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Thema: "Spinner" in den Kampfkünsten

  1. #31
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    Zitat Zitat von Eskrima-Düsseldorf Beitrag anzeigen
    Ong Tai heißt (Übersetzung habe ich vergessen)
    Willst Du mal was abgefahrenes sehen, hatte das damals schon mal gelesen, aber nicht mehr wieder gefunden:


    Especially popular are the female Buddha (Quan Yin), the Goddess of Mercy; the Earth God (Ong Dia) and the God of Money (Ong Tai) — look for two small china figures in the home altars. Ong Dia holds a fan; Ong Tai holds a casket, presumably full of money, They often appear in small altars piled with fruit, incense and votive paper just inside shop entrances.
    http://hanoitravelmate.com/tag/hang-quat

    https://www.researchgate.net/figure/...fig9_280745095


    "Ông Tài" wird als "Mr. Finance" übersetzt.....

    Ansonsten bin ich noch darauf gestoßen:

    Es gibt in Penang(Malaysia) noch einen Tempel der "Tow Boe Keong Kew Ong Tai Tay" heißt, der chinesischen Ursprungs ist, aber wo ich keine englische Entsprechung zu gefunden habe außer, dass er "Nine Emperor Gods Temple" genannt wird.

    In dem einen Video steht am Ende ja was von "Wing Tai Tempel"......


    Gruß

    Alef

  2. #32
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    Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
    weil man noch ganz am anfang steht, sich wundert und amüsiert, was für ein theater betrieben wird, aber dennoch durchaus brauchbares für anfänger ohne ahnung mitnehmen kann. aber schon nach ein paar monaten (spätestens) wird dann klar, dass alles, was über totale basics hinausgeht, irgendwie "nicht professionell" rüberkommt und das selbst die basics in details nicht so ganz stimmen können. spätestens dann ist man da weg, falls einem das kasperletheater drumherum nicht schon vorher zu viel wurde.
    am schnellsten ging das bei mir in einer angeblichen (!) nin jutsu gruppe. da war ich einmal und dann nie wieder.

    warum manche aber da bleiben und "karriere" machen, ist mir allerding auch schleierhaft. setzt auf jeden fall voraus, dass man sich 0 für die "sache an sich" interessiert und deshalb keinen drang hat, die "kk-welt" in ihren verschiedenen aspekten zu erkunden und sich stattdessen gewissermaßen sektenhaft abschottet von allem, was außerhalb der gruppe läuft.
    Diesen Anfang habe ich übrigens ganz ähnlich erlebt. Wie soll denn der komplette Anfänger auch wissen, dass es Karate und Karate und dann auch noch richtig gutes Karate gibt?
    Man fängt halt mit Karate an. Also mit dem, was im örtlichen Laden als "Karate" verkauft wird. Übrigens auch als Shotokan-Karate.

    Wieso man dann weitermacht, auch nach und mit Zweifeln ob das alles, denn sooo ...?

    Die Psychologen haben dafür ein nettes Konstrukt. Nennt sich Kognitive Dissonanz. Bisl platt ausgedrückt besagt die These dahinter, dass, je weniger einem XY-Entscheidung, -tätigkeit, -überzeugung ... OBJEKTIV gibt, man umso mehr geistige Verrenkungen anstellt um vor sich und nach außen zu rechtfertigen, dass man XY entschieden hat, macht, glaubt, dass XY eben das absolute Nonplusultra ist und es quasi gar keine Alternative GIBT. (Nachlesen: Leon Festinger: Kognitive Dissonanz) Guck dir Glaubenssysteme an - je absurder die Vorstellungen, denen man als Gläubiger anzuhängen hat, je schräger, die Rituale, die einem als Gläubigen abverlangt werden, umso fester der Glaube. Das passt übrtigens auch auf den gesamten Esoterik-Chichi samt Homöopathie und sonstiger Magie-in-Tüten-"Therapien": Du zahlst einen Ar*** voll Geld, deine Schulbildung (so überhaupt genossen) sagt dir "das KANN nicht wirken!", also muss das in einer ganz besonderen, einfach unerklärlichen, quasi übernatürlichen Weise wirken!

    Oder auch, ganz pragmatisch und am subjektiven Beispiel: Vom anfänglichen nichtsoganzwirklichguten Karate in einen Verein eines der großen Verbände zu wechseln, hieß, die vorbestehende Graduierung in den Wind zu schreiben, deutlich drunter neu einzusteigen und erst wieder als Depp vom Dienst fast ganz von vorne anfangen.
    Weil halt de facto keine echte technische Grundlage vorhanden war ...
    War nicht so ganz nett fürs Ego.

  3. #33
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    Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
    weil man noch ganz am anfang steht, sich wundert und amüsiert, was für ein theater betrieben wird, aber dennoch durchaus brauchbares für anfänger ohne ahnung mitnehmen kann. aber schon nach ein paar monaten (spätestens) wird dann klar, dass alles, was über totale basics hinausgeht, irgendwie "nicht professionell" rüberkommt und das selbst die basics in details nicht so ganz stimmen können. spätestens dann ist man da weg, falls einem das kasperletheater drumherum nicht schon vorher zu viel wurde.
    am schnellsten ging das bei mir in einer angeblichen (!) nin jutsu gruppe. da war ich einmal und dann nie wieder.

    warum manche aber da bleiben und "karriere" machen, ist mir allerding auch schleierhaft. setzt auf jeden fall voraus, dass man sich 0 für die "sache an sich" interessiert und deshalb keinen drang hat, die "kk-welt" in ihren verschiedenen aspekten zu erkunden und sich stattdessen gewissermaßen sektenhaft abschottet von allem, was außerhalb der gruppe läuft.
    +1

    Ich war damals in einer TKD-Truppe ....

    " Ich trete dem zweimal an die Birne, dann ist der tot ! " ... damit ihr einordnen könnt was das für welche waren. Dann traf ich einen Praktiker. Den durfte ich angreifen und er benutzte einen Bleistift als Messerersatz ... 5 Angriffe meinerseits waren es wohl - alleine das war mir schon fremd, war TKD doch nur für die Verteidigung - und jedesmal wäre ich in der Gosse jämmerlich verblutet ...

    Dabei konnte der nix besonderes ... solide anatomische Kenntnisse gepaart mit einer ungeheuer konsequenten Vorgehensweise. War ein Wendepunkt in meiner KK-Laufbahn.

  4. #34
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    Zitat Zitat von Willi von der Heide Beitrag anzeigen
    und er benutzte einen Bleistift als Messerersatz
    hast du ein glück, dass das nicht john wick war... (https://youtu.be/CZBRrYEGET8?t=6m25s bzw https://youtu.be/rsuNowyCF0c?t=2m01s)
    "Self defense, martial arts and fighting are as similar\different to each other as tennis, badminton and ping pong are." Rich Dimitri

  5. #35
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    Das erklärt auch sowas hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=9r7gxhAG5zo

  6. #36
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    Das ist stellenweise echt nicht zu ertragen ...
    Frank Burczynski

    HILTI BJJ Berlin
    https://www.hiltibjj.de


    http://www.jkdberlin.de

  7. #37
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    Zitat Zitat von Eskrima-Düsseldorf Beitrag anzeigen
    Warum manche Lehrer das machen ist mir klar - mir geht es darum warum da jemand trainiert
    Leute wollen einfach glauben, dass sie mit wenig Aufwand ihre Allmachtsphantasien und Unbesiegbarkeitsträume verwirklichen können, und dass jemand der da vorne steht, bestimmt schon auf dem Weg weit fortgeschritten ist, sonst hätte er ja nicht dieses schöne Kostüm (bzw. diese tolle Flecktarnhose, die ja ein Attribut des Kämpfers ist) an und könnte auch nicht diese ganzen fremden Namen aussprechen.
    Dazu kommt, dass man sich ja mit ein bisschen Fleiß selbst auch so eine Scheinkarriere in einem dieser Paralleluniversen aufbauen kann, man steigt auf, wird von anderen bewundert, die noch ganz am Anfang stehen weil man schon einen Gürtel hat, ist vielleicht irgendwann "Assistent" des Lehrers, etc.
    Ob das wirklich realistisch ist was da trainiert wird, scheint nebensächlich zu sein, wichtiger scheint die Stellung zu sein, die man dort hat.
    Der Rang oder die Stellung in einer klar definierten Gruppe, die alle dasselbe Ziel verfolgen scheint also immens wichtig zu sein.
    Übrigens glaube ich, dass das nicht nur in den Nonsens-Kampfkünsten der Fall ist, sondern sich durch den ganzen Kampfkunstsektor durchzieht.
    Dazu kommt, dass wirklich jeder Depp sich hinstellen und irgendwas behaupten kann, sobald er ein paar Schüler zusammen hat, braucht er nichts mehr zu beweisen, er muss die Leute nur so konditionieren dass sie genau das machen was er ihnen zeigt, und sie daran glauben dass er der beste und der größte ist.
    Falls tatsächlich mal jemand kommt der den Lehrer schlecht aussehen lässt, dann ist das eben ein ganz übler gemeiner Kerl, der das fies ausgenutzt hat dass der Lehrer an diesem Tag ein schlechtes Ei gegessen hat oder die Gnade der Göttin Indra ihm ausgerechnet an diesem Tag nicht zuteil wurde, weil sie gerade in einem anderen Universum tätig sein musste.

  8. #38
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    Zitat Zitat von Lampe Beitrag anzeigen
    Das erklärt auch sowas hier:
    []youtube.[/url]
    Bei ~ 2.18 war's ziemlich klar: Das kann nur der Mundgeruch gewesen sein
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  9. #39
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    Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
    Leute wollen einfach glauben, dass sie mit wenig Aufwand ihre Allmachtsphantasien und Unbesiegbarkeitsträume verwirklichen können, und dass jemand der da vorne steht, bestimmt schon auf dem Weg weit fortgeschritten ist, sonst hätte er ja nicht dieses schöne Kostüm (bzw. diese tolle Flecktarnhose, die ja ein Attribut des Kämpfers ist) an und könnte auch nicht diese ganzen fremden Namen aussprechen.
    Sehe ich ebenso, wobei da sicher auch noch eine gehoerige Portion Halbwissen aus YoutTube-Videos oder irgendwelcher Phantasie-Homepages dazu kommt.
    Ich habe im Rahmen eines Auslandsstudium ein paar Monate am Western Cape in Suedafrika verbracht und wollte natuerlich auch dort, ein wenig trainieren, sofern es die Freizeit hergab.
    Ich bin dann auf so illustre Stile wie "Hochglantz Kara-te" oder "Zu-Lu Zhandou fengge Gong Fu" gestoßen

    ...und habs wieder gelassen :-D
    (Wobei ich das heute bereue, weil es mich schon interessiert hätte, ob das Trainerteam im Hochglantz-Kara-te sämtliche Begriffe und allgemein das ganze Training, eingedeutscht hat oder wie das da abläuft)

    Ich denke, je heroischer oder martialistischer der Name klingt, desto mehr zieht er die Menschen auch an, jedenfalls ist das das, was ich beobachten konnte.
    Und dann fragen die TeilnehmerInnen auch nicht nach der Qualifizierung der Person "die da Vorne steht", sondern es geht darum, irgendwas hippes zu machen, was andere eben nicht machen. Der Gedanke an Authentizität o.Ä kommt bei solchen Leuten gar nicht erst auf...
    "ist in der Küche das Licht aus - schau in den Kühlschrank" ist eine Weisheit, die in der Kampfkunst, ebenso wie im Leben gilt

  10. #40
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    Lustiges Thema. Ich bin als Jugendlicher mal in eine Ninjutsu-Gruppe gegangen, das war in den 80ern, als Ninja-Filme in den Videotheken der Renner waren. Diese Jungs trugen Ninja-Ausrüstungen der Firma DanRho, die es in schwarz, weiß und Camouflage gab. Die Typen übten mit sämtlichen Waffen inklusive Wurfsternen (damals noch nicht verboten) und versuchten sich in allerlei Kunststücken, die heute wohl unter Parcour fallen würden. Irgendwann merkte ich, dass die Gefahr in diesem Training zu sterben höher war, als in einer SV-Situation auf der Straße und dass die Leute dort bis auf mäßige Budo-Kenntnisse gar keinen Schimmer hatten, was sie überhaupt tun. Die Lehrinhalte holten sie aus reisserischen Büchern und eben Filmen. Aus heutiger Sicht komplett irre, die konnten eigentlich gar nichts, das aber mit viel Eigengefährdung. Überdrehte Filmfans und verwirrte Nerds, die jeder Boxer in Sekunden abgeräumt hätte.

    Ansonsten tummeln sich in Kampfkünsten die meisten Spinner im Messerkampfbereich, sind aber leicht daran zu erkennen, dass sie eben nicht bereit sind, einige freie Angriffe fremder Personen abzuwehren, um die Wirksamkeit ihrer Methode mal zu belegen. Wer vom Messer fantasiert und keinen freien Angriff im Training zulassen will, ist definitiv ein Spinner. Alles andere sind faule Ausreden und man kann sich jedes Seminar oder eine Trainingsstunde direkt sparen. Erschreckenderweise sind mehr als zwei Drittel aller Messerfummler genau solche Spinner, die sich auf Online-Klugscheißerei, choreografierte Tänze, coole Moves mit willfährigen Helfern und telegrafierte Angriffe beschränken und sofort eine Ausrede parat halten, warum nicht einfach Herr Hinz oder Kunz mal eben von der Straße geholt, testweise angreifen dürfen. Die Antwort ist einfach: Weil der Quatsch nicht funktioniert und die Lehrenden Spinner und Fantasten sind.

  11. #41
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    Zitat Zitat von Eskrima-Düsseldorf Beitrag anzeigen
    (...) dass wir alle "Problemkinder" waren? Zu schlecht zum Turnen und zu "seltsam" für Mannschaftsport?
    Ich fühle mich erkannt *duckundwech*

    Aber zum Thema: ich hab da gottseidank selbst immer vernünftige Trainer gehabt, erinnere mich aber noch gut an meine vollständige Planlosigkeit als Anfängerin. Wer nun von vornherein auf solche Ego-Protze trifft, weiß es nicht besser und braucht u.U. sehr lange, um "aufzuwachen". Vor allem andere Trainingsgruppen, in denen es anders zugeht, sind da sehr hilfreich. Dann hat man genug Material, um Vergleiche zu ziehen und daraus zu lernen.
    Wer nicht kotzt, ist nicht am Limit

  12. #42
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    Hab' ganz lange überlegt, ob ich zu dem Thema überhaupt was schreibe. Zum einen, weil sich das ursprünglich auf einen Stil bezog, zu dem ich wenig Berührungspunkte habe, der mir aber eigentlich ziemlich "ordentlich", "gut" oder whatever vorkam und kommt; zum anderen weil ich eigentlich solche "Spinner" noch nicht "live" erleben durfte.

    Aber da das Thema mittlerweile breiter gespannt wurde...

    Was ich so bestätigen kann, dass die "Ninja's" der Ende 80er Anfang 90er schon ziemlich "durch" waren. Das hat sich aber, soweit ich das überhaupt beurteilen kann, mittlerweile ziemlich "gebessert".

    Wieso im MA-Bereich soviel schräges Zeug abgehen kann [wie zuletzt z.B. bei den Armbrust-(selbst-)morden]?

    Ich persönlich denke, dass wir ein einer Zeit und Gesellschaft leben, die sehr nüchtern und nur wenig spirituell ist. Will sagen es gibt eine Menge Leute, die sich nach Wundern und Magie sehnen.

    Dann was ich durchaus so im Shotokan und JJ (Rahnsche Variante) erlebt habe, ist dass einige Leute sich, sobald sie sich umziehen, eine Art "Urlaub" von der Realität und sich selbst machen. - Was für mich übrigens völlig i.O. ist. Jedem seine Motivation.

    Das letzte ist jetzt wieder allgemein, viele Menschen lassen sich gerne führen und lassen auch gerne für sich denken. Kommt da nun eine charismatische Persönlichkeit, so wird ihr "gerne" gefolgt.

    Zusammen mit den bereits von anderen genannten Faktoren, können da schon sehr "lustige" Sachen bei rauskommen.

    Liebe Grüße
    DatOlli

    PS.: Ich denke damit so was (die Spinnerei) dauerhaft funktioniert, sollte man auf "freies Arbeiten", Realitätsabgleich und Kontakte zu anderen Gruppierungen (fremdes Bezugssystem) möglichst verzichten. So in der Art von: "Wenn Du trainierst, dann ausschließlich bei mir, deinem Meister"

  13. #43
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    Zitat Zitat von DatOlli Beitrag anzeigen
    Was ich so bestätigen kann, dass die "Ninja's" der Ende 80er Anfang 90er schon ziemlich "durch" waren. Das hat sich aber, soweit ich das überhaupt beurteilen kann, mittlerweile ziemlich "gebessert".
    Der Hype-Train ist halt weitergerollt. Ninja (also die Popkulturvariante in schwarzem Gi und Gesichtsmaske) waren damals halt voll im Trend, heute sind es andere Dinge.

  14. #44
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Ansonsten tummeln sich in Kampfkünsten die meisten Spinner im Messerkampfbereich, sind aber leicht daran zu erkennen, dass sie eben nicht bereit sind, einige freie Angriffe fremder Personen abzuwehren, um die Wirksamkeit ihrer Methode mal zu belegen. Wer vom Messer fantasiert und keinen freien Angriff im Training zulassen will, ist definitiv ein Spinner. Alles andere sind faule Ausreden und man kann sich jedes Seminar oder eine Trainingsstunde direkt sparen. Erschreckenderweise sind mehr als zwei Drittel aller Messerfummler genau solche Spinner, die sich auf Online-Klugscheißerei, choreografierte Tänze, coole Moves mit willfährigen Helfern und telegrafierte Angriffe beschränken und sofort eine Ausrede parat halten, warum nicht einfach Herr Hinz oder Kunz mal eben von der Straße geholt, testweise angreifen dürfen. Die Antwort ist einfach: Weil der Quatsch nicht funktioniert und die Lehrenden Spinner und Fantasten sind.
    Ich sag Mal Jain!? Jede Kampfkunst die sich mit Klingen beschäftigt hat irgendwo so etwas; dein Systema ist da keine Ausnahme
    Wo ich dir Recht gebe: man sollte wirklich Mal Schutzausrüstung anziehen und schauen was unter Druck noch übrig bleibt; dafür müsste man sich aber mit der Materie tiefer beschäftigen und auch Mal schauen, wo in den choreografierten Tänzen die Anwendungen "versteckt" sind

  15. #45
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    Die waren Spinner sind oft ganz normal und unaufällig. Spinner gibt es nur in Kampfkünsten, welche keinen ernstnen Wettkampf mit Leuten von Außerhalb voraussetzen, wo das Sparring nur innerhalb eines inneren Zirkels bleibt und der Trainer sehr gut jeden seiner Schüler kennt. Wenn du sowas wie eine Freie Boxschule hast wo Leute kommen und gehen und täglich Sparren und keiner dem anderen etwas schenkt, sondern jeder der Beste sein will. Dort werden Spinenr ausgesiebt wie Dinosaurier in der Eiszeit. Deswegen findest du Spinner nur in Kung Fu, Karate, und ähnlichen Kampfkünsten.
    Ein Kampfsystem, das kein leistungsorientierter Wettbewerb ist, sondern eine Familie, ist eine Vetternwirtschaft

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