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Thema: "Erschöpfungsblödheit"

  1. #16
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    Nur noch mal zur Erinnerung - das waren meine Fragen:

    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen

    Kennt Ihr das?

    Wie heißt das? Hat es einen Namen? Also ein anderen als den von mir im Titel gewählten?
    Wo gibt es Info dazu? Vielleicht habt Ihr ja Literaturtipps oder zumindest Hinweise mit welchen Stichworten ich Google füttern muss?
    Literatur. Bevorzugt FACHliteratur. Bzw. Suchtipps nach solcher.

    Anyone?

  2. #17
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    Bei fortschreitender Hypoglykämie verursacht die Unterversorgung des Gehirns mit Glukose neurologische Symptome. Typisch sind:

    Kopfschmerzen
    Müdigkeit und Kraftlosigkeit
    Konzentrationsstörungen und Desorientiertheit
    Sprachstörungen
    Missempfindungen, selten sogar Lähmungserscheinungen
    Bewusstlosigkeit, Ohnmacht
    Krampfanfälle
    Koordinationsprobleme


    Kann schon bei einem BZ um die 50 auftreten.

  3. #18
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    Hi kanken,

    Zitat Zitat von kanken
    ...Hypoglykämie...
    Kann schon bei einem BZ um die 50 auftreten.
    möchtest du als Medizinmann damit sagen das Ripley unter Hypoglykämie nach Belastung leidet?


    Gruß
    Alfons.
    Hap Ki Do - Schule Frankfurt - eMail - 합기도 도장 프랑크푸르트 - Daehanminguk Hapkido - HECKelektro-Shop
    ...Dosenbier und Kaviar...

  4. #19
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    Medizinmänner machen gar keine Beratung im Internet und stellen erst Recht dort keine Diagnosen. Ich hab‘ nur ein Schlagwort genannt mit dem sie googeln kann

  5. #20
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    Zitat Zitat von Alfons Heck Beitrag anzeigen
    Hi kanken,
    möchtest du als Medizinmann damit sagen das Ripley unter Hypoglykämie nach Belastung leidet?
    Hab ich so verstanden.
    War ja auch initial meine vorsichtige Vermutung.
    Also doch Banane (mag die Dinger nicht).

  6. #21
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    Zitat Zitat von kanken Beitrag anzeigen
    Medizinmänner machen gar keine Beratung im Internet und stellen erst Recht dort keine Diagnosen. Ich hab‘ nur ein Schlagwort genannt mit dem sie googeln kann
    Wofür ich mich artig und mit Knicks bedanke!

  7. #22
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Hab ich so verstanden.
    War ja auch initial meine vorsichtige Vermutung.
    Also doch Banane (mag die Dinger nicht).
    Wenn Du Bananen nicht magst: probier doch mal, mit verschiedenen Reifegraden und Anbietern zu experimentieren. Ich hatte zwar eine Phase in
    der ich mehr Bananen in Smoothieform "aß" als sich die Meisten vorstellen können, aber pur mit einzelnen Bananen habe ich auch immer wieder
    Schwierigkeiten. Jedenfalls können die je nach Anbauregion und Reifegrad schon sehr sehr unterschiedlich schmecken.

    Ansonsten tun es vielleicht Datteln, Äpfel, Trauben, ...

    Irgendein Obst das (für Dich) praktikabel ist und Dir auch schmeckt wird sich bestimmt finden lassen.
    Kämpfe nicht gegen jemanden oder etwas -
    kämpfe für jemanden oder etwas.

  8. #23
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    Bei einem HM würde ich ein-zwei hochkalorische Müsliriegel (mit Trockenobst) vor dem Start empfehlen und dann ab km 6-8 alle 3-5 km einen und Apfelschorle (still) trinken. Musste halt bei den langen Läufen im Vorfeld mal gucken was dein Körper so braucht.

  9. #24
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    Du kannst deinen Energiebedarf recht simpel berechnen:

    10 km/h joggen entspricht ca. 10 MET. Bei 70 kg sind das dann ca. 700 kcal pro Stunde. Ein Müsliriegel hat zwischen 200 und 500 kcal. 100 ml Apfelschorle hat ca 30 kcal. Apfelschorle ist schnell im Blut (ca. 10-15min), die Müsliriegel müssen erst aufgeschlüsselt werden (20-30 min). Man muss anfangen zu essen und zu trinken wenn man keinen Hunger und Durst hat!
    Bis 10-13 km ist das alles wurscht, ab dann sollte man anfangen sich über so etwas Gedanken machen.

    Ach ja: eine rohe Banane hat ca. 100 kcal pro 100g.

    Hier ein recht netter Rechner um den Flüssigkeitsbedarf abzuschätzen (unabhängig vom Energiebedarf):

    https://www.bergfreunde.de/fluessigkeitsbedarf-rechner/

    Wichtig ist mit KLAREM Urin in den HM zu starten, d.h. ausreichend hydriert zu sein. Gerade wenn der Start früh morgens ist, ist das für viele schwierig, da sie vor dem Start eher wenig Trinken um nicht Pinkeln zu müssen und sie von der Nacht noch ein physiologisches Flüssigkeitsdefizit haben. Lieber 3h Stunden vor dem Start aufstehen und trinken und essen als nicht genug Flüssigkeit zu haben.
    Geändert von kanken (28-06-2019 um 15:02 Uhr)

  10. #25
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    Zitat Zitat von kanken
    Hier ein recht netter Rechner um den Flüssigkeitsbedarf abzuschätzen (unabhängig vom Energiebedarf):

    https://www.bergfreunde.de/fluessigkeitsbedarf-rechner/
    Weiter unten in dem link:
    Kann man zu viel trinken? Was passiert dann?

    Häufig hört man den Rat, man könne gar nicht genug trinken. Doch das stimmt so nicht. Es ist völlig irrational, denn übermäßig hohe Trinkmengen haben keine nachweislichen Vorteile für den menschlichen Organismus. Überschüssige Flüssigkeit im Körper wird über die Nieren ausgeschieden. Als Folge wird der Urin schwächer konzentriert, und die Ausscheidung erhöht. Das überschüssige Wasser wieder „los zu werden“ ist also eine zusätzliche Belastung für den menschlichen Körper.

    Mit dem Schweiß verlieren wir nicht nur Wasser, sondern auch eine Menge lebenswichtiger Mineralien. Gerade bei Ausdauersportlern führt die Angst zu dehydrieren oft dazu, zu viel Wasser zu trinken. Das kann schließlich dazu führen, dass die im Körper vorhandenen Mineralien extrem verdünnt werden und dem Körper durch Ausscheidung entzogen werden. In der Folge kommt der Mineralienhaushalt aus dem Gleichgewicht, auf das der Körper mit einem paradoxen Symptom reagiert: Durst.

    Trinkt man nun noch mehr sorgt man dafür, dass der Mineraliengehalt in den Zellen immer kleiner wird, während die Zellen immer mehr Wasser aufnehmen. Dies kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Desorientierung führen. Im schlimmsten Fall schwillt das Gehirn an und es kommt zu Störungen am Herzmuskel. Dann kann die so genannte „Wasservergiftung“ sogar bis zum Tod führen.
    war mir so nicht bewusst.


    Gruß
    Alfons.
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    ...Dosenbier und Kaviar...

  11. #26
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    Jupp, zu viel Trinken ist auch gefährlich, daher ja der Link um den Wasserbedarf in etwa abschätzen zu können.
    Um den Krämpfen bei den längeren Läufen vorzubeugen kann man ruhig vorher ein paar Tage Magnesium und und vor allem Calcium Brausetabletten nehmen um die Speicher voll zu haben, das sollte man ggf. aber vorher mit dem HA abklären. Kalium ist auch wichtig, aber das ist in Bananen (oder Schokolade) auch genug drin.
    E-lyte werden aber eher ab 25-30 km wichtig, da sind wir dann aber auch im Bereich in dem man seine anaerobe Schwelle kennen sollte und nicht mal einfach so läuft. Da hat man sich mit den von mir genannten Themen hoffentlich schon vorher beschäftigt.

    Wenn man über Marathon (oder mehr) nachdenkt, dann sollte man das mit den entsprechenden Ärzten lange genug vorher besprochen haben.
    Geändert von kanken (28-06-2019 um 15:17 Uhr)

  12. #27
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    Danke, kanken!

    Ich laufe doch nur noch selten und kurze Strecken ;-) (hatte die Situation nach dem HM nur als Beispiel für einen besonders eklatanten Aussetzer erwähnt).

    Rücken und Knie finden das Rad besser und da hab ich das Problem auch nach zwei Stunden nicht. Gut, da ist der Energieverbrauch auch deutlich niedriger.

    Wo ich das Problem aber (ab und zu) durchaus habe: am Ende fordernder Karate-Einheiten, gerade, wenn es wie jetzt "ein bisschen wärmer" ist. Da bin ich dann nach 90 Min. manchmal völlig banane (um bei dem Stichwort zu bleiben).

    Essen während des Trainings ist nicht, würde ich auch nicht wollen (wir machen aber Trinkpause). Mein Standard-Apfel eine Stunde vorm Training (eben um Zucker im Spiel zu haben), der scheint zu schnell wieder ausm System raus zu sein. Ist ja auch nur Wasser mit vorrangig kurzkettigen Zuckern.

    Ich denke weiter über Banane, Müsliriegel, Scheibe trockenes Brot o.ä. nach. Zu viel/schwer essen vorm Training isses ja auch nicht: Dann klebt jeder Bissen zu viel bleischwer an den Händen und Füßen, die ich dann nimmer hochkriege, und so dolle im Verdauungssystem ist das auch nicht...

    Oh, Kalorienverbrauch und Flüssigkeitsbedarf lass ich mir normalerweise von runtastic ausrechnen. runtastic bezieht aber nicht die Umgebungstemperatur mit ein, stimmt schon.
    Da ist dein Link besser. Danke dafür! Im Heißen >zwei Liter reinschütten also. Muss ich dann früher damit anfangen.

    Herzlichen Dank für Info und Rat!

  13. #28
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Essen während des Trainings ist nicht, würde ich auch nicht wollen (wir machen aber Trinkpause). Mein Standard-Apfel eine Stunde vorm Training (eben um Zucker im Spiel zu haben), der scheint zu schnell wieder ausm System raus zu sein. Ist ja auch nur Wasser mit vorrangig kurzkettigen Zuckern.
    30-60 min vor dem Training ein großes Stück Butterkuchen (oder ein Müsliriegel) essen und 30-15 Minuten vorher 0,5 Liter trinken. Vorher bei der Hitze natürlich gut hydriert sein und nicht schon trocken anfangen.

  14. #29
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    Ach ja, man sollte auch den Salzverlust nicht unterschätzen, jedenfalls bei längeren Läufen, also kein natriumarmes Wasser nehmen, sondern „das normale“. Zu viel Salzzufuhr bewirkt dann übrigens das Gegenteil, da der Körper dann Wasser ausscheidet um das Natrium loszuwerden.

    Ich hoffe mal dass du gesund genug bist um keinen Aldosteron Antagonisten zu nehmen, der ist auch doof bei längerem stark schweißtreibenden Sport, da er die Natriumrückresorption dann behindert.

    Aber Medis und intensiver Sport sollten eh mit dem Hausarzt des Vertrauens besprochen werden.

  15. #30
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Essen während des Trainings ist nicht, würde ich auch nicht wollen (wir machen aber Trinkpause).
    ...
    Zu viel/schwer essen vorm Training isses ja auch nicht:
    Du gibst Dir die Antwort doch eigentlich schon selbst: warum trinkst Du nicht
    kurz vorher und/oder während des Trainings einfach kalorienhaltige Getränke?
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