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Thema: Guter Zeitpunkt zum wechseln?

  1. #1
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    Standard Guter Zeitpunkt zum wechseln?

    Es ist ja eigentlich nichts ungewöhnliches, dass Leute mehrere KK/KS-stile trainieren. Oft sieht man bei so manchen Großmeister Angaben wie zb "2.Dan Karate, 3. Dan Taekwondo, 9. Dan Chop Suey" usw. Auch ich habe für ca. ein Jahr den Stil gewechselt und bin vom Taekwondo in den FMA und JKD Bereich gegangen. Allerdings kams zu diesem wechsel nur weil ich mit den Leuten in meinem TKD Verein nicht mehr klargekommen bin, wäre damals alles glatt gelaufen würde ich wahrscheinlich heute noch dort trainieren. Nach einem Jahr im JKD/FMA bin ich umgezogen und verlor dann (leider) für ca. 2 Jahre komplett das Interesse. Bin jetzt seit nem Monat wieder in einem anderen TKD Verein aktiv. Aber gut, bevor ich komplett vom Thema abschweife ( ) komm ich mal zu meiner Frage:

    Wann ist für euch der perfekte Zeitpunkt um den Stil zu wechseln? Ich persönlich bereue es nicht JKD/FMA trainiert zu haben (wenn auch nur für ein knappes Jahr), es war eine gute Erfahrung und ich habe in diesem Jahr mehr bezüglich Selbstverteidigung gelernt als in 3 Jahren Taekwondo. Trotzdem weiß ich, dass ich sicher nicht ewig TKD trainieren werde. Ich habe in Sachen wie zb Grappling null Erfahrung und würde deshalb auch gerne mal BJJ ausprobieren bzw langzeitig trainieren. Wann ist der Zeitpunkt da an dem ihr quasi "eure Sieben sachen packt" und nach jahrelangen Training zu eurem Meister sagt, dass ihr weiterzieht? Ist ja auch nicht leicht, da sich in den Jahren sicher einige Freundschaften im Training gebildet haben.

  2. #2
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    Zitat Zitat von KwonChagi1 Beitrag anzeigen
    ...Wann ist der Zeitpunkt da an dem ihr quasi "eure Sieben sachen packt" und nach jahrelangen Training zu eurem Meister sagt, dass ihr weiterzieht? Ist ja auch nicht leicht, da sich in den Jahren sicher einige Freundschaften im Training gebildet haben.
    Wechseln muss ja IMHO nicht gleichbedeutend sein mit: A ganz aufhören, und plötzlich nur noch B machen.
    Es kann ja (je nach Umständen) auch bedeuten: A "auf kleiner Flamme" weitermachen" und B neu anfangen (Reinschnuppern); in dem Fall wäre/ war für mich "der optimale Zeitpunkt", wenn ich Lust auf was Neues habe (sei's ausschließlich, sei's um das Alte zu ergänzen (a la 'Blick über den Zaun')). Das Leben ist ja schließlich endlich, das Angebot je nach Wohnort oft begrenzt, also heißt's IMHO ua. der eigenen Neugierde folgen.
    Viel Glück dabei, welcher Weg es auch immer sein mag.
    HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)

  3. #3
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    Hallo KwonChagi,

    Du schreibst doch, dass du seit einem Monat in einem neuen Verein bist. Insofern hast du ja das Problem der jahrelangen Bindungen zu Mittrainierenden und dem Lehrer nicht. Wenn du, wie du sagst, das Gefühl hast, dass du zb in dem einen Jahr mit anderen Sachen so viel mehr über Selbstverteidigung gelernt hast, warum möchtest du dann wieder der zum TKD? Oder ist es vor allem der Wettkampf, der dich da anspricht? Und wenn du Lust auf BJJ hast, warum nicht einfach mal ausprobieren?

    Ich persönlich habe dann gewechselt, wenn ich etwas anderes interessanter fand und der Meinung war, ich könnte woanders mehr lernen. In deinem Fall würde ich persönlich also jetzt wechseln. Es sei denn, rs gibt gute Gründe, die dich beim TKD halten.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Sandro Vadacca Beitrag anzeigen
    Du schreibst doch, dass du seit einem Monat in einem neuen Verein bist. Insofern hast du ja das Problem der jahrelangen Bindungen zu Mittrainierenden und dem Lehrer nicht. Wenn du, wie du sagst, das Gefühl hast, dass du zb in dem einen Jahr mit anderen Sachen so viel mehr über Selbstverteidigung gelernt hast, warum möchtest du dann wieder der zum TKD?
    Danke erstmal für die Antwort :-)
    Tja, warum hab ich wieder TKD angefangen... Nun, zum einen war es mein "erster" Stil den ich ausgeübt habe, danach kam erst, wie gesagt das JKD usw. Back to the Roots quasi. Zum anderen war es der sportliche Aspekt. Ich habe in den Jahren in der ich quasi null Interesse an dem ganzen hatte um die 20 Kg zugenommen und wog gegen Ende stolze 110 KG...Ich musste also irgendetwas tun. Dieses Sportliche gab es in dem JKD Verein in dem ich war nicht wirklich. Da hast du dich am anfang ein wenig gelockert, bisschen Schattenboxen und dann gings auch schon mit den Techniken los. Es ist eben eine Kampfkunst bzw ein SV-Stil (wenn ichs so nennen darf). Beim Taekwondo kommt man dagegen schon mehr ins schwitzen. Bevor du da auch nur zu einem Kick ansetzt gibts 15-20 Minuten aufwärmen. Jumping Jacks, Liegestütze, eventuell Laufen. Es vergeht kein Training wo du nicht schwitzend heimgehst. Natürlich hätte ich genauso auch Fußball oder Fitness anfangen können wenns mir nur ums Gewicht verlieren geht, das wollte ich aber nicht weil ich das TKD doch irgendwie vermisst habe.

  5. #5
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    Zitat Zitat von KwonChagi1 Beitrag anzeigen

    Wann ist für euch der perfekte Zeitpunkt um den Stil zu wechseln?
    Gibt es dafür einen perfekten Zeitpunkt?
    Ist das nicht viel eher Interessenabhängig?!
    Natürlich bilden sich über die Jahre Freundschaften aber das sollte doch kein Grund sein, sich an einen Verein oder gar einen Stil zu "binden".
    Wenn du Lust hast, etwas Neues zu machen, dann mache es - im Herzen bleibst du deinem alten Stil und Meister doch weiterhin treu.
    Hör auf dein Herz - und mach´ dir keinen "Kopp" über irgendwelche Determinanten ala´ "richtiger Zeitpunkt" ;-)
    "ist in der Küche das Licht aus - schau in den Kühlschrank" ist eine Weisheit, die in der Kampfkunst, ebenso wie im Leben gilt

  6. #6
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    Zitat Zitat von * Silverback Beitrag anzeigen
    Wechseln muss ja IMHO nicht gleichbedeutend sein mit: A ganz aufhören, und plötzlich nur noch B machen.
    Es kann ja (je nach Umständen) auch bedeuten: A "auf kleiner Flamme" weitermachen" und B neu anfangen (Reinschnuppern);
    Naja... also angenommen ich würde TKD und JKD trainieren...das wären dann monatlich 155€ und das ist mir dann echt etwas zu teuer für beides ich wohne leider in einer Stadt in der KK/KS allgemein ziemlich teuer ist. Zahle im TKD 85 monatlich, beim JKD hab ich 60 bezahlt, mittlerweile hab ich aber mitbekommen, dass man da auch schon 70 monatlich zahlt. Außerdem bin ich jetzt auch nicht so der Typ der sich auf mehrere Sachen konzentrieren möchte.

  7. #7
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    Hmmm....ich habe 1970 mit Judo und Taekwon-Do angefangen, nach 12 Jahren nur noch auf das TKD fokussiert und bin bis heute dabei.
    Ich habe auf Seminaren und beim mitmachen in anderen Stilen viel für mich mitgenommen, wüsste jetzt aber nicht, warum ich mein Taekwon-Do aufgeben sollte.
    Ein Leben ist zu kurz, um eine KK/KS vollständig zu begreifen.
    Auch verstehe ich nicht, abgesehen vielleicht von widrigen Umständen, warum man dauernd was anderes machen sollte.
    Leider gibt es in unserer schnell lebigen Zeit viel zu wenige, die sich voll und ganz auf eine Sache konzentrieren können. Hier mal ein bisschen, cda mal ein bisschen.
    Es gibt da so ein altes Sprichwort:"Du kannst viele Dinge tun, aber nur eine Sache meisterlich beherrschen."

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  8. #8
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    Zitat Zitat von KwonChagi1 Beitrag anzeigen
    Naja... also angenommen ich würde TKD und JKD trainieren..
    Ich würde da ständig durcheinander kommen - die Abkürzungen sind sich einfach zu ähnlich.

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