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Thema: Lohnt sich das überhaupt?

  1. #1
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    1

    Standard Lohnt sich das überhaupt?

    Hallo,

    Ich bin komplett neu hier und auch in der Welt des Kampfsports und der Kampfkünste. Ich hoffe, dass ich mit meinem Anliegen hier richtig bin.

    Und zwar ist es so, dass ich gerne mit Kampfsport anfangen würde. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe:
    Ich war schon immer begeistert von Kampfsport und gucke mir sehr gerne Kämpfe an. Außerdem will ich dadurch meinen Körper verbessern und mich wenn es wieklich mal dazu kommen sollte mich selbst und Mitmenschen verteidigen können. Mich interessiert aber auch die mentale und spirituelle Seite der Kampfkunst.

    Ich habe mich bereits informiert, was es in meiner Stadt so für Angebote gibt.
    Jetzt aber zu meinem Problem:
    Ich weiß absolut nicht, was nun das beste für mich wäre. Und hierbei geht es nicht um die Frage nach dem besten System.
    Es ist so, dass ich nicht sehr viel Zeit in der Woche habe. Das Studium frisst leider sehr viel Zeit und das wird wohl auch die nächsten Jahre so bleiben. Hinzu kommt mein eigenes Fitnesstraining zuhause. Ich habe eine Langhantel, Kurzhanteln, eine Bank, ein Rack, also im Grunde alles, was erst mal für ein Training zuhause nötig ist. Zurzeit gehe ich 3x die Woche Training. Da bleibt nicht mehr all zu viel Zeit übrig.

    Jetzt mal zu den Möglichkeiten an Kampfsport, die für mich interessant wirken:

    1) Sanda, Mittwochs für 2h.
    2) K1 Kickboxen, Dienstag, Donnerstag für 1h und Samstag für 3h.

    Bei 1) habe ich bedenken, dass es einfach viel zu wenig Training ist um auf ein vernünftiges Level zu kommen.
    Da hätte ich die Idee, noch eine weitere Kampfsportart zu machen, bei der ich ebenfalls auf ca. 2h pro Woche komme.
    Aber macht das überhaupt Sinn für einen Anfänger?
    Und wenn ja, was bietet sich da an? Was passt gut zu Sanda?

    Vielen Dank für Durchlesen und liebe Grüße!

  2. #2
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    Sanda und Kickboxen passen doch gut zusammen. Was deine Zeiteinteilung angeht, musst du dir darüber klar werden, dass du nicht alles gleichzeitig machen kannst. Ich würde das Krafttraining auf zwei mal die Woche reduzieren und mich an Grundübungen halten. Das Sanda und Kickboxtraining wird fordernd genug. Mehr ist als Ergänzung für den Kampfsport nicht nötig, es sei denn du willst leistungsmäßig bodybuilding betreiben, dann solltest du den Kampfsport aber lassen.

  3. #3
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    Der Körper braucht seine Zeit, bis er die Dehnung, die Beweglichkeit und das Gleichgewichtsgefühl hat. Geh zweimal die Woche ins Training, mach Zuhause ein wenig Gymnastik und gut ist es erst mal. Geduld für die Basics. Gewöhn dich ein Jahr daran und dann sieh weiter. Weniger Auspowern eher steter Tropfen höhlt den Stein.
    "Ich habe alle diese Degen selbst geschmiedet und übe täglich acht Stunden mit ihnen, um einen Piraten töten zu können." "Du brauchst dringend ein Mädchen mein Freund!" (Fluch der Karibik)

  4. #4
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    Ich würde nur zum Sanda-Training raten, weil Sanda auch gute Techniken für die SV parat hat.
    Kickboxen ist nicht schlecht, aber halt nur ein Kampfsport und hat wenig mit SV und der spirituellen Seite zu tun.

  5. #5
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    Vor allem:

    Weniger überlegen und "planen", sondern einfach mal mehr machen. Schon vor dem ersten Probetraining mit so Sachen zu kommen wie "Ich habe so wenig Zeit..." ist da schon mal der komplett verkehrte Weg. Was meinst Du denn wie viel freie Zeit so ein Vollzeitbeschäftigter Familienmensch so erübrigen kann? Dagegen haben Studenten noch paradiesische Zustände.

    Von daher - überhaupt erst mal anfangen und wichtig auch dranbleiben, wenn Du dann nach einiger Zeit regelmäßigem Trainings meinst mehr oder zusätzliches machen zu wollen kann man immer noch draufsatteln. Es sind schon genug Leute daran gescheitert den ersten echten Schritt zu machen, weil sie sich (gern auch hier im Forum) lieber zu Tode theoretisiert haben.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  6. #6
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    Du studierst, also in einer grösseren Stadt.
    Daher verstehe ich nicht, dass es nur 2 Kampfsportarten dort geben soll. Oder sind das die von Dir bevorzugten die Du bereits ausgesucht hast?
    Was ist mit Hochschulsport ? Als ich in Bonn studierte hab ich dort Karate machen können - kostenlos dan Hochschulsport !

  7. #7
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    Bei dir schein die Auswahl in der Tat nicht so groß zu sein. Da du ja Student bist, frage ich mich, ob es nicht die Möglichkeit gibt einen Kurs an der Uni zu belegen. Eventuell ist die Auswahl dann größer.

  8. #8
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    Je nach Stadt ist das Angebit im Hochschulsport sehr umfangreich und qualitativ recht gut (zumindest in unserer Sparte). oft gibt es externe Vereine, die trainingszeiten anbieten, sodass man nach gegebener zeit in den verein / das Dojo quasi hinein diffundiert.
    Ansonsten probiere dich aus. Wenn du was für dich gefunden hast, dann bleibe erstmal dabei, bis du nach so 2-3 Jahren die Basics halbwegs drauf hast und du darin sicher bist. Danach kannst du anfangen, deinen Horizont bewusst zu erweitern, indem du zusätzlich in andere Sachen hineinschnupperst. Meiner Erfahrung nach kommt man durcheinander, wenn man am Anfang mehrere Dinge gleichzeitig macht.

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen ... reduziere dein Krafttraining bzw. adaptiere und baue es in das neue Training mit ein. Und wenn du "ganzheiltlich" in etwas eintauchen möchtest, dann sind 2 Trainingszeiten pro Woche Minimum.

  9. #9
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    Also ich kann auch dazu Raten am Anfang erstmal mit zwei Einheiten zu schauen und später die Intensität zu steigern. Gerade Sanda ist ziemlich fordernd.. Aber eine Mega geile Sportart..

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