auch nichts passieren: Netzteile reduzieren die 230 Volt Wechselspannung aus der Steckdose auf 5 Volt am USB-Ausgang. Diese Spannung ist selbst in der Badewanne harmlos

    uneigentlich war das Netzteil - zumindest in dem von meenzermicha verlinkten Artikel - allerdings gefährlicher Schund:


    Ein Test im VDE-Labor zeigte, dass das Netzteil auch ohne Feuchtigkeit gefährlich ist. Rippergers Kollege Sven Grünberg schaltete einen Widerstand an den USB-Ausgang und prüfte die Spannung mit seinem Oszilloskop gegenüber Erdpotential. Das Ergebnis brachte ihn aus der Fassung: „170 Volt effektiv. Das ist ja wirklich ein Hammer, das ist gefährlich ohne Ende“, entfuhr es dem Ingenieur.
    [....]
    Die VDE-Ingenieure vermuten, dass entweder der Übertrager (Trafo) des Netzteils fehlerhaft ist oder ein ungeeigneter Kondensator eingebaut wurde


    Ein Kommentator hält Schaltnetzteile allgemein als anfällig für zu hohe Spannungen am Ausgang:

    da werden 230 V Gleichgerichtet, dann per PWM = Puls Weiten Modulation herunter Transformiert, wenn die Regelelektronik durch defekt ausfällt kann man nie sicher sein was da am Ausgang für eine Spannung anliegt und wer alles was eine Verbindung zur Netzspannung hat mit in die Wanne nimmt hat nicht mehr alle auf den Kronleuchter!


    das wird von einem anderen relativiert:


    Ich weiß, wie ein Schaltnetzteil funktioniert. Hättest du den Artikel verstanden, wüßest du, dass es nicht um die Sekundärspannung geht, sondern um einen Kurzschluss zur Primärseite. Sollte die Regelung spinnen, liegen am Ausgang eines 5V-Netzteiles vielleicht mal 30 oder 40 V. Kurz darauf gehen die Elkos hoch und der Überlastschutz (dessen Vorhandensein ich jetzt einfach mal unterstelle) spricht an.

    bzw. von einem weiteren differenziert:

    Schaltnetzteile können auch sehr sicher gebaut werden. Durch einen ordnungsgemäß gebauten Übertrager (mit Schutzisolation) und geeigneter Schutzschaltung kann auch im Fehlerfall nichts passieren.

    Nur so etwas lässt sich halt nicht für 3.95€ konstruieren. Die kosten dann halt etwas mehr, was es aber in jedem Fall wert ist.

    Genau das werde ich nie verstehen. Ein iPhone haben, aber dann nicht mal mehr 15 oder 20 Euro für ein vernünftiges Netzteil ausgeben wollen oder können.
    Genauso wie die Leute, die auf biegen und brechen einen nagelneuen BMW oder Mercedes haben müssen, aber bei den Reifen reicht es dann nur noch für Barum, Wanli oder ähnliches für 35-40 Euro das Stück (und dann jammern wenn das heilige Blechle kaputt ist, weil die Nasshaftung des Reifens natürlich entsprechend schlecht war).

    Ich hoffe der Hersteller des Netzteils wird ausfindig gemacht und zur Rechenschaft gezogen. So einen Müll herstellen und dann auch noch ganz frech das CE Logo aufdrucken.


    worauf die Entgegnung kommt, dass auch teure Geräte fehlerhaft sein können:


    Im Fehlerfall kann *immer* was passieren. Nur wird es mit steigendem Aufwand natürlich unwahrscheinlicher. Hat schon einen Grund, warum z. B. Tensgeräte [Reizstromgeräte] nur mit Batterie betrieben werden dürfen.


    dann wird auf die Bedeutung von Prüfzeichen hingewiesen:

    [I]Anmerkung hierzu:

    Das CE-Zeichen bedeutet im Kern nur, dass das Produkt in die EU eingeführt werden darf. Ist in dem Zusammenhang also Lullu.

    Für elektrische Sicherheit sind TÜV/GS und VDE (Verband Deutscher Elektriker) die wichtigen Logos.


    Ein anderer weist darauf hin, dass auch Prüfsiegel gefälscht sein können:


    CE und andere Marketing-Logos

    Habe da vor Zeiten mal 17 Steckernetzteile für eine Produktentwicklung testen lassen.
    Nur 4 davon erfüllten die EMV-Richtlinie. 3 von den "Guten" waren in Deutschland, Großbritannien und USA entwickelt worden, nur ein brauchbares kam aus China. Funkstörungen bringen einen zwar nicht direkt um, aber sie können den WLAN/TV-Empfang doch erheblich stören. Bei vielen Netzgeräten waren die EMV-Bauteile sogar auf der Platine vorgesehen, aber einfach nicht bestückt worden.
    Andere 3 von den 17 waren auch elektrisch teilweise sehr gefährlich. Sicherheitsabstände zu klein, überbrückende Kondensatoren nicht safe, nicht-eigensichere Varistoren als "Brandbomben" am 230V-Eingang.
    Auf die Mängel angesprochen hatten die chinesischen Hersteller überhaupte keine Gewissensbisse.
    Einer antwortete auf das völlig grundlos angebrachte CE-Logo mit der Antwort: We print everything you want on the product, CE, TUV, UL logo. You decide, different color no problem.

    Und die europäischen Überwachungsinstitutionen schauen angestrengt weg.


    Also: die Merkregel von Alfons gilt: nix was an 230V hängt in die Badewanne etc. selbst wenn theoretisch, wenn das korrekt funktioniert, nix passiert (sonst gäbe es wohl mehr solche Fälle)
    Keinen billigen Schund von fragwürdigen Herstellern kaufen.

    auf der Seite war auch der Link zum EU-Register für non-Food-Produkte, die schon als gefährlich erkannt wurden:

    https://ec.europa.eu/consumers/consu.../rapex/alerts/
    desipere est juris gentium

  10. #25
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    Eine allgemeine Infobroschüre zum Thema Strom im Haus:
    https://das-sichere-haus.de/fileadmi...strom-2018.pdf


    Gruß
    Alfons.
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