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Thema: Rip Maxim Dadaschew

  1. #46
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    Schlimm. Aber ist halt schwer. Der Boxer will nicht verlieren und ist auf Kampf programmiert, gibt also nicht auf. Der Trainer will ihm die Chance auf ne Wendung oder Glückstreffer nicht nehmen. Auch wenn der Trainer sicher ist, dass der Boxer verliert, will er den Kampf nicht abbrechen. Weil der Boxer könnte das dem Trainer hinterher vorwerfen (..."Du hast zu früh abgebrochen und mir die Chance auf den Sieg genommen...).

    Hmmm - und hinterher ist man immer schlauer...

  2. #47
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    Glaube das Gefahrenbewusstsein kann man so nicht verallgemeinern. Profis mögen das wissen aber nicht unbedingt jeder. In meinem ersten Sparring im Ring habe ich sowas von auf die Schnauze bekommen und aus Trotz mit 12oz Kopftreffer kassiert weil ich nicht aufgeben wollte. Hat sich damals angehört als würde jemand einen Basketball auf Beton aufklatschen lassen und ging trotzdem irgendwie gut. Im Nachhinein komplett bescheuert und halt ohne direkte Folgen mein ganzes Sparringsverhalten negativ beeinflusst. Zu viel Selbstvertrauen in die eigene Fähigkeit kassieren zu können und Druck zu machen. Mein Lieblings-Trainingspartner hat auch nicht mehr drüber nachgedacht und zu mindestens ein paar Wettkämpfe gemacht und es dann gelassen. Ein paar der Typen die man damals auf K1-Galas gesehen hat sahen auch nicht -alle- wie Raketenwissenschaftler aus.

    Ich bin erst nachdenklich geworden nachdem ich mich nach einem Sparringstag leicht angetrunken fühlte und dachte meine Laune wäre ein bisschen zu gut für das was da eigentlich abgegangen war. Kann Bullshit sein hat aber Fragezeichen verursacht. Richtig nachdenklich wurde ich erst nachdem ich schon aufgehört hatte und dann im Zuge einer Meningitis (war zu mindestens die Diagnose) einen Anfall mit halbseitiger Gesichtslähmung hatte und nicht mehr richtig sprechen konnte und auch gedanklich nicht mehr da war. Dann kam raus mein Großvater hatte Parkinson, ohne dass ich davon überhaupt wusste. Ich weiß die Chance eine Vererbung ist gering, aber mit dem Wissen wäre ich viiiiel vorsichtiger gewesen.

    Das soll den Kampfsport nicht in den Dreck ziehen, aber es sind nicht alle schlau oder informiert genug um die Gefahren abzuschätzen, gerade jüngere Kämpfer. Die vertrauen ihren Ausbildern, das sind Vorbilder. Bei einem Gespräch über Langzeitfolgen meinte ein Trainer mal da müsse man schon jedes Training ausknockt werden, was nach dem derzeitigen Stand einfach falsch ist. Selbst Kopfbälle können bei Regelmäßigkeit Langzeitschäden verursachen. Fussball!!
    Geändert von oxox (24-07-2019 um 18:04 Uhr)

  3. #48
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    Habt ihr das in #35 verlinkte Video gesehen?
    Wenn nein, angucken!

    Und dann sagt noch mal, dass man den Kämpfer (in diesem Zustand!) noch zu irgendwas befragen kann und sollte!

  4. #49
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Man, schreibst du mal wieder einen Mist.
    Davon mal ganz abgesehen, ist ja nicht so, dass das keinem Kämpfer bewusst ist. Jeder, der so einen Sport (oder einen anderen Sport macht) begibt sich bei vollem Bewusstsein in die Gefahr. Kelte wälzt die Verantwortung gerne auf andere ab, aber wenn ich bei Training Sparring mache, dann bin ich mir der Gefahr bewusst und begebe mich absichtlich da hinein. Genau wie bei anderen Risiken. Fallschirmspringen, Auto fahren, über die Straße gehen ... es gibt Menschen, die schen genau diese Gefahr. Das hat aber mal so gar nichts mir vergangenen Zeiten zu tun, so sind wir Menschen (zumindest ein Teil davon) halt.
    Du kannst nicht einen Boxkampf etc. mit dem allgemeinen Lebensrisiko vergleichen.
    Niemand ist damit einverstanden, bei einem Kampf zum Krüppel gemacht oder gar getötet zu werden.

    Die Leute stimmen in ein abstraktes Risiko ein - eine Verletzung, einen Tod, der aus ihrer Sicht nicht eintreten wird.
    Wenn du Sparring machst gehst du davon aus, nicht verletzt zu werden - wärst du dir sicher, dass das Sparring eine Verletzung zur Folge hat, würdest du es nicht machen.

    Aber das Thema hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ein Ring, ein Käfig eine Art juristische Anomalie ist.

    Nirgendwo darfst du andere Menschen außerhalb der Notwehr verletzen oder töten. Es ist dabei völlig egal, ob diese bereit sind, das Risiko einzugehen.
    Schlag auf der Strasse einen Menschen tot, der dich zu einem Kampf aufgefordert (nicht bedroht) hat - und du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit bestraft werden. Und das ist auch absolut sinnvoll.

    In einem Ring passiert das nicht. Dort darfst du jemanden totschlagen. Hast du dich mal gefragt, warum?

    Das ist tatsächlich weder eine Frage der Sicherheit noch des Einverständnisses: Es ist im Ring erlaubt einen Menschen totzuschlagen, weil es als sozialadäquat gilt. Das ist tatsächlich die einzige moralische und rechtliche Legitimation. Es gehört zu unserer anerkannten "Kultur", unserem anerkannten "Erbe". Es ist tatsächlich nur ein brutales Relikt aus der Vergangenheit, nichts anderes.
    Geändert von kelte (24-07-2019 um 18:32 Uhr)

  5. #50
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    ...
    In einem Ring passiert das nicht. Dort darfst du jemanden totschlagen. ....
    Na absichtlich ja nun auch nicht gerade (ungestraft)! Wir sind ja nicht im alten Rom.
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  6. #51
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    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Habt ihr das in #35 verlinkte Video gesehen?
    Wenn nein, angucken!

    Und dann sagt noch mal, dass man den Kämpfer (in diesem Zustand!) noch zu irgendwas befragen kann und sollte!
    Genau so ist es. Der Trainer gehört nach meinem Denken zur Verantwortung gezogen.
    Nichts anderes habe ich hier von Anfang an geschrieben.

    Und wenn der Trainer die gefährliche Situation erkennen konnte, hätte der Ref diese genauso erkennen müssen.

  7. #52
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    Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen
    Na absichtlich ja nun auch nicht gerade (ungestraft)! Wir sind ja nicht im alten Rom.
    Das ist ja das Menschenverachtende:
    Du darfst deinen Gegner absichtlich töten, um zu gewinnen! Du darfst dabei aber nur "erlaubte" Techniken verwenden.

    Absolut nichts verbietet das.

    Du kannst vorher sagen, dass du deinen Gegner töten willst. Dann darfst du diesen (mit erlaubten Techniken) totschlagen (wenn du die Gelegenheit dank inkompetenter oder desinteressierter Refs bekommst) und könntest sogar hinterher behaupten, dass du den Tod des Gegners wolltest - absolut kein juristisches Problem!

  8. #53
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    Zitat Zitat von oxox Beitrag anzeigen
    Glaube das Gefahrenbewusstsein kann man so nicht verallgemeinern. Profis mögen das wissen aber nicht unbedingt jeder. In meinem ersten Sparring im Ring habe ich sowas von auf die Schnauze bekommen und aus Trotz mit 12oz Kopftreffer kassiert weil ich nicht aufgeben wollte. Hat sich damals angehört als würde jemand einen Basketball auf Beton aufklatschen lassen und ging trotzdem irgendwie gut. Im Nachhinein komplett bescheuert und halt ohne direkte Folgen mein ganzes Sparringsverhalten negativ beeinflusst. Zu viel Selbstvertrauen in die eigene Fähigkeit kassieren zu können und Druck zu machen. Mein Lieblings-Trainingspartner hat auch nicht mehr drüber nachgedacht und zu mindestens ein paar Wettkämpfe gemacht und es dann gelassen. Ein paar der Typen die man damals auf K1-Galas gesehen hat sahen auch nicht -alle- wie Raketenwissenschaftler aus.

    Ich bin erst nachdenklich geworden nachdem ich mich nach einem Sparringstag leicht angetrunken fühlte und dachte meine Laune wäre ein bisschen zu gut für das was da eigentlich abgegangen war. Kann Bullshit sein hat aber Fragezeichen verursacht. Richtig nachdenklich wurde ich erst nachdem ich schon aufgehört hatte und dann im Zuge einer Meningitis (war zu mindestens die Diagnose) einen Anfall mit halbseitiger Gesichtslähmung hatte und nicht mehr richtig sprechen konnte und auch gedanklich nicht mehr da war.
    Das Problem ist, dass du heute noch auf praktisch jeder Webseite eines Boxvereins etc. lesen kannst, das Boxen eine gesunde, ungefährliche Sportart ist.
    Weder die Eltern noch die Kids werden realistisch über Risiken etc. aufgeklärt - würden die das machen, würde wohl kein halbwegs verantwortungsvolles Elternteil sein Kind zum Boxen oder MMA geben.

    Ich habe selbst vor Jahren erlebt, wie ein skrupelloses Pack von Trainern versucht hat, einen zu dem Zeitpunkt offensichtlich schwer angeschlagenen jungen Kerl zu einem Wettkampf zu überreden, indem sie sogar versucht hatten, über die Eltern Druck auszuüben. Da wird verharmlost, dass sich die Balken biegen. Die Mutter hatte damals -gegen den Willen des Vaters- mit ganzem Krafteinsatz verhindert, der der Junge weiterboxt. Heute weiss ich, dass sie ihm damit zumindest das Leben gerettet hat - die Spätfolgen konnte Sie nicht mehr aufhalten.

    Und wenn ich heute zum Beispiel das Video hier von diesem Buddy McGrit sehe, sehe ich exakt die gleiche unvorstellbare Dummheit, Menschenverachtung und Arroganz wie damals wieder. Es hat sich offensichtlich in den letzten 20 Jahren nichts gebessert.

    Wie sang Bob Dylan schon vor vielen Jahren:
    https://www.youtube.com/watch?v=IssR_J0QWr4
    Geändert von kelte (24-07-2019 um 19:03 Uhr)

  9. #54
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    Da müssen einfach die Trainer ehrlicher werden. Dadashev sah schon in der 9. Runde komisch aus, mit staksigen Bewegungen.
    "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)

  10. #55
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, dass du heute noch auf praktisch jeder Webseite eines Boxvereins etc. lesen kannst, das Boxen eine gesunde, ungefährliche Sportart ist.
    Weder die Eltern noch die Kids werden realistisch über Risiken etc. aufgeklärt - würden die das machen, würde wohl kein halbwegs verantwortungsvolles Elternteil sein Kind zum Boxen oder MMA geben.

    Ich habe selbst vor Jahren erlebt, wie ein skrupelloses Pack von Trainern versucht hat, einen zu dem Zeitpunkt offensichtlich schwer angeschlagenen jungen Kerl zu einem Wettkampf zu überreden, indem sie sogar versucht hatten, über die Eltern Druck auszuüben. Da wird verharmlost, dass sich die Balken biegen. Die Mutter hatte damals -gegen den Willen des Vaters- mit ganzem Krafteinsatz verhindert, der der Junge weiterboxt. Heute weiss ich, dass sie ihm damit zumindest das Leben gerettet hat - die Spätfolgen konnte Sie nicht mehr aufhalten.

    Und wenn ich heute zum Beispiel das Video hier von diesem Buddy McGrit sehe, sehe ich exakt die gleiche unvorstellbare Dummheit, Menschenverachtung und Arroganz wie damals wieder. Es hat sich offensichtlich in den letzten 20 Jahren nichts gebessert.
    Ich bin zu lange raus um das heutige Niveau richtig beurteilen zu können, wenn ich überhaupt mal drinnen war. Diese beschissenen Trainer gibt es, andererseits gibt es auch wunderbare Trainer die sich richtig um ihre Schüler sorgen und kümmern. Fände ich unfair die guten Leute in den gleichen Topf zu werfen, auch wenn das Risiko immer bleibt. Andererseits Boxen als komplett ungefährlich zu bewerben geht für mich auch zu weit. Offensichtlich verletzte bzw. angeschlagene Sportler zum Wettkampf zu überreden ist für mich Körperverletzung.

    Der Erwähnung halber: Die halbseitig Lähmung bei mir und diese restlichen kognitiven bzw. motorischen Probleme kamen wahrscheinlich nicht vom Kampfsport her. In Verbindung mit dem Parkinson war das eher ein persönliches Warnsignal im Bezug darauf wie ich mit meinem Körper umgehe. Mit Abstand die schlimmste Erfahrung in meinem Leben. Das mag zwar nichts heißen, aber ich wünsche das niemanden. Es ist ein komplett beängstigendes Gefühl reden zu wollen und das einmal motorisch nicht mehr richtig zu können und dann die Bedeutung der Worte selber vergessen zu haben. Glücklicher Weise war das direkt im Krankenhaus und war bis auf brutale Kopfschmerzen am nächsten Tag größtenteils wieder weg. Trotzdem, ich kann mich ganz gut in Leute hinein versetzen, die sich jeden Tag mit solchen Problemen herum schlagen müssen und das ist ein Albtraum.

  11. #56
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    Zitat Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
    Da müssen einfach die Trainer ehrlicher werden. Dadashev sah schon in der 9. Runde komisch aus, mit staksigen Bewegungen.
    Was glaubst du wie schnell diese Typen das Handtuch werfen würden, wenn die bei einem Todesfall im Knast landen könnten, wenn sie zu spät eingreifen. Aber so wissen die doch, dass denen nichts passiert.

    Da tut einfach jeder mal unglaublich wichtig und betroffen und dann geht es weiter wie bisher.

  12. #57
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Du kannst nicht einen Boxkampf etc. mit dem allgemeinen Lebensrisiko vergleichen.
    Niemand ist damit einverstanden, bei einem Kampf zum Krüppel gemacht oder gar getötet zu werden.

    Die Leute stimmen in ein abstraktes Risiko ein - eine Verletzung, einen Tod, der aus ihrer Sicht nicht eintreten wird.
    Wenn du Sparring machst gehst du davon aus, nicht verletzt zu werden - wärst du dir sicher, dass das Sparring eine Verletzung zur Folge hat, würdest du es nicht machen.

    Aber das Thema hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ein Ring, ein Käfig eine Art juristische Anomalie ist.

    Nirgendwo darfst du andere Menschen außerhalb der Notwehr verletzen
    oder töten. Es ist dabei völlig egal, ob diese bereit sind, das Risiko einzugehen.
    Schlag auf der Strasse einen Menschen tot, der dich zu einem Kampf aufgefordert (nicht bedroht) hat - und du wirst mit hoher Wahrscheinlichkeit bestraft werden. Und das ist auch absolut sinnvoll.

    In einem Ring passiert das nicht. Dort darfst du jemanden totschlagen. Hast du dich mal gefragt, warum?

    Das ist tatsächlich weder eine Frage der Sicherheit noch des Einverständnisses: Es ist im Ring erlaubt einen Menschen totzuschlagen, weil es als sozialadäquat gilt. Das ist tatsächlich die einzige moralische und rechtliche Legitimation. Es gehört zu unserer anerkannten "Kultur", unserem anerkannten "Erbe". Es ist tatsächlich nur ein brutales Relikt aus der Vergangenheit, nichts anderes.
    Das ist falsch. Im gegenseitigen Einvernehmen ist das Verletzen anderer Menschen im Rahmen von beispielsweise BDSM oder Körperkunst (Piercing oder Tätowierungen) sehr wohl legal.
    "See, when you got no pin, then you got those pricks like Gracie.
    Hey, he does 50% of my job, he is already laying down." - Karl Gotch

  13. #58
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    Zitat Zitat von oxox Beitrag anzeigen
    Ich bin zu lange raus um das heutige Niveau richtig beurteilen zu können, wenn ich überhaupt mal drinnen war. Diese beschissenen Trainer gibt es, andererseits gibt es auch wunderbare Trainer die sich richtig um ihre Schüler sorgen und kümmern.
    Habe ich nie gesehen oder kennengelernt.
    Ich habe Trainer ausnahmslos nur als selbstverliebte, machtgeile Egoisten kennengelernt, stellenweise war ich mir nichtmal sicher, ob deren IQ Raumtemperatur erreicht.
    Die interessieren sich nur für sich selbst, Schüler sind austauschbare Biomasse, wo man typischerweise Interesse und Sympathie heucheln muss.

    Sicher wird es auch andere Konstellationen geben, aber diese halte ich keinesfalls für repräsentativ.

    Wenn ich schon sehe, wie dieser Buddy McGirt Interviews gibt, nachdem sein Kämpfer gerade nach einem Zusammenbruch ins Krankenhaus eingeliefert wurde, kann ich schon erahnen, wie nahe ihm die Sache ging. Ein reiner Selbstdarsteller.

  14. #59
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    Zitat Zitat von General Bordeaux Beitrag anzeigen
    Das ist falsch. Im gegenseitigen Einvernehmen ist das Verletzen anderer Menschen im Rahmen von beispielsweise BDSM oder Körperkunst (Piercing oder Tätowierungen) sehr wohl legal.
    Ich bezog mich tatsächlich mehr auf Todesfälle bzw. bleibende Schäden.
    Selbst bei BDSM Spielen erwartet der Gesetzgeber von dir soviel Vorsicht und Verantwortung, dass Todesfälle dabei nicht auftreten.
    Diese werden nicht akzeptiert.
    Geändert von kelte (24-07-2019 um 20:03 Uhr)

  15. #60
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    Zitat Zitat von kelte Beitrag anzeigen
    Ich bezog mich tatsächlich mehr auf Todesfälle bzw. bleibende Schäden.
    Selbst bei BDSM Spielen erwartet der Gesetzgeber von dir soviel Vorsicht und Verantwortung, dass Todesfälle dabei nicht auftreten.
    Diese werden nicht akzeptiert.
    Um herauszufinden, ob ein sportlicher Rahmen eine juristische Anomalie darstellt müssten wir das mit den Todesfällen und bleibenden Schäden zuerst einmal präzisieren. Was gilt als bleibender Schaden? Wird ein bleibender Schaden hinterlassen, wenn sich ein mündiger Erwachsener freiwillig kosmetisch beschneiden lässt? Wenn nein, wieso nicht? Bei Todesfällen könnte das Beispiel von medizinischen Eingriffen herangezogen werden, welche ein inhärentes Risiko bergen, über das der Patient aber zuvor aufgeklärt wurde, und das er trotzdem freiwillig in Kauf nimmt. Es muss ja keine Tötungsabsicht vorliegen, damit es ein Sterberisiko gibt.
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