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Thema: Trainerfrage: Verändert sich das Klientel / Kunden / Schüler?

  1. #16
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    Ich finde es gut, wen sich die Mimosen und Prinzessin von alleine aussortieren
    Mein Vorteil ist, daß ich keine kommerzielle Schule/Gruppe habe- ich unterrichte, weil ich selber Bock auf Training habe und so lange ich nur einen Schüler/Mitstreiter/Trainingspartner habe ist für mich alles in Butter

  2. #17
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    Zitat Zitat von Asgar Beitrag anzeigen
    Die Milenials mal wieder. Leute die zwischen 1980 und 1999 geboren wurden sind wirklich alle sau weich. Das die sich erst jetzt bei dir melden ist aber komisch. Mit fast 40 Kampfsport anfangen ist doch eher ungewöhnlich.
    Wer 1980 geboren wurde, ist kein Milenial.

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  3. #18
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    Zitat Zitat von Stixandmore Beitrag anzeigen
    Mein Vorteil ist, daß ich keine kommerzielle Schule/Gruppe habe- ich unterrichte, weil ich selber Bock auf Training habe und so lange ich nur einen Schüler/Mitstreiter/Trainingspartner habe ist für mich alles in Butter
    Das ist ein guter Punkt aber das Problem sind nicht die Mitgliederzahlen sondern das gefühlt nur ein Drittel der Mitglieder (wenn überhaupt) regelmäßig zum Training kommt.


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  4. #19
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    @jkdberlin

    Hallo Frank,

    trainieren denn bei Dir ueberhaupt "normale" Leute? Also ich meine so z.B. 35jähriger Bankangestellter, ewig keinen Sport mehr gemacht, keine wirkliche Ahnung was JKD oder BJJ ist, noch nie was von Frank Burzcynski gehört, einfach mal gegoogelt was es so im Umkreis gibt und steht jetzt auf der Matte. Oder kommen zu Dir nicht eher - ich sag jetzt mal - "Insider"?

    Gruss

    Klaus
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  5. #20
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    Zitat Zitat von Pico Beitrag anzeigen
    Dem muss ich leider auch zustimmen. Gefühlt hat sich da in den letzten 5 Jahren einiges zum schlechten entwickelt.

    Als Trainer versuche ich die Leute da ab zu holen wo sie stehen, aber das wird in der Tat nicht leichter. Auch macht es natürlich etwas weniger Spaß wenn man erst mal Grundlagen aufbauen muss die früher jeder gleich mitbrachte. Auch macht das nötig die Gruppe öfter zu teilen um die Fortgeschrittenen nicht aus den Augen zu verlieren oder dann zu unterfordern.

    Und ich dachte schon das wäre nuir bei mir so....

    Unterschreibe ich alles!
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  6. #21
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    Nicht dass das falsch rüberkommt, ich habe durchaus sehr interessierte - teilweise auch talentierte - Schüler, die mit dem Herzen dabei sind - bloß sind die "heutzutage" halt in der Minderheit und leiden darunter, wenn dann doch mal hin und wieder so ein "Trainingstourist" auftaucht...

  7. #22
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    Zitat Zitat von StaySafe Beitrag anzeigen
    Kann ich auch so bestätigen, bzw. ist mein subjektives Empfinden ähnlich.
    Auch den angesprochenen Zeitraum der vergangenen fünf Jahre kann ich so mitgehen.

    Beurteilend auf dem, was ich hier im KKB so von Dir lese, halte ich Dich für einen echt fähigen SV-Trainer. In dem Zusammenhang ist Dir ja auch klar, dass die Realität sehr heftig sein kann … Man muss immer damit rechnen selbst auch einen Punch zu kassieren oder noch heftiger in der Messerabwehr damit rechnen zumindest geschnitten zu werden … Als Trainer sollten wir die Leute doch auf sowas auch vorbereiten, oder? Also mal einfach und allgemein formuliert: Muessen wir die Leute nicht auch irgendwie auf Schmerzen vorbereiten?

    Siehst Du das nicht auch so? Und wenn ja, wie gehst Du damit um?

    Gruss Klaus
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  8. #23
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    Zitat Zitat von variable Beitrag anzeigen
    @jkdberlin

    Hallo Frank,

    trainieren denn bei Dir ueberhaupt "normale" Leute? Also ich meine so z.B. 35jähriger Bankangestellter, ewig keinen Sport mehr gemacht, keine wirkliche Ahnung was JKD oder BJJ ist, noch nie was von Frank Burzcynski gehört, einfach mal gegoogelt was es so im Umkreis gibt und steht jetzt auf der Matte. Oder kommen zu Dir nicht eher - ich sag jetzt mal - "Insider"?

    Gruss

    Klaus
    Ich würde sagen, ein Großteil sind "normale" Leute. Dazu kommen dann noch die "Urban Sports / Classpass" Leute, die sich eh nur für 1 bis 2 mal in der Woche für etwas schwitzen interessieren.
    Frank Burczynski

    HILTI BJJ Berlin
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  9. #24
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    Zitat Zitat von Bärchen Beitrag anzeigen
    Habe exakt die gleiche Erfahrung mit dem Klientel.
    Den Anspruch, seine Kampfkunst auf das Klientel anzupassen, um möglichst alle zufriedenzustellen, hab ich verworfen.
    Wie sagte mein Trainer immer: Never drop your Standards.

    Die Konsequenz daraus ist die, dass die Gruppe auf eine überschaubare Größe geschrumpft ist. Allerdings sind dann aber auch die - ich nenne es mal "Richtigen" geblieben.
    Diese sind belastbar, lernbegierig und mit Intensität dabei, Blessuren und Schmerzen werden als Teil des Trainings verstanden.

    Das spricht die breite Masse zwar nicht an, soll es aber auch nicht. Es geht um Kampfkunst, nicht um Gymnastik mit Budo-Elementen.

    Neuzugänge halten sich natürlich dann in Grenzen...

    Ein Teil in mir stimmt Dir voll und ganz zu! Genau das ist der Konflikt, der in mir brodelt!

    Ich betreibe meinen Club hauptberuflich, d.h. ich lebe von der Anzahl der Mitglieder. Betriebswirtschaftlich sollte ich mich zunehmend mehr auf diese Tendenz der "Schwäche" einstellen, als "idealistischer" Trainer möchte ich aber auch ein Training abhalten, hinter dem ich noch stehen kann und eben keine Budo-Gymnastik …

    Mit der Eröffnung dieses Themas hoffe ich eben auch auf Tipps, diesen "Spagat" irgendwie hinzubekommen …
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  10. #25
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    Zitat Zitat von variable Beitrag anzeigen
    ...Mit der Eröffnung dieses Themas hoffe ich eben auch auf Tipps, diesen "Spagat" irgendwie hinzubekommen …
    Nur so eine Idee dazu:
    Um seine Gruppen voll zu bekommen/ zu halten, wird man IMHO nicht umhin kommen, das (softere) anzubieten, was dem Mainstream gefällt.
    Für alle anderen kann man dann IMHO noch 1-X Special Classes einrichten und anbieten (und das auch entsprechend kommunizieren).
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  11. #26
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    Zitat Zitat von Shintaro Beitrag anzeigen
    Mir macht es teilweise keinen Spaß mehr zu unterrichten. Diese Art und Weise der Leute gefällt mir nicht und ich sehe mich auch nicht als Animateur, diese Leute zu motivieren.

    Ich hab jetzt zwar den Spaß noch nicht verloren, kann das aber voll nachvollziehen. Und als Animateur sehe ich mich auch nicht!
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  12. #27
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    Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen
    Nur so eine Idee dazu:
    Um seine Gruppen voll zu bekommen/ zu halten, wird man IMHO nicht umhin kommen, das (softere) anzubieten, was dem Mainstream gefällt.
    Für alle anderen kann man dann IMHO noch 1-X Special Classes einrichten und anbieten (und das auch entsprechend kommunizieren).

    Ja, in diese Richtung gehen meine Gedanken auch. Machst Du das schon so?
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  13. #28
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    Zitat Zitat von variable Beitrag anzeigen
    Mit der Eröffnung dieses Themas hoffe ich eben auch auf Tipps, diesen "Spagat" irgendwie hinzubekommen …
    Ich versuche alle gleich zu behandeln, wenn mir der Acker dann fruchtbar vorkommt - gebe ich ich mehr Input, korrigiere und fordere mehr.

  14. #29
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    Zitat Zitat von variable Beitrag anzeigen
    1. Macht Ihr bei Eurem Training die gleiche / aehnliche Erfahrung?
    2. Wenn ja, wie geht Ihr damit um?


    1. leider kan ich dem nur zustimmen. auch die tatsächlichen leistungen nehmen ständig ab und es herrschst eine völlig andere selbstwahrnehmung.

    viele leute wollten nicht so wettkampffähig werden, wie ich mir das als trainer vorstelle. das training soll zwar effektiv sein, aber eine beschäftigung mit dem sport findet weder geseitig noch körperlich ausserhalb der trainingszeiten statt. youtube und instagram leute aus dem kampfsport finden bewunderung, aber ihnen nachzueifern, beschränkt sich auf eine ameldung im club oder fitti und eine unregelnmäßige teilnahme.


    2. das ist natürlich frustierend, vorallem, wenn man als sich trainer begreift, der etwas leute im Sport voranbringen will und nicht nur sein eigenes training in den vordergrund stellt.
    Geändert von marq (13-08-2019 um 12:28 Uhr)

  15. #30
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    Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen
    Nur so eine Idee dazu:
    Um seine Gruppen voll zu bekommen/ zu halten, wird man IMHO nicht umhin kommen, das (softere) anzubieten, was dem Mainstream gefällt.
    Für alle anderen kann man dann IMHO noch 1-X Special Classes einrichten und anbieten (und das auch entsprechend kommunizieren).
    Oder wenn nicht genügend Teilnehmende zusammen kommen, innerhalb der Gruppe teilen: beispielsweise rechts im Dojo voller Einsatz, links etwas gemütlicher.
    "Es gibt nie ein glückliches Ende. Denn es endet nichts."

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