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Thema: Was macht das Messer in der Tasche ?

  1. #586
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    Standard

    Das es bei frei verkäuflichem Pfeffer die unterschiedlichsten Sachen gibt, das Zweifel hier ja auch keiner an
    Ich schrieb ja nicht ohne Grund „vernünftiges Pfefferspray“ (Fox, Sabre etc.)

    Die Wirkweise ist dosisabhängig und beruht auf biochemischen Prozessen. Wie gesagt, ich habe noch nie erlebt, dass die Schleimhäute nicht dicht gemacht haben. Wie die Leuta dann noch drauf sind, das ist natürlich noch eine andere Sache. Gucken konnten sie auf alle Fälle alle nicht gescheit.

    Gutes Pfeffer halte ich persönlich immer noch für die Beste „zivile“ SV, wenn man weiß was es kann und was nicht...

  2. #587
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    Standard

    An dem Beispiel Bonn sieht man auch deutlich wie sich Wahrnehmungen verschieben können.
    Jemand der täglich den Bonner Bahnhof nutzt (und nicht durch den neuen Schwerpunkt kommt) wird mit der Verlagerung ein erhöhtes Sicherheitsgefühl haben, jemand der im Viertel wohnt, in dem der Schwerpunkt jetzt liegt, wird dagegen eine deutliche Verschlechterung feststellen.
    Ich selbst bin abends noch durch sehr viele unterschiedliche Ecken von Bonn gelaufen (Rheinufer, Innenstadt). Den angesprochenen Bereich habe ich aber nur gestreift, d.h. dieses Problemgebiet ist mir nicht aufgefallen.

  3. #588
    Gast Gast

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    Pfefferspray??






  4. #589
    oxox Gast

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    Als Durchreisender ist die Wahrnehmung finde ich allgemein anders gewichtet. Die Junkies die irgendwo tagsüber herum hängen sind eine Sache, das Problem ist imho eher das sonstige Klientel was durch so ein Biotop angezogen wird, wo die Junkies unten an der Nahrungskette die Lebensgrundlage für die darüber darstellen. Andererseits muss das Geld ja irgendwo herkommen und irgendwo hingehen. Da halt Beschaffungskriminalität, Prostitution, etc. und die muss ja nicht am Bahnhof stattfinden.

    Finde das ist auch durchaus analog zu sehen mit der Messerthematik und meinem Statement, dass man das Problem verstehen muss bevor man es lösen kann. Das Bonner Loch einfach zu renovieren bzw. zu "verbieten" und da ein Kaufhaus drauf zu setzen oder was auch immer hat halt auch nichts gebracht. Im Gegenteil, da bilden sich dann auf einmal Metastasen an anderer Stelle. Selbst wenn man die Junkies aus Bonn raus bekäme hören die doch nicht auf Drogen zu nehmen und verteilen sich auf einmal an den Gleisen entlang in die Vorstädte.

    Nebenbei. So ein ähnliches Problem haben wir hier übrigens mit Papageien . Genauer mit so grünen Halsbandsittichen, die sich in Bonn breit gemacht haben. Die verteilen sich langsam in die Vorstädte und ich hatte letztes Jahr meine erste Sichtung. Ein kleines Schwärmchen flog hier rum.

  5. #590
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    Zitat Zitat von oxox Beitrag anzeigen
    Nebenbei. So ein ähnliches Problem haben wir hier übrigens mit Papageien . Genauer mit so grünen Halsbandsittichen, die sich in Bonn breit gemacht haben. Die verteilen sich langsam in die Vorstädte und ich hatte letztes Jahr meine erste Sichtung. Ein kleines Schwärmchen flog hier rum.
    nachfahren von aus dem kölner zoo ausgebrochenen vorfahren.
    hier, im norden kölns, eine Plage. die scheißen mir regelmäßig das autodach voll, wenn ich unter nem baum parke. die haufen sind größer als bei "normalen" vögeln. und die hängen immer in banden rum und machen lärm. plappern lautstark in fremden zungen, bis einem das hirn qualmt.
    nehme ab jetzt immer mein messer mit. irgend was muss man doch gegen diese fremdländischen kacker unternehmen!
    messer ist gerechtfertigt. die kommen immer in haufen zu mindestens 5 oder 6, gerne auch im dutzend.

    edit: ich glaube, ich sollte mir wurfmesser anschaffen. mit dem necknife werfen bringt irgendwie nichts.
    Geändert von amasbaal (19-11-2019 um 16:10 Uhr)
    "I prefer them to be awake when I severe their arms and beat them to death with it." Maul Mornie und sein Verhältnis zu k.o.s

  6. #591
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    Ich sag nur: Phaser!

  7. #592
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    Zitat Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
    ...im norden kölns, eine Plage. die scheißen mir regelmäßig das autodach voll,
    Die haben Düsseldorfer bei Euch ausgesetzt damit ihr zugeschissen werdet

  8. #593
    oxox Gast

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    Die Düsseldorfer haben die Brunnen vergiftet1!! Mit Alt!!

  9. #594
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    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Zu Bonn: Danke für die Infos. Ich war durch die Medien auf eine nicht ganz unkritische Stadt eingestellt
    nun ja, wenn zu bonn in dieser richtung was in den medien ist, dann geht es meist um tannenbusch oder (häufiger, da dank rtl-berichten und fällen wie niklas p. - https://www.bild.de/regional/koeln/k...9242.bild.html - bekannter) bad godesberg. beides teile bonns, die man als normaler durchreisender eher nicht so zu gesicht bekommt, wenn man es nicht bewusst drauf anlegt.

    zu bad goesberg empfehle ich immer wieder gerne diesen (älteren) artikel: https://www.fr.de/panorama/bad-godes...-11513032.html - man beachte veröffentlichungszeitpunkt und medium...

    und fand stattdessen eine sehr lebenswerte (Kleinj-)stadt zum einkaufen und abends ausgehen.
    ja, das ist immer wieder erstaunlich: wenn man es nicht gerade bewusst im hinterkopf hat, merkt man irgendwie kaum, dass man da in einer 300.000 einwohner stadt rumläuft...
    "Self defense, martial arts and fighting are as similar\different to each other as tennis, badminton and ping pong are." Rich Dimitri

  10. #595
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    Bad Godesberg ist auch ein Entwicklungsresultat der letzten Jahre, wie mir scheint. Früher war es dort ruhig, Konrad Beikircher sprach ja nicht ohne Hintergrund vom "Paderborn am Rhein" (soll heißen, viele ältere, gut betuchte Bewohner).
    Ist eigentlich ein passendes Beispiel, dass sich Gegebenheiten verlagern, manchmal eben ins Negative. Müsste eigentlich nochmal abends durch die Innenstadt, war ich lange nicht mehr. In Bonn bin ich aber auch heute noch gerne unterwegs.
    It 's not who I'm underneath but what I do that defines me. Bruce Wayne
    Dabei würdest Du sogar beim Schattenboxen verlieren. Kannix

  11. #596
    Gast Gast

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    Zitat Zitat von MCFly Beitrag anzeigen
    Wenn ein Messer rechtzeitig (aus Verteidigersicht) ins Spiel kommt, man also noch ein gewisses Zeitfenster vor einem Angriff besitzt, ist Distanz das oberste Gebot. Das hat mit Ju-Jutsu nichts zu tun, frag Vertreter anderer Stile.
    Distanz macht nur Sinn, wenn das Zeitfenster eine Flucht ermöglicht oder das eigene Aufrüsten auf eine letale Waffe.

    Du weisst doch selbst, dass Du die Distanz nicht lange wirst halten können und somit zwangsläufig sterben wirst, wenn dir niemand zur Hilfe eilt oder der Angreifer ablässt.

    Ein Stock schafft zunächst Distanz und Zeit, verhindert einen schnellen Einschlag, richtig, aber er verhindert auch die bessere Überlebensstrategie, nämlich die, den Messerarm unter Kontrolle zu bringen.

    Distanz gegen ein Messer bedeutet zwangsläufig auch, dass der Aggressor immer neue Chancen erhält zu treffen. Das hält niemand lange durch. Früher oder später wird es gelingen den Stock zu unterlaufen oder deinen Stockarm schwer zu verletzen. Und dann...

    Noch einmal: zwischen Flucht und Infight gilt - wenn man einen Gegenstand zwischen sich und den Angreifer bringen kann, ist das in aller Regel von Vorteil: das kann ein Stuhl sein, eine Tasche, eine Jacke oder auch ein längerer Stock, ganz klar.
    Zwischen Flucht und Infight gibt es die Halbdistanz und die bietet im Messerkampf imho die besten Möglichkeiten, wenn ich es nämlich schaffe meine Vitalzonen fernzuhalten, aber gleichzeitig die Messerhand des Aggressors zu erreichen, zu kontrollieren oder schwer zu verletzen.

    Ich halte es sowohl für einen Fehler gegen ein Messer sich auf Distanzgewinn zu versteifen, als auch den Infight zu suchen, um den Messerarm zu blockieren. Die Distanz verlängert nur ein Spiel, das man in aller Regel verlieren wird und der Infight bietet so viele Risiken, dass man über eine 50/50-Chance kaum signifikant hinauskommen wird.

    Ich mache weder das eine, noch das andere... aber was ich genau mache, werde ich nicht diskutieren, denn es bringt ja nichts. Als ich vor ein paar Monaten hier veröffentlicht habe, dass ich mit fremden Testangreifern herausgearbeitet habe, dass zwei Drittel der Angreifer zur größten Trefferfläche/ Brust stechen, wurde ich niedergemacht und verhöhnt... ein paar Monate später hat die Berliner Charitè eine Studie zu Messeropfern veröffentlicht und meine Erkenntnise 1:1 bestätigt... ich lasse es einfach gut sein und jedem seinen persönlichen Messerglauben.

    Diese Messerdiskussionen sind eigentlich Lebenszeitverschwendung. Leute, wehrt ein Messer ab, wie ihr es für richtig haltet und viel Glück damit. Ich muss und will niemanden missionieren. Die einen werden immer ein Messer führen, die anderen lassen es eben bleiben... auch das wird den Lauf der Welt nicht ändern.

  12. #597
    oxox Gast

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    Ich habe den Eindruck das viele Kölner und Bonner Yuppies zum laichen in die Neubausiedlungen in den Vorstädte flüchten, wenn man es so nennen kann. Kölner Kennzeichen sieht man hier immer öfter. So ein bisschen wie in Amerika wo Leute aus Portland und LA abhauen und dann nach Austin oder Boulder gehen.

  13. #598
    Gast Gast

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    Ob man da ohne eigenes Messer noch zeitgemäß aufgestellt ist?

    200 aggressive Jugendliche... prost Mahlzeit.

    https://www.bz-berlin.de/berlin/mitt...r-monbijoupark

  14. #599
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Ob man da ohne eigenes Messer noch zeitgemäß aufgestellt ist?

    200 aggressive Jugendliche... prost Mahlzeit.

    https://www.bz-berlin.de/berlin/mitt...r-monbijoupark
    Was willst Du da mit nem Messer? Wenn die es wirklich wissen wollen, bist du trotzdem Zweiter. Kannst dich höchstens noch teuer verkaufen.
    Kannix, 24.06.2010, 14:17 Uhr: "Also ich hab noch oben ein Luftgewehr, ganz normal. Bei Katzen jedenfalls gibts keine sichtbaren Verletzungen"

  15. #600
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    Zitat Zitat von Damiano R. Beitrag anzeigen
    Ein Stock schafft zunächst Distanz und Zeit, verhindert einen schnellen Einschlag, richtig, aber er verhindert auch die bessere Überlebensstrategie, nämlich die, den Messerarm unter Kontrolle zu bringen.
    Das soll kein Exkurs Stock vs Messer werden. Aber noch einmal: wenn es dem Angreifer gelingt, die effektive Distanz für einen Stockangriff zu unterlaufen, muss man natürlich auf andere Alternativen zurückgreifen. Daher Training.
    Ich will mich nicht zu oft wiederholen: es geht mir um Abwägung. In der absoluten Einschätzung hast Du schon Recht. Gegen einen sehr entschlossenen oder sehr erfahrenen Angreifer verspricht das eigene Messer die beste Überlebenschance. Die Abwägung ist: wie wahrscheinlich ist genau diese Konstellation? In einem von vorne herein unwahrscheinlichen Szenario. Kann man sich einmal überlegen. Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand, der Messerkampf trainiert, dies tut, um auf der Straße Leute abzustechen? Wesentlich unwahrscheinlicher, als dass er dies zur eigenen Verteidigung trainiert, hoffe ich
    Daher ist es eine Frage der persönlichen Einschätzung, ob ich per se davon ausgehe, dass der Angreifer in den tödlichen Infight gelangt, oder ob ich davon ausgehe, dass ich -unter Beachtung von Prävention und gebotener Vorsicht!- im Vorfeld agieren kann und mir hierdurch den Vorteil verschaffe, dass dieser Infight erst gar nicht entsteht. Nicht jeder ist nach Treffern mit einer Schlagwaffe motiviert, zwingend weiter zu agieren.
    Das ist also alles Ansichtssache. Ich empfehle meinen Schülern, sofern diese mich fragen, daher eher zu einer Verteidigungswaffe mit hoher Reichweite. Der Spazierstock oder Regenschirm ist ein passendes Beispiel, da man diese Sachen direkt offen führt und sofort zur Verfügung hat. Letzten Endes ist es eine persönliche Entscheidung, ich habe eigentlich alles hierzu geschrieben.

    Distanz gegen ein Messer bedeutet zwangsläufig auch, dass der Aggressor immer neue Chancen erhält zu treffen.
    Aber nur, wenn er die Distanz unterläuft. Das ist der Punkt.

    Ich halte es sowohl für einen Fehler gegen ein Messer sich auf Distanzgewinn zu versteifen
    Würde ich nie empfehlen. Eine Waffe ist immer "nur" eine Option. In vielen Konstellationen kommt sie gar nicht zum Einsatz. Du kannst doch nicht nur eine Ausgangslage trainieren. Ist genauso wie beim Infight. Wenn man keine Alternative hat, muss man eben ran. Und dann -so meine Meinung- schnellstmöglich den Waffenarm blockieren, z.B. mit Alligatorgrip. Aber führt jetzt zu weit.

    Diese Messerdiskussionen sind eigentlich Lebenszeitverschwendung.
    Kommt auf die Diskussion an. Ist hier in der aktuellen Richtung aber auch kein Thema.
    It 's not who I'm underneath but what I do that defines me. Bruce Wayne
    Dabei würdest Du sogar beim Schattenboxen verlieren. Kannix

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