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Thema: Trainerfrage: Verändert sich das Klientel / Kunden / Schüler?

  1. #316
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    Begeisterung und Initiative muss ja nicht gleich da sein, die kann mit der Zeit wachsen. Ich finde es aber vollkommen in Ordnung wenn Leute die keine Freude am Sport finden wieder gehen. Wenn man motivierte Leute möchte muss man vielleicht einen gewissen Durchgang akzeptieren.

  2. #317
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    Zitat Zitat von oxox Beitrag anzeigen
    Begeisterung und Initiative muss ja nicht gleich da sein, die kann mit der Zeit wachsen.
    Theoretisch ja. Praktisch ergibt sich aber leider ohne eine gewisse Begeisterung und Initiative kein "mit der Zeit", weil die Leute leider viel zu früh "die Segel streichen" … Die Phase, wo egal welche Sportart, erst so richtig Spaß macht, ist die Phase, in der zumindest grundlegende "Skills" entwickelt wurden. Also Skifahren macht keinen Spaß, solange ich noch recht unsicher auf den Skiern stehe und alle paar Meter im Schnee liege, Tennis macht am Anfang auch nicht wirklich Spaß, wenn mir noch nicht einmal der Aufschlag einigermaßen gelingt und ich mehr am Bälle aufsammeln bin, als am Spielen … Und genau das ist eines der von mir benannten Probleme: Die Leute halten einfach nicht mehr lange genug durch …


    Zitat Zitat von oxox Beitrag anzeigen
    Ich finde es aber vollkommen in Ordnung wenn Leute die keine Freude am Sport finden wieder gehen.

    Das finde ich nicht nur in Ordnung, das finde ich sogar super!


    Zitat Zitat von oxox Beitrag anzeigen
    Wenn man motivierte Leute möchte muss man vielleicht einen gewissen Durchgang akzeptieren.

    Ja, das stimmt und das war auch schon immer so. Nur wird dieser "Durchgang" im größer und die Menschen, die zum "Stamm" werden immer weniger … Was ich (nicht nur geschäftlich) sehr traurig finde!
    "Schmerz ist der Lehrer - Weisheit die Lektion" www.impact-kempten.de

  3. #318
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    Zitat Zitat von variable Beitrag anzeigen
    Die Phase, wo egal welche Sportart, erst so richtig Spaß macht, ist die Phase, in der zumindest grundlegende "Skills" entwickelt wurden.
    Die entwickeln sich aber auch nur wenn man - gerade am Anfang - regelmäßig und kontinuierlich zum Training geht und da schließt sich der Kreis dann auch schon wieder etwas.
    Da gibt es des Öfteren Leute die jetzt gar nicht mal so schlechte Anlagen haben, die kommen 3 Monate um danach für 4 - 8 Wochen (oder länger) komplett abzutauchen bevor sie sich wieder blicken
    lassen.

    Die fangen dann zwar nicht wieder komplett bei 0 an, aber doch deutlich unter dem Niveau auf dem sie waren. Zusätzlich sind sie dann gefrustet, wenn sie dann sehen wie sich die Leute entwickelt haben die bei der Stange geblieben sind.


    Gefühlt sind in meinem jetzigen Gym zumindest in der Allgemeinen Gruppe kaum noch Leute von vor 2 oder 3 Jahren anzutreffen. Eine Handvoll von denen die dort waren als ich gewechselt sind haben sich "hochgearbeitet", ein paar sind immer noch geblieben aber viele haben sich dann irgendwann auch einfach abgemeldet. Ist für mich etwas schwer nachzuvollziehen. Ob mir eine Sache längerfristig Spaß macht sollte man doch relativ schnell merken. Wieso man dann aber 1 - 1,5 Jahre angemeldet ist (die Basics hat man dann ja drauf) um dann komplett aufzuhören erschließt sich mir nicht.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  4. #319
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    Zitat Zitat von oxox Beitrag anzeigen
    Begeisterung und Initiative muss ja nicht gleich da sein, die kann mit der Zeit wachsen.
    Nichts anderes ist ja auch Realität. Am Anfang hast Du vielleicht noch die 18jährigen Idealisten, die irgendwem nacheifern wollen. Wenn sich das gelegt hat, fängt man an, sich mit dem Trainingsinhalt zu identifizieren. Und der Rest ist dann eine persönliche Einstellung. Wir haben Gruppen, in denen trainieren auch Leute seit Jahren begeistert mit, die für sich entschieden haben, dass 1x Training pro Woche reicht. Andere trainieren 4x wöchentlich und zusätzlich im Gym. Da ist dann die Motivation eine ganz andere, man hat feste Ziele. Und diese Sichtweise meinte ich. Soll nicht heißen, dass nicht jeder Schüler gleichermaßen wichtig ist, aber es ist doch klar, dass man von manchen mehr Einsatz/Initiative erwartet, als von anderen. Völlig normal.
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  5. #320
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    Dass viele abtrünnig werden und nicht mehr kommen, hat mit dem Breitensport-Budo wie JJ und ähnlichem an sich zu tun.

    Die meisten kommen dahin in der Meinung was zu machen, dass sie schnell verteidigungsfähig für die Straße macht und erkennen nach einigen Trainingseinheiten, dass jeder Boxer oder Kickboxer sie ohne Mühen von der Platte räumt.

    Mit dem Breitensport-Etikett lassen sich halt nur wenige fangen und so erzählt man lieber was von moderner Hybrid-Selbstverteidigung, obwohl die meisten Trainer keine Minute in einem Ring oder Käfig gegen einen klassischen Boxer überstehen würden, weil in den meisten Vereinen viel zu selten oder gar nicht hart gesparrt wird.

  6. #321
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    Das ist sicherlich ein Grund, womit wir wieder bei "Anspruch" und "Realität" wären :-)

    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    ...obwohl die meisten Trainer keine Minute in einem Ring oder Käfig gegen einen klassischen Boxer überstehen würden, weil in den meisten Vereinen viel zu selten oder gar nicht hart gesparrt wird.
    halte ich für eine gewagte Behauptung, bei der Masse an Trainern, die es landes-/bundes-/europa-/weltweit gibt.
    Wobei ich selbst leider auch schon ein paar dieser Menschen kennengelernt habe :-(
    Aus dem solidarischen "Brot für die Welt" ist ein sozialdarwinistisches "Kuchen für mich" geworden. (Helge Schneider)

  7. #322
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    Hat er doch vollkommen Recht. Trifft auf die meisten Trainer bestimmt zu. Was die Abwanderungen abgeht, gibt es verschiedene Gründe. Damiano ist sicherlich nicht in der Position, dass für unseren Verein beurteilen zu können.
    Natürlich ist JJ sehr "wässrig" organisiert, weswegen es schwierig ist, eine verlässliche Aussage über Qualität und Ausrichtung zu geben. Ich lasse mich da schon lange auf keine Diskussion mehr ein, das kann jeder für sich selbst entscheiden, der bei uns oder anderen Vereinen trainiert. Können uns nicht über sinkende Mitgliederzahlen beschweren
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  8. #323
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    ...
    Mit dem Breitensport-Etikett lassen sich halt nur wenige fangen und so erzählt man lieber was von moderner Hybrid-Selbstverteidigung, obwohl die meisten Trainer keine Minute in einem Ring oder Käfig gegen einen klassischen Boxer überstehen würden, weil in den meisten Vereinen viel zu selten oder gar nicht hart gesparrt wird.
    Gewagte Theorie!
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  9. #324
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    Zitat Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
    Gewagte Theorie!


    Naja, wenn ich mich recht entsinne, beruht irgendeine gewaltsame Vergangenheitserfahrung seiner früheren Accounts darauf, dass er irgendwann mal im Budo unterwegs war und das ganze dann im Ernstfall verhängnisvoll versagt hat. Er wird mich im Zweifel unter Protest korrigieren

    Man muss aber einfach bestätigen, dass es schwierig wird, ein "System" zu klassifizieren, das eigentlich keinen wirklichen Prüfkriterien ausgesetzt wird. Im JJ ist die Wettkampfgestaltung wirklich speziell und insofern nur für manche reizvoll. Vom Prüfungswesen möchte ich gar nicht sprechen. Entweder man findet für sich persönlich einen Weg, daran zu wachsen und zu lernen oder man studiert Bewegungen mehr schlecht als recht ein. Ganz klar, dass es also vielfältige Ausprägungen gibt. Und wenn ich dann die Darstellung zum Thema "modernes System" und "Selbstverteidigung" lese, muss ich schmunzeln. Aber das ist natürlich nicht nur im JJ so. Und jeder, der sich länger mit unserer Materie beschäftigt, wird einen guten Weg finden, sich und seine Ansprüche zu verwirklichen. Da bin ich ganz ehrlich und schaue auf mich und mein Trainingsumfeld. Alles weitere ist mir im Grunde egal.
    Du wirst mir beipflichten, dass wir alle im Grunde eine große Familie sind. Und wenn man über den Tellerrand sieht, trifft man regelmäßig die gleichen"Verrückten"

    Und was Damiano und seinen Drang, nach meinen Beiträgen hier nochmals ins Gespräch zu kommen, betrifft: soll er reden
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  10. #325
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    Zitat Zitat von MCFly Beitrag anzeigen
    Was die Abwanderungen abgeht, gibt es verschiedene Gründe. Damiano ist sicherlich nicht in der Position, dass für unseren Verein beurteilen zu können.
    Von einem konkreten Verein war keine Rede, aber:

    Du selbst hast mir doch mal in einer PN geschrieben, dass Du kein guter Stand Up-Fighter bist. Wieso soll ich nun davon ausgehen, dass andere Trainer in eurer Schule einem versierten Vollkontakt-Kämpfer Stand halten würden?

    Natürlich ist JJ sehr "wässrig" organisiert, weswegen es schwierig ist, eine verlässliche Aussage über Qualität und Ausrichtung zu geben.
    Das maße ich mir auch nicht an. Deshalb auch "meistens" und nicht "immer" in meiner Wortwahl. Es gibt nicht DAS Ju-Jutsu, das ist mir klar. Das war zu meiner aktiven Zeit auch schon nicht anders... aber es gab und gibt klare Tendenzen.

    Zitat Zitat von MCFly Beitrag anzeigen
    Naja, wenn ich mich recht entsinne, beruht irgendeine gewaltsame Vergangenheitserfahrung seiner früheren Accounts darauf, dass er irgendwann mal im Budo unterwegs war und das ganze dann im Ernstfall verhängnisvoll versagt hat. Er wird mich im Zweifel unter Protest korrigieren
    Das hast Du richtig erinnert. Ich war einige Jahre im Ju-Jutsu aktiv und es hat mir damals auch Spaß gemacht.

    Leider war ich zu jung und zu doof, um einen technik-orientierten Budo-Breitensport mit sporadischen Sparrings, von einer wirklich straßentauglichen Kampfkunst unterscheiden zu können und es mussten mich erst zwei angetrunkene Boxer fast totschlagen, um mir ein Erweckungserlebnis zu bescheren.

    In der Breite hat das Ju-Jutsu leider keine gute Entwicklung genommen in den letzten 30 Jahren. Ende der 80er wurde im DJJV intensiv diskutiert, sich mehr am Boxen/ Kickboxen zu orientieren, so u.a. auch die Faust nicht mehr in die Hüfte zurückzuziehen; es sollte mehr und härter gesparrt werden; die Messerabwehr sollte durch mehr FMA-Input aufgemotzt werden und und und…

    Was wurde daraus? Nichts. Es wird im Jahre 2019 original herumgehüpft wie im Wettkampf-TKD, mit viel Gebrüll, wenig Kontakt, Faust in der Hüfte... und die lächerlichsten Selbstmord-Messerabwehren der Budo-Historie bekommen jetzt im JJ-Duo auch noch die große Bühne auf Meisterschaften.
    Geändert von Damiano R. (23-08-2019 um 06:43 Uhr) Grund: Korrekturen.

  11. #326
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    Es geht hier nicht um Dich oder mich. Ich bin schon sehr kein reiner Stand-UP-Kämpfer mehr, es wäre daher vermessen, zu behaupten, ich wäre in diesem Bereich gut. Alles andere tut hier nichts zur Sache.

    Es wäre nie die Intention unseres Vereins, JJ als "straßentaugliche Kampfkunst" anzupreisen. Und wenn Du -wie Du behauptest- von zwei Boxern verprügelt wurdest, hat das weniger mit der Kampfkunst als solches, als mit dem Hintergrund zu tun, wie Du in so eine Situation geraten konntest. Das alles ist aber ja hier kein Thema.

    Aus einem Training kann man eine Menge machen. Ein gutes Training -wie ich finde- setzt Schwerpunkte. Und daran sollten sich Aufbau, Techniken und eben auch die Teilnehmer orientieren. Ich sehe uns da auf einem guten Weg.
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  12. #327
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    Kann es evtl auch daran liegen das KK/KS/SV im allgemeinen mainstreamtauglicher geworden ist und sich das Angebot vervielfacht hat während die Anzahl an Leuten, die wirklich KS/KK/SV orientiert trainieren möchte Pi mal Daumen gleich geblieben ist und so das Niveau extrem verwässert wird?

    Wäre so ein Gedanke von mir. Das sich der Zeitgeist geändert hat und evtl die Grundvorraussetzungen im Vergleich zu vor 20-30 oder mehr Jahren geändert hat kommt dann erschwerend oben drauf.

  13. #328
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    Keine Kritik an euch oder sonst wen im Thread, aber mittlerweile denke ich wirklich gutes Training deckt einmal die Grundlagen ab und ist darüber hinaus aufklärerisch. In dem Sinne, dass die jeweiligen Schüler lernen sich selber zu informieren, weiter zu bilden, und auch mal kritisch zu hinterfragen. Ich glaube ein Fehler heutzutage besteht darin, dass da manche erwarten alles auf einem Silberteller präsentiert zu bekommen und sich zu sehr auf ihre Trainer verlassen. Halt so eine Ewartungshaltung wo man denkt der Club/Verein müsste jedes Detail micromanagen und wo man dann alles so passiv über sich ergehen lässt. Idealer Weise müsste ein Schüler irgendwann selber darauf kommen, dass da was mit der Motivation nicht stimmt und sich dann entweder abmelden oder eigenständig Wege finden um den Mangel abzustellen.

    Ich finde sowas tut auch der ganzen Vereinskultur gut, wenn die Leute ermuntert werden andere Sachen auszuprobieren und das Wissen dann nach Hause tragen und das Training bereichern.
    Geändert von oxox (23-08-2019 um 09:18 Uhr)

  14. #329
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    Bei der Selbstverteidigung zum Beispiel sollte finde ich ein Themenschwerpunkt gesunder Menschenverstand sein. Da sollte man nicht jede einzelne Eventualität individuell ansprechen müssen, sondern die Schüler so ausbilden, dass die von selber drauf kommen nicht unbedingt im Minirock nachts am Hauptbahnhof abzuhängen. Pauschal gesagt.

    So gesehen kann man das imho auch auf andere Sachen erweitern. Meintwegen sich selber ein bisschen aufzuwärmen, damit man im Training mehr Zeit für andere Sachen hat. Oder halt im Bezug auf Ernährung oder was weiß ich. Soll nicht heißen der Trainer hätte keine Verantwortung, aber der Sweetspot ist glaube ich dort wo sich eigenverantwortliche Schüler und gute Trainer die Hand reichen.
    Geändert von oxox (23-08-2019 um 09:25 Uhr)

  15. #330
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    Vergangene Woche wurde ich aufgefordert, mein Training dem eines anderen Vereins anzupassen, der folgendermaßen Werbung macht: "Bei uns werden Sie fit, ohne sich mit komplexen Bewegungen abmühen zu müssen!"

    Als wir das dann besprochen haben, kam heraus, dass derjenige, der diese Aufforderung aussprach, sich abends nur noch etwas auspowern, aber den Kopf nicht mehr einsetzen möchte. Denken müsste er schon den ganzen Tag. Eine andere Dame hat vor zwei oder drei Jahren auch mein Training verlassen, da sie als Steuerberaterin den ganzen Tag auf Details achten und viel denken müsste, das könne sie im Training nicht auch noch gebrauchen.

    Ehrlich gesagt finde ich das völlig in Ordnung. Allerdings sollten es die anderen auch in Ordnung finden, dass ich nicht bereit bin, ein reines Fitnesstraining "ohne komplexe Bewegungen" anzubieten. Meines Erachtens kann man sich bei Grundschule, Partnerübungen, Drills und auch bei Katas durchaus auspowern. Man muss nur wollen.

    Da viele Menschen heute im Job ziemlich an die Grenzen gebracht werden, verstehe ich auch, dass es vielen Leuten so geht. Und angesichts der vielen Fitnessstudios, bei denen kaum eine Verpflichtung zum Hingehen besteht, sind die Alternativen natürlich groß. Und wenn man ein paar Wochen nicht ins Karate geht, merkt man das eben sofort, insbesondere als Anfänger. Im Fitnesstraining stellt man sich eben einfach etwas weiter hinten hin oder nimmt ein paar Kilo weniger auf die Hantel.

    Ich für mich belasse es beim Karate "mit komplexen Bewegungen" und verzichte dann eben auf die TeilnehmerInnen, die StepAerobic, TaeBo, oder oder suchen.

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