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Thema: Die Gracie Verschwörung?

  1. #61
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    Hallo zusammen
    Meine two cents zu dem Thema.

    Bill Wallace war damals dabei, im Gegensatz zu uns. Er hat also einige Sachen mitgekriegt. Dennoch ist das alles
    kein Grund den Gracies totale Manipulation oder Verschwörung vorzuwerfen.
    Selbst Rorion hat in Interviews ganz klar gesagt, dass es das erklärte Ziel war Gracie JJ zu promoten, weil
    auch es verboten war die Academy challenge fights im offenen Kanal von Californien zu zeigen, wo sonst so gut wie
    alles laufen durfte. Allerdings keine echte Gewalt, Schw**nkram oder kommerzielle Sportveranstaltungen, für die man
    eine Sendelizenz brauchte.

    Bin mir nicht ganz sicher, aber so weit ich mich erinnern kann hat sogar Erik Paulson zugegeben, dass zumindest
    die fighter welche Gracie JJ nebenbei trainiert hatten definitiv nicht antreten durften. Es sollte niemand
    Royce technisch gefährlich werden. Dies war allem Anschein nach also wirklich so geplant gewesen.

    Die Behauptung von Jesse Enkamp ist aber im Prinzip einfach nicht korrekt. In UFC 4 hat Royce damals
    Dan "The Beast" Severn durch Triangle choke besiegt. Im UFC 5 hatte er dann seinen berühmten zweiten
    Kampf gegen Shamrock der nach endlosem stalling, als unentschieden gewertet wurde. Severn aber holte
    sich im UFC 5 den Champion Titel gegen Dave Beneteau. Royce und Ken hatten ihren Kampf als Co-main event.

    Vergessen wir auch mal nicht UFC 3 wo Royce wegen Erschöpfung raus war nach seinem harten fight
    gegen Kimo Leopoldo. Es gab also Leute die für ihn garantiert nicht hart zu knacken waren.

    Royce hat definitiv gegen sehr gute und gefährliche Leute damals gekämpft. Da gibt es meiner Meinung nach
    nicht viel dran zu rütteln.
    Es war ja auch nicht so, dass nur Gracie JJ gegen andere Stile angetreten war. Wenn man bedenkt, dass Leute wie
    Godeau oder Rosier damals übelst brutal ausgeteilt haben, dann waren diese Leute bestimmt nicht zweite Wahl.
    Dies haben natürlich weder Jesse Enkamp noch Bill Wallace behauptet.

    Das Problem das ich mit dem Video sehe, ist eben dass beide Bill und Jesse etwas geknickt sind was
    den Erfolg von BJJ angeht. Es hat sich nun mal in den letzten zwei Dekaden an die Spitze gekämpft als
    Teil der modernen Kampfkünste. Klassische Stile haben da nicht mehr ganz den Zulauf den sie mal hatten.

    Bill Wallace ist meiner Meinung nach einer der besten Kickboxer aller Zeiten. Kann man nix dran rütteln.
    Aber auch er wirkt in dem Interview etwas bitter, darüber dass sich grappling damals sozusagen als
    absolutes Muss etabliert hat.

    Viele Grüße

    O Gatinho
    Geändert von Gatinho (09-08-2019 um 02:27 Uhr)

  2. #62
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    Hat der da echt behauptet, das bei einem Kämpfer die Nebelmaschine eingeschaltet wurde, obwohl der Asthma hatte und das er deswegen anfing zu husten und somit nicht gut kämpfen konnte?

  3. #63
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    Zitat Zitat von Gatinho Beitrag anzeigen
    Royce hat definitiv gegen sehr gute und gefährliche Leute damals gekämpft. Da gibt es meiner Meinung nach
    nicht viel dran zu rütteln.
    Es war ja auch nicht so, dass nur Gracie JJ gegen andere Stile angetreten war. Wenn man bedenkt, dass Leute wie
    Godeau oder Rosier damals übelst brutal ausgeteilt haben, dann waren diese Leute bestimmt nicht zweite Wahl.
    Dies haben natürlich weder Jesse Enkamp noch Bill Wallace behauptet.

    Das Problem das ich mit dem Video sehe, ist eben dass beide Bill und Jesse etwas geknickt sind was
    den Erfolg von BJJ angeht. Es hat sich nun mal in den letzten zwei Dekaden an die Spitze gekämpft als
    Teil der modernen Kampfkünste. Klassische Stile haben da nicht mehr ganz den Zulauf den sie mal hatten.

    Bill Wallace ist meiner Meinung nach einer der besten Kickboxer aller Zeiten. Kann man nix dran rütteln.
    Aber auch er wirkt in dem Interview etwas bitter, darüber dass sich grappling damals sozusagen als
    absolutes Muss etabliert hat.

    Viele Grüße

    O Gatinho
    Zu diesem Teil kann ich nur sagen das die Gracies keine gefährlichen Fighter besiegt haben die aus der Weltklasse
    des Ringen oder Judo gekommen sind. Sondern Profis gekämpft haben die kein Weltklasse Niveau hatten.
    Geändert von jkdberlin (13-08-2019 um 08:00 Uhr)

  4. #64
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    Was nicht stimmt. Schon bei UFC 4 besiegt Royce Gracie Dan Severn, der neben diversen Nationalen und Internationalen Titeln im Ringen 1980, 1984 und 1988 Ersatzmann für das Olympiateam der USA war, 1984 den Kampf um den festen Teamplatz gegen den späteren Gewinner der Goldmedaille in seiner Gewichtsklasse verloren hat.
    Wenn man es bei der Leistungsdichte in den USA bei drei Olympischen Spielen hintereinander bis zum Ersatzmann bringt, dann hat man Weltklasse Niveau oder nicht?
    Geändert von Soldier (15-08-2019 um 18:39 Uhr) Grund: Verschrieben

  5. #65
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    Sehe ich auch so. Dan Severn vs Royce Gracie wird ständig unterschlagen wenn das Thema aufkommt. Erinnern wir uns als Mark Schulz in die UFC eingestiegen war. Nach dem gewaltsamen Tod seines Bruders. Schulz war absolute Weltklasse als ehemaliger Olympia Ringer. Gab Bessere, aber er war schon in den USA ein Name. Auch wenn seine Zeit vorbei war als Ringer. Sein Erfolg war dennoch mäßig im UFC. Zwar waren Gracies da schon nicht mehr am Start, aber pures Ringen alleine war damals nicht unbedingt so MMA tauglich wie heute die Hybrid Wrestler im MMA. Wie definiert man also Weltklasse ?

    Wie bereits erwähnt, Gracies haben in der Tat die Leute sortiert vorher. Keine Leute am Start die Gracie JJ kannten und Erfahrung hatten, Bsp. Erik Paulson.
    Aber total handverlesen stimmt auch nicht.
    Sie hatten große Namen eingeladen die abgesagt hatten. Bsp. Benny The Jet Urquidez. Kein Gappler, aber immerhin eine Legende im Kickboxen.
    Die Mike Tyson challenge wurde sogar im Sport Illustrated gedruckt, es haperte dann wohl am Geld angeblich.

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