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Thema: Erfahrungen mit Leber- und Milz-Treffern?

  1. #1
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    Standard Erfahrungen mit Leber- und Milz-Treffern?

    Frage:
    Welche eigenen Erfahrungen habt Ihr mit Leber- oder Milz-Treffern, um den Gegner entweder KO zu schlagen oder dem Gegner in Form von Wirkungstreffern ordentlich zuzusetzen? (Kommt es dabei sehr häufig auch zu Rippenbrüchen?)

    Bitte nur eigene Erfahrungen! (Austeilen oder Kassieren?)

    Nachtrag vom 29.09.2019:
    Hintergrund meiner Frage ist nur, dass ich meinen Gegner im Falle von Wettkämpfen zwar deutlich besiegen möchte, aber nicht unbedingt in die Unfallchirurgie prügeln möchte. Aus diesem Grunde möchte ich mit besonderem Lerneifer die Techniken trainieren, mit denen man Kämpfe früh beenden kann, ohne dem Gegner Langzeit-Verletzungen zumuten zu müssen.
    Geändert von Seniorfighter (29-09-2019 um 11:59 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    lol. da hau lieber auf den kopf , dann kommen die auswirkungen erst später

    wettkämpfe mit 53?? da gibt es gegner an jeder ecke

  3. #3
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    Hrm, was soll man da sagen... Ja, Lebertreffer machen richtig aua? Und ja, das kann ich aus eigener Erfahrung (im Geben und im Nehmen) bestätigen. Das wirst du aber bereits wissen...

    Ich kann den Wunsch zu siegen, aber den Gegner trotzdem nicht ernsthaft zu verletzen durchaus verstehen. Ich bin ein friedliebender Mensch, der Vollkontakt-Kampfsport betreibt, da ist dieser Gegensatz automatisch mit drin. Wenn du aber tatsächlich erfolgreich in Wettkämpfen sein willst, musst du dich davon etwas lösen können und akzeptieren, dass im Ring zwei Menschen stehen, die sich des Risikos bewusst sind und dieses freiwillig auf sich nehmen.

    Klar kannst du versuchen, dich auf "effektive aber harmlose" Techniken zu verlegen, aber gegen ebenbürtige Gegner wirst du so schnell an Grenzen kommen. Im Kampf sollte es nicht darum gehen deine "Wunschtechniken" anzubringen, sondern den Gegner dort zu treffen, wo er offen und verletzlich ist (innerhalb des Regelwerks, versteht sich). Das kann mal die Leber sein, ein anderes mal ist es eben das Kinn. Wenn du gewinnen willst, ist das halt einfach so. Und spätestens wenn dein Gegner erst mal mit voller Power auf dich zukommt, dir Schmerzen versetzt, droht dich KO zu schlagen, wirst du in erster Linie den Kampf beenden wollen, anstatt den Gegner zu schonen.

    Ich kenne durchaus Leute, die aus diesem Grund aufgehört haben an Wettkämpfen teilzunehmen, da sie mit dem Gedanken, einen Gegner zu verletzen einfach nicht länger klar kamen. Das respektiere ich absolut.

    Wenn du aber kämpfen willst, musst du alle Freundlichkeit für die Dauer des Kampfes ablegen können. Nach dem Kampf darf man sich dann gerne wieder umarmen (und froh sein, wenn der Gegner tatsächlich nicht in der Unfallchirurgie gelandet ist).

  4. #4
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    Zitat Zitat von Seniorfighter Beitrag anzeigen
    Frage:
    Welche eigenen Erfahrungen habt Ihr mit Leber- oder Milz-Treffern, um den Gegner entweder KO zu schlagen oder dem Gegner in Form von Wirkungstreffern ordentlich zuzusetzen? (Kommt es dabei sehr häufig auch zu Rippenbrüchen?)

    Bitte nur eigene Erfahrungen! (Austeilen oder Kassieren?)

    Nachtrag vom 29.09.2019:
    Hintergrund meiner Frage ist nur, dass ich meinen Gegner im Falle von Wettkämpfen zwar deutlich besiegen möchte, aber nicht unbedingt in die Unfallchirurgie prügeln möchte. Aus diesem Grunde möchte ich mit besonderem Lerneifer die Techniken trainieren, mit denen man Kämpfe früh beenden kann, ohne dem Gegner Langzeit-Verletzungen zumuten zu müssen.
    Ein sehr lobenswertes Ziel.
    Damit ist man jedoch falsch in der Sportart denke ich. Den Argumenten von Jach kann man nichts entgegensetzen. Die Personen die sich im Ring bewegen, wissen meistens warum sie dort sind.
    Btw. ein Leberriss ist auch nicht so das wahre...

  5. #5
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    Frag mich auch was Du mit 53 bei Wettkämpfen willst. Nach einem Lebervolltreffer ist mir erstmal die Lust am Sparring vergangen. Lerneffekt war auch dabei, immer schön den Ellenbogen an die Rippen und die Leber schützen. Ich hab nur eine Leber.

  6. #6
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    Ein Rippenbruch ist im Gegensatz zu einem Riss der Milz relativ harmlos. Aber wie willst du deine Kraft den so genau dosieren? Wie den Treffer so exakt an einem sich bewegenden, schlagenden Gegner anbringen? Das ist doch reine Phantasie. Klar versuchst du im Kampf die Leber zu treffen. Das schaffen die meisten Kämpfer im Laufe des Kampfes nicht. Und du willst das dann noch exakt dosiert und gezielter können? Klingt für mich unrealistisch.
    Ach und wenn jemand deine Leber trifft erinnerst du dich an den Schmerz. Der kommt meist leicht verzögert, dafür aber sehr deutlich und die Leber meldet sich danach um so deutlicher bei jedem weiteren Kontakt.
    Grapple&Strike
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  7. #7
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    Ich habe in 20 Jahren Boxsparring maximal ein Dutzend K.O. Schläge zum kopf gelandet und dafür mehrer Dutzende Körper K.O. s erzielt .
    Der Kopf wird meistens besser verteidigt als der Körper.
    Geändert von El Greco (04-10-2019 um 17:46 Uhr)

  8. #8
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    Zitat Zitat von el greco Beitrag anzeigen
    der körper wird meistens besser verteidigt als der körper.
    :d

  9. #9
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    Danke für Eure Tipps und Meinungsäußerungen.

    Mag sein, dass ich in der falschen Sportart bin, aber für einen Schritt rückwärts ist es bei mir leider zu spät, denn ich kann nicht mehr aufhören.

    Zitat Zitat von Steinbock Beitrag anzeigen
    Frag mich auch was Du mit 53 bei Wettkämpfen willst. Nach einem Lebervolltreffer ist mir erstmal die Lust am Sparring vergangen. Lerneffekt war auch dabei, immer schön den Ellenbogen an die Rippen und die Leber schützen. Ich hab nur eine Leber.
    Sparring macht mir jedes Mal großen Spaß, auch wenn meine Partner meist mehr als doppelt so häufig treffen wie ich, da sie auch entsprechend häufiger trainieren und zudem jünger sind. Ich musste zwar schon gelegentlich zwei Wochen aussetzen, da mal die Nase, mal die kurze Rippe und mal die Schulter geprellt bzw. gezerrt waren, jedoch habe ich bisher im Sparring noch nie Schmerzen gehabt. Akute Beschwerden setzten bei mir stets erst Stunden später ein und hielten sich glücklicherweise in Grenzen.
    Meine Sparringspartner haben an Verletzungen bisher bei sich nur angebrochene Rippen und gebrochene Nasen erwähnt.
    Es hat natürlich einen ganz besonderen Reiz, einmal vor Zuschauern und Ring-/Kampfrichtern zu boxen.

  10. #10
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    Standard

    du scheinst eine falsche selbsteinschätzung von dir zu haben:

    du wirst deinen jüngeren trainingspartner wahrscheinlich keine verletzungen zu fügen, auch wenn du dir mühe gibst

    umgekehrt sieht das ganze wohl anders aus

  11. #11
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    Zitat Zitat von marq Beitrag anzeigen
    du scheinst eine falsche selbsteinschätzung von dir zu haben:

    du wirst deinen jüngeren trainingspartner wahrscheinlich keine verletzungen zu fügen, auch wenn du dir mühe gibst

    umgekehrt sieht das ganze wohl anders aus
    Beim Sparring kämpfen wir eigentlich alle grundsätzlich nicht mit 100% Vollgas, außer gelegentlich mal auf die Bauchmuskeln. Trotzdem habe ich auch schon Sparringspartner erlebt, die aus Frust über einen kassierten Treffer plötzlich mal richtig aggressiv Vollgas geben. Lediglich ein Sparringspartner hat mir gegenüber auch schon mal aufgegeben.

    Ich selbst muss aber sonst tatsächlich zugeben, dass ich von meinem Trainer öfters mal aufgefordert werden muss, härter zu schlagen. Dem komme ich nur eingeschränkt nach, da ich so eine Art Sperre bei mir fühle, beim Sparring nicht so hart wie auf den Sandsack zu schlagen. Wie es bei einem Wettkampf wäre, ist die Frage.

    Ich kenne natürlich Sparringspartner, die mich im Wettkampf bestimmt verletzen würden. Umgekehrt gibt es aber auch welche, bei denen ich nicht ganz so große Gefahren sehen würde.

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