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Thema: Rip Maxim Dadaschew

  1. #406
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    @Kelte: ich habe das Bösartige im Ring nicht an mir beobachtet. Bei den anderen bisher auch nur ein Mal. Problemkinder, die zu uns ins Boxtraining kamen, haben plötzlich angefangen sich zu benemen. Alles zufällig die 0,01%, die nicht töten würden, wenn sie dürften?

  2. #407
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    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    @Kelte: ich habe das Bösartige im Ring nicht an mir beobachtet. Bei den anderen bisher auch nur ein Mal. Problemkinder, die zu uns ins Boxtraining kamen, haben plötzlich angefangen sich zu benemen. Alles zufällig die 0,01%, die nicht töten würden, wenn sie dürften?
    Das ist leicht erklärbar:
    So kritisch ich bin, so unkritisch bist du. Als begeisterter Boxer ist deine Wahrnehmung verfärbt, auch wenn du dir dessen nicht bewusst bist.

    Das du an dir selbst keine bösartigen Gedanken erkannt hast kann im Wesentlichen 2 Gründe haben:
    Entweder bist du nicht selbstkritisch genug oder oder dein Kopf ist tatsächlich frei von Bösartigkeit.

    Boxen selbst ist genau genommen hochgradigst destruktiv. Seine Schlagkraft und Schnelligkeit zu trainieren um beim Gegner mit möglichst harten Schlägen Verletzungen (Schädel Hirn Trauma) zu verursachen, ist eigentlich abartig und widerspricht dem sportlichen Grundgedanke.

    Insofern ist für mich völlig logisch, dass zu diesem destruktiven Handlungen ein Gegengewicht erfunden werden musste. Nichts liegt daher näher als die Behauptung, dass man durch Schläge auf andere Menschen selbst ein besserer Mensch wird. Das ist natürlich selbstredend Unfug, die dabei ins Feld geführten Argumente (Disziplin, Beharrlichkeit etc.) gelten für praktisch alles im Leben, wo man erfolgreich sein möchte. Man bekommt nirgendwo etwas geschenkt.

    Was ich unterschreibe und auch meinen eigenen Erfahrungen entspricht ist die Aussage, dass unter den Boxern deutlich mehr Kriminelle/Gewalttäter zu finden sind als im vergleichbaren Bevölkerungsschnitt. Zum einen zieht die Gewalt im Boxen an, zum anderen bekommen die Jugendlichen dort Zustimmung und Anerkennung, wo sie bisher nur Ablehnung bekommen haben.

    Selbstredend sind diese Jugendlichen bereit eine Rolle zuspielen, um Mitglied dieser "Familie" bleiben zu können. Die lernen sehr schnell, dass es völlig genügt, nett zu tun - du musst es nicht wirklich werden. Deshalb sagte ich bereits: das erste was du beim Boxen lernst ist Lügen.

    Natürlich beeinflusst du in keinster Weise deren moralischen Werte positiv.
    Das kannst du mit einem kleinen Experiment selbst testen: Suche dir im Gym einen Leithammel raus, irgendeinen beliebten Trainer.
    Lass ihn eine fiktive Geschichte verbreiten, wonach er eine Straftat plant und beispielsweise irgendwem krankenhausreif prügeln will -der Grund ist dabei nebensächlich- und dafür X Leute braucht, die ihm dabei helfen.

    Du wirst feststellen, dass es null Probleme bereitet, diese zu akquirieren. Ich behaupte, die Mehrheit der angesprochenen Personen würde sofort zustimmen.

    Neben der Gruppendynamik/Gruppenzwang kommt hier besonders zum tragen, dass die Leute eben nur Schauspieler sind und sich in Wirklichkeit in keinster Weise weiterentwickelt haben. Wie auch.
    Geändert von kelte (21-10-2019 um 20:10 Uhr)

  3. #408
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    Also ich finde, dass du zuviel als gegeben voraussetzst, nur weil es dir logisch erscheint. Ich habe zum Beispiel mit dem reinen Boxen vor einer Weile aufgehört, weil ich Grappling viel interessanter und vor allem gesünder finde. Als ich geboxt habe, habe ich es tatsächlich mit Begeisterung getan, allerdings im Sparring nie 100% durchgezogen, weil ich es nicht wollte. Mir ist das Risiko bewusst, dass ich mir damit evtl. ein SV-ungünstiges Verhalten antrainiert habe - das habe ich in Kauf genommen. Ich gucke keine Box-Wettkämpfe, weil es mir keinen Spaß macht zu sehen, wie sich Leute für Geld kaputt machen. Bei MMA gucke ich gelegentlich rein, aber dort kann man auch ohne Verletzungen gewinnen, zumindest hin und wieder. Ich war bisher auch eher in Studenten-Gyms o.ä., die nicht gerade kriminalitätsaffin waren.
    Mir ist klar, dass es auch andere Gyms und andere Typen Boxer gibt, aber in meinem gesamten Leben waren die Kampfsportler im Schnitt netter und weniger gewalttätig, als nicht Kampfsportler.
    Ich behaupte jetzt einfach mal, dass es an dir liegt und deinem Schwarzweiß- bzw. Schwarzdenken
    Geändert von Lugasch (21-10-2019 um 20:58 Uhr)

  4. #409
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    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    Mir ist klar, dass es auch andere Gyms und andere Typen Boxer gibt, aber in meinem gesamten Leben waren die Kampfsportler im Schnitt netter und weniger gewalttätig, als nicht Kampfsportler.
    Woran machst du das fest?

  5. #410
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Woran machst du das fest?
    Das mit netter sein ist eher ein Bauchgefühl, vielleicht liegt es daran dass wir einander mehr zu sagen hatten.
    Das mit dem "weniger gewaltaffin" - wenn die Situationen brenzlig wurden (Disko, Festival, Strassenkloppereien), haben die Kampfsportler (oder KK'ler) immer zuerst deeskaliert und wenn eskaliert, dann relativ wohldosiert. Die anderen sind in der Regel sofort zum "fight or flight" übergegangen. Ich nehme an, dass die geringere Gewalttätigkeit daher kommt, dass die Leute den Umgang mit Gewalt gelernt und die Gewalt im Training am eigenen Körper erfahren haben. Das dürfte zu einem geringeren Umfang an Über- oder Kurzschlussreaktionen führen.
    Auch sprachlich kriege ich im KKler-Kreis viel seltener solche Sachen mit wie "Dem würde ich gerne die Fresse polieren", usw.
    Noch mal, mir ist klar, dass ich mich mit meinen Feststellungen in einer Art Filterblase bewege, aber diese Blase ist evtl. viel größer als du denkst.

  6. #411
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    Das hört sich vielleicht bescheuert an, aber für mich war selbst hartes Sparring fast ausschliesslich sportlich und sehr sehr selten persönlich. Im Gegenteil, danach habe ich mich mit meinem Sparringspartnern in der Regel besser verstanden als vorher. Im Gegensatz dazu kann ich normalen Streit überhaupt nicht haben und bekomme da eher Adrenalinschübe als wenn ich im Ring ein bisschen kassiere. Im Alltag trage ich Insekten mit dem Glas aus dem Haus und mag Gewalt überhaupt nicht haben. Andererseits basiert Kampfsport für mich auf einer gegenseitiger Freiwilligkeit und richtige Gewalt ist nochmal was anderes, von wegen psychologische Komponente.

    Das gesagt, ich glaube manche blenden halt aus, dass das Kämpfen schädlich ist, weil es nicht so empfunden wird. Wettkämpfer werden es wohl eher wissen, aber ich glaube selbst die sind sich nicht immer 100% der Gefahren bewusst, oder halt nur so abstrakt aus zweiter Hand. Oder wenigstens irgendwelche Leute um die 20 die sich noch für unzerstörbar halten.

  7. #412
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    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    Das mit netter sein ist eher ein Bauchgefühl, vielleicht liegt es daran dass wir einander mehr zu sagen hatten.
    Das einem Leute mit gleichen Interessen, Hobbys etc. "netter" erscheinen ist völlig normal.

    Zitat Zitat von Lugasch Beitrag anzeigen
    Das mit dem "weniger gewaltaffin" - wenn die Situationen brenzlig wurden (Disko, Festival, Strassenkloppereien), haben die Kampfsportler (oder KK'ler) immer zuerst deeskaliert und wenn eskaliert, dann relativ wohldosiert.
    Ich denke da ist deine Beurteilung entsprechend eingefärbt, gehörst du doch selbst zu dieser Gruppe.

    Unabhängig davon ist es kein Geheimnis, dass Schläger, Hooligans etc. ihre kämpferischen Fähigkeiten als Kampfsportler trainieren.
    Ich habe in diesem Zusammenhang noch nie davon gehört, dass diese Leute durch ihre Deeskalation bzw. "wohldosierten" Gewalteinsatz auffällig wurden.

    Ich hatte mich vor Jahren mit einem Kumpel unterhalten, der mehrere Jahre als Schöffe am Jugendgericht tätig war.
    Der sagte damals sinngemäß: Wenn aus irgendwelchen Gründen aktenkundig wurde, dass ein Verfahrensbeteiligter Kampfsportler ist, hattest du mit hoher Wahrscheinlichkeit den Täter vor dir.
    Geändert von kelte (22-10-2019 um 08:11 Uhr)

  8. #413
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    ...
    Der sagte damals sinngemäß: Wenn aus irgendwelchen Gründen aktenkundig wurde, dass ein Verfahrensbeteiligter Kampfsportler ist, hattest du mit hoher Wahrscheinlichkeit den Täter vor dir.
    Absoluter Schwachsinn.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die wenigsten aggressiven Täter aus dem KK/KS Bereich stammen.
    Kneipenschläger ausgenommen, aber keine Leute, die in Vereinen trainieren.
    Die regelmäßig trainieren, sind bei Durchsuchungen eher ruhig, friedlich und kooperativ.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  9. #414
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    Standard Rip Maxim Dadaschew

    Du bist doch - anders als kelte - auch nur voreingenommen

    Mal davon ab, was sind Deine (beruflichen) Erfahrungen schon gegen das geballte Wissen des Kumpels eines Schwipschwagers von kelte der mal Schöffe war?

    Ich weiß, passt nicht in keltes Weltbild aber ich kenne verschiedene Gym Inhaber, die einen entsprechenden Ansprechpartner bei der Polizei haben. Wenn da neue „verdächtige“ Leute im Gym auftauchen tauscht man sich da durchaus mal aus, ob die Polizei da irgendwelche Erkenntnisse über denjenigen hat.

    Wer sein Gym hauptberuflich betreibt kann es sich gar nicht leisten (zumindest hier) bekannte Hooligans oder sonstige Leute da zu haben, dass würde die breite Masse verschrecken.

    Aber kelte wird uns bestimmt gleich erklären, dass der Inhaber ja eigentlich viel lieber die kriminellen Schläger trainieren würde, es nur aus rein wirtschaftlichen Zwängen nicht tut.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  10. #415
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    Zitat Zitat von oxox Beitrag anzeigen
    Das hört sich vielleicht bescheuert an, aber für mich war selbst hartes Sparring fast ausschliesslich sportlich und sehr sehr selten persönlich.
    Ich hatte damals in mich hineingehört und festgestellt, dass "sportlich" einfach nur ein Label ist, um das eigentlich Unbeschreibliche zu legitimieren.

    Niemand betont so häufig wie Boxer oder MMAler bei ihrer "Tätigkeit", dass es sich um Sport handelt. Warum wohl?
    Weil eigentlich jedem klar ist, dass es nichts mit sportlichen Werten zu tun hat, wenn ich versuche, jemand anderen weh zu tun, bewusstlos zu schlagen.

    Wenn du einen Kampfsportler fragst, was seine Kämpfe sportlich macht, wird er dir erzählen, dass der Kampf "fair" ist (was er natürlich nie ist oder sein kann), er sich an Regeln hält usw.
    Das ist alles selbstredend Unsinn, nach dieser Definition wären auch Duelle auf Leben und Tod sportlich gewesen - auch da ging es "fair" zu, auch da gab es strenge Regeln, alles war bis ins Detail vorgegeben.

    Das Kriterium ist heute eigentlich ein ganz anderes: Leistungsvergleich ja, ohne aber dabei das Leben oder die Gesundheit von anderen Menschen zu gefährden.
    Das ist der Grund, warum praktisch keine Sportarten in ihrem Regelwerk erlauben, dass Gegner mit potenziell tödlicher Gewalt direkt angegriffen werden dürfen.

    Boxen, MMA etc. sind Relikte längst vergangener Zeiten, die sich einfach hinter dem Label "Sport" verstecken, um ihre Existenz zu rechtfertigen.
    Es geht darum, den Blutdurst und die Gewalt, das Machtgefühl über andere Menschen zu befriedigen. Mehr ist es nicht.

    Wenn du ganz ehrlich in dich hinein hörst wirst du erkennen, dass dein Kopf genauso tickt.
    Das beginnt mit diesem elitären Denken (ich bin Kampfsportler und damit stärker=besser als die normale Bevölkerung), geht über das tiefe Gefühl der Befriedigung, einen anderen Menschen
    niedergekämpft und dominiert zu haben und mündet letztendlich im puren Zerstörungstrieb.

    Wenn du einen Boxer, MMAler etc fragst, was ihn an seinem "Sport" so fasziniert, wird er dir sagen, dass ihm die "Komplexität" begeistert, das Streben nach Fitness, Gesundheit, die "Ehrlichkeit" dieser Sportart usw.
    Alles Bullshit. Das sind Pseudoargumente, welche gesellschaftlich anerkannt sind und daher problemlos vorgeschoben werden können.
    In Wahrheit steht Boxen, MMA etc. für gar nichts davon.

    Man sagt, Kinder und Besoffene sagen die Wahrheit.
    Kannst du dir einen 10 Jährigen Jungen in einem Box Gym vorstellen, der dort aus der Überzeugung steht, weil er etwas für seine Gesundheit tun will, seine Fitness oder weil ihn die "Ehrlichkeit" begeistert?
    Natürlich nicht. Der ist dort, weil er andere dort schlagen, seinen "Zerstörungstrieb" ausleben darf.
    Macht er zu Hause Spielzeug kaputt, kriegt er einen Anschiss. Haut er im Box Gym jemanden vor die Waffel, wird er gelobt.
    Deswegen gefällt es ihm dort.
    Geändert von kelte (22-10-2019 um 09:14 Uhr)

  11. #416
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    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    Absoluter Schwachsinn.
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die wenigsten aggressiven Täter aus dem KK/KS Bereich stammen.
    Sollte man den eigenen Erfahrungen -noch dazu von der eigenen Ideologie durchgefärbt- vertrauen?

    Ansonsten bedienst du hier mal wieder die üblichen Klischees.
    Die Gewalttäter, Hooligans etc., welche sich in ihrem "Verein" für den Straßenkampf rüsten, würdest du als eher "friedliche" Zeitgenossen bezeichnen, nur weil diese in einem Verein trainieren?
    Trainieren diese nicht regelmäßig? Haben die keine Disziplin?

    Überlege dir mal, dass VK Kampfsportler (Boxen, Kickboxen, MMA etc) im Promilebereich in der Bevölkerung vertreten sind.
    Ich persönlich schätze das so 5 von 1000 Leuten etwas in der Richtung machen.

    Wenn du die Schlagzeilen über Gewaltverbrechen, Hass etc. der letzten Monate mal in deinem Kopf vorbeiziehen lässt und du dich dabei erinnerst, wie häufig die Täter Kampfsportler waren, wirst du sehr schnell feststellen,
    dass diese bei Gewaltverbrechen weit überrepräsentiert sind.

  12. #417
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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Wer sein Gym hauptberuflich betreibt kann es sich gar nicht leisten (zumindest hier) bekannte Hooligans oder sonstige Leute da zu haben, dass würde die breite Masse verschrecken.
    Wie kommst du denn auf die Idee, dass ein Boxer oder MMALer von einem Hooligan oder Gewalttäter generell "abgeschreckt" werden würde?
    Das ist Unfug, die haben überhaupt keine Berührungsängste. Auch viele Betreiber nicht.

    Diese verstecken sich häufig hinter Phrasen wie "ich verurteile niemanden, wenn er sich bei mir ordentlich benimmt, kann er kommen." oder "jeder hat eine Chance verdient" etc.
    Das besagt nichts anderes, als das diese Leute mit der Gewalt kein Problem haben und sich damit identifizieren können. Alles andere wäre in einem BoxGym oder MMA auch komisch.

    Das kannst du mit einem Gedankenexperiment überprüfen, indem du Gewalttäter beispielsweise durch Kinderschänder ersetzt.
    Glaubst du, ein Gymbetreiber würde da sagen "ich verurteile niemanden, wenn er sich bei mir ordentlich benimmt, kann er kommen." ?

    Natürlich klappt das nicht. Derartige Aussagen funktionieren nur gegenüber Straftaten, mit denen man selbst kein Problem hat.

  13. #418
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    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Ich weiß, passt nicht in keltes Weltbild aber ich kenne verschiedene Gym Inhaber, die einen entsprechenden Ansprechpartner bei der Polizei haben. Wenn da neue „verdächtige“ Leute im Gym auftauchen tauscht man sich da durchaus mal aus, ob die Polizei da irgendwelche Erkenntnisse über denjenigen hat.
    Genau. Der Kumpel von der Polizei gibt Auskunft über andere Leute und riskiert seinen Job damit.
    Die Story ist fast so gut wie die von dem Trainer, bei dem nur Leute mit sauberen Führungszeugnis trainieren dürfen.

  14. #419
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Sollte man den eigenen Erfahrungen -noch dazu von der eigenen Ideologie durchgefärbt- vertrauen?

    Ansonsten bedienst du hier mal wieder die üblichen Klischees.
    Die Gewalttäter, Hooligans etc., welche sich in ihrem "Verein" für den Straßenkampf rüsten, würdest du als eher "friedliche" Zeitgenossen bezeichnen, nur weil diese in einem Verein trainieren?
    Trainieren diese nicht regelmäßig? Haben die keine Disziplin?

    Überlege dir mal, dass VK Kampfsportler (Boxen, Kickboxen, MMA etc) im Promilebereich in der Bevölkerung vertreten sind.
    Ich persönlich schätze das so 5 von 1000 Leuten etwas in der Richtung machen.

    Wenn du die Schlagzeilen über Gewaltverbrechen, Hass etc. der letzten Monate mal in deinem Kopf vorbeiziehen lässt und du dich dabei erinnerst, wie häufig die Täter Kampfsportler waren, wirst du sehr schnell feststellen,
    dass diese bei Gewaltverbrechen weit überrepräsentiert sind.
    Das belege mir mal bitte.
    Ich wette gleich kommen, wenn überhaupt die Bildzeitungsartikel, die dann reißerisch aufgemacht sind, gemäß dem Motto: Kampfsportler beschäftig Bundespolzei auf Bahnsteig.
    Das sind absolute Ausnahmen, weil die Durchsuchungen, Festnahmen, etc. wo die Leute friedlich und koperativ oder einfach es nur passiv und sturr über sich ergehen lassen, tauchen bestimmt nicht in irgendwelchen Presseartikeln auf.
    Das es sicherlich auch Ausnahmen gibt ist unbestritten, aber alle über einen Kann zu scheren ist sehr weit hergeholt.

    Und belegbare Zahlen zu Hooligans, die sich in irgendwelchen Vereinen auf die dritte Halbzeit vorbereiten würde ich auch gerne mal sehen.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

  15. #420
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Genau. Der Kumpel von der Polizei gibt Auskunft über andere Leute und riskiert seinen Job damit.
    Die Story ist fast so gut wie die von dem Trainer, bei dem nur Leute mit sauberen Führungszeugnis trainieren dürfen.
    Ich kenne genügend Vereine, Clubs, die ein Führungszeugnis verlangen.
    Mein Englisch ist zu schlecht. Ich löse das physikalisch!

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