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Thema: Grappling im täglichen Leben

  1. #1
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    Standard Grappling im täglichen Leben

    Blöde Überschrift, aber mir fällt nichts besseres ein.
    Ich liebe Grappling. Fast alles in meinem Leben dreht sich darum. Luxus.
    Aber ich kenne natürlich viele Leute, die das Training in ihr Leben reinquetschen müssen. Und die deswegen natürlich an und ab auch Probleme damit haben. Wie schafft ihr euch eure Balance zwischen Training und dem Rest? Wie erholt ihr euch, wenn ihr noch Energie für den Rest haben müsst und braucht? Wie schätzt ihr eure Pausen ein?
    Frank Burczynski

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  2. #2
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    Ich trainiere zwar kein Grappling, aber denke dass man deine Frage auf alle die etwas trainieren erweitern kann.

    1. Man muss klare Prioritäten setzen. Was will ich erreichen? Ist mir das was ich trainiere wichtig? wenn ja dann baue ich mein leben Außenrum oder versuche mindestens.
    2. Training reinquetschen, ist aus meiner Sicht schon Falsch, sehe Punkt 1

    Ich habe auch den Luxus dass ich mein Leben Außenrum bauen könnte.

  3. #3
    KwonChagi1 Gast

    Standard

    Bin zwar (noch) kein Grappler aber ich bezieh das jetzt einfach mal auf den Stil den ich trainiere ;-)

    Ich trainiere Taekwon-Do, Montag ist bei mir so ein Pflicht-Trainingstag. Wenn nicht da, dann nie!!! (natürlich leicht übertrieben die aussage )
    Den Dienstag lass ich ab und an mal aus
    Mittwoch ist bei uns leider nur Training für Fortgeschrittene.
    Donnerstag wieder ein Pflicht-Trainingstag da man sich an dem Tag aufs Sparring fokussiert. Muss an der Stelle sagen, dass ich den Kwon Jae Hwa Stil des TKD trainiere der sich mehr an Breitensport erinnert und eigentlich eine Kontaktlose Kampfkunst ist weil Philosophie und so (an die hält sich wie man sieht aber nicht jeder)
    Freitag ist bei mir meistens ein Chilltag wo ich mich aufs Wochenende freue
    Samstag ist um 10 Tagwache weil Morgentraining. Für mich eine gute Wahl um in den Samstag zu starten.

    Wenn es was anderes zu erledigen gibt (weiß ja nicht wie das bei dir ist), dann guck ich, dass ich das am Freitag mache.
    Geändert von KwonChagi1 (18-09-2019 um 10:19 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Blöde Überschrift, aber mir fällt nichts besseres ein.
    Ich liebe Grappling. Fast alles in meinem Leben dreht sich darum. Luxus.
    Aber ich kenne natürlich viele Leute, die das Training in ihr Leben reinquetschen müssen. Und die deswegen natürlich an und ab auch Probleme damit haben. Wie schafft ihr euch eure Balance zwischen Training und dem Rest? Wie erholt ihr euch, wenn ihr noch Energie für den Rest haben müsst und braucht? Wie schätzt ihr eure Pausen ein?
    Bedingt durch Familie(kleines Kind), stressiger Arbeit(Küchenchef) und meinem anderen Training(PTK) schaffe ich es nur noch 2 mal pro Woche ins BJJ Training
    Meine Regeneration besteht darin, daß ich unter der Woche relativ früh schlafen gehe( so zwischen 20.30 und 22h) bzw am Wochenende Mittagsschlaf halte- wobei die Müdigkeit und das von der Woche kaputt sein immer erst wirklich Sonntags raus kommt
    Wirklich Familienzeit, um was gemeinsam zu unternehmen ist Samstags so ab 13h und den ganzen Sonntag- wobei dann bei gutem Wetter am Strand abgehangen wird
    Geändert von Stixandmore (18-09-2019 um 20:14 Uhr)

  5. #5
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    So blöd das vielleicht auch erst einmal klingt:

    Auch Freizeit (und dazu zähle ich BJJ bzw. Training jetzt mal dazu) erfordert ein gewisses Maß an Planung wenn es nicht in Stress ausarten soll. Ich habe dafür z.B. meine Trainingstage "gefixt" und versuche die Arbeit dann darum herum zu bauen bzw. Termine und Co. nach Möglichkeit dann so zu legen, dass diese nicht kollidieren. Klappt halt auch nicht immer aber deutlich besser als die Variante "Ich gehe dann wenn es passt / ich Zeit habe...".

    Hat den weiteren Vorteil, dass ich im Prinzip auch öfter einen "Ruhetag" (oder zumindest gruppentrainingsfreien Tag) zwischen den Einheiten habe, so dass es bislang auch mit der Regeneration ganz gut passt.


    Ansonsten denke ich macht es auch viel aus, wenn man selbst eine realistische Sicht auf sich und die möglichen Ziele hat. ADCC wird es halt bei mir so nicht mehr werden - was für mich aber auch vollkommen ok ist. Und wenn es dann wirklich mal so kommt, dass aufgrund anderer Verpflichtungen das Gruppentraining eine Woche lang mal etwas hinten anstehen muss (oder ggf. auch mal für eine Woche komplett flach fällt) dann ist das halt so und auch kein Beinbruch.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

  6. #6
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    Zitat Zitat von Stixandmore Beitrag anzeigen
    Bedingt durch Familie(kleines Kind), stressiger Arbeit(Küchenchef) und meinem anderen Training(PTK) schaffe ich es nur noch 2 mal pro Woche ins BJJ Training
    Meine Regeneration besteht darin, daß ich unter der Woche relativ früh schlafen gehe( so zwischen 20.30 und 22h) bzw am Wochenende Mittagsschlaf halte- wobei die Müdigkeit und das von der Woche kaputt sein immer erst wirklich Sonntags raus kommt
    Ich finde es geil dass jemand mit diesem Pensum schreibt, dass er "nur" zweimal die Woche zum BJJ geht Ich habe Schüler, die zu gestresst sind auch nur einmal die Woche zum Training zu kommen weil sie einfach keine Zeit mehr haben seit sie 35 h die Woche arbeiten müssen

  7. #7
    KwonChagi1 Gast

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    Zitat Zitat von Eskrima-Düsseldorf Beitrag anzeigen
    Ich finde es geil dass jemand mit diesem Pensum schreibt, dass er "nur" zweimal die Woche zum BJJ geht Ich habe Schüler, die zu gestresst sind auch nur einmal die Woche zum Training zu kommen weil sie einfach keine Zeit mehr haben seit sie 35 h die Woche arbeiten müssen
    Wenig Arbeit, mehr Geld

  8. #8
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    Im Moment gehe ich leider nur dann, wann es passt. Familienumstände und leider auch ein langer Anfahrtweg. Ich könnte natürlich den Verein wechseln, fühle mich aber in dem jetzigen sauwohl. Also läuft es vorerst auf ein mal die Woche raus + jeden Tag bissl was zuhause. Ehrlich gesagt fühlt es sich z.Z. auch ganz angenehm an, aber ich habe auch keine großen Ambitionen.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Eskrima-Düsseldorf Beitrag anzeigen
    Ich finde es geil dass jemand mit diesem Pensum schreibt, dass er "nur" zweimal die Woche zum BJJ geht Ich habe Schüler, die zu gestresst sind auch nur einmal die Woche zum Training zu kommen weil sie einfach keine Zeit mehr haben seit sie 35 h die Woche arbeiten müssen
    35Std Woche? Da träum ich von- hier sind 42-45Std normal
    Samstags morgen nach dem Kalitraining pfeiff ich dann aber auch aus dem letzten Loch

  10. #10
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    Zitat Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
    Blöde Überschrift, aber mir fällt nichts besseres ein.
    Ich liebe Grappling. Fast alles in meinem Leben dreht sich darum. Luxus.
    Aber ich kenne natürlich viele Leute, die das Training in ihr Leben reinquetschen müssen. Und die deswegen natürlich an und ab auch Probleme damit haben. Wie schafft ihr euch eure Balance zwischen Training und dem Rest? Wie erholt ihr euch, wenn ihr noch Energie für den Rest haben müsst und braucht? Wie schätzt ihr eure Pausen ein?
    Ich gehe davon aus, dass du als Gym Owner und Trainer im Hauptberuf so gut wie täglich auf der Matte bist, so dass du ein ganz anderes Pensum fährst als unser eins. Für mich als 3facher Familienvater ist das BJJ Training 3x die Woche der Ausgleich zum Dienst. An dienst- und trainingsfreien Tagen entspannen wir uns einfach. Zusammen schwimmen gehen, ins Kino, Ausflüge ohne zu stressen...das ist dann die Entspannung. Und wenn die Großeltern mal auf die Kids aufpassen, dann gehen meine Frau und ich auch mal aus oder saunieren. Darüber hinaus ein paar Trainingsreisen über das Jahr. Das reicht mir persönlich um den Akku aufzuladen- diese Balance zu haben finde ich äußerst wichtig...man muss halt auch mal "nein" sagen und kann es halt nicht allen Recht machen.

  11. #11
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    Kompromisse muss man eingehen. Am liebsten wäre ich 6 mal die Woche auf der Matte! Aber ich bin eben nicht allein auf dieser Welt.
    Normalerweise bin ich 4 mal die Woche in meinem Gym. An den tagen an denen ich "frei" habe nehme ich mir viel Zeit für meine Beziehung oder meine Arbeit.

    Ich stehe früh auf damit ich bereits 17:30 aus dem Büro komme. Da entstehen oft Konflikte da viele Meetings locker bis 18:30 gehen.
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    No Gain with Pain: www.magcell.de

  12. #12
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    Zitat Zitat von Guv´nor Beitrag anzeigen
    Kompromisse muss man eingehen. Am liebsten wäre ich 6 mal die Woche auf der Matte! Aber ich bin eben nicht allein auf der Welt.
    Genau! Da bin ich ganz deiner Meinung.

  13. #13
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    Ach so Geschäftsreisen sind lästig. Da ist man eben eine Woche komplett weg. Die Jungs trainieren auch mal ne Woche alleine das ist nicht das Problem. Aber die Umstellung zwischen den Zeitzonen, das gute-schlechte Essen und das kurze Workout im Hotelzimmer...

    In Barcelona ging ich sehr oft Freitags in einen Judo-Klub der berühmt war für sein gutes Ne-Waza, dort trainierte auch ein ehem. Olympischer Athlet der dafür berühmt ist das er als Robin GRacie sein Dojo eröffnete mal vorbei ging alle Submittete und Robin grade so von der Uhr gerettet wurde. Der Klub heißt Judo Condal und ist beim Plaza Espanya falls mal wer dort vorbeischauen mag. Viele der Judo-Ka sind auch Blackbelts im BJJ. Die alten "Herren" bewunderte ich immer sehr. Extrem stark, technisch, nett. Und es schien einfach zu stimmen...die trainieren da 3 mal die Woche und Freitags ist gemeinsames Abendessen.


    In Russland sagt man "wer langsam geht kommt weiter" und das scheint zu stimmen. Ich sah viele Leute die 2 mal am Tag trainierten und die machen nun gar kein BJJ mehr. Du musst deine Dosis finden die es dir ermöglicht so viel zu trainieren wie du magst und Arbeit Familie und Ruhe in Einklang zu bringen.
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  14. #14
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    Zitat Zitat von Guv´nor Beitrag anzeigen
    Ich stehe früh auf damit ich bereits 17:30 aus dem Büro komme. Da entstehen oft Konflikte da viele Meetings locker bis 18:30 gehen.
    ja das ist für die chefs ohne hobby und die "marathon chefs", die morgen vor dem job laufen, um dann um 10.00 auftauchen.

  15. #15
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    Ach ich glaube das ist auch eine Sache der Proritäten. Wenn ich unbedingt will, dann finde ich auch einen Weg mein Training in einen stressigen Arbeits- und Familienalltag zu integrieren. Und was aus meiner Sicht das wichtigste ist: man braucht (wenn man Familie hat) einen Partner, der das alles mitmacht. Ohne das wird es wirklich schwierig.

    Ich finde Training ist auch nicht wirklich reingequetscht. Training ist für mich die Regeneration von der Arbeit und meine Zeit für mich.

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