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Thema: wie intensiv sparrt ihr ? (was ist "sparring" für euch ? )

  1. #46
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    Alle Muskeln die an Extension und Flexion im Kniegelenk beteiligt sind. Durch die muskuläre Führung wird die Belastung auf die Knie reduziert.

  2. #47
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Alle Muskeln die an Extension und Flexion im Kniegelenk beteiligt sind. Durch die muskuläre Führung wird die Belastung auf die Knie reduziert.
    Du wieder mit deinem Medizinstudium. Kannst Du nicht lieber einen Link zu einer obskuren Gesundheitsseite posten? Oder wenigstens ein 90-Minuten YT-Video?
    Kannix, 24.06.2010, 14:17 Uhr: "Also ich hab noch oben ein Luftgewehr, ganz normal. Bei Katzen jedenfalls gibts keine sichtbaren Verletzungen"

  3. #48
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    Facepalm reicht
    Aller höherer Humor fängt damit an, dass man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt -WT-Herb
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  4. #49
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    @kanken
    Was ist Flexion und was ist Extension ? Und werden durch KungFu (oder irgendeinen anderen Kampfsport) die stützenden Muskeln gestärkt,bzw.gibt es Übungen mit denen ich dieses erreichen kann ?

  5. #50
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen

    Da brauchst du aber nur in den nächsten Radsportverein gehen und dir in den Seniorengruppen die ganzen Kniegeschädigten ansehen, die früher alle Mitglied im Laufsportverein/ Lauftreff waren und sich unwissentlich über Jahrzehnte ihre Knie kaputt gemacht haben, weil sie trotz bereits manifestierter Arthrose immer schön Laufen gegangen sind. In meinem Radsportverein gibt es davon eine ganze Reihe von Leuten, die von ihren Ärzten zum Radfahren statt Laufen geschickt wurden. Und es kommen immer neue hinzu, viele mit künstlichen Gelenken und erst Mitte 50. Frag die mal, was die von undifferenzierten Empfehlungen zum Laufen halten, da herrscht teilweise blanker Hass auf frühere Trainer und auch die Medien, in denen unkritisch Laufen als Fitness-Allheilmittel propagiert wird.
    Wenn das so in deinem Dorfverein ist und der Stammtisch das so sagt, dann muss es wohl stimmen. Wieviel % aller Läufer sind dort verteten 80-90% oder vielleicht doch nur 0,0001%, nennt sich selektive Wahrnehmung!!

    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Dass es auf Dauer nicht gesund sein kann, wechselseitig den Knorpel eines Knies mit 80 bis 140 Kilo zu belasten, erklärt schon der gesunde Menschenverstand, da muss man auch keinen Arzt fragen, kann man aber und der sagt einem auch nichts anderes.
    Pass auf, das Gewicht alleine sagt gar nichts aus, ein Risikofaktor bei Gonarthrose kann Übergewicht/ Adipositas sein. Das kann die Frau mit 1,55 m sein, die 75 kg wiegt, hingegen der Mann mit 1,90 der 90 kg wiegt ist eben nicht Übergewichtig und top austrainiert.

    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Das stimmt so nicht. Da gehen die Expertenmeinungen stark auseinander:

    https://www.sueddeutsche.de/leben/sp...rlich-1.556512
    Weißt du, in der Medizin gibt es Kategorien für die Qualität der Ausagen von Studien, sogenannte Evidenzklassen

    https://flexikon.doccheck.com/de/Evidenzklasse

    Da ist Expertenmeinung qualitativ ganz unten. Und du hast die nicht mal die Mühe gemacht das durchzulesen, wörtlich sagt er lediglich:

    "sueddeutsche.de: Und was sollte man bleibenlassen?
    Lütjohann: Joggen, wenn die Muskulatur noch nicht gut entwickelt ist.
    sueddeutsche.de: Aber Joggen gilt doch als gesund?
    Lütjohann: Wer es bislang noch nicht gemacht hat, sollte lieber mit Walking anfangen und sich dann steigern. Und vor dem Laufen immer Warmmachen. Beim Laufen wirkt das Sechs- bis Achtfache des Körpergewichts auf das Kniegelenk. Und wenn man auch noch auf unebenem Boden läuft, ist das für das Knie eine bemerkenswerte Belastung."

    Deine Aussagen werden null belegt.

    Hier mal eine Meta Analyse die zu folgendem Ergebnis kommt: "Die vorliegende Meta-analyse fasst die derzeitige Datenlage bezüglich der Prävalenz degenerativer Veränderungen des Knies zusammen. Es besteht kein feststellbarer Zusammenhang zwischen Lauf-sport und Gonarthrose."

    https://www.dgou.de/fileadmin/user_u.../Laufsport.PDF

  6. #51
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    Zitat Zitat von Arkil Beitrag anzeigen
    @kanken
    Was ist Flexion und was ist Extension ? Und werden durch KungFu (oder irgendeinen anderen Kampfsport) die stützenden Muskeln gestärkt,bzw.gibt es Übungen mit denen ich dieses erreichen kann ?
    a) Beugen (Flexion) und Strecken (Extension). Kein Wörterbuch zur Hand?
    b) Im Kampfsport weniger bzw. nur am Rande. Es geht, jup, über Beugen und Strecken, v.a. über Laufen oder Radeln. Ich persönlich finde auch Kniebeugen (für mich ohne zusätzliche Gewichte) hilfreich, bin da aber mit der Einschätzungen des tatsächlichen Nutzen-Risiko-Verhältnisses überfragt.

    Das Knie ist ein Scharniergelenk (kein Kugelgelenk, wie etwa Schulter oder Hüfte). Es ist dafür gemacht, nur in einer Dimension bewegt zu werden, nämlich, richtig: gebeugt und gestreckt. (Bewegungen im Knie nach links oder nach rechts sowie Drehungen sind nicht vorgesehen.)

    Probleme entstehen vorrangig, wenn das Knie unphysiologisch bewegt wird, wenn also Kräfte auf es einwirken, die jenseits des "Sollbetriebs" liegen. Sei es durch dauerhaft zu hohe Last (Übergewicht), sei es durch Fehlstellungen der Füße, Hüften, Knie, die auch bei eigentlich "normaler" Bewegungsrichtung Kräfte in ungünstigen Winkeln aufs Knie wirken lassen, sei es durch physikalische Einwirkungen, die andere als die von der Biologie vorgegebene Vektoren aufweisen, etwa die scharfen Stops und Spins bei Fußballern oder, noch schlimmer, Tennisspielern.

    Beim Radeln beschränkt sich die Bewegung im Knie gemeinhin, richtig, auf Beugen und Strecken; beim Laufen muss das Knie, je nach Trainingszustand, Fußstellung und -muskulatur(!), Schuhwerk, Untergrund mal mehr, mal weniger auch seitliche Einwirkungen aushalten. Je stabiler es ist, deto besser kann es das. Das braucht aber viel Training.

    Auch im KS kommt es oft genug vor, dass bei Drehungen, v.a. Drehkicks, das Standbein bzw. der Standfuß zu fest "stehenbleibt", so dass die Drehung dann unschöne Torsionskräfte aufs Knie bringt. Merkt man dann. Macht man das zu oft, isses nicht gut. Merkt man zum einen recht direkt nach dem Training, merkt man zum anderen mittelfristig durch erhöhten Verschleiß.

  7. #52
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    ich werfe mal "Schwimmen" ein
    Meiner Meinung nach sogar besser als Radfahren, da mehr Muskelgruppen trainiert werden.
    Muss ich dir recht geben: Schwimmen ist sogar noch besser.

    Ich habe für mich persönlich nur festgestellt, dass ich nach dem Schwimmen immer unsäglichen Heißhunger bekomme und ein ganzes Wildschwein essen könnte. Das hat bei mir zur Folge, dass ich bei Schwimmtraining ruckzuck unbeabsichtigt zunehme. Da Gewichtsschwankungen eh schon mein Problem sind, habe ich das Schwimmen aufgegeben. Habe gerade mal "Schwimmen Heißhunger" gegoogelt und festgestellt, dass das Phänomen wohl bekannt ist. Wer damit kein Problem hat, hat mit Schwimmen wohl das perfekte Training.

    https://www.bild.de/ratgeber/2019/ra...8130.bild.html

  8. #53
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    Zitat Zitat von johncold Beitrag anzeigen
    Wenn das so in deinem Dorfverein ist und der Stammtisch das so sagt, dann muss es wohl stimmen. Wieviel % aller Läufer sind dort verteten 80-90% oder vielleicht doch nur 0,0001%, nennt sich selektive Wahrnehmung!!
    Ist aber eine Weltstadt und kein Dorf.

    Wenn 40% der Seniorengruppe kniegeschädigte frühere Läufer sind, hat das für mich persönlich eine Aussagekraft.

    Pass auf, das Gewicht alleine sagt gar nichts aus, ein Risikofaktor bei Gonarthrose kann Übergewicht/ Adipositas sein. Das kann die Frau mit 1,55 m sein, die 75 kg wiegt, hingegen der Mann mit 1,90 der 90 kg wiegt ist eben nicht Übergewichtig und top austrainiert.
    Auch diese Aussage ist viel zu pauschal, weil sie nicht zwischen dem Risiko durch Bewegungsmangel bei Übergewichtigen unterscheidet und dem durch Überbelastung bei schweren Sportlern.

    Auch ein komplett austrainierter 1,90/90kg-Mann hat ein erhöhtes Arthrose-Risiko, weil er nämlich seine Knie mit dem hohen Gewicht und intensivem Training belastet. Das hohe Gewicht muss von den Knien getragen werden und das ist nun mal belastend und erhöht den Verschleiß des Knorpels, ganz egal wie fit man ist.

    wörtlich sagt er lediglich:

    "Beim Laufen wirkt das Sechs- bis Achtfache des Körpergewichts auf das Kniegelenk. Und wenn man auch noch auf unebenem Boden läuft, ist das für das Knie eine bemerkenswerte Belastung."
    Eben. Und für diese Belastung ist allein das Gewicht entscheidend und nicht ob das Gewicht zu einem top austrainierten Sportler gehört.

    Es besteht kein feststellbarer Zusammenhang zwischen Lauf-sport und Gonarthrose.
    Nochmal: Dieser pauschale Zusammenhang interessiert mich doch überhaupt nicht. Ich nahm/ nehme nur Bezug auf Personen über 80kg und solche mit vorgeschädigten Kniegelenken. Dazu gibt es bisher keine Studie, sondern nur gesichertes Wissen, dass dir jeder örtliche Orthopäde vermitteln kann.

    Des Weiteren kannst Du dir bitte mal deine provokanten Attitüden wie "Bla Bla blubb", "Pass auf", "Weisst du", "Dorfverein", "Stammtisch" an den Hut klemmen, ich will hier sachlich diskutieren und habe auf derartiges Gestänker keinen Bock. Danke.

  9. #54
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Ist aber eine Weltstadt und kein Dorf.

    Wenn 40% der Seniorengruppe kniegeschädigte frühere Läufer sind, hat das für mich persönlich eine Aussagekraft.



    Auch diese Aussage ist viel zu pauschal, weil sie nicht zwischen dem Risiko durch Bewegungsmangel bei Ãœbergewichtigen unterscheidet und dem durch Ãœberbelastung bei schweren Sportlern.

    Auch ein komplett austrainierter 1,90/90kg-Mann hat ein erhöhtes Arthrose-Risiko, weil er nämlich seine Knie mit dem hohen Gewicht und intensivem Training belastet. Das hohe Gewicht muss von den Knien getragen werden und das ist nun mal belastend und erhöht den Verschleiß des Knorpels, ganz egal wie fit man ist.



    Eben. Und für diese Belastung ist allein das Gewicht entscheidend und nicht ob das Gewicht zu einem top austrainierten Sportler gehört.



    Nochmal: Dieser pauschale Zusammenhang interessiert mich doch überhaupt nicht. Ich nahm/ nehme nur Bezug auf Personen über 80kg und solche mit vorgeschädigten Kniegelenken. Dazu gibt es bisher keine Studie, sondern nur gesichertes Wissen, dass dir jeder örtliche Orthopäde vermitteln kann.

    Des Weiteren kannst Du dir bitte mal deine provokanten Attitüden wie "Bla Bla blubb", "Pass auf", "Weisst du", "Dorfverein", "Stammtisch" an den Hut klemmen, ich will hier sachlich diskutieren und habe auf derartiges Gestänker keinen Bock. Danke.
    nichts für ungut, ich würde mit dir sachlich reden, aber die fehlt jegliche Kompetenz, Nachweise zu liefern, Aussagen zu belegen. Was nicht schlimm ist, aber so Pauschale Aussagen wie: alle Läufer über 80 kg sind Risikogruppen und machen sich kaputt, oh man. Deine Belege sind lächerlich, du kommst mit Argumenten wie ,mein Radverein, mein Orthopäde, und zitierst einen Zeitungsartikel, den du nicht verstanden und\ oder nicht durchgelesen hast, deshalb Stammtisch. Ich hab dir jetzt eine Retrospektive Studie und eine Metaanalyse gebracht und du konterst mit deiner eigenen Logik die du dir zusammenschusterst, weil es für dich persönlich Sinn ergibt und über den Fakten steht. aber Fakt ist: Du hast null Belege, aber haust lauter Weisheiten raus. Ich wollte mich auch gar nicht so reinsteigern, aber manche Sachen kann man nicht stehen lassen.

    P.S. Hab gesehen du schreibst auch im Homöopathie Threat. Da bist du irgendwie goldrichtig, da kannst du mit "Esoterikwissenschaft" und YouTube glänzen.

  10. #55
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen

    Nochmal: Dieser pauschale Zusammenhang interessiert mich doch überhaupt nicht. Ich nahm/ nehme nur Bezug auf Personen über 80kg und solche mit vorgeschädigten Kniegelenken. Dazu gibt es bisher keine Studie, sondern nur gesichertes Wissen, dass dir jeder örtliche Orthopäde vermitteln kann.
    Jetzt schreibe ich ja doch noch was. In die Analyse gehen Studien mit höher Anzahl von Hobby und volksläufer ein . Wie kommst du darauf, dass die alle weniger als 80 kg wiegen? Wenn du echt Interesse hast , hol dir die Originalstudien, schau dir bezüglich Gewicht Mittelwert und Range an und Urteile dann. Übrigens ,erstellt haben die Metaanalyse und demnach das Fazit u.a. Orthopäde und Unfallchirurgen ;-)

  11. #56
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    Wer sich weigert einzusehen, dass jedes Kilo mehr Gewicht auf den Kniegelenken auch ein massiv erhöhtes Risiko für Arthrose bedeutet, soll es sich halt von Ärzten erklären lassen:

    "Übergewichtige Menschen leiden häufiger unter Gelenkverschleiß und -schmerzen als normalgewichtige. Schon fünf Kilo Übergewicht verdoppeln das Risiko einer Knie-Arthrose, bei der sich der Knorpel im Gelenk abnutzt."
    https://www.ifb-adipositas.de/blog/2...h-uebergewicht

    "Wichtige Auslöser sind Fehl- oder Überbelastungen der Gelenke, zum Beispiel als Folge von Übergewicht oder Hochleistungssport."
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/78...er-Verschleiss

    "Überbelastung: etwa bei Übergewicht oder außergewöhnlich hoher Gelenkbelastung (zum Beispiel im Leistungssport ...)"
    https://www.netdoktor.de/krankheiten/arthrose/

    "Durch Übergewicht wird dieser Prozess jedoch erheblich beschleunigt: Der Knorpel wird übermäßig stark zusammengepresst und verschleißt schneller. Da auch seine Regenerationsfähigkeit eingeschränkt ist, reibt irgendwann Knochen auf Knochen"
    https://www.eurapon.de/themen/muskel...lenke-belastet

    Den Knien ist der Body-Maß-Index völlig egal, es kommt nur auf das Gewicht als solches an. Viele Cruiser- und Schwergewichtler sind per Definition übergewichtig, aber selbst jene, die es nicht sind, haben das gleiche, stark erhöhte Arthrose-Risiko. Schwere Sportler haben also im Lauftraining grundsätzlich nichts verloren, weil sie sonst mit Ansage die Zerstörung ihrer Knie provozieren. Wer etwas anderes behauptet, negiert sämtliches gesichertes Wissen aus der Medizin und verbreitet gefährlichen, gesundheitsgefährdenden Unsinn.

  12. #57
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Wer sich weigert einzusehen, dass jedes Kilo mehr Gewicht auf den Kniegelenken auch ein massiv erhöhtes Risiko für Arthrose bedeutet, soll es sich halt von Ärzten erklären lassen:

    "Übergewichtige Menschen leiden häufiger unter Gelenkverschleiß und -schmerzen als normalgewichtige. Schon fünf Kilo Übergewicht verdoppeln das Risiko einer Knie-Arthrose, bei der sich der Knorpel im Gelenk abnutzt."
    https://www.ifb-adipositas.de/blog/2...h-uebergewicht

    "Wichtige Auslöser sind Fehl- oder Überbelastungen der Gelenke, zum Beispiel als Folge von Übergewicht oder Hochleistungssport."
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/78...er-Verschleiss

    "Überbelastung: etwa bei Übergewicht oder außergewöhnlich hoher Gelenkbelastung (zum Beispiel im Leistungssport ...)"
    https://www.netdoktor.de/krankheiten/arthrose/

    "Durch Übergewicht wird dieser Prozess jedoch erheblich beschleunigt: Der Knorpel wird übermäßig stark zusammengepresst und verschleißt schneller. Da auch seine Regenerationsfähigkeit eingeschränkt ist, reibt irgendwann Knochen auf Knochen"
    https://www.eurapon.de/themen/muskel...lenke-belastet

    Den Knien ist der Body-Maß-Index völlig egal, es kommt nur auf das Gewicht als solches an. Viele Cruiser- und Schwergewichtler sind per Definition übergewichtig, aber selbst jene, die es nicht sind, haben das gleiche, stark erhöhte Arthrose-Risiko. Schwere Sportler haben also im Lauftraining grundsätzlich nichts verloren, weil sie sonst mit Ansage die Zerstörung ihrer Knie provozieren. Wer etwas anderes behauptet, negiert sämtliches gesichertes Wissen aus der Medizin und verbreitet gefährlichen, gesundheitsgefährdenden Unsinn.
    Wo belegst du deine Theorie, dass man ab 80 kg nicht mehr laufen darf? Da steht das Übergewicht, dem Knie schadet.
    Weißt du was Übergewicht ist, Netdoktor: „Der Begriff „Übergewicht“ bezeichnet die Erhöhung des Körpergewichts durch eine über das Normalmaß hinausgehende Vermehrung des Körperfettanteils. Bei starkem Übergewicht sprechen Mediziner von Fettsucht (Adipositas)?“
    Das Gewicht sagt eben nichts aus, kapierst du es denn nicht. Jemand der 1, 90, gute Muskulatur hat hat auch in Relation einen größeren, stabileren passiven Bewegungsapparat als möglicherweise eine 1, 60m Frau, wenig Muskeln, viel fett und 75 kg schwer. Belastung ist nicht dasselbe wie Beanspruchung. Die Netto Belastung die teilweise auf Messplatten gemessen wird, ist ungleich der Beanspruchung des Knorpels, zumal Knorpelgewebe auch Belastung benötigt!

    Mit deiner Logik dürften 100 kg Kraftsportler nicht mehr Treppe auf- und ablaufen, weißt du wie hoch da die Belastung ist, das 3-4fache vom Körpergewicht?? Die würden ja nach ein paar Jahren schwerstbehindert sein, wenn die ein Treppenhaus haben und jeden Tag 10 x hoch und runter müssen. Brauchen die jetzt ein Lifter wenn die im 5 Stock wohnen?

    In dem Artikel (Link unten)hat man Daten ausgewertet indem man KTEPs mit Sensoren ausgestattet waren, die geben Feedback über die Beanspruchung im Gelenk
    Die gehen dort sogar noch weiter:“ Denn die Zusammenhänge zwischen Gewichtsbelastung und Gelenkbelastung sind oftmals gering – und teilweise sogar konträr. Somit braucht es Überlegungen, welche alternativen Faktoren Rückschlüsse auf die Gelenkbelastung geben könnten“

    https://www.thieme.de/statics/dokume...sbelastung.pdf

    Deine Links, haben null mit deinen Aussagen zu tun. Dein Zitat:
    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen

    Den Knien ist der Body-Maß-Index völlig egal, es kommt nur auf das Gewicht als solches an
    Laut deinen Links stimmt das nicht ;-) Du hast wieder deine eigenen Quellen nicht durchgelesen!!!

    Link 4: „Der BMI (Body Mass Index) kann einen ersten Hinweis darauf geben, ob jemand übergewichtig ist oder nicht. Ab einem BMI von 25 liegt leichtes Übergewicht vor. Bei einem BMI ab 30 sprechen Experten von Adipositas in verschiedenen Schweregraden. Die Gelenke sind hochkomplexe Gebilde, und es ist völlig natürlich, dass sich die Gelenkknorpel mit den Jahren abnutzen. Durch Übergewicht wird dieser Prozess jedoch erheblich beschleunigt: Der Knorpel wird übermäßig stark zusammengepresst und verschleißt schneller.“
    Übergewicht wird meist über den BMI definiert, eigentlich auch in allen Links von dir. Die Netdokor Quelle hat sogar ein Link zur BMI Tabelle. Übergewicht ist nicht das Gewicht alleine, sondern muss in einer Relation stehen.
    Dass der BMI ist für den einzelnen Sportler Nonsens ist, okay, aber die sollte man damit auch nicht bewerten.

    Nochmal:Gewicht alleine zählt nicht, darum geht es!!!

  13. #58
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    Zitat Zitat von johncold Beitrag anzeigen

    Nochmal:Gewicht alleine zählt nicht, darum geht es!!!
    Dem Gelenkknorpel ist es total schnuppe, ob das Gewicht das auf ihm lastet, von einer Bierplauze oder einem durchtrainierten Athleten stammt.

    Und nochmal: Viele Cruiser- und Schwergewichtler, auch Kraftsportler und sonstige Schwerathleten sind auch nach BMI "übergewichtig".

    In den Artikeln steht doch, dass jedes Kilo mehr zählt, das auf dem Gelenk lastet. Dass das bei austrainierten Personen anders wäre steht da nicht. Deshalb nicht, weil es natürlich Unsinn ist. Keine noch so trainierte Muskulatur hält das Gewicht des Körpers davon ab, beim Laufen mit voller Last über den Gelenkknorpel abzurollen und somit den Verschleiß zu erhöhen.

    Für mich ist das Thema durch.

  14. #59
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Dem Gelenkknorpel ist es total schnuppe, ob das Gewicht das auf ihm lastet, von einer Bierplauze oder einem durchtrainierten Athleten stammt.

    Und nochmal: Viele Cruiser- und Schwergewichtler, auch Kraftsportler und sonstige Schwerathleten sind auch nach BMI "übergewichtig".

    In den Artikeln steht doch, dass jedes Kilo mehr zählt, das auf dem Gelenk lastet. Dass das bei austrainierten Personen anders wäre steht da nicht. Deshalb nicht, weil es natürlich Unsinn ist. Keine noch so trainierte Muskulatur hält das Gewicht des Körpers davon ab, beim Laufen mit voller Last über den Gelenkknorpel abzurollen und somit den Verschleiß zu erhöhen.

    Für mich ist das Thema durch.
    Sei so gut und les dir alle geposteten Links und Studien nochmal in Ruhe durch, auch deine(!!). Dann lass es wirken.
    Vielleicht kann man danach irgendwann sinnvoller diskutieren.

  15. #60
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    Was mir bei der Diskussion etwas fehlt, ist die Qualität der Bewegung.

    Laufen gehen mit BMI 20 bei geraden, gut ausgerichteten Beinen ist nicht dasselbe wie laufen gehen mit BMI 20 und ausgeprägten X-Beinen. Wenn die Ausrichtung der Gelenke aufeinander nicht stimmt, ist die Belastung schädlicher, als wenn die Ausrichtung stimmt oder immerhin nicht allzu sehr vom Ideal entfernt ist. Das dürfte auch für die Ernährung wie auch Abnutzung bzw. Erhalt/Aufbau von Knorpelgewebe relevant sein.

    Laufen gehen und dabei bei jedem Schritt auf die Ferse knallen ist nicht dasselbe wie Laufen gehen und auf den Fussballen vorne federn.

    Ausserdem finde ich es noch interessant, dass die Kniegelenke mehr dazu neigen, Probleme zu machen, als die Fussgelenke - und das obwohl die Fussgelenke noch mehr Gewicht tragen als die Knie, da sie weiter unten sind.
    unorthodox

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