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Thema: Tomahawk, trainieren oder nicht ? 👊

  1. #16
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    Zitat Zitat von Jadetiger Beitrag anzeigen
    @Kensei
    Die Videos sind ja erschreckend. Denkt wirklich jemand, dass man so eine Axt verwendet? Wie der Lehrer, von dem ich das jetzt von mir unterrichtete Axtsystem gelernt habe (Eskrima-Düsseldorf, weiß, wovon ich spreche ), mal sagte: "Beim Beil gibt es keine komplizierten eleganten Techniken. Warum? Weil wenn du beschließt, jemandem mit einem Beil den Schädel zu spalten, hast du KEINEN BOCK auf komplizierte elegante Dinge!"
    Du passt den Moment ab, du schlägst kräftig zu. Ende...
    Das gilt aber für alle Waffen. Kloppen wie der letzte Bauer kann jeder, da muss ich niemandem mein hart verdientes Geld hinterherschmeißen um mir das "beizubringen".

    Die Videos zeigen ein gutes Verständnis von Biomechanik und Positioning. Dass das in einem richtig Fight mit einem Gegner der einigermaßen was kann nicht so aussieht, geschenkt. R. Royce kommt aus dem Balintawak und hat schon 'n bisschen was auf dem Kasten.

  2. #17
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    @kayman Danke , hab immer Interesse an neuen Lesestoff.
    @Jadetiger ist halt Geschmacksache, wie beim Messer.
    Zum Thema einfach drauf und Kopfspalten, ist auch eine Art (Quick-Kill), find das Video trotzdem nicht schlecht , so nach dem Motto Overkill. Klar Anwendung und so weiter lässt sich drüber streiten.

    Kommt ja auch noch drauf an ob der gegenüber auch ne Waffe hat oder nicht, wenn nicht drauf und Kopf in zwei, wenn doch wirds wohl schwerer.
    Geändert von Berserkers Life (22-03-2019 um 17:10 Uhr)
    „Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.“

    https://www.youtube.com/watch?v=ZtPdNkkZxl4

  3. #18
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    Zitat Zitat von Kensei Beitrag anzeigen
    Das gilt aber für alle Waffen. Kloppen wie der letzte Bauer kann jeder, da muss ich niemandem mein hart verdientes Geld hinterherschmeißen um mir das "beizubringen".

    Die Videos zeigen ein gutes Verständnis von Biomechanik und Positioning. Dass das in einem richtig Fight mit einem Gegner der einigermaßen was kann nicht so aussieht, geschenkt. R. Royce kommt aus dem Balintawak und hat schon 'n bisschen was auf dem Kasten.

    1+
    Ist halt wie immer in den FMAs; "Spielereien" und (wirkliche) Anwendungen sind halt zwei paar Schuhe

  4. #19
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    the real deal, wenn es denn eine "urige" (tribal) axt von den Inseln sein soll, mit der man wirklich simpel auf den kopf oder sonstwohin haut. dafür braucht es echt keine filigrane "übertragung":

    https://www.youtube.com/watch?v=MPz7eH_gu8g
    "I prefer them to be awake when I severe their arms and beat them to death with it." Maul Mornie und sein Verhältnis zu k.o.s

  5. #20
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    ist nun nicht der FMA ansatz, doch ich finde es trotzdem interessant.

  6. #21
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    @big X , damit rennst du offenen Türen bei mir ein, ich steh auf die Geschichte/Lebensweise der Wikinger.
    „Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.“

    https://www.youtube.com/watch?v=ZtPdNkkZxl4

  7. #22
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    @berserkers life:

    hätte ich bei dem namen drauf kommen können.

    was kann mensch mit ner axt anstellen?
    schlagen, stechen, hebeln, werfen und ziehen - also alles was mit dem stock auch geht. nur ziehen ist speziell. damit mal ein wenig experimentieren. evlt sind die videos von kensei da ideengeber oder eben obiges der wikinger-schule.
    einfache anwendungen sind schnell gefunden .

  8. #23
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    Bin grad dabei bissle mit ziehen und Hebeln zu experimentieren, meist Messer gegen Axt.
    Mal schauen was dabei so rauss kommt.
    Gruss B.
    „Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.“

    https://www.youtube.com/watch?v=ZtPdNkkZxl4

  9. #24
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    er fasst das thema auch noch mal gut zusammen:

    (leider auf englisch)

  10. #25
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    Den kenn ich auch, der macht gute Videos. Da merkt man das er sich auch damit beschäftigt.
    Gruss B
    „Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.“

    https://www.youtube.com/watch?v=ZtPdNkkZxl4

  11. #26
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    Zitat Zitat von Kayman Beitrag anzeigen
    Falls Du Interesse an Lesestoff zu dem Thema hast, so kann ich Dir die Bücher The Fighting Tomahawk, Volume I + II von Dwight C. McLemore empfehlen.

    Ist zwar nicht mit FMA-Hintergrund, aber meiner Meinung nach sehr interessant.
    Das passt ja; ich selbst habe auch keinen nennenswerten FMA-Hintergrund. Danke für den Tipp!

    Zitat Zitat von Stixandmore Beitrag anzeigen
    1+
    Ist halt wie immer in den FMAs; "Spielereien" und (wirkliche) Anwendungen sind halt zwei paar Schuhe
    Solang der Übernde das weiss und es vom Lehrer auch klar so kommuniziert wird, habe ich da auch nicht grundsätzlich was dagegen. In dem oben diskutierten Videos ist mir halt definitiv zuviel Übertragung Stock->Axt drin. Damit wäre ich SEHR vorsichtig. Die Physik der beiden Geräte ist schon sehr unterschiedlich. Das ist natürlich bis zu einem gewissen Punkt Geschmackssache und für mich einer der Gründe warum ich mich gegen FMA und für (H)EMA entschieden habe. Aber hey, whatever floats your boat!
    Geändert von Jadetiger (28-03-2019 um 10:45 Uhr)
    "Natürlich bewegen kannst du dich, wenn es egal ist." - ein Fechtlehrer
    Scuola d'Armi Tigre di Giada - Duellkunst italienischer Tradition in München

  12. #27
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    Man muss dazu halt wissen, dass das Beil oder der Tomahawk, originär in den FMA wie wir sie kennen, nicht dazu gehört. Die "12 Waffenkategorien von Inosanto" z. B. sind ein Mythos.

    Vom Messer abgesehen haben wir grob zwei Richtungen FMA:

    Der Stock ist ein Übungsgerät dass eine Klingenwaffe (Bolo/Machete/Schwert) ersetzt.

    Der Stock ist ein Übungsgerät, dass einen schwereren/härteren Stock ersetzt.

    Es gibt wohl irgendwo in Mindanao Stämme, die noch mit der "Kopfaxt" kämpfen aber über deren Gebrauch weiß man entweder nichts, oder es hat nichts mit "moderner" kolonialgeprägter FMA zu tun.

    Alles was heute in den FMA mit dem Tomahawk trainiert wird, ist eine Eigenkreation bzw. vom Stock oder dem Tonfa adaptiert. Das ist nicht automatisch schlecht, man muss es aber wissen, (wie Rupert ja auch schon schreibt). Natürlich gibt einem ein Tomahawk extra Möglichkeiten wie Einhaken etc. ob das aber Sinn macht, steht auf einem ganz anderen Blatt.

    Ich finde, in den FMA sollte sich wieder auf die Stärken besonnen werden und nicht "jeder Scheiß" wie Karambit, Tomahawk usw. mitgemacht werden. Mehr Konzentration auf kräftige Schläge, funktionierende Blöcke - weniger Karambitgewirbel.

  13. #28
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    Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
    the real deal, wenn es denn eine "urige" (tribal) axt von den Inseln sein soll, mit der man wirklich simpel auf den kopf oder sonstwohin haut. dafür braucht es echt keine filigrane "übertragung":

    https://www.youtube.com/watch?v=MPz7eH_gu8g

  14. #29
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    Schau nach jemandem der Dir den Umgang hiermit:



    beibringen kann. Dazu gibt es noch traditionelle Anwendungssets.

    Man geht traditionell bei den Waffen von „kurz“ zu „lang“ und wieder zu „kurz“, bis man bei „ganz kurz“ angekommen ist.

    Wenn du also lernen willst mit axtartigen Waffen auf höherem Niveau umzugehen musst du erst lernen mit Hellebarden umzugehen und dann kommt die Axt.

  15. #30
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    Zitat Zitat von Eskrima-Düsseldorf Beitrag anzeigen
    Man muss dazu halt wissen, dass das Beil oder der Tomahawk, originär in den FMA wie wir sie kennen, nicht dazu gehört. Die "12 Waffenkategorien von Inosanto" z. B. sind ein Mythos.

    Vom Messer abgesehen haben wir grob zwei Richtungen FMA:

    Der Stock ist ein Übungsgerät dass eine Klingenwaffe (Bolo/Machete/Schwert) ersetzt.

    Der Stock ist ein Übungsgerät, dass einen schwereren/härteren Stock ersetzt.

    Es gibt wohl irgendwo in Mindanao Stämme, die noch mit der "Kopfaxt" kämpfen aber über deren Gebrauch weiß man entweder nichts, oder es hat nichts mit "moderner" kolonialgeprägter FMA zu tun.

    Alles was heute in den FMA mit dem Tomahawk trainiert wird, ist eine Eigenkreation bzw. vom Stock oder dem Tonfa adaptiert. Das ist nicht automatisch schlecht, man muss es aber wissen, (wie Rupert ja auch schon schreibt). Natürlich gibt einem ein Tomahawk extra Möglichkeiten wie Einhaken etc. ob das aber Sinn macht, steht auf einem ganz anderen Blatt.

    Ich finde, in den FMA sollte sich wieder auf die Stärken besonnen werden und nicht "jeder Scheiß" wie Karambit, Tomahawk usw. mitgemacht werden. Mehr Konzentration auf kräftige Schläge, funktionierende Blöcke - weniger Karambitgewirbel.
    100% Zustimmung! Wen man es von Zeit zu Zeit Mal aus Spass an der Freude trainiert, ok! Wen es aber zum Mittelpunkt wird und man die Essenz vernachlässigt; nun gut, muss jeder selber wissen

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