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Thema: Grappling Depression

  1. #16
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    im Kampf bleiben doch nur wenige Sachen übrig ... nicht immer mehr usw sondern immer weniger ... wenn man sich bspw. auf einen kampf vorbereitet ... was macht man da ? wiederhole ich da aaaaaaaalles was ich je gelernt habe ? nein, ich schärfe das minimum ... das wichtigste ...

    und da sieht man ... es bleibt nicht viel übrig ... ich finde das deprimierend ... und langweilig ...

  2. #17
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    Zitat Zitat von Mario Mikulic Beitrag anzeigen
    im Kampf bleiben doch nur wenige Sachen übrig ... nicht immer mehr usw sondern immer weniger ... wenn man sich bspw. auf einen kampf vorbereitet ... was macht man da ? wiederhole ich da aaaaaaaalles was ich je gelernt habe ? nein, ich schärfe das minimum ... das wichtigste ...

    und da sieht man ... es bleibt nicht viel übrig ... ich finde das deprimierend ... und langweilig ...
    Das ist beim BJJ zumindest in der Sportvariante anders. Da muss man sein Spiel andauernd erweitern. Neue Sachen lernen, zumindest "kennen" lernen um zu wissen, wie man damit umgeht und um nicht überrascht zu werden.
    Und für alles andere: man trainiert nicht die neuen Techniken, sondern die Attribute, die die Technik voraussetzt. Man wird in den jeweiligen Techniken dadurch besser. Ist nicht langweilig. Ich habe so zum Beispiel meine absolute Hauptsubmission, meinen Spitzenreiter, und ich arbeite seit 20 Jahren immer wieder dran, um sie noch besser zu bekommen, andere Setups zu haben, sie aus neuen Positionen anzugehen usw.
    Frank Burczynski

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  3. #18
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Das ist beim BJJ zumindest in der Sportvariante anders. Da muss man sein Spiel andauernd erweitern. Neue Sachen lernen, zumindest "kennen" lernen um zu wissen, wie man damit umgeht und um nicht überrascht zu werden.
    Und für alles andere: man trainiert nicht die neuen Techniken, sondern die Attribute, die die Technik voraussetzt. Man wird in den jeweiligen Techniken dadurch besser. Ist nicht langweilig. Ich habe so zum Beispiel meine absolute Hauptsubmission, meinen Spitzenreiter, und ich arbeite seit 20 Jahren immer wieder dran, um sie noch besser zu bekommen, andere Setups zu haben, sie aus neuen Positionen anzugehen usw.
    welche ist das ? irgendwann ist schluß ... irgendwann hast kein bock mehr ... wirst sehen ... wie bruce lee sagte, das verlangen zählt mehr wie die verlangte sache ... dann tritt eine leere ein
    Geändert von Mario Mikulic (05-06-2019 um 20:38 Uhr)

  4. #19
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    Zitat Zitat von Mario Mikulic Beitrag anzeigen
    welche ist das ? irgendwann ist schluß ... irgendwann hast kein bock mehr ... wirst sehen ... wie bruce lee sagte, das verlangen zählt mehr wie die verlangte sache ... dann tritt eine leere ein
    Das klingt aber nach einem anderen Problem als einer KK-Deression. h

  5. #20
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    Zitat Zitat von Mario Mikulic Beitrag anzeigen
    welche ist das ? irgendwann ist schluß ... irgendwann hast kein bock mehr ... wirst sehen ... wie bruce lee sagte, das verlangen zählt mehr wie die verlangte sache ... dann tritt eine leere ein
    Nö, dazu mache ich es zu lange. Mich erfreut das. Die kleinen, täglichen, Verbesserungen, runder, softer, neue Eingänge. Ich habe immer kurz-, mittlere und langfristige Projekte, an denen ich arbeite. Das, was du beschreibst, kommt nur, wenn man ziel- und planlos trainiert.
    Frank Burczynski

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  6. #21
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    welche ist das ? irgendwann ist schluß ... irgendwann hast kein bock mehr ... wirst sehen ...
    Kenne ich nur wenn man Sachen für sich trainiert und von der Quelle abgeschnitten ist (oder der Lehrer nicht gut genug um einen weiterzubringen). Solange man einen guten Lehrer oder guten externen Input hat, wird es eigentlich nie langweilig.

  7. #22
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    Zitat Zitat von Mario Mikulic Beitrag anzeigen
    ich habe generelle kampfkunstdepression ... wer die scheiße einmal kann, macht es kein spaß mehr ... weder bjj, noch muay thai, noch sonstwas ... jedenfalls geht es mir so ... man macht es ... ich mach es ja weiter ... aber man hat echt mühe ... es wird immer anstrengender ... wenn ich bspw. andere lehrer sehe dann denke ich, respekt, was die sich da antun ... ich weiß nicht ob man mir hier folgen kann ...

    ich weiß auch nicht wie du das noch machen kannst ... also bjj unterricht ... ich hab da großen respekt vor ... du bist da der crack ... hast alles 150000000 mal gemacht wiederholst es alzu wieder ... also wahnsinn ... tust dir alzu anfänger wieder an ...

    ich kann nicht mehr ... (also wt usw. ist mir zu anstrengend)

    liebe grüße

    mario

    p.s. es ist wie bruce lee in tao of jeet kune do schreibt. das verlangen zählt mehr wie die verlangte sache. ist es einmal gestillt, ist es weg. man will aber verlangen.



    Ich kann das Video leider nicht mehr sehen bzw. es ansehen :-(
    "ist in der Küche das Licht aus - schau in den Kühlschrank" ist eine Weisheit, die in der Kampfkunst, ebenso wie im Leben gilt

  8. #23
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  9. #24
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Nö, dazu mache ich es zu lange. Mich erfreut das. Die kleinen, täglichen, Verbesserungen, runder, softer, neue Eingänge. Ich habe immer kurz-, mittlere und langfristige Projekte, an denen ich arbeite. Das, was du beschreibst, kommt nur, wenn man ziel- und planlos trainiert.
    Was ist deine hauptsubmission ? Hast du nicht beantwortet ...

  10. #25
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    Zitat Zitat von Mario Mikulic Beitrag anzeigen
    Was ist deine hauptsubmission ? Hast du nicht beantwortet ...
    Muss ich ja auch nicht
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  11. #26
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    Zitat Zitat von Mario Mikulic Beitrag anzeigen
    Sehr gute Darstellung über Drogenmissbrauch (im Leistungssport) und der Zusammenhang mit
    den (TV-) öffentlich wirksamen Kämpfen und Turnieren im MMA. Ganz nüchterner, unmissverständlicher
    Blick von Kerr, ohne Eitelkeit und Realtivierungen.

  12. #27
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    Zitat Zitat von Kusagras Beitrag anzeigen
    Sehr gute Darstellung über Drogenmissbrauch (im Leistungssport) und der Zusammenhang mit
    den (TV-) öffentlich wirksamen Kämpfen und Turnieren im MMA. Ganz nüchterner, unmissverständlicher
    Blick von Kerr, ohne Eitelkeit und Realtivierungen.
    Selbst Bas Rutten hat wohl Probleme gehabt, obwohl der immer so stabil wirkte, aber das meiste hier hört sich schlicht nach Langeweile an, verbunden mit anderen Sachen die aus dem Alltag ins Training schwappen. Der Begriff Grappling-Depression scheint mir da ein sportspezifischer Ausdruck eines generellen Problems zu sein, das auch etwas mit einer vielleicht etwas übertriebenen Erwartungshaltung bzw. deren Unerfüllbarkeit zusammen hängt. Einmal weil einem die Ziele ausgehen, oder halt weil in der Realität nicht so befriedigend sind wie man es sich erhofft hat. So von wegen und jetzt?

    Ich glaube man kann schon sagen, dass wen man auf sich selber nicht klar kommt und existentielle Probleme hat, man sich auch mit eigener Kampfsportschule oder was weiß ich nicht unbedingt besser fühlen wird. Besonders wenn man das den zentralen, identitätsstiftenden Kern der eigenen Persönlichkeit macht. Ich glaube da hat man mehrere Optionen, einmal immer weiter neuer Ziele setzen und in Bewegung bleiben, oder sich vielleicht mit den tiefer liegenden Ursachen beschäftigen. Wobei das Eine das Andere nicht ausschließen muss. Tagesgeschäft ist auch Tagesgeschäft.

    Ist auf jeden Fall ein spannendes Thema, weil die traditionellen Kampfkünste in der Hinsicht finde ich teilweise einen Vorsprung haben, weil deren Funktion um andere Faktoren jenseits der reinen Effizienz erweitert wurden. Andererseits hat man dann halt das Problem der Vergeistigung offensichtlich.

  13. #28
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    Kann eigentlich sagen, dass da viele von den wirklich erfolgreichen (und glücklichen) Grapplern eher so eine Surfer-Attitüde haben und mehr nach Flowerlebnissen suchen anstatt so einer... keine Ahnung wie man das jetzt nennen soll. So anstatt einer von Geltungssucht getriebenen Jagd nach materiellen Statussymbolen?

  14. #29
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    Ja. BJJ, Surfen und Yoga scheinen gut zusammen zu passen und das gleiche oder ein ähnliches Klientel anzulocken.
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
    - Evolution

  15. #30
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    Der Yoga Lifestyle ist genauso fake wie der BJJ Lifestyle. Vielleicht ist das so ein Idealbild, vom chilligen Surfer/BJJ Beach Boy in L.A. aber da ist nix mit Flow und Erleuchtung. Wenn man die amerikanischen Foren mal verfolgt findet man unzählige Artikel über Suizide, Alkohol und Drogen Mißbrauch, häusliche Gewalt, oder auch Gewalt auf der Straße. Klar sind nicht alle so, aber da geht schon ziemlich viel in der Richtung ab.

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